Rechtsprechung
   BGH, 15.04.1983 - V ZR 152/82   

Volltextveröffentlichungen (3)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1983, 2137
  • WM 1983, 790
  • BauR 1983, 465



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BGH, 17.05.1984 - VII ZR 169/82  

    Vorteilsausgleich

    Vor- und Nachteile müssen bei wertender Betrachtungsweise gleichsam zu einer Rechnungseinheit verbunden sein (BGHZ 77, 151, 154; BGH NJW 1979, 760 - insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 73, 109; NJW 1983, 2137, 2138).
  • BGH, 17.10.2003 - V ZR 84/02  

    Immobilien- Sind Steuervorteile bei der Schadensberechnung zu berücksichtigen?

    Das ist insbesondere bei der Berücksichtigung von Steuervorteilen angenommen worden (BGH, Urt. v. 10. Februar 1987, VI ZR 17/86, NJW 1987, 1814, 1815; Senat, Urt. v. 15. April 1983, V ZR 152/82, NJW 1983, 2137, 2139).
  • BGH, 03.05.2002 - V ZR 115/01  

    Schadensrecht - Darlegungs- und Beweislast bei Vorteilsausgleichung

    So ist dem Geschädigten z.B. die Darlegungslast hinsichtlich einer als Folge der Schädigung erlangten Steuerersparnis auferlegt worden, weil nur ihm die für die Berechnung der Ersparnis erforderlichen Einzelheiten bekannt waren (vgl. BGH, Urt. v. 10. Februar 1987, VI ZR 17/86, NJW 1987, 1814, 1815; s. auch Senat, Urt. v. 15. April 1983, V ZR 152/82, NJW 1983, 2137, 2139; BGH, Urt. v. 31. Januar 1983, II ZR 24/82, NJW 1983, 1735, 1736).
mehr
  • BGH, 30.11.1990 - V ZR 186/89  
    Für einen solchen Fall verspäteter Leistung hat der Senat aber - in dem auch vom Berufungsgericht zitierten Urteil vom 15. April 1983, V ZR 152/82, WM 1983, 790, 791 - entschieden, daß die konkrete Berechnung des Schadens auf der Grundlage entgangener Mieten, wie hier, eine Anrechnung auch der konkreten Vorteile erfordert, die dem Gläubiger erwachsen, weil er die Kredite erst zu dem vom Beklagten hinausgezögerten Zeitpunkt benötigt.

    Ob dem im Ansatz gefolgt werden könnte (vgl. dazu das bereits zitierte Senatsurteil vom 15. April 1983, V ZR 152/82, WM 1983, 790 ff und BGH Urt. v. 11. Mai 1989, VII ZR 12/88, BGHR § 249 BGB - Vorteilsausgleichung 2 für einen wirtschaftlich ähnlich gelagerten Fall einer Steuerersparnis) braucht nicht entschieden zu werden.

    Danach aber haben die Kläger gerade nicht eine "unveränderte Zinsbelastung" (Senatsurt. v. 15. April 1983 aaO) zu tragen gehabt, sondern haben, soweit es den Zeitraum angeht, für den hier die hypothetische Zinsberechnung aufzumachen ist, eine Zinsersparnis von 1, 86 % pro Jahr erzielt.

  • BAG, 22.03.2001 - 8 AZR 536/00  

    Entschädigung für entgangene Privatliquidationseinnahmen

    aa) Bei der Bemessung der Höhe des Schadensersatzes kann es unter dem Gesichtspunkt der Vorteilsausgleichung zu einer Anspruchsminderung führen, wenn der Geschädigte durch das den Schaden auslösende Ereignis Vermögensvorteile erlangt, die in einem adäquaten Kausalzusammenhang stehen, der Zweck des Schadensersatzes eine Anrechnung gebietet und keine ungerechtfertigte Entlastung des Schädigers eintritt (vgl. BGH 15. April 1983 - V ZR 152/82 - NJW 1983, 2137 f.; 18. Dezember 1981 - V ZR 207/80 - NJW 1982, 1145, 1146; 13. Juli 1981 - II ZR 91/80 - BGHZ 81, 271, 275; 16. Mai 1980 - V ZR 91/79 - BGHZ 77, 151, 153 f.; 22. März 1979 - VII ZR 259/77 - BGHZ 74, 103, 113 f.).
  • BGH, 31.01.1991 - IX ZR 124/90  

    Haftung des Steuerberaters für Festsetzung von Verspätungszuschlägen

    Solche Zuflüsse zum Vermögen sind auch grundsätzlich im Wege der Vorteilsausgleichung nach § 249 BGB als schadensmindernd zu berücksichtigen, weil sie in einem adäquaten Ursachenzusammenhang mit dem Schadensereignis stehen und ihre Anrechnung dem Zweck des Schadensersatzes sowie der Billigkeit entspricht (ebenso Gräfe/Lenzen/Rainer, Steuerberaterhaftung 2. Aufl. Rdn 668; Späth, Die zivilrechtliche Haftung des Steuerberaters 3. Aufl. Rn. 555; vgl. auch BGHZ 53, 132, 134; 74 103, 113, f.; BGH, Urt. v. 15.4.1983 - V ZR 152/82, WM 1983, 790, 791 unter b).
  • BGH, 15.12.1988 - III ZR 110/87  

    Umfang des Schadensersatzes bei rechtswidriger Bausperre

    Vor- und Nachteile müssen gleichsam zu einer Rechnungseinheit verbunden sein (BGHZ 77, 151, 154; BGH Urteile vom 19. Dezember 1978 - VI ZR 218/76 - VersR 1979, 323, 324 - und vom 15. April 1983 - V ZR 152/82 - NJW 1983, 2137, 2138).
  • OLG Köln, 14.08.2012 - 3 U 109/09  

    Bauvertrag - Berücksichtigung von Sowiesokosten und Vorteilsausgleichung

    Die Frage einer Vorteilsausgleichung beurteilt sich danach, ob der Geschädigte durch das den Schaden auslösende Ereignis Vermögensvorteile erlangt, die in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit diesem Ergebnis stehen, und ob die Anrechnung des Vorteils dem Zweck des Schadensersatzes sowie der Billigkeit entspricht (vgl. BGH NJW 1983, 2137).
  • BGH, 04.11.1987 - IVa ZR 145/86  
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  • LG Krefeld, 07.12.2007 - 1 S 72/07  
    Solche Zuflüsse zum Vermögen sind auch grundsätzlich im Wege der Vorteilsausgleichung nach § 249 BGB als schadensmindernd zu berücksichtigen, weil sie in einem adäquaten Ursachenzusammenhang mit dem Schadensereignis stehen und ihre Anrechnung dem Zweck des Schadensersatzes sowie der Billigkeit entspricht (vgl. BGH, WM 1983, 790 (791); BGH NJW-RR 1991, 794 ff., m. w. N.).
  • BGH, 26.10.1989 - III ZR 11/89  
  • LG Köln, 20.04.2012 - 82 O 147/11  
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