Rechtsprechung
   BGH, 16.06.1999 - 2 StR 28/99   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • HRR Strafrecht

    § 176a Abs. 1 Nr. 1 StGB
    "Eindringen" beim schweren sexuellen Mißbrauch von Kindern.

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schwerer sexueller Mißbrauch durch Vornahme beischlafähnlicher Handlungen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHSt 45, 131
  • NJW 1999, 2977
  • NStZ 2000, 310 (Ls.)
  • StV 1999, 602



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BGH, 28.08.2007 - 1 StR 268/07  

    Nachträgliche Sicherungsverwahrung (Erledigterklärung einer Unterbringung in

    Die Schwere seelischer Schäden hängt von einer Vielzahl einzelfallbezogener Umstände ab, deren vorausschauende konkrete Gewichtung praktisch kaum möglich ist (vgl. Hörnle NStZ 2000, 310 m.w.N.).

    § 176 StGB wurde geschaffen und mehrfach (z.B. durch § 176a StGB) erweitert, weil durch derartige Taten eine schwerwiegende Beeinträchtigung der sexuellen Entwicklung von Kindern zu besorgen ist (vgl. BGHSt 45, 131, 132; Tröndle/Fischer aaO § 176 Rdn. 2, 36 m.w.N.).

  • BGH, 19.12.2008 - 2 StR 383/08  

    Schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes (Eindringen in den Körper; Ejakulation

    Der Begriff "Eindringen in den Körper" in § 176 a Abs. 2 Nr. 1 StGB umschreibt besonders nachhaltige Begehungsweisen und stellt sie unter erhöhte Strafdrohung ( BGHSt 45, 131, 132).

    Erfasst wird sowohl das Eindringen in den Körper des Opfers als auch in den des Täters ( BGHSt 45, 131, 133 m. Anm. Hörnle NStZ 2000, 310).

  • BGH, 14.08.2007 - 1 StR 201/07  

    Rechtsfehlerhaft unterlassene Anordnung der Sicherungsverwahrung bei wiederholten

    §§ 176, 176a StGB schützen die Möglichkeit ungestörter sexueller Entwicklung von Kindern ( BGHSt 45, 131, 132).

    §§ 176, 176a StGB schützen die Möglichkeit ungestörter sexueller Entwicklung von Kindern ( BGHSt 45, 131, 132; Tröndle/ Fischer, StGB 54. Aufl. § 176 Rdn. 2 m.w.N.).

mehr
  • BGH, 26.07.2006 - 1 StR 150/06  

    Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern (minder schwerer Fall); Auslegungslehre

    §§ 176, 176a StGB schützen die Möglichkeit zur ungestörten sexuellen Entwicklung von Kindern (vgl. BGHSt 45, 131, 132).

    §§ 176, 176a StGB schützen die Möglichkeit zur ungestörten sexuellen Entwicklung von Kindern (vgl. BGHSt 45, 131, 132; Tröndle/ Fischer StGB 53. Aufl. § 176 Rdn. 2 jew. m.w.N.).

  • BGH, 24.03.2010 - 2 StR 10/10  

    Rechtsfehlerhaft unterbliebene Anordnung der Sicherungsverwahrung

    Schutzzweck der §§ 176, 176 a StGB ist die ungestörte Entwicklung von Kindern ( BGHSt 45, 131, 132).

    Weiter berücksichtigt das Landgericht nicht hinreichend den Schutzzweck der §§ 176, 176 a StGB, nämlich die ungestörte Entwicklung von Kindern ( BGHSt 45, 131, 132).

  • BGH, 16.03.2011 - 5 StR 581/10  

    Internetchat; sexuelle Handlung (einige Erheblichkeit; sexualbezogene

    Dies gilt auch dann, wenn als geschütztes Rechtsgut des § 176 StGB nicht allein die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes angesehen wird (vgl. BGH, Urteile vom 24. September 1991 - 5 StR 364/91, BGHSt 38, 68, 69 und vom 16. Juni 1999 - 2 StR 28/99, BGHSt 45, 131, 132), sondern auch sein Recht auf Achtung seiner Intimsphäre (vgl. Hörnle in LK, 12. Aufl., § 176 Rn. 3).
  • BGH, 16.07.2003 - 2 StR 209/03  

    Beweiswürdigung (Darstellung: Widerspruchsfreiheit, Einzelheiten, Überprüfbarkeit

    Schließlich wird im Fall einer neuerlichen Verurteilung zu berücksichtigen sein, daß der von dem Angeklagten an dem Zeugen G. vorgenommene Oralverkehr jeweils eine Vergewaltigung im Sinne des § 177 Abs. 2 Nr. 1 StGB darstellt (vgl. BGHSt 45, 131, 132 f.; Tröndle/Fischer a.a.O. § 177 Rdn. 30, 31).
  • BGH, 14.04.2011 - 2 StR 65/11  

    Dem Beischlaf ähnliche Handlung im Sinne des schweren sexuellen Missbrauchs von

    Geschütztes Rechtsgut ist in den Fällen des § 176a StGB die ungestörte sexuelle Entwicklung des Kindes (Senat, Urteil vom 16. Juni 1999 - 2 StR 28/99, BGHSt 45, 131, 132; Beschluss vom 19. Dezember 2008 - 2 StR 383/08, BGHSt 53, 118, 119).
  • BGH, 03.03.2000 - 2 StR 598/99  

    Unterbringung in einer Entziehungsanstalt; Anlaßtat

    Daß der Tatrichter im Falle 6 der Anklage, in dem der Angeklagte beim Opfer Oralverkehr ausübte, nicht schweren sexuellen Mißbrauch von Kindern (§ 176 a StGB; vgl. BGHR StGB § 176 a Abs. 1 Nr. 1 Eindringen 1 = StV 1999, 602 = NJW 1999, 2977) angenommen hat, beschwert den Angeklagten nicht.
  • BGH, 23.06.2009 - 5 StR 189/09  

    Sexueller Missbrauch von Kindern (Strafzumessung; kriminelle Energie;

    Auch die Form des - unzweifelhaft von der Qualifikation des § 176a Abs. 2 Nr. 1 StGB erfassten ( BGHSt 45, 131; BGH StraFo 2008, 172) - Oralverkehrs konnte Beachtung finden (BGH StraFo 2008, 172).
  • BGH, 20.06.2001 - 3 StR 192/01  

    Konkurrenzverhältnis bei der Straftat des sexuellen Mißbrauchs von Kindern.

  • BGH, 23.03.2001 - 2 StR 80/01  

    Merkmal des "Eindringens" beim schweren sexuellen Mißbrauchs von Kindern

  • OLG Hamm, 28.10.2004 - 3 Ss 401/04  

    sexueller Missbrauch; subjektiver Tatbestand; sexuelle Motivation

  • OLG München, 30.01.2006 - 5St RR 206/05  

    Umgrenzungsfunktion des Anklagesatzes - Feststellung von Einzeltaten -

  • OLG Hamm, 28.10.2004 - 3 Ss OWi 401/04  

    Sexuelle Motivation aufgrund Wahrnehmung durch das Kind bei sexuellem Missbrauch

  • BGH, 20.06.2001 - 3 StR 192/01  
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