Rechtsprechung
| BGH, 20.12.1988 - IX ZR 88/88 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Jurion
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Verwendung zweckgebunden eingezahlter Gelder durch einen Rechtsanwalt
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Verwendung von Zahlungen des Auftraggebers durch den Rechtsanwalt
Kurzfassungen/Presse
- recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1989, 1148
- MDR 1989, 537
- WM 1989, 450
- BB 1989, 1851
Wird zitiert von ... (6)
- BGH, 02.12.2008 - XI ZR 525/07
Verfahrensrecht - Erstmalige Stellung von PKH-Antrag: Maßgebender Zeitraum?
Hierzu mussten aber innerhalb der Verjährungsfrist ein ordnungsgemäß begründetes und vollständiges Bewilligungsgesuch eingereicht und die nach § 117 ZPO erforderlichen Unterlagen rechtzeitig und vollständig dem Gericht vorgelegt werden (vgl. BGHZ 70, 235, 237, 239 ; BGH, Urteile vom 20. Dezember 1988 - IX ZR 88/88, WM 1989, 450, 453 undvom 8. März 1989 - IVa ZR 221/87, NJW 1989, 3149); außerdem war weitere Voraussetzung, dass der Antragsteller subjektiv der Ansicht sein durfte, er sei bedürftig (vgl. BGH, Beschluss vom 16. September 1981 - IVb ZB 832/81, VersR 1982, 41 f.; OLG Düsseldorf WM 1998, 1628, 1630) . - BGH, 22.03.1990 - IX ZR 128/89
Beratungspflichten eines Rechtsanwalts bei Sicherheitsleistung der vertretenen …
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (…Urt. v. 31. Oktober 1985 - IX ZR 175/84, WM 1986, 199, 202; v. 5. November 1987 - IX ZR 86/86, WM 1988, 342, 344 f; v. 20. Dezember 1988 - IX ZR 88/88, WM 1989, 450, 452) ist ein Rechtsanwalt kraft des Anwaltsvertrages verpflichtet, die Interessen seines Auftraggebers nach jeder Richtung und umfassend wahrzunehmen. - OLG Düsseldorf, 01.02.2010 - 24 U 156/09
Rechtsanwälte - Aufrechnungsverbot bei schwerwiegenden Vertragsverstößen
Gegen zweckgebunden vereinnahmte Gelder darf der Rechtsanwalt auch dann nicht aufrechnen, wenn die zur Aufrechnung gestellten Honoraransprüche aus demselben Mandat stammen; stammen sie, wie im Streitfall ganz überwiegend, sogar aus anderen Mandaten, gilt das erst recht (vgl. BGH NJW 1989, 1148, 1149; Senat AnwBl 2005, 787 = FamRZ 2006, 636).
- OLG Dresden, 27.09.2000 - 8 U 14/00
Sittenwidrigkeit; Maklerprovision; Gerichtsstandsvereinbarung
a) Bei der Wahrnehmung des Auftrages hat der Rechtsanwalt im Interesse seines Mandanten den "sichersten Weg" zu beschreiten (vgl. BGH, NJW 1981, 2741, 2742; NJW 1988, 486, 487 und 563, 566; NJW 1989, 1148; NJW-RR 1990, 204, 205). - OLG Naumburg, 18.06.2002 - 1 U 73/00
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung, …
Um eine Benachteiligung der bedürftigen Partei zu vermeiden, was bereits aus verfassungsrechtlichen Gründen geboten ist, ist der Eingang eines ordnungsgemäß begründeten und vollständigen PKH-Gesuches geeignet, eine Hemmung der Verjährung nach § 203 ZPO herbeizuführen (BGHZ 70, 235 ; NJW 1989, 1148 ;… Palandt-Heinrichs, BGB, 61. Aufl., § 203 Rdnr. 9). - OLG Hamm, 11.05.1999 - 3 UF 124/98
BGB § 166, § 202 Abs. 1, § 203, § 208, § 209 Abs. …
Dem Gesuch muß also die nach § 117 Abs. 2 ZPO vorgeschriebene Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Partei beigefügt werden oder diese Erklärung muß spätestens bis zum letzten Tag der Verjährungsfrist nachgereicht werden (BGH NJW 1989, 1148, 1149 und 3149 m. w. N.).
