Rechtsprechung
   BGH, 17.02.2003 - II ZR 281/00   

Volltextveröffentlichungen (12)

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  • IWW
  • rws-verlag.de

    Beweislast für Unterbilanzhaftungsansprüche bei GmbH

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Haftung der Gründungsgesellschafter wegen Unterbilanz im Zeitpunkt der Eintragung der GmbH in das Handelsregister

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung von Unterbilanzhaftungsansprüchen und Fehlen einer Vorbelastungsbilanz

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Gesellschaftsrecht - Unterbilanzhaftungsansprüchen: Darlegungs- und Beweislast

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Darlegungs- und Beweislast für das Bestehen von Unterbilanzhaftungsansprüchen

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Beweislast für Unterbilanzhaftungsansprüche bei GmbH bzw. ihrem Insolvenzverwalter

Kurzfassungen/Presse

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    Ausgleichshaftung, Darlegungs- und Beweislast, Haftung bei Eintragung, Haftung bei Gründung GmbH, Haftung Gesellschafter Vor-GmbH, Unterbilanzhaftung, Vor-GmbH, Vorgesellschaft

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Darlegungs- und Beweislast bei Ansprüchen aus Eigenkapitalersatz" von RA Dr. iur. Jochen Blöse, original erschienen in: ZIP 2003, 1687 - 1691.

Zeitschriftenfundstellen

  • ZIP 2003, 625
  • NZI 2003, 679
  • WM 2003, 684
  • BB 2003, 704
  • DB 2003, 760



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BGH, 16.01.2006 - II ZR 65/04  

    Gesellschaftsrecht - Unterbilanzhaftung

    Da von Seiten der Schuldnerin eine Vorbelastungsbilanz auf den Eintragungsstichtag nicht erstellt worden war und sich für den Kläger aus den Geschäftsunterlagen der Schuldnerin keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür ergaben, dass bereits vor Eintragung der Gesellschaft ein Unternehmen mit eigenständigem Vermögenswert bestanden hat, im Übrigen aber bei der dann gebotenen Einzelbewertung das Stammkapital der Gesellschaft im Gründungsstadium bereits verbraucht war, oblag es dem Beklagten als Gesellschafter darzulegen, dass eine Unterbilanz wegen einer ausnahmsweise nach der Ertragswertmethode vorzunehmenden und dabei wegen der Prognoseentscheidung der Sache nach einen Geschäfts- oder Firmenwert einschließenden Bewertung nicht bestanden habe (vgl. Sen.Urt. v. 17. Februar 2003 - II ZR 281/00, ZIP 2003, 625, 627).

    Angesichts des vom Kläger an Hand des bei der Schuldnerin vorgefundenen Tatsachenmaterials hinreichend substantiiert dargelegten Fehlbetrags einerseits und der Verletzung der Pflicht zur zeitnahen Aufstellung der Vorbelastungsbilanz durch die Schuldnerin andererseits hätte es dem Beklagten oblegen, den Bilanzansätzen des Klägers durch hinreichend konkreten Vortrag entgegenzutreten (vgl. Sen.Urt. v. 17. Februar 2003 aaO S. 627).

  • BGH, 06.03.2012 - II ZR 56/10  

    Gesellschaftsrecht - Offenlegung einer wirtschaftlichen Neugründung

    Kommt es zur Eintragung, haften die Gesellschafter für die Verbindlichkeiten aus der mit ihrer Zustimmung vor der Eintragung aufgenommenen Geschäftstätigkeit für die Differenz zwischen dem (statutarischen) Stammkapital abzüglich des satzungsmäßig festgelegten Gründungsaufwands und dem Wert des Gesellschaftsvermögens im Zeitpunkt der Eintragung (BGH, Urteil vom 9. März 1981 II ZR 54/80, BGHZ 80, 129, 141; Urteil vom 24. Oktober 1988 II ZR 176/88, BGHZ 105, 300, 303; Urteil vom 29. September 1997 II ZR 245/96, ZIP 1997, 2008) entsprechend ihrer Beteiligungsquote (BGH, Urteil vom 17. Februar 2003 II ZR 281/00, ZIP 2003, 625, 627; Urteil vom 16. Januar 2006 II ZR 65/04, BGHZ 165, 391, 395).

    Die Darlegungs- und Beweislast für das Bestehen von Unterbilanzhaftungsansprüchen trifft grundsätzlich die Gesellschaft und damit im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen den Insolvenzverwalter, wobei insbesondere letzterer im Einzelfall wegen einer den Gesellschafter treffenden sekundären Darlegungslast Erleichterungen für sich in Anspruch nehmen kann (BGH, Urteil vom 29. September 1997 II ZR 245/96, ZIP 1997, 2008, 2009; Urteil vom 17. Februar 2003 II ZR 281/00, ZIP 2003, 625, 627).

  • BGH, 13.03.2006 - II ZR 165/04  

    Insolvenzrecht - Beweislast bei Geschäftsführerhaftung

    Wegen der damit verbundenen Schwierigkeiten besteht allerdings eine sekundäre Darlegungslast des Geschäftsführers (vgl. Sen.Urt. v. 17. Februar 2003 - II ZR 281/00, ZIP 2003, 625, 627, zur vergleichbaren Unterbilanzhaftung der Gründungsgesellschafter).
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  • OLG Köln, 17.03.2005 - 18 U 169/03  
    Entgegen der Ansicht des Klägers ist für die Anspruchsvoraussetzungen der §§ 30, 31 GmbHG (analog) grundsätzlich die Gesellschaft bzw. der Konkurs- bzw. Insolvenzverwalter darlegungs- und beweisbelastet (vgl.: BGH, WM 2003, 684 und WM 1989, 1168; Lutter/Hommelhoff a.a.O., § 30 RN 26; Michalski/Heidinger a.a.O., § 30 RN 91; Senertz/Haas a.a.O., Rn 578).

    Ausnahmegesichtspunkte, wie sie in der Entscheidung des BGH vom 17.02.2003 (WM 2003, 684) angeführt sind, liegen hier nicht vor und rechtfertigen keine anderweitige Verteilung der Beweislast.

  • BAG, 01.12.2004 - 5 AZR 117/04  

    Gründerhaftung eines Aktionärs

    Eine Unterbilanz kann idR nur durch eine Vermögensbilanz auf den Stichtag der Eintragung festgestellt werden (vgl. BGH 17. Februar 2003 - II ZR 281/00 - DB 2003, 760; 9. November 1998 - II ZR 190/97 - BGHZ 140, 35).
  • OLG Stuttgart, 27.09.2006 - 14 U 11/06  

    Rückerstattungsanspruch nach den Kapitalerhaltungsregelungen, wenn die insolvente

    b) Die Voraussetzungen eines Anspruchs aus §§ 31 Abs. 1, 30 Abs. 1 GmbHG, für die grundsätzlich der Kläger vortrags- und beweispflichtig ist (flankierend bestehen sekundäre Darlegungspflichten des Gesellschafters, vgl. BGH NZG 2003, 393, 394; Baumbach-Hueck-Fastrich § 30 GmbHG Rn. 30; Lutter-Hommelhoff § 30 GmbHG Rn. 26), liegen jedoch nicht vor.
  • OLG Jena, 01.09.2004 - 4 U 37/04  

    Kapitalaufbringung bei Verwendung eines GmbH-Mantels

    Fehlt allerdings eine belastbare Bilanz zum Stichtag (hier: Oktober 1997), so kann sich die Beweislast zum Nachteil des Gesellschafters verschieben (BGH ZIP 2003, 625, 627; Lutter/Bayer aaO § 11 Rn 33).
  • OLG Brandenburg, 16.10.2008 - 12 U 67/08  

    GmbH: Rückzahlung von Urlaubsabgeltungen sowie von Gehaltsauszahlungen an eine

    Darlegungs- und beweispflichtig für das Bestehen von Unterbilanzansprüchen ist die Gesellschaft bzw. im Falle der Insolvenz der Insolvenzverwalter (BGH WM 2003, 684).

    Dabei ist ohnehin zu berücksichtigen, dass darlegungs- und beweispflichtig für das Bestehen der Unterbilanz zwar grundsätzlich der Insolvenzverwalter ist, wegen der damit häufig verbundenen Schwierigkeiten für den Insolvenzverwalter aber eine sekundäre Darlegungslast des Geschäftsführers besteht (vgl. BGH WM 2006, 858; WM 2003, 684), die hier auch der Beklagten als Buchhalterin und Ehefrau des Geschäftsführers zukommt, zumal sie die hohe Bedeutung ihrer Tätigkeit bis hin zur Gleichstellung einer Geschäftsführertätigkeit ausdrücklich betont.

  • OLG Stuttgart, 14.03.2007 - 14 U 25/06  

    GmbH; Insolvenzverfahren: Anspruch auf Feststellung von Forderungen zur

    Es reicht aus, dass der Gesellschafter in der Krise der Gesellschaft nicht von einer ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeit Gebrauch macht, seine Hilfe zurück zu ziehen oder unmittelbar die Liquidation der Gesellschaft einzuleiten (BGH ZIP 1992, S. 177, 179; BGH ZIP 2003, S. 625; Goette/Kleindiek aaO Rdnr. 90 ff; Baumbach/Hueck/Fastrich aaO § 32 a Rdnr. 38, 40; Scholz/Schmidt aaO § 32 a, b Rdnr. 47 ff.).
  • OLG Dresden, 09.12.2003 - 2 U 1530/03  

    GmbH-Satzungsklausel betreffend die Erstattungspflicht der Gesellschafter bei

    Zur Verwirklichung dieser Zielsetzung bedient sich die Satzung im Ansatz einer an die Rechtsprechungsgrundsätze zu §§ 30, 31 GmbHG angelehnten Gestaltung, erweitert diese aber dahin, dass jedwede verdeckte Gewinnausschüttung - nicht also allein eine solche nach Eintritt einer Unterbilanzierung (vgl. hierzu: BGH WM 2003, 2238 ff.; BGH ZIP 2003, 1544 ff.; BGH ZIP 2003, 625 ff.) - zu einer Erstattungspflicht des Gesellschafters führt.
  • OLG Koblenz, 03.05.2007 - 6 U 1371/06  

    Vorgehen bei Streitigkeiten einer Gesellschaft ist vom Gesellschaftsvertrag

  • OLG Koblenz, 06.03.2008 - 6 U 610/07  

    Schiedswesen - Gesellschaftsvertragliche Schiedsvereinbarung

  • OLG Dresden, 06.05.2003 - 2 U 2320/02  

    Analogie; Rechtskraft; Beschluss; Gegenvorstellung; rechtliches Gehör

  • OLG Brandenburg, 08.06.2005 - 7 U 200/04  

    GmbH: Zum Anspruch des Insolvenzverwalters auf Zahlung der Stammeinlage

  • OLG Frankfurt, 31.05.2007 - 16 U 199/06  

    Insolvente GmbH: Abfindungs- und Ausgleichsansprüche eines ausgeschiedenen

  • KG, 13.08.2004 - 14 U 23/03  

    GmbH-Gesellschafter: Darlegungslast für Stammeinlageeinzahlung

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