Rechtsprechung
   BGH, 16.09.2002 - II ZR 107/01   

Volltextveröffentlichungen (15)

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  • IWW
  • rws-verlag.de

    Verkürzung der Verjährung der GmbH-Geschäftsführerhaftung außer bei Mitwirkung an Auszahlung gebundenen Kapitals an Gesellschafter

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Haftung eines GmbH-Geschäftsführers nach § 43 Abs. 2 GmbHG: Zulässigkeit der Abkürzung der Verjährungsfrist in Dienstvertrag

  • Deutsches Notarinstitut

    GmbHG § 43
    Vereinbarung über Verjährungsfrist bei Pflichtverletzung des GmbH-Geschäftsführers

  • NWB SteuerXpert START

    GmbHG § 43

  • jurawelt.com

    Abkürzung der Frist für die Verjährung des Anspruchs nach § 43 Abs. 2 GmbHG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verjährung der Ansprüche gegen den Geschäftsführer; Abkürzung der Verjährungsfrist

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Gesellschaftsrecht - Haftung des GmbH-Geschäftsführers

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    GmbH-Geschäftsführerhaftung: Wirkt der Geschäftsführer nicht an der Auszahlung gebundenen Kapitals der GmbH an Gesellschafter mit, kann die gesetzliche Verjährungsfrist abgekürzt werden

  • Betriebs-Berater

    GmbH-Geschäftsführerhaftung: Wirkt der Geschäftsführer nicht an der Auszahlung gebundenen Kapitals der GmbH an Gesellschafter mit, kann die gesetzliche Verjährungsfrist abgekürzt werden

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Verkürzung der Verjährungsfrist für GmbH-Geschäftsführerhaftung grundsätzlich zulässig

Kurzfassungen/Presse

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    Haftung 43 GmbHG, Haftungsbeschränkung und Entlastung, Innenhaftung, Pflichtverletzung nach 43 Abs. 2 GmbHG, Pflichtverletzung nach 43 Abs. 3 GmbHG, Verkürzung Verjährung, vertraglicher Haftungsausschluss

Besprechungen u.ä.

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Grundsätzliche Zulässigkeit der Verkürzung der Verjährungsfrist für GmbH-Geschäftsführerhaftung

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Geschäftsführer-Innenhaftung - Disposivität der fünfjährigen Verjährungsfrist des § 43 Abs. 4 GmbHG" von Andreas Sturm, original erschienen in: GmbHR 2003, 573 - 579.

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2002, 3777
  • ZIP 2002, 2128
  • MDR 2003, 163
  • NZI 2003, 117
  • WM 2002, 2332
  • BB 2002, 2407
  • BB 2002, 2517 (Ls.)
  • DB 2002, 2480



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 07.04.2003 - II ZR 193/02  

    Gesellschaftsrecht - Tragweite eines Generalbereinigungsbeschlusses

    Denn auch eine Auszahlung von Gesellschaftsvermögen stellt bei Einverständnis sämtlicher Gesellschafter keine Pflichtverletzung gegenüber der Gesellschaft dar, soweit die Dispositionsbefugnis der Gesellschafter gegenüber der GmbH reicht (vgl. auch BGHZ 142, 92; Sen.Urt. v. 16. September 2002 - II ZR 107/01, ZIP 2002, 2128), also die Grenzen der §§ 30 f., 33, 43 Abs. 3, 64 Abs. 2 GmbHG oder des unabdingbaren Schutzes der GmbH vor existenzvernichtenden Eingriffen (vgl. dazu BGHZ 149, 10, 16; Sen.Urt. v. 25. Februar 2002 - II ZR 196/00, ZIP 2002, 848) nicht berührt werden.

    a) Wie sich aus § 46 Nr. 6, 8 GmbHG ergibt, ist es, solange nicht der Anwendungsbereich des § 43 Abs. 3 GmbHG betroffen ist, Sache der Gesellschafter, darüber zu befinden, ob ein Geschäftsführer wegen etwaiger Pflichtwidrigkeiten zur Rechenschaft gezogen oder ob auf Ansprüche gegen ihn durch Entlastungs- oder Generalbereinigungsbeschluß verzichtet werden soll (vgl. Sen.Urt. v. 16. September 2002 - II ZR 107/01, ZIP 2002, 2128 f.).

    Sind diese Grenzen zur Zeit des Haftungsverzichts gewahrt, so bleibt es bei dessen Wirksamkeit auch dann, wenn der Schadensersatzbetrag später zur Gläubigerbefriedigung benötigt würde (vgl. Sen.Urt. v. 16. September 2002 aaO, S. 2130).

  • BGH, 18.02.2008 - II ZR 62/07  

    Gesellschaftsrecht - Beweislast bei Ersatzanspruch gegen GmbH-Geschäftsführer

    § 43 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 9 b Abs. 1 GmbHG betrifft nur Schadensersatzansprüche gegen den Geschäftsführer aus § 43 Abs. 3 Satz 1 GmbHG (vgl. Sen. Urt. v. 15. September 2002 - II ZR 107/02, ZIP 2002, 2128, 2130; vom 7. April 2003 - II ZR 193/02, ZIP 2003, 95 f.).*).

    Davon abgesehen gilt § 43 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 9 b Abs. 1 GmbHG ohnehin nur für den Verzicht auf Schadensersatzansprüche wegen Verstoßes des Geschäftsführers gegen die §§ 30 oder 33 GmbHG (vgl. Sen.Urt. v. 15. September 2002 - II ZR 107/01, ZIP 2002, 2128, 2130 zu 3 a unter Aufgabe des Sen.Urt. v. 15. November 1999 - II ZR 122/98, ZIP 2000, 135).

  • OLG Köln, 07.08.2008 - 18 U 55/06  
    Dem Umfang nach erfolgt ein Verzicht bei einer Generalbereinigungsklausel bis zur Grenze des rechtlich Zulässigen (vgl. BGH, Urteil vom 08.12.1997, II ZR 236/96, Rdn. 7 a.E., zitiert nach juris [= NJW 1998, 1315]; NJW 1975, 1273; 1986, 2250; 1998, 1315; NZG 2002, 1170, 1172; 2003, 528; Haas, ZInsO 2007, 464, 465 ff., insbesondere als Grenze möglich §§ 30 f., 33, 43 Abs. 3, 9b Abs. 1, 57 Abs. 4, 64 Abs. 2 GmbHG oder existenzvernichtender Eingriff).

    Wie sich aus § 46 Ziffern 6, 8 GmbHG ergibt, ist es Sache der Gesellschafter darüber zu befinden, ob ein Geschäftsführer wegen etwaiger Pflichtwidrigkeiten zur Rechenschaft gezogen oder ob auf Ansprüche gegen ihn verzichtet werden soll (vgl. BGH ZIP 2002, 2128 f.; NZG 2003, 528).

    Wie sich aus § 46 Nr. 6, 8 GmbHG ergibt, ist es Sache der Gesellschafter, darüber zu befinden, ob ein Geschäftsführer wegen etwaiger Pflichtwidrigkeiten zur Rechenschaft gezogen oder ob auf Ansprüche gegen ihn durch Entlastungs- oder Generalbereinigungsbeschluss verzichtet werden soll (vgl. BGH ZIP 2002, 2128).

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  • BGH, 21.03.2005 - II ZR 54/03  

    Haftung des Vorstands einer Genossenschaftsbank wegen Vergabe eines Darlehens

    Anders als die Vereinbarung einer entsprechenden Ausschlußfrist für Ersatzansprüche gegenüber einem GmbH-Geschäftsführer aus § 43 Abs. 2 GmbHG (dazu Sen.Urt. v. 16. September 2002 - II ZR 107/01, ZIP 2002, 2128) ist eine solche vertragliche Regelung hinsichtlich der gemäß § 18 Satz 2 GenG zwingenden Organhaftung aus § 34 Abs. 2 GenG nicht möglich, weil dadurch die - gemäß § 18 Satz 2 GenG ebenfalls unabdingbare - Verjährungsregelung des § 34 Abs. 6 GenG unterlaufen würde (vgl. Müller aaO § 34 Rdn. 9, 50).
  • OLG Stuttgart, 23.01.2006 - 14 U 64/05  

    Haftung des GmbH-Geschäftsführers: Schadensersatzansprüche der Gesellschafter

    d) Ergänzend wird nochmals im Anschluss an den Beschluss vom 06.12.2005 darauf hingewiesen, dass die darlegungs- und beweispflichtigen Kläger eine objektive Pflichtverletzung weder hinreichend vorgetragen noch unter Beweis gestellt haben (Beweiserleichterungen nach § 43 Abs. 2 GmbHG gelten nur für der Gesellschaft zustehende Schadensersatzansprüche, nicht für andere Ansprüche, vgl. BGH NJW 2002, 3777, 3778; Lutter-Hommelhoff-Kleindiek § 43 GmbHG Rn. 33).

    Die Beweiserleichterungen für nur der Gesellschaft zustehende Schadensersatzansprüche nach § 43 Abs. 2 GmbHG (vgl. BGH NJW 2003, 358; Lutter-Hommelhoff-Kleindiek § 43 GmbHG Rn. 31) gelten nicht für andere Ansprüche (BGH NJW 2002, 3777, 3778; Lutter-Hommelhoff-Kleindiek § 43 GmbHG Rn. 33).

  • OLG Stuttgart, 26.05.2003 - 5 U 160/02  

    Haftung des GmbH-Geschäftsführers: Geltung einer dienstvertraglichen

    Die Vereinbarung einer Ausschlussfrist im Anstellungs- oder Geschäftsführervertrag gilt nämlich grundsätzlich für alle Ansprüche der Gesellschaft gegen ihren Geschäftsführer (BGH NJW 2002, 3777); nach Ablauf der Frist können dadurch insbesondere Ansprüche aus § 43 Abs. 2 GmbHG ausgeschlossen werden.

    Die Rechtsfrage zur Haftungsbeschränkung bei § 43 Abs. 2 GmbHG ist vom Bundesgerichtshof teilweise schon früher (ZIP 2000, 135), und im letzten Jahr ausdrücklich umfassend dahin geklärt worden, dass eine solche in weitem Umfang möglich ist (BGH NJW 2002, 3777).

  • OLG Stuttgart, 06.12.2005 - 14 U 64/05  

    Haftung des GmbH-Geschäftsführers: Schadensersatzansprüche der Gesellschafter

    Die Beweiserleichterungen für nur der Gesellschaft zustehende Schadensersatzansprüche nach § 43 Abs. 2 GmbHG (vgl. BGH NJW 2003, 358; Lutter-Hommelhoff-Kleindiek § 43 GmbHG Rn. 31) gelten nicht für andere Ansprüche (BGH NJW 2002, 3777, 3778; Lutter-Hommelhoff-Kleindiek § 43 GmbHG Rn. 33).

    Die Beweiserleichterungen für nur der Gesellschaft zustehende Schadensersatzansprüche nach § 43 Abs. 2 GmbHG (vgl. BGH NJW 2003, 358; Lutter-Hommelhoff-Kleindiek § 43 GmbHG Rn. 31) gelten nicht für andere Ansprüche (BGH NJW 2002, 3777, 3778; Lutter-Hommelhoff-Kleindiek § 43 GmbHG Rn. 33).

  • LAG Berlin-Brandenburg, 30.03.2009 - 10 Sa 70/09  

    Rückforderung eines zweckgebundenen Mitarbeiterdarlehens bei Insolvenz der

    Nach der Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 16.9.2002 - II ZR 107/01) hafte in der Regel das Organ einer Gesellschaft den Gesellschaftern, was auch für die verspätete Geltendmachung von Forderungen gelte.

    Deshalb ist ein Berufen auf eine Verfallfrist bei mittelbarer Gesellschafterbenachteiligung nur dann unzulässig, wenn das Vorgehen in einem derartigen Maße gegen Treu und Glauben verstieße, dass der Anwendung der Verfallfrist unter dem Gesichtspunkt der unzulässigen Rechtsausübung die Wirksamkeit abzusprechen wäre, wie der BGH im Urteil vom 16.9.2002 - II ZR 107/01 für den insoweit vergleichbaren Fall der Verjährungseinrede entschieden hat.

  • OLG Köln, 21.04.2009 - 18 U 148/07  

    Unterbrechung bzw. Hemmung der Verjährung durch Klageerhebung

    Die Erleichterungen der Darlegungs- und Beweislast für die Gesellschaft bei Ansprüchen aus § 43 Abs. 2 GmbHG gilt nicht für die Haftung eines Geschäftsführers auf deliktischer Grundlage, vielmehr liegt hierfür die volle Darlegungs- und Beweislast bei der Gesellschaft bzw. der Klägerin (BGH NJW 2002, 3777, 3778).
  • FG Hamburg, 11.09.2009 - 3 K 124/08  

    Einkommensteuer: Betriebsaufspaltung zwischen einer AG und ihrem

    eingeschränkt werden (BGH-Urteil vom 16. September 2002 II ZR 107/01, NJW 2002, 3777).
  • LG Kaiserslautern, 13.08.2004 - 3 O 151/04  

    Zur Außenwirkung der Nichtbefassung der Gesellschafter bzw. der Aufsicht einer

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