Rechtsprechung
   BGH, 17.03.1994 - IX ZR 174/93   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Wegfall der Geschäftsgrundlage einer Bürgschaft?

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Geschäftsgrundlage einer Bürgschaftsverpflichtung; Pflichten des Gläubigers bei Entgegennahme weiterer Sicherheiten

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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Fortbestand gleichrangiger Sicherheiten keine Geschäftsgrundlage einer Bürgschaft

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Wegfall der Geschäftsgrundlage einer Bürgschaft nach Entdeckung gefälschter gleichrangiger Sicherheiten

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1994, 2146
  • NJW-RR 1994, 1204 (Ls.)
  • ZIP 1994, 861
  • MDR 1995, 58
  • WM 1994, 1064
  • BB 1994, 1308
  • DB 1994, 1512



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BGH, 05.01.1995 - IX ZR 85/94  

    Wirksamkeit einer Ehegattenbürgschaft

    Allerdings kommt bei einer Haftungsvereinbarung für fremde Schulden ein Wegfall der Geschäftsgrundlage nur ganz ausnahmsweise in Betracht; denn der Verpflichtete übernimmt hier in der Regel schlechthin und uneingeschränkt das Risiko, daß der Schuldner bei Fälligkeit der Schuld nicht leistungsfähig ist (BGH, Urt. v. 9. Oktober 1974 - VIII ZR 190/73, WM 1974, 1127, 1128; BGHZ 88, 185, 191; BGH, Urt. v. 26. Februar 1987 - IX ZR 98/86, NJW 1987, 1629, 1630; v. 17. März 1994 - IX ZR 174/93, NJW 1994, 2146, 2147).
  • BGH, 15.04.1997 - IX ZR 112/96  

    Aufklärungspflicht der Gläubigerbank über das Bürgschaftsrisiko; Vollstreckung

    Ein Schadensersatzanspruch aus einem Verschulden der Klägerin bei Vertragsschluß, mit dem die Inanspruchnahme aus der Bürgschaft abgewehrt werden könnte (vgl. BGH, Urt. v. 29. Juni 1966 - VIII ZR 84/64, WM 1966, 944, 945; v. 17. März 1994 - IX ZR 174/93, WM 1994, 1064, 1066), steht der Beklagten nicht zu.

    Ist dies nicht der Fall, so ist der Gläubiger grundsätzlich nicht verpflichtet, die eigene Einschätzung des Risikos zu offenbaren oder sich über den Wissensstand des künftigen Bürgen zu unterrichten (BGH, Urt. v. 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11, 12; v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, NJW 1988, 3205, 3206; v. 24. Februar 1994 - IX ZR 93/93, BGHZ 125, 206, 218; 17. März 1994 - IX ZR 174/93, aaO.).

  • BGH, 10.01.2006 - XI ZR 169/05  

    Widerruf der Verpfändung von Wertpapieren zur Besicherung einer

    Ein Kreditinstitut ist zwar grundsätzlich nicht verpflichtet, einen Dritten, der eine Sicherheit zugunsten eines Schuldners des Kreditinstituts bestellt, über die damit verbundenen Risiken aufzuklären (BGHZ 125, 206, 218; BGH, Urteil vom 17. März 1994 - IX ZR 174/93, WM 1994, 1064, 1066 f.; Ganter, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch § 90 Rdn. 184; Joswig, in: Welter/Lang, Handbuch der Informationspflichten im Bankverkehr, Rdn. 14.63).
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  • BGH, 18.07.2002 - IX ZR 294/00  

    Bürgschaft - Wirksamkeit in AGB

    Gleichwohl hat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Formularklauseln, die die Haftung in einem Maße erweitern, wie dies Ziffer 2 des Bürgschaftsvertrages vom 19. Juni 1991 vorsieht, bisher nicht nach §§ 3, 9 AGBG beanstandet (BGHZ 77, 256, 258; BGH, Urt. v. 26. Oktober 1977 - VIII ZR 197/75, WM 1978, 10, 11; Beschl. v. 6. Dezember 1983 - IX ZR 73/82, WM 1984, 198, 199; vgl. auch Urt. v. 17. März 1994 - IX ZR 174/93, WM 1994, 1064, 1068), im wesentlichen mit der Begründung, daß jeder, der gegenüber einem Kreditinstitut eine Bürgschaft eingehe, mit einer solchen Klausel, die den Bürgschaftsumfang im Einklang mit dem Gesetz festlege, rechnen müsse.
  • BGH, 02.03.2000 - IX ZR 328/98  

    Formularmäßiger Verzicht auf die Rechte aus § 776 BGB

    Allerdings haben der VIII., der III. und der erkennende Senat des Bundesgerichtshofs früher - vor und nach Inkrafttreten des AGB-Gesetzes - die gegenteilige Meinung vertreten (BGHZ 78, 137, 141 ff; 95, 350, 358 f; 108, 179, 183; BGH, Urt. v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85, WM 1986, 95, 97; v. 13. Dezember 1990 - IX ZR 79/90, WM 1991, 558, 559; v. 17. März 1994 - IX ZR 174/93, WM 1994, 1064, 1066).
  • BGH, 30.03.1995 - IX ZR 98/94  

    Auslegung einer Bürgschaftserklärung; Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft für

    Der Bundesgerichtshof hat es bislang als hinreichend betrachtet, wenn die Bürgschaft für alle Ansprüche des Gläubigers gegen den Hauptschuldner aus einer - bankmäßigen Geschäftsverbindung ohne betragsmäßige Begrenzung durch Allgemeine Geschäftsbedingungen übernommen wurde (vgl. BGH, Urt. v. 6. Dezember 1984 - IX ZR 115/83, WM 1985, 155, 156; v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85, ZIP 1986, 85, 86; v. 17. März 1994 - IX ZR 102/93, WM 1994, 784 ; v. 17. März 1994 - IX ZR 174/93, WM 1994, 1064, 1068).
  • BGH, 22.04.1997 - XI ZR 191/96  

    Gewinnspiele nach dem "Schneeballsystem" sind sittenwidrig

    Ein Rechtsgeschäft ist nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig, wenn es nach seinem aus der Zusammenfassung von Inhalt, Beweggrund und Zweck zu entnehmenden Gesamtcharakter mit den guten Sitten nicht vereinbar ist (vgl. BGHZ 106, 269, 272; BGH, Urteil vom 23. Februar 1995 - IX ZR 29/94, WM 1994, 1064, 1070).
  • BGH, 20.03.2002 - IV ZR 93/01  

    Immobilienrecht - Grundschuld an Miteigentum

    Die Beklagte war berechtigt, ihre Interessen als Sicherungsnehmerin an der Aufrechterhaltung der Sicherheiten zu verfolgen; sie war weder gegenüber der B. GmbH i.L. noch gegenüber der Klägerin - auch nicht aufgrund der mit dieser getroffenen Sicherungsabrede - zu besonderer Obhut oder Aufklärung verpflichtet (vgl. BGH, Urteil vom 17. März 1994 - IX ZR 174/93 - WM 1994, 1064 unter I 3 zur Bürgschaft).
  • BGH, 16.12.2009 - XII ZR 146/07  

    Mietrecht - Haftung der Mieter als Gesamtschuldner

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der Gläubiger grundsätzlich nicht verpflichtet, den künftigen Bürgen ungefragt über den Umfang seines Risikos oder die Vermögensverhältnisse des Hauptschuldners zu unterrichten (BGH Urteile vom 9. Oktober 1990 - XI ZR 200/89 - NJW-RR 1991, 170; vom 16. März 1983 - VIII ZR 347/81 - NJW 1983, 1850; BGH Urteil vom 17. März 1994 - IX ZR 174/93 - NJW 1994, 2146, 2148).
  • BGH, 18.01.1996 - IX ZR 171/95  

    Sittenwidrigkeit einer Ehegattenbürgschaft

    Jedoch ist der Gläubiger wegen der Rechtsnatur der anzubahnenden einseitigen Verpflichtung nur ausnahmsweise für eine vorvertragliche Aufklärung des Bürgen verantwortlich; insbesondere ist in aller Regel davon auszugehen, daß der Bürge die Tragweite des von ihm zu übernehmenden Risikos selbst kennt (BGH, Urt. v. 17. März 1994 - IX ZR 174/93, NJW 1994, 2146, 2148 m.w.N.).
  • BGH, 29.06.2004 - IX ZR 201/98  

    Bürgschaft - Einreden des bürgenden Verbandes

  • BGH, 29.06.2004 - IX ZR 202/98  
  • BGH, 16.01.1996 - XI ZR 151/95  

    Aufklärungspflicht des Darlehensgebers über Risiken gegenüber einem zur Übernahme

  • KG, 14.02.2006 - 21 U 5/03  

    Bauvertrag - Mehrkosten wegen kontaminierter Betonbeschichtung im Pauschalpreis?

  • OLG Stuttgart, 21.01.2009 - 4 U 56/08  
  • OLG Dresden, 08.07.1998 - 8 U 3526/97  

    Rechtsstellung des Käufers einer EDV-Anlage bei unzureichender Beratung durch den

  • BGH, 11.02.1999 - IX ZR 314/97  

    Inanspruchnahme eines Bürgen trotz fehlender Schriftform

  • OLG Brandenburg, 30.09.2009 - 3 U 190/08  

    Geltendmachung eines Freistellungsanspruchs unter Mitbürgen

  • BGH, 14.05.1998 - IX ZR 88/97  

    Haftung aus einer formularmäßig vereinbarten Bürgschaft; Geschäftsgrundlage eines

  • OLG Köln, 24.04.1998 - 19 U 204/97  

    Pflicht Gläubiger Bürge Bürgschaft

  • OLG Köln, 24.04.1998 - 19 U 2/04  

    Keine Pflicht des Gläubigers den Bürgen vor dem Risiko der Bürgschaft zu warnen

  • LG Stuttgart, 16.09.2004 - 25 O 301/04  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Herausgabe des im Rahmen eines sog.

  • LG Essen, 06.11.2007 - 13 S 4/07  
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