Rechtsprechung
   BGH, 21.03.2012 - XII ZB 147/10   

Volltextveröffentlichungen (7)

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  • IWW
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ausschluss des Versorgungsausgleichs wegen Verschweigens der Abstammung eines während der Ehe geborenen Kindes von einem anderen Mann

  • rechtsportal.de

    BGB § 1587 h

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Familienrecht - Verfahren über Versorgungsausgleich

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Kein schuldrechtlicher Versorgungsausgleich wegen Kuckuckskind

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Und es kam noch schlimmer ...

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Verheimlichtes "Kuckuckskind” kann Versorgungsausgleich gefährden

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Pflicht der Ehefrau zur ungefragten Offenbarung eines Seitensprungs? - Überlegungen zu BGH-Entscheidungen v. 27.6., 21.3. und 15.2.2012 -" von VizePräs. OLG Reinhardt Wever, original erschienen in: FamRZ 2012, 1601 - 1604.

Verfahrensgang

  • AG Ratzeburg, 11.11.2009 - 8 F 26/09
  • OLG Schleswig, 26.03.2010 - 10 UF 228/09
  • BGH, 21.03.2012 - XII ZB 147/10

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2012, 1446



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Wird zitiert von ...  

  • BGH, 19.09.2012 - XII ZB 649/11  

    Lange Trennungszeit als unbillige Härte des schuldrechtlichen

    Allerdings erfordert § 27 VersAusglG für einen Ausschluss oder eine Herabsetzung des Wertausgleichs eine grobe Unbilligkeit, d.h. eine rein schematische Durchführung des Versorgungsausgleichs muss unter den besonderen Gegebenheiten des konkreten Falles dem Grundgedanken der gesetzlichen Regelung, nämlich eine dauerhaft gleichmäßige Teilhabe beider Ehegatten an den in der Ehezeit erworbenen Versorgungsanrechten zu gewährleisten, in unerträglicher Weise widersprechen (Senatsbeschlüsse vom 21. März 2012 XII ZB 147/10 -FamRZ 2012, 845 Rn. 16; vom 30. März 2011 XII ZB 54/09 -FamRZ 2011, 877 Rn. 11 mwN; vom 29. März 2006 XII ZB 2/02 - FamRZ 2006, 769, 770 und vom 25. Mai 2005 XII ZB 135/02 - FamRZ 2005, 1238, 1239, jeweils zu §§ 1587 c, 1587 h BGB).

    Die grobe Unbilligkeit muss sich wegen des Ausnahmecharakters von § 27 VersAusglG im Einzelfall aus einer Gesamtabwägung der wirtschaftlichen, sozialen und persönlichen Verhältnisse beider Ehegatten ergeben (vgl. Senatsbeschlüsse vom 21. März 2012 -XII ZB 147/10 -FamRZ 2012, 845 Rn. 16; vom 30. März 2011 -XII ZB 54/09 -FamRZ 2011, 877 Rn. 11 und vom 29. März 2006 - XII ZB 2/02 - FamRZ 2006, 769, 770; BVerfG FamRZ 2003, 1173, 1174).

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