Rechtsprechung
   BGH, 17.07.2008 - I ZR 168/05   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • lexetius.com

    Kinderwärmekissen

    BGB §§ 242, 339 Abs. 1 Satz 2, § 343; HGB § 348

  • MIR - Medien Internet und Recht

    Herabsetzung der Vertragsstrafe bei tausendfachem Verstoß gegen Unterlassungsverpflichtung - Steht eine vereinbarte Vertragsstrafe in einem außerordentlichen Missverhältnis zur Bedeutung der Zuwiderhandlung, ist ihre Herabsetzung nach dem Grundsatz von Treu und Glauben gemäß § 242 BGB geboten (Kinderwärmekissen).

  • markenmagazin:recht

    § 242 BGB; § 339 Abs. 1 Satz 2 BGB; § 343 BGB; § 348 HGB
    Kinderwärmekissen

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Kurzfassungen/Presse (9)

  • IWW (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Vertragsstrafe - Verminderung einer Vertragsstrafe auch bei Kaufleuten möglich

  • wb-law.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Gerichtliche Überprüfung von unangemessen hohen Vertragsstrafen möglich [Überprüfung, BGH, Unangemessenheit, Vertragsstrafe]

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Begrenzung einer Vertragsstrafe auch bei Handelsgeschäft

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  • antiquariatsrecht.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Gerichtliche Überprüfung von unangemessen hohen Vertragsstrafen möglich

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Unangemessen hohe Vertragsstrafenregelung

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation und Leitsatz)

    Keine Zusammenfassung mehrerer Verstöße gegen ein Unterlassungsgebot bei Bestimmung der Vertragsstrafe

  • handelsvertreter-blog.de (Kurzinformation)

    BGH erklärt hohe Vertragsstrafen für unwirksam

  • pfitzer-law.de (Kurzinformation)

    Sind 53 Millionen Euro Vertragsstrafe zu viel?

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Gerichtliche Überprüfung von unangemessen hohen Vertragsstrafen möglich

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Vertragsstrafe - Verminderung einer Vertragsstrafe auch bei Kaufleuten möglich

  • lampmann-behn.de (Entscheidungsbesprechung)

    Vertragsstrafe in Höhe von 53 Millionen Euro

Sonstiges (3)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu ""Kinderwärmekissen" und Vertragsstrafendogmatik" von Prof. Dr. Volker Rieble, original erschienen in: GRUR 2009, 824 - 828.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zu BGH, 17.7.08 - I ZR 168/05 (Verminderung einer Vertragsstrafe auch bei Kaufleuten möglich)" von der PA-Redaktion, original erschienen in: PA 2009, 22 - 23.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 17.07.2008, Az.: I ZR 168/05 (Eine Zusammenfassung mehrerer oder aller Verstöße)" von Prof. (em.) Dr. Walter F. Lindacher, original erschienen in: JR 2009, 333 - 337.

Verfahrensgang

  • LG Hamburg, 16.04.2004 - 416 O 270/03
  • OLG Hamburg, 30.06.2005 - 3 U 75/04
  • BGH, 17.07.2008 - I ZR 168/05

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2009, 1882
  • MDR 2009, 251
  • GRUR 2009, 181
  • MIR 2009, Dok. 004
  • JR 2009, 333
  • BauR 2009, 501



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BGH, 10.06.2009 - I ZR 37/07  

    Unrichtige Aufsichtsbehörde

    In der Revisionsinstanz unterliegt die Auslegung der individuellen Vereinbarung der Parteien nur insoweit der Nachprüfung, als gesetzliche Auslegungsregeln, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt sind (vgl. BGH, Urt. v. 13.2.2003 - I ZR 281/01, GRUR 2003, 545 = WRP 2003, 756 - Hotelfoto; Urt. v. 17.7.2008 - I ZR 168/05, GRUR 2009, 181 Tz. 29 = WRP 2009, 182 - Kinderwärmekissen).
  • BGH, 26.02.2009 - I ZR 142/06  

    Kranhäuser

    Nach ihnen ist für die Auslegung einer individuellen Vertragsvereinbarung der wirkliche Wille der Vertragsparteien maßgebend (§§ 133, 157 BGB) und dieser insbesondere unter Berücksichtigung des Wortlauts der Erklärung und der Interessenlage der Parteien zu ermitteln (vgl. BGH, Urt. v. 17.7.2008 - I ZR 168/05, GRUR 2009, 181 Tz. 32 = WRP 2009, 182 - Kinderwärmekissen, m.w.N.).
  • OLG Celle, 15.11.2012 - 13 U 57/12  

    Anerkenntniswirkung einer strafbewehrten Unterlassungserklärung betreffend die

    Maßgebend ist demnach der wirkliche Wille der Vertragsparteien (§§ 133, 157 BGB), bei dessen Ermittlung neben dem Erklärungswortlaut die beiderseits bekannten Umstände, wie insbesondere die Art und Weise des Zustandekommens der Vereinbarung, deren Zweck, die Wettbewerbsbeziehung zwischen den Vertragsparteien sowie deren Interessenlage heranzuziehen sind (BGH, Urteil vom 17. Juli 2008 - I ZR 168/05, GRUR 2009, 181, 183 Rn. 32).
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  • OLG Dresden, 20.10.2010 - 11 Sch 4/09  

    Vertragsstrafe; Verzugszins; ausländischer Schiedsspruch; Vollstreckbarerklärung

    (Anschluss zu BGH I ZR 168/05, Urteil vom 17.7.2008, dort für deutsche Vertragsstrafen).

    Der Schiedsspruch ist im Inland in der Höhe für vollstreckbar zu erklären, die von der deutschen Rechtsordnung gerade noch hingenommen werden kann (Anschluss zu BGH I ZR 168/05, Urteil vom 17.7.2008, dort für deutsche Vertragsstrafen).

    Mit Urteil vom 17.07.2008 (I ZR 168/05) hat der Bundesgerichtshof die Obergrenze bestimmt, bis zu der die Vertragsstrafe gerade noch hingenommen werden kann.

  • LG Köln, 13.05.2009 - 28 O 348/08  
    Anhaltspunkt für die Bestimmung des noch hinzunehmenden Betrages kann insoweit das Doppelte der nach § 343 BGB angemessenen Vertragsstrafe sein (BGH GRUR 2009, 181 = BauR 2009, 501).

    Bei der Bemessung der Vertragsstrafe kommt es in erster Linie auf den Sanktionscharakter der Vertragsstrafe und deren Funktion weitere Zuwiderhandlungen zu verhüten, auf Schwere und Ausmaß der Zuwiderhandlung und ihre Gefährlichkeit für den Gläubiger, auf das Verschulden des Verletzers und auf die Funktion der Vertragsstrafe als pauschalierten Schadensersatz an (BGH GRUR 2009, 181 = BauR 2009, 501).

  • OLG Köln, 15.12.2009 - 15 U 90/09  

    Anspruch auf Ersatz von Abmahnkosten wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts;

    Richtig ist, dass auch bei einer von einem Kaufmann übernommenen Vertragsstrafe trotz der gegenteiligen Vorschrift des § 348 HGB eine Herabsetzung nach § 242 BGB in Betracht kommt ( BGH, Urteil vom 17.07.2008 - I ZR 168/05 - GRUR 2009, 181, 184; Grüneberg, a. a. O., § 343 Rn. 8 ).

    Die Vertragsstrafe kann daher nur insoweit ermäßigt werden, als der Betrag im Rahmen einer Gesamtbetrachtung nach dem Grundsatz von Treu und Glauben noch hingenommen werden kann; Anhaltspunkt ist insoweit das Doppelte des nach § 343 BGB angemessenen Betrages ( BGH, Urteil vom 17.07.2008, a. a. O. ).

  • OLG Stuttgart, 24.02.2011 - 2 U 104/10  
    Dabei hat das Landgericht unter II. 1. b) aa) der Entscheidungsgründe (LGU S. 17 f.) die für die Auslegung eines Unterlassungsvertrags mit Vertragsstrafeversprechen geltenden Grundsätze zutreffend dargestellt (ferner etwa BGH GRUR 2010, 167 Tz. 19 - Unrichtige Aufsichtsbehörde - und GRUR 2009, 181 Tz. 32 - Kinderwärmekissen ; Senat, NJOZ 2009, 1803, 1804 f.).

    Für die weite Auslegung, die das Landgericht annimmt, spricht allerdings der eindeutige Wortlaut, von dem auch die Auslegung einer strafbewehrten Unterlassungserklärung zunächst auszugehen hat (BGH GRUR 2009, 181 Tz. 30 - Kinderwärmekissen - und NJW-RR 1991, 1318, 1319 - Preisvergleichsliste ).

  • LG Düsseldorf, 12.05.2011 - 4b O 264/09  

    Milchaufschäumer

    Allerdings widerspräche eine solche Auslegung den auch für Unterlassungsverträge gültigen Grundsätzen für die Vertragsauslegung, wonach der Wille der Vertragsparteien (§§ 133, 157 BGB) zu ermitteln ist und insoweit der Erklärungswortlaut, die beiderseits bekannten Umstände wie die Art und Weise des Zustandekommens der Vereinbarung, deren Zweck, die Wettbewerbsbeziehungen der Parteien und die Interessenlage zu berücksichtigen sind (vgl. BGH, GRUR 2009, 181).

    Die Bemessung einer Vertragsstrafe bestimmt sich in erster Linie nach dem Sanktionscharakter der Vertragsstrafe (pauschalierter Schadensersatz) und ihrer Funktion, weitere Zuwiderhandlungen zu verhüten; sodann sind die Schwere und das Ausmaß der Zuwiderhandlung, deren Gefährlichkeit für den Gläubiger sowie das Verschulden des Verletzers zu berücksichtigen (vgl. BGH, GRUR 2009, 181, (184)).

  • LG Coburg, 25.06.2009 - 1 HKO 18/09  

    Wettbewerbsrechtliche Unterlassungserklärung: Grundsätze der Auslegung; mehrfache

    Die für ein fehlendes Verschulden beweisbelastete Beklagte (vgl. Hefermehl/Köhler/Bornkamm UWG, 27. Auflage, Randziffer 1.152 zu § 12; BGH NJW-RR 2003, 1278; BGH GRUR 2009, 181) hat den insoweit bestrittenen Sachvortrag jedenfalls nicht unter Beweis gestellt.

    Maßgebend ist demnach der wirkliche Wille der Vertragsparteien (§ 133, 157 BGB), bei dessen Ermittlung neben dem Erklärungswortlaut die beiderseits bekannten Umstände wie insbesondere die Art und Weise des Zustandekommens der Vereinbarung, deren Zweck, die Wettbewerbsbeziehung zwischen den Vertragsparteien sowie deren Interessenlage heranzuziehen sind (vgl. BHG GRUR 2009, 181 m.w.N.).

  • OLG Bamberg, 18.08.2009 - 3 U 119/09  

    Wettbewerbsrechtliche Unterlassungserklärung: Grundsätze der Auslegung; mehrfache

    17 Maßgebend für die Reichweite einer vertraglichen Unterlassungsverpflichtung ist der wirkliche Wille der Vertragsparteien (§§ 133, 157 BGB), zu dessen Auslegung neben dem Inhalt der Vertragserklärungen auch die beiderseits bekannten Umstände, insbesondere die Art und Weise des Zustandekommens der Vereinbarung, ihr Zweck, die Wettbewerbsbeziehung zwischen den Vertragsparteien und ihre Interessenlage heranzuziehen sind (st. Rspr., vgl. BGH vom 17.07.1997 - I ZR 40/95 Sekundenschnell abgedruckt u.a. in GRUR 1997, 931-933; BGH vom 25.01.2001 - I ZR 323/981 Trainingsvertrag - GRUR 2001, 758-762; BGH vom 17.07.2008 I ZR 168/05 Kinderwärmekissen abgedruckt u.a. in GRUR 2009, 181-184).
  • OLG Frankfurt, 22.07.2010 - 15 U 198/09  

    Keine Fälligkeit der Bürgschaftsforderung durch formularmäßige Klausel

  • LG Düsseldorf, 11.08.2009 - 4b O 134/07  

    Bohrfutter IV

  • KG, 27.09.2011 - 5 U 137/10  

    Verwirkung einer Vertragsstrafe

  • LG Düsseldorf, 11.08.2009 - 4b O 132/07  

    Bohrfutter II

  • LG Düsseldorf, 11.08.2009 - 4b O 51/07  

    Bohrfutter

  • LG Düsseldorf, 25.08.2011 - 4b O 38/11  
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