Rechtsprechung
   BGH, 16.03.2000 - I ZR 229/97   

Volltextveröffentlichungen (9)

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Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2001, 329
  • GRUR 2002, 187
  • WM 2000, 2063



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Wird zitiert von ... (34)  

  • BGH, 29.03.2007 - I ZR 164/04  

    Änderung der Voreinstellung

    Ein solcher zu weit gefasster Unterlassungsantrag ist unbegründet (BGH, Urt. v. 10.12.1998 - I ZR 141/96, GRUR 1999, 509, 511 = WRP 1999, 421 - Vorratslücken; Urt. v. 16.3.2000 - I ZR 229/97, GRUR 2002, 187, 188 = WRP 2000, 1131 - Lieferstörung).
  • BGH, 26.04.2007 - I ZR 120/04  

    Weltreiterspiele

    a) Das Berufungsgericht ist im rechtlichen Ansatz zutreffend davon ausgegangen, dass eine Werbung grundsätzlich als irreführend zu beurteilen ist, wenn beworbene Waren, die zum persönlichen Gebrauch oder Verbrauch bestimmt sind, entgegen der Verbrauchererwartung zu dem angekündigten oder den Umständen nach zu erwartenden Zeitpunkt nicht vorrätig sind und deshalb von den Interessenten im Verkaufslokal nicht erworben werden können (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 16.3.2000 - I ZR 229/97, GRUR 2002, 187, 188 = WRP 2000, 1131 - Lieferstörung; Urt. v. 27.6.2002 - I ZR 19/00, GRUR 2002, 1095 = WRP 2002, 1430 - Telefonische Vorratsanfrage, m.w.N.).

    bb) Dagegen kann dem Berufungsgericht nicht darin gefolgt werden, der Verkehr entnehme einer so gestalteten Anzeige im Allgemeinen eine unbedingte Liefermöglichkeit und Lieferbereitschaft (vgl. BGH GRUR 2002, 187, 189 - Lieferstörung).

  • BGH, 11.12.2003 - I ZR 50/01  

    Dauertiefpreise

    Dieser Antrag ist nur insoweit abzuweisen, als er über die konkrete Verletzungsform hinausreicht (vgl. BGHZ 126, 287, 296 - Rotes Kreuz; BGH, Urt. v. 3.12.1998 - I ZR 74/96, GRUR 1999, 760 f. = WRP 1999, 842 - Auslaufmodelle II, m.w.N.; ferner BGH, Urt. v. 16.3.2000 -I ZR 229/97, GRUR 2002, 187, 188 = WRP 2000, 1131 - Lieferstörung).
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  • BGH, 07.06.2001 - I ZR 115/99  

    Jubiläumsschnäppchen; Jubiläumsverkauf als unzulässige Sonderveranstaltung

    Es handelt sich dabei der Sache nach nicht um eine Verallgemeinerung über die konkrete Verletzungsform hinaus (vgl. zur Zulässigkeit von Verallgemeinerungen BGH, Urt. v. 16.3.2000 - I ZR 229/97, WRP 2000, 1131, 1132 - Lieferstörung; Urt. v. 29.6.2000 - I ZR 29/98, GRUR 2000, 907, 909 = WRP 2000, 1258 - Filialleiterfehler; Urt. v. 16.11.2000 - I ZR 186/98, GRUR 2001, 446, 447 = WRP 2001, 392 - 1-Pfennig-Farbbild, jeweils m.w.N.), sondern um einen zulässigen Hinweis darauf, daß einem gerichtlichen Verbot des Werbeverhaltens grundsätzlich nicht nur identische, sondern auch kerngleiche Handlungen unterfallen (vgl. BGHZ 126, 287, 296 - Rotes Kreuz; vgl. weiter Teplitzky, Wettbewerbsrechtliche Ansprüche, 7. Aufl., Kap. 57 Rdn. 11 ff.; Melullis, Handbuch des Wettbewerbsprozesses, 3. Aufl., Rdn. 943 f.; Pastor/Ahrens, Der Wettbewerbsprozeß, 4. Aufl., Kap. 40 Rdn. 109).
  • BGH, 17.07.2008 - I ZR 139/05  

    Telefonieren für 0 Cent!

    Bezieht ein Verbotsantrag auch Handlungen ein, die nicht wettbewerbswidrig sind, hat dies nicht die Unzulässigkeit, sondern allenfalls die (teilweise) Unbegründetheit der Klage zur Folge (vgl. BGH, Urt. v. 16.3.2000 - I ZR 229/97, GRUR 2002, 187, 188 = WRP 2000, 1131 - Lieferstörung, dazu unter II 2 c).
  • BGH, 27.06.2002 - I ZR 19/00  

    Wettbewerbsrecht - Nicht jede falsche Auskunft ist eine relevante Irreführung

    Eine andere Frage ist es, ob die Klage unbegründet ist, weil die Fassung des Unterlassungsantrags von der konkreten Verletzungsform zu sehr abstrahiert und deshalb zu weit geht (vgl. BGH, Urt. v. 16.3.2000 - I ZR 229/97, GRUR 2002, 187, 188 = WRP 2000, 1131 - Lieferstörung, m.w.N.).
  • BGH, 26.03.2009 - I ZR 44/06  

    Resellervertrag

    Die Beurteilung der Angemessenheit von Abmahnkosten liegt im Ermessen des Tatrichters ( BGH, Urt. v. 16.3.2000 - I ZR 229/97, GRUR 2002, 187, 190 = WRP 2000, 1131 - Lieferstörung).
  • OLG Hamburg, 17.06.2004 - 3 U 38/04  

    Zur sog. Vorratsrechtsprechung bei Anzeigenwerbung für Luxusartikes und zur

    Die Wendung "vorrätig" ist in einer Vielzahl von Fällen vom BGH nicht beanstandet worden (vgl. z.B. GRUR 2002, 187 - Lieferstörung; GRUR 87, 903 - Le Corbusier-Möbel; GRUR 2000, 911-Computerwerbung; GRUR 99, 1011-Werbebeilage; GRUR 99, 509-Vorratslücken).

    aa) Eine Werbung ist grundsätzlich als irreführend zu beurteilen, wenn beworbene Waren, die zum persönlichen Gebrauch oder Verbrauch bestimmt sind, entgegen der Verbrauchererwartung zu dem angekündigten Zeitpunkt, in der Regel also mit Erscheinen der Werbung, nicht vorrätig sind und deshalb von den Interessenten im Verkaufslokal nicht erworben werden können (st. Rspr., vgl. BGH GRUR 2002, 187, 188 - Lieferstörung; BGH GRUR 2002, 1095 - Telefonische Vorratsanfrage; BGH GRUR 2000, 911, 912 - Computerwerbung; BGH GRUR 1999, 1011, 1012 - Werbebeilage; BGH GRUR 1996, 800, 801 - EDV-Geräte; OLG Hamburg, NJW-RR 1986, 1372, 1373; Köhler/Piper, UWG, 3. Aufl. 2002, § 3 Rn. 404; Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 22. Aufl. 2001, § 3 Rn. 360).

    Einer Werbung, die - wie hier - nur ein einzelnes Angebot oder nur einige wenige Angebote besonders herausstellt, entnimmt der Verkehr im Allgemeinen eine unbedingte Liefermöglichkeit und Lieferbereitschaft (BGH GRUR 2002, 187, 189 - Lieferstörung).

  • BGH, 29.07.2009 - I ZR 169/07  

    BTK

    Die Beurteilung der Angemessenheit von Abmahnkosten liegt im Ermessen des Tatrichters (BGH, Urt. v. 16.3.2000 - I ZR 229/97, GRUR 2002, 187, 190 = WRP 2000, 1131 - Lieferstörung).
  • OLG Düsseldorf, 05.03.2002 - 20 U 130/01  

    Sonderangebote müssen für drei Tage reichen

    Der Hauptantrag ist (teilweise) unbegründet, weil er durch eine zu weite Verallgemeinerung über den bestehenden Anspruch hinausgeht, insbesondere Handlungen einbezieht, die nicht wettbewerbswidrig sind (vgl. etwa BGH NJW-RR 01, 329, 330 - Lieferstörung).

    Auszugehen ist von dem Grundsatz, dass eine Werbung als irreführend zu beurteilen ist, wenn beworbene Waren, die - wie hier - zum persönlichen Gebrauch oder Verbrauch bestimmt sind, entgegen der Verbrauchererwartung zu dem angekündigten Zeitpunkt, in der Regel also mit Erscheinen der Werbung, nicht vorrätig sind, und deshalb von den Interessenten im Verkaufslokal nicht erworben werden können (BGH NJW-RR 01, 329, 331 - Lieferstörung; NJW 00, 3001, 3002 - Computerwerbung).

    Wenn die Waren gleichwohl nicht vorrätig waren, dann kann sich die Beklagte dazu nicht auf mangelndes Verschulden berufen, weil sie ein solches nicht dargelegt hat (vgl. BGH NJW-RR 01, 329 - Lieferstörung).

  • BGH, 07.07.2011 - I ZR 173/09  

    10 % Geburtstags-Rabatt

  • BGH, 07.07.2011 - I ZR 181/10  

    Frühlings-Special

  • OLG Hamburg, 14.06.2007 - 3 U 297/06  

    Unterlassungsantrag

  • OLG Stuttgart, 27.11.2008 - 2 U 60/08  

    Unlautere Internetwerbung für Neufahrzeuge: Klagebefugnis eines

  • BGH, 26.03.2009 - I ZR 42/06  

    Berechnung des Schadens durch eine Urheberrechtsverletzung nach dem Modell der

  • OLG Hamburg, 12.05.2005 - 3 U 170/04  

    Highspeed-Internet für 0 Euro

  • LG Hamburg, 03.09.2010 - 308 O 27/09  

    Youtube haftet für Urheberrechtsverletzungen

  • BGH, 26.03.2009 - I ZR 43/06  

    Berechnung des Schadens durch eine Urheberrechtsverletzung nach dem Modell der

  • KG, 30.03.2009 - 24 U 145/08  

    Antragsbefugnis und Aktivlegitimation gewerblicher Spielevermittler bei

  • OLG Stuttgart, 27.11.2008 - 2 W 61/08  

    Unlautere Internetwerbung für Neufahrzeuge: Klagebefugnis eines

  • OLG Düsseldorf, 13.04.2010 - 20 U 186/08  

    Irreführung der Werbung für eine zunächst zeitlich begrenzte

  • OLG München, 23.04.2009 - 29 U 5712/07  

    Wettbewerbsrecht: Unlauterkeit einer Markenanmeldung und -eintragung durch einen

  • OLG Zweibrücken, 18.09.2008 - 4 U 38/07  

    Unzulässige Zulässigkeitserklärung irreführender Werbung durch das Gericht mit

  • LG Hamburg, 12.05.2009 - 312 O 74/09  

    Wettbewerbsverstoß: Irreführende Werbung eines Online-Versandhändlers mit

  • OLG Düsseldorf, 13.04.2010 - 20 U 132/09  

    Irreführung der Werbung für eine zunächst zeitlich begrenzte

  • OLG Naumburg, 09.12.2005 - 10 U 42/05  

    Vereinbarkeit eines nach 20:00 Uhr erfolgenden VIP-Verkaufes mit dem

  • OLG München, 17.01.2008 - 29 U 4576/07  

    Unlauterer Wettbewerb: Abstellen eines mit einer Werbeaufschrift versehenen LKW

  • KG, 11.09.2007 - 5 W 85/06  

    Auf Urheberrecht gestützte Abmahnung betreffend einen mehrseitigen Text ?in

  • OLG Stuttgart, 25.07.2002 - 2 U 196/01  

    Wettbewerbsverstoß durch irreführende Werbung: Lockvogelangebot unzureichend

  • OLG Düsseldorf, 10.03.2009 - 20 U 238/08  

    Irreführung durch Werbung eines Gasversorgers mit einer Versorgungsgarantie

  • OLG Hamm, 03.06.2004 - 4 U 32/04  
  • OLG Hamburg, 03.05.2001 - 3 U 279/00  

    Warenvorratsmangel im Versandhandel und Organisationsmängel bei Selbstbelieferung

  • OLG Nürnberg, 29.09.2011 - 3 U 1394/11  

    Unlauterer Wettbewerb: Anforderungen an eine Produktwerbung mit Testergebnissen

  • LG Siegen, 16.05.2002 - 7 O 24/02  
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