Rechtsprechung
   BGH, 17.09.2009 - XI ZR 264/08   

Volltextveröffentlichungen (5)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Darlegungs- und Beweislast bei Inanspruchnahme eines Anlageberaters wegen Verwendung eines fehlerhaften Verkaufsprospekts

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • kanzlei-klumpe.de , S. 3 (Kurzinformation)

    Zur Prospektprüfungspflicht eines Anlageberaters

  • schluender.info (Kurzinformation)

    Pflicht des Anlageberaters zur Richtigstellung eines fehlerhaften Prospekts

  • lto.de (Kurzinformation)

    Bei Übergabe eines fehlerhaften Prospektes muss der Anlageberater nachweisen, dass er den Prospektfehler berichtigt hat

Besprechungen u.ä.

  • hlfp.de (Entscheidungsbesprechung)

    § 280 BGB
    Darlegungs- und Beweislast bei fehlerhafter Anlageberatung auf Prospektbasis (RA Marcel Kirchhartz; GWR 2009, 427)

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (45)  

  • BGH, 19.07.2011 - XI ZR 191/10  

    Kapitalanlage - Zu Aufklärungspflichtverletzung durch beratende Banken

    Da die Falschberatung durch die Übergabe der Kurzübersicht und die Feststellung des Berufungsgerichts, dass anhand dieser Übersicht beraten wurde, feststeht, trifft die Beklagte die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass sie den Fehler richtig gestellt hat (Senatsbeschluss vom 17. September 2009 - XI ZR 264/08, BKR 2009, 471 Rn. 5 mwN).
  • OLG Frankfurt, 27.08.2010 - 19 U 21/10  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Beratung auf Grundlage eines fehlerhaften

    Dafür, dass er dies getan hat, ist aber der Anlageberater und nicht etwa der Anleger beweispflichtig (BGH, Urteil vom 17.9.2009, XI ZR 264/08, BKR 2009, 471; Urteil vom 5.3.2009, III ZR 17/08, WM 2009, 739).

    Ein Anlageberater ist nach der Rechtsprechung des BGH selbst zur Überprüfung des Prospekts verpflichtet (BGH, Beschluss vom 17.9.2009, XI ZR 264/08, BKR 2009, 471; BGHZ 178, 149).

    In dem vorgenannten Beschluss des BGH vom 17.9.2009 (a. a. O.) hat der BGH überdies hinsichtlich des streitgegenständlichen Prospekts festgestellt, dass der Prospektfehler auch nicht "extrem schwer" feststellbar, sondern unmittelbar aus dem Prospekt ersichtlich gewesen sei (vgl. auch BGH, Urteil vom 9.4.2009, III ZR 89/08, juris, mit Verweis auf BGH, Urteil vom 6.3.2008, III ZR 298/05, NJW-RR 2008, 1365).

    Das Gegenteil ergab sich aus dem Bond-Urteil des BGH ( BGHZ 123, 126, 129; BGH, BKR 2009, 471; vgl. auch OLG Frankfurt, Urteil vom 14.5.2008, 23 U 175/06, juris; Hinweisbeschluss vom 12.5.2009, 9 U 34/08, Anlage K 153).

  • BGH, 09.02.2010 - XI ZR 140/09  

    Bankrecht - Schadensersatz im Zusammenhang mit einer Kapitalanlage

    Damit steht die Pflichtverletzung des Anlageberaters aufgrund der Übergabe des falschen Prospektes fest (Senatsbeschluss vom 17. September 2009 - XI ZR 264/08, BKR 2009, 471, Tz. 5).

    Das Verschulden der Beklagten ist gemäß § 282 BGB aF (§ 280 Abs. 1 Satz 2 BGB nF) zu vermuten, so dass sich die Beklagte insoweit entlasten muss (vgl. hierzu Senatsbeschluss vom 17. September 2009 - XI ZR 264/08, BKR 2009, 471, Tz. 6 ff.).

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