Rechtsprechung
   BGH, 16.10.2003 - IX ZR 167/02   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • IWW
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Belehrungspflicht des Steuerberaters über Bestehen alternativer Steuervergünstigungen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen

  • NWB SteuerXpert START

    BGB § 675 StBerG § 68; ZPO § 287 Abs. 1 Satz 3

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Belehrungs- und Aufklärungspflicht des Steuerberaters bei Inanspruchnahme alternativer Steuervergünstigungen; Beginn der Verjährung des Schadensersatzanspruchs; Vernehmung des klagenden Mandanten als Partei

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Steuerberater - Aufklärungspflicht bei alternativen Steuervergünstigungen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Besprechungen u.ä.

  • brak-mitteilungen.de , S. 29 (Leitsatz und Entscheidungsbesprechung)

    Beratungspflichten bei alternativen Gestaltungsmöglichkeiten - Beweislast, Anscheinsbeweis, Parteivernehmung

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Die Haftung des Steuerberaters für den Zukunftsschaden, Anm. zum BGH-Urt. v. 16.10.2003 - IX ZR 167/ 02" von RA Helmut Kerkhoff, original erschienen in: NWB 2005, 535 - 538.

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2004, 1210
  • MDR 2004, 332
  • VersR 2004, 867
  • WM 2004, 472
  • DB 2004, 131



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Wird zitiert von ... (43)  

  • BGH, 03.11.2005 - IX ZR 208/04  

    Beginn der Verjährung von Ansprüchen gegen einen Steuerberater

    Die Verjährungsfrist für einen Schadensersatzanspruch gegen einen Steuerberater beginnt auch dann frühestens mit dem Zugang des dem Mandanten nachteiligen Steuerbescheids, wenn der Steuerberater in einer Steuersache eine Ausschlussfrist versäumt hat (Fortsetzung von BGH, Urt. v. 16. Oktober 2003 - IX ZR 167/02, WM 2004, 472 ff).

    Das gilt für alle Schadensfälle in Steuersachen, gleichgültig, ob die Schadensursache dazu führt, dass gegen den Mandanten ein Leistungsbescheid der Finanzbehörde ergeht oder ein Steuervorteil durch einen Feststellungs- (Grundlagen-)Bescheid versagt wird (BGHZ 119, 69, 73; 129, 386, 388; BGH, Urt. v. 29. April 1993 - IX ZR 109/92, WM 1993, 1511, 1513; v. 26. Mai 1994 - IX ZR 57/93, WM 1994, 1848 ff; v. 18. Dezember 1997 - IX ZR 180/96, WM 1998, 779, 780; v. 16. Oktober 2003 - IX ZR 167/02, WM 2004, 472, 474; v. 12. Februar 2004 - IX ZR 246/02, WM 2004, 2034, 2037).

    Der Bundesgerichtshof stellt selbst dann, wenn der Steuerberater eine Ausschlussfrist nicht beachtet und die Fristversäumung erst viele Jahre später zu einer dem Mandanten ungünstigen Steuerfestsetzung geführt hat, auf den Erlass des Bescheides ab (BGH, Urt. v. 29. April 1993 aaO; v. 16. Oktober 2003 aaO).

  • BGH, 21.07.2005 - IX ZR 49/02  

    Rechtsanwälte - Ursächlichkeit des Beratungsfehlers

    Da die Feststellung, ob ein Schaden entstanden ist, nach den Beweisregeln des § 287 ZPO getroffen wird, gehört die Frage, wie sich der Mandant bei ordnungsgemäßer Beratung verhalten hätte, zu dem von § 287 Abs. 1 Satz 3 ZPO erfaßten Bereich (BGH, Urt. v. 16. Oktober 2003 - IX ZR 167/02, WM 2004, 472, 474).
  • BGH, 15.11.2012 - IX ZR 184/09  

    Zur Verjährung von Haftungsansprüchen gegen den Steuerberater bei zu niedriger

    Das von der Revisionserwiderung herangezogene Senatsurteil vom 16. Oktober 2003 (IX ZR 167/02, WM 2004, 472, 473 f unter III. 2. a) betrifft dagegen eine andere Fallgestaltung, weil bei dem eingetretenen steuerlichen Objektverbrauch noch völlig offen war, ob die damaligen Kläger in Zukunft ein weiteres Gebäude erwerben würden, für welches sie erhöhte Abschreibungen nach § 7b EStG oder § 10e Abs. 1 EStG nicht mehr in Anspruch nehmen konnten.
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