Rechtsprechung
   BGH, 19.01.2011 - XII ZB 256/10   

Volltextveröffentlichungen (7)

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  • IWW
  • Deutsches Notarinstitut

    FamFG §§ 29, 30f, 280 Abs. 1 und 3, 293 Abs. 1, 295 Abs. 1 S. 1
    Anforderungen an Inhalt eines Sachverständigengutachtens i. S. v. § 280 Abs. 3 FamFG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an den Inhalt eines Sachverständigengutachtens nach § 280 Abs. 3 FamFG

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Familienrecht - Anforderungen an Sachverständigengutachten bei Betreuungssache

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    Das zur Betreuungsverlängerung erforderliche Gutachten darf nicht auf bloße Feststellung "schwerer Persönlichkeitsstörung" beschränkt sein

Verfahrensgang

  • AG Radolfzell, 23.11.2009 - XVII 46/08
  • LG Konstanz, 10.05.2010 - 12 T 276/09
  • BGH, 19.01.2011 - XII ZB 256/10

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2011, 649
  • MDR 2011, 429
  • FGPrax 2011, 156
  • FamRZ 2011, 637



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 16.05.2012 - XII ZB 454/11  

    Familienrecht - Sachverständige im Betreuungsverfahren

    Sind diese Voraussetzungen nicht festgestellt oder sonst ersichtlich, hat das Gericht darzulegen, warum ausnahmsweise eine Begutachtung durch einen Sachverständigen mit einer anderen Qualifikation geboten erscheint (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 15. September 2010 XII ZB 383/10 - FamRZ 2010, 1726 Rn. 13 und vom 19. Januar 2011 XII ZB 256/10 - FamRZ 2011, 637 Rn. 17).*).

    Ergibt sich die Qualifikation -wie hier -nicht ohne Weiteres aus der Fachbezeichnung des Arztes, ist seine Sachkunde vom Gericht zu prüfen und in der Entscheidung darzulegen (Senatsbeschlüsse vom 19. Januar 2011 - XII ZB 256/10 - FamRZ 2011, 637 Rn. 17 und vom 15. September 2010 - XII ZB 383/10 - FamRZ 2010, 1726 Rn. 13 jeweils mwN).

    (3) Ist der Sachverständige nicht hinreichend qualifiziert, darf sein Gutachten nicht verwertet werden (Senatsbeschluss vom 19. Januar 2011 XII ZB 256/10 - FamRZ 2011, 637 Rn. 19).

  • BGH, 21.11.2012 - XII ZB 296/12  

    Das Sachverständigengutachten bei Einrichtung oder Aufhebung der Betreuung

    Sie ermöglichen, dem Gericht keine Überprüfung der von den Ärzten gezogenen Schlussfolgerungen auf ihre wissenschaftliche Begründung, innere Logik und Schlüssigkeit (vgl. Senatsbeschlüsse vom 19. Januar 2011 - XII ZB 256/10 - FamRZ 2011, 637 Rn. 12 mwN und vom 9. November 2011 - XII ZB 286/11 - FamRZ 2012, 104 Rn. 16).
  • BGH, 21.11.2012 - XII ZB 270/12  

    Anforderungen an das Sachverständigengutachten in Betreuungsverfahren

    Diese Anforderungen an den Inhalt des Sachverständigengutachtens sollen gewährleisten, dass das Gericht seiner Pflicht nachkommen kann, das Gutachten auf seine wissenschaftliche Begründung, seine innere Logik und seine Schlüssigkeit hin zu überprüfen (Senatsbeschlüsse vom 19. Januar 2011 - XII ZB 256/10 - FamRZ 2011, 637 Rn. 12 und vom 15. September 2010 - XII ZB 383/10 - FamRZ 2010, 1726 Rn. 21).
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  • BGH, 21.11.2012 - XII ZB 306/12  

    Das obligatorische Sachverständigengutachten in Unterbringungssachen

    Das Beschwerdegericht tritt vielmehr in vollem Umfang an die Stelle des Erstgerichts (vgl. § 68 Abs. 3 Satz 1 FamFG) und entscheidet unter Berücksichtigung des Sach- und Streitstandes zum Zeitpunkt der Beschwerdeentscheidung über die Sache neu (Senatsbeschluss vom 19. Januar 2011 - XII ZB 256/10 - FamRZ 2011, 637 Rn. 10).
  • BGH, 09.11.2011 - XII ZB 286/11  

    Familienrecht - Sachverständigengutachten im Betreuungsverfahren

    Das gemäß § 280 FamFG im Betreuungsverfahren einzuholende Sachverständigengutachten muss so gefasst sein, dass das Gericht es auf seine wissenschaftliche Begründung, seine innere Logik und seine Schlüssigkeit hin überprüfen kann (im Anschluss an den Senatsbeschluss vom 19. Januar 2011 - XII ZB 256/10 - FamRZ 2011, 637 Rn. 12 mwN).*).

    Nur dann ist das Gericht in der Lage, sich eine eigene Meinung von der Richtigkeit der vom Sachverständigen gezogenen Schlussfolgerung zu bilden (Senatsbeschluss vom 19. Januar 2011 XII ZB 256/10 - FamRZ 2011, 637 Rn. 12 mwN).

  • BGH, 02.03.2011 - XII ZB 346/10  

    Familienrecht - Anhörung des Betroffenen in Unterbringungsverfahren

    Da die Rechtsbeschwerde bereits aus diesem Grund Erfolg hat, kann die weitere von der Rechtsbeschwerde aufgeworfene Frage, ob das Kurzgutachten der behandelnden Ärztin vom 27. Mai 2010 den Anforderungen des § 321 Abs. 1 FamFG genügt (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 19. Januar 2011 - XII ZB 256/10 - zur Veröffentlichung bestimmt und Keidel/Budde FamFG 16. Aufl. § 321 Rn. 4) dahingestellt bleiben.
  • OLG München, 13.05.2011 - 10 U 3951/10  

    Schadensersatzprozess nach Verkehrsunfall mit Personenschaden: Mangelhafte

    ï‚§ der Widerspruchsfreiheit (innere Logik) und Schlüssigkeit (Plausibilität) der Argumentation (BGH MDR 2011, 429; OLG Stuttgart NJW 1981, 2581; Senat , Urt. v. 21.05.2010 - 10 U 2853/06 [Juris, dort Rz. 128]; Schneider a.a.O. Rz. 1426, 1438, 1440).
  • BGH, 16.11.2011 - XII ZB 6/11  

    Verfahrensrecht - Verfahren nach FamFG in Beamten - Disziplinarverfahren

    Unterlässt das Erstgericht diese zwingend gebotene Verfahrenshandlung, ist sie vom Beschwerdegericht nachzuholen (Senatsbeschluss vom 19. Januar 2011 - XII ZB 256/10 - FamRZ 2011, 637 Rn. 10; Keidel/Sternal FamFG 17. Aufl. § 68 Rn. 57).
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