Rechtsprechung
   BGH, 16.03.2005 - IV ZR 246/03   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • IWW
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 2174; BGB 1900 § 275 Abs. 1 sowie §§ 195, 281
    Unmöglichkeit der Vermächtniserfüllung bei staatlicher Verwaltung eines DDRGrundstückes

  • NWB SteuerXpert START
  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Subjektive Unmöglichkeit (Unvermögen) bei u.U. vorübergehenden Leistungshindernissen; Gleichstellung mit endgültiger Unmöglichkeit bei möglicher Vereitelung des Vertragszwecks und der Unzumutbarkeit weiteren Abwartens

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erfüllung eines Vermächtnisses an Hausgrundstücken in der ehemaligen DDR

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Besprechungen u.ä. (2)

  • nomos.de , S. 34 (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 195, 275, 281, 2174 BGB a. F.
    Ersatzanspruch für durch Enteignung unmögliches Vermächtnis und Verjährung (Wiss. Mit. Dr. Steffen Schreiber; Neue Justiz 10/2005, S. 461-463)

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Subjektive Unmöglichkeit (Unvermögen) bei u.U. vorübergehenden Leistungshindernissen; Gleichstellung mit endgültiger Unmöglichkeit bei möglicher Vereitelung des Vertragszwecks und der Unzumutbarkeit weiteren Abwartens

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.03.2005, Az.: IV ZR 246/03 (Ersatzanspruch für durch Enteignung unmögliches Vermächtnis und Verjährung)" von Wiss. Mitarbeiter Dr. Steffen Schreiber, original erschienen in: NJ 2005, 462 - 463.

Zeitschriftenfundstellen

  • MDR 2005, 1173
  • NJ 2005, 461
  • FamRZ 2005, 1068
  • WM 2005, 1232



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 17.02.2006 - V ZR 236/03  

    Immobilien - Erlös für Grundstück aus der Bodenreform

    Zuvor kann er nicht verjähren (BGH, Urt. v. 16. März 2005, IV ZR 246/03, WM 2005, 1232, 1234; Küpper VIZ 2000, 195, 197).
  • BGH, 15.06.2012 - V ZR 240/11  

    Grundbuchrecht - Verkauf eines in der DDR belegenen Grundstücks

    Das Berufungsgericht geht zutreffend von der Rechtsprechung des Senats aus, nach der ein Veräußerer von seiner Eigentumsverschaffungspflicht gemäß der damals in der DDR noch geltenden Bestimmung des § 275 BGB aF freigeworden ist, wenn aufgrund des Inkrafttretens der Verordnung über den Verkehr mit Grundstücken vom 11. Januar 1963 (GBl DDR II, S. 159; nachfolgend: GVVO aF) mit der Auflassung des verkauften Grundstücks auf absehbare Zeit nicht mehr zu rechnen war (Urteil vom 25. März 1994 - V ZR 171/92, WM 1994, 1250; Urteil vom 3. Juli 1998 - V ZR 268/97, VIZ 1998, 581, 582; ebenso BGH, Urteil vom 16. März 2005 - IV ZR 246/03, WM 2005, 1232, 1233).

    Denn die Frage, ob ein Leistungshindernis zu einer dauernden Unmöglichkeit führt, ist nach dem Zeitpunkt des Eintritts des Hindernisses zu beurteilen (BGH, Urteil vom 11. März 1982 - VII ZR 357/80, BGHZ 83, 197, 200; BGH, Urteil vom 16. März 2005 IV ZR 246/03, WM 2005, 1232, 1233).

  • BGH, 16.03.2005 - IV ZR 272/03  

    KG Berlin

    Mithin war die Erfüllung eines Anspruchs aus § 2174 BGB auf ein Grundstück in der DDR, das einer tatsächlich ausgeübten vorläufigen Verwaltung nach der Vermögenssicherungsverordnung unterlag, auf Dauer unmöglich (vgl. Senatsurteil vom 16. März 2005 - IV ZR 246/03 - unter II 2, zur Veröffentlichung bestimmt).
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  • OLG Brandenburg, 20.09.2011 - 4 U 195/10  
    Im Sinne dieser Bestimmungen hätte D... W... als ein im Westteil Bn... wohnender Käufer "die ordnungsgemäße Verwaltung und volkswirtschaftlich erforderliche Nutzung des Grundstücks nicht gewährleistet" und durch den Erwerb - unabhängig von seiner beruflichen Position - "gesellschaftliche Interessen" verletzt (vgl. BGH, Urteil v. 3.7.1998, V ZR 267/97, Rz. 7; BGH, Urteil v. 16.03.2005, IV ZR 246/03, Rz. 11).

    Nach den in der ober- und höchstgerichtlichen Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen ist ein zeitweiliges Unvermögen dem dauernden gleich zu erachten, wenn die Erreichung des Vertragszwecks durch die temporäre Unmöglichkeit in Frage gestellt wird und deshalb dem Vertragsgegner nach dem Grundsatz von Treu und Glauben unter billiger Abwägung der Belange beider Vertragsteile die Einhaltung des Vertrages nicht zugemutet werden kann (BGH, Urteil v. 16.03.2005, IV ZR 246/03, Rz. 11; Brandenburgisches Oberlandesgericht, Urteil v. 10.04.1997; 5 U 84/96; Rz. 38; Urteil v. 30.06.2005, 5 U 41/03 und 5 U 43/03; Rz. 62; Heinrichs, in: Münchener Kommentar, BGB, Bd. 11, 3. Aufl., Art. 232 EGBGB § 1 Rn. 21).

  • OLG Brandenburg, 21.09.2011 - 4 U 195/10  

    Anspruch auf Erfüllung eines 1940 auf dem späteren Gebiet der ehemaligen DDR

    Im Sinne dieser Bestimmungen hätte D... W... als ein im Westteil Bn... wohnender Käufer "die ordnungsgemäße Verwaltung und volkswirtschaftlich erforderliche Nutzung des Grundstücks nicht gewährleistet" und durch den Erwerb - unabhängig von seiner beruflichen Position - "gesellschaftliche Interessen" verletzt (vgl. BGH, Urteil v. 3.7.1998, V ZR 267/97, Rz. 7; BGH, Urteil v. 16.03.2005, IV ZR 246/03, Rz. 11).

    Nach den in der ober- und höchstgerichtlichen Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen ist ein zeitweiliges Unvermögen dem dauernden gleich zu erachten, wenn die Erreichung des Vertragszwecks durch die temporäre Unmöglichkeit in Frage gestellt wird und deshalb dem Vertragsgegner nach dem Grundsatz von Treu und Glauben unter billiger Abwägung der Belange beider Vertragsteile die Einhaltung des Vertrages nicht zugemutet werden kann (BGH, Urteil v. 16.03.2005, IV ZR 246/03, Rz. 11; Brandenburgisches Oberlandesgericht, Urteil v. 10.04.1997; 5 U 84/96; Rz. 38; Urteil v. 30.06.2005, 5 U 41/03 und 5 U 43/03; Rz. 62; Heinrichs, in: Münchener Kommentar, BGB, Bd. 11, 3. Aufl., Art. 232 EGBGB § 1 Rn. 21).

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