Rechtsprechung
   BGH, 21.03.1991 - III ZR 118/89   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Amtspflichten des Versteigerungsgerichts in der Zwangsversteigerung im Hinblick auf ein Bestehenbleiben des Altenteilrechts

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1991, 2759
  • FamRZ 1991, 929
  • VersR 1991, 1172
  • WM 1991, 1182
  • Rpfleger 1991, 329
  • NVwZ 1991, 1114 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 25.10.2001 - IX ZR 19/99  

    Pflichten des Rechtsanwalts nach Flucht in die Säumnis

    Unter diesen Voraussetzungen ist eine Beweisaufnahme mit vier oder sogar sechs Zeugen stets zumutbar (BGH, Urt. v. 7. Oktober 1986 - VI ZR 262/85, VersR 1987, 259; v. 21. März 1991 - III ZR 118/89, NJW 1991, 2759, 2760 f.; v. 22. November 1995 aaO).
  • BGH, 26.07.2001 - III ZR 243/00  

    Drittbezogenheit von Amtspflichten des Versteigerungsgerichts

    b) In den Schutzbereich der bei der Zwangsversteigerung eines Grundstücks bestehenden Amtspflichten haben das Reichsgericht und der Senat neben den nach § 9 ZVG am Verfahren förmlich Beteiligten (vgl. zum Vollstreckungsschuldner zuletzt Senatsurteil vom 23. März 2000 - III ZR 152/99 - NJW 2000, 3358, 3359) zwar auch die Bieter (Senatsurteil vom 21. März 1991 - III ZR 118/89 - NJW 1991, 2759, 2760) und insbesondere den Meistbietenden einbezogen (RGZ 129, 23, 25 f.; 154, 397, 398 f.; RG HRR 1932 Nr. 1835 und 1836; Senatsurteil vom 21. April 1958 - III ZR 218/56 - VersR 1958, 384, 385; s. auch Senatsurteil vom 2. Oktober 1986 - III ZR 93/85 - VersR 1987, 256, 257 = WM 1987, 52, 53; bei dem vom Berufungsgericht und auch in der Literatur [Soergel/Vinke, BGB, 12. Aufl., § 839 Rn. 179] erwähnten "Nichtbietenden" dürfte es sich hingegen um einen Druckfehler beim Abdruck der Entscheidung RG HRR 1932 Nr. 1836 handeln).
  • BGH, 01.12.2011 - V ZB 186/11  

    Zwangsvollstreckung - Fortbestehen eines als Altenteil eingetragenen Rechts

    Der Gläubiger muss zu Beginn der Versteigerung auf die Notwendigkeit eines Antrags auf ein doppeltes Ausgebot hingewiesen werden (BGH, Urteil vom 21. März 1991 - III ZR 118/89, NJW 1991, 2759, 2760).

    a) Es musste dem Beteiligten zu 1 als Bietinteressenten auf dessen - aus dem Protokoll allerdings nicht ersichtliche - Frage, welche Gebote zu berücksichtigen seien, eine zutreffende Auskunft über die Rechtslage geben (vgl. BGH, Urteil vom 21. März 1991 - III ZR 118/89, NJW 1991, 2759).

mehr
  • BGH, 18.05.1999 - X ZR 105/96  

    Verspätetes Vorbringen bei notwendiger Ladung von 8 Zeugen?

    1991 - III ZR 118/89 -, NJW 1991, 2759 ff. = BGHR ZPO § 528 Abs. 2 Verzögerung 8.
  • BGH, 22.11.1995 - VIII ZR 195/94  

    Zurückweisung verspäteten Vorbringens in der Berufungsinstanz; Vermeidung durch

    Wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat, stellt es keine nennenswerte Verzögerung des Verfahrens dar, wenn vier oder sogar sechs Zeugen zu vernehmen sind (Urteil vom 21. März 1991 - III ZR 118/89 = WM 1991, 1182 f = NJW 1991, 2759 ff).

    Damit verkennt das Berufungsgericht die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach bereits die Berufungsbegründungsschrift hinreichenden Anlaß für ein Tätigwerden des Gerichts nach § 273 ZPO gibt, wenn der Gegner den darin enthaltenen Sachvortrag im ersten Rechtszug bereits - vorweggenommen - bestritten hat (Urteil vom 21. März 1991, aaO., unter II 2 b).

  • BGH, 22.10.1998 - VII ZR 82/97  

    Prozeßförderungspflicht des Gerichts; Verzögerung eines Rechtsstreits durch

    Läßt sich eine eingetretene Verspätung durch prozeßleitende Maßnahmen auffangen, so kommt die Zurückweisung des verspäteten Vortrags nicht in Betracht (vgl. z.B. BGH, Urteil vom 21. März 1991 - III ZR 118/89, NJW 1991, 2759 = VersR 1991, 1172).
  • BGH, 18.07.2003 - V ZR 305/02  

    Immobilien - Schadensersatz für fehlende Dampf- und Windsperre bei Reetdach?

    Nachdem das neue Vorbringen hiermit - vorweggenommen - bestritten war, fehlte ein hinreichender Grund, um Maßnahmen nach § 273 ZPO bis zum Eingang der Berufungsbegründungsschrift zurückzustellen (vgl. BGH, Urt. v. 21. März 1991, III ZR 118/89, NJW 1991, 2759, 2760; Urt. v. 22. November 1995, VIII ZR 195/94, NJW 1996, 528, 529).
  • OLG Köln, 03.06.2004 - 7 U 184/03  

    Amtshaftung - Schadensersatz wegen falscher Angaben zum Brandschutz

    a) Grundsätzlich kann der durch eine falsche Auskunft Betroffene zwar den Schaden ersetzt verlangen, der ihm dadurch entstanden ist, dass er auf die Richtigkeit der Auskunft vertraut und mit Rücksicht hierauf Entscheidungen getroffen hat, die ihn in seinen Vermögensinteressen berühren (BGH NJW 91, 2759; 2761; Staudinger/Wurm a.a.O. Rdnr. 249).
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