Rechtsprechung
   BGH, 22.06.2010 - VI ZR 212/09   

Volltextveröffentlichungen (8)

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  • IWW
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Keine Haftung einer kontoführenden Bank für den Verstoß des Kontoinhabers (Wertpapierdienstleistungsunternehmen) gegen das WpHG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Geltung des § 34a Abs. 1 S. 1 Wertpapierhandelsgesetz ( WpHG ) als Schutzgesetz i.S.d. § 823 Abs. 2 BGB

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Deliktsrecht - § 34a Abs. 1 Satz 1 WpHG ist kein Schutzgesetz

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    § 34a Abs. 1 Satz 1 WpHG über die getrennte Verwahrung von Kundengeldern bei Wertpapierdienstleistungsunternehmen kein Schutzgesetz ("Phoenix")

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Kundengelder von Wertpapierdienstleistern und die Verpflichtung zum Treuhandkonto

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    WpHG § 34a Abs. 1 Satz 1; BGB § 823 Abs. 2
    § 34a Abs. 1 Satz 1 WpHG über die getrennte Verwahrung von Kundengeldern bei Wertpapierdienstleistungsunternehmen kein Schutzgesetz ("Phoenix")

  • lto.de (Kurzinformation)

    Bank haftet Anleger nicht für Omnibuskonto eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens ohne Erlaubnis für Einlagekreditgeschäfte

Besprechungen u.ä.

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    § 34a Abs. 1 Satz 1 WpHG über die getrennte Verwahrung von Kundengeldern bei Wertpapierdienstleistungsunternehmen kein Schutzgesetz ("Phoenix")

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Keine Stärkung des Anlegerschutzes bei der Verwahrung von Kundengeldern durch Wertpapierdienstleistungsunternehmen" von RA Dr. Manuel Nodoushani, LL.M., original erschienen in: NZG 2010, 1133 - 1135.

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 186, 58
  • NJW 2010, 3651
  • ZIP 2010, 1433
  • VersR 2010, 1234
  • WM 2010, 1393
  • DB 2010, 1633



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 13.12.2011 - XI ZR 51/10  

    Kapitalanlage - § 20a WpHG kein Schutzgesetz im Sinne des § 823 II

    Deshalb reicht es nicht aus, dass der Individualschutz durch Befolgung der Norm als ihr Reflex objektiv erreicht werden kann; er muss vielmehr im Aufgabenbereich der Norm liegen (vgl. BGH, Urteile vom 18. November 2003 - VI ZR 385/02, NJW 2004, 356, 357 und vom 22. Juni 2010 - VI ZR 212/09, BGHZ 186, 58 Rn. 26, jeweils mwN).

    Zudem muss die Schaffung eines individuellen Schadensersatzanspruchs sinnvoll und im Lichte des haftungsrechtlichen Gesamtsystems tragbar erscheinen, wobei in umfassender Würdigung des gesamten Regelungszusammenhangs, in den die Norm gestellt ist, geprüft werden muss, ob es in der Tendenz des Gesetzgebers liegen konnte, an die Verletzung des geschützten Interesses die deliktische Einstandspflicht des dagegen Verstoßenden mit allen damit zugunsten des Geschädigten gegebenen Beweiserleichterungen zu knüpfen (BGH, Urteil vom 22. Juni 2010 - VI ZR 212/09, BGHZ 186, 58 Rn. 26, 29 zu § 34a Abs. 1 Satz 1 WpHG und Senatsurteil vom 19. Februar 2008 - XI ZR 170/07, BGHZ 175, 276 Rn. 18 mwN zu § 32 Abs. 2 Nr. 1 WpHG).

    Es bedarf daher einer konkreten Einzelnormbetrachtung (BGH, Urteil vom 22. Juni 2010 - VI ZR 212/09, BGHZ 186, 58 Rn. 27).

    Berücksichtigt man ferner, dass seit Einführung der §§ 37b, 37c WpHG autonome Anspruchsgrundlagen in Fällen der Verletzung von Veröffentlichungspflichten existieren, die gezielt nur für den Bereich der Ad-hoc-Mitteilungen geschaffen wurden, kann auch nicht mehr argumentiert werden, der gesetzgeberisch mitbeabsichtigte Anlegerschutz lasse sich effektiv nur durch eine (weitere) deliktische Haftung verwirklichen (zu diesem Kriterium als Voraussetzung für die Anerkennung einer Norm als Schutzgesetz i.S.v. § 823 Abs. 2 BGB: BGH, Urteil vom 22. Juni 2010 - VI ZR 212/09, BGHZ 186, 58 Rn. 29).

  • LG Düsseldorf, 12.07.2011 - 10 O 383/10  
    Wie der Bundegerichtshof mit Urteil vom 06.05.2008 (XI ZR 56/08, BGHZ 176, 281; bestätigt etwa in BGH, Urteil vom 22.06.2010 (VI ZR 212/09)) entscheiden hat, entfalten die Vertragsverhältnisse zwischen den beteiligten Banken im bargeldlosen Zahlungsverkehr keine Schutzwirkung zugunsten des Kunden.

    1 GWG keinen drittschützenden Charakter haben (vgl. BGH, Urteil vom 22.06.2010, VI ZR 212/09 zu § 34a WpHG; BGH, Urteil vom 06.05.2008, XI ZR 56/07 zu den Vorschriften des GWG), scheitert eine Haftung der Beklagten zu 3) hier jedenfalls am mangelnden Verschulden, für das sich weder aus dem Vortrag der Klägerin noch sonst Anhaltspunkte ergeben.

  • OLG Brandenburg, 24.04.2012 - 6 W 149/11  

    Vergabe - Grundstücksverkauf als Unterschwellenwertvergabeverfahren?

    Dies ist zu entscheiden durch umfassende Würdigung des gesamten Regelungszusammenhangs der Norm (Palandt, a.a.O., § 823 Rn 57; BGH, NJW 2008, 1734; WM 2010, 1393).
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  • KG, 25.01.2011 - 9 U 148/10  

    Zu Ansprüchen nach dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz

    Die Rechtsfrage, ob Anleger der P. GmbH wie die Kläger, deren Gelder auf Sammeltreuhandkonten verwahrt wurden, im Insolvenzfall durch ein eigenes Aussonderungsrecht nach § 47 InsO geschützt werden, ist höchstrichterlich auch noch nicht geklärt (OLG Frankfurt, ZIP 2010, 437 ff; nicht rechtskräftig, Revision BGH, IX ZR 49/10; vgl. Hinweis des BGH, Urteil v. 22.06.2010, VI ZR 212/09, WM 2010, 1393, juris, Tz. 30).
  • KG, 25.01.2011 - 9 U 117/10  

    Inanspruchnahme der Einlagensicherung in der Insolvenz des

    Die Rechtsfrage, ob Anleger der P. GmbH wie die Klägerin, deren Gelder auf Sammeltreuhandkonten verwahrt wurden, im Insolvenzfall durch ein eigenes Aussonderungsrecht nach § 47 InsO geschützt werden, ist höchstrichterlich noch nicht geklärt (OLG Frankfurt, ZIP 2010, 437 ff; nicht rechtskräftig, Revision BGH, IX ZR 49/10; vgl. Hinweis des BGH, Urteil v. 22.06.2010, VI ZR 212/09, WM 2010, 1393, juris, Tz. 30).
  • KG, 25.01.2011 - 9 U 35/10  

    Inanspruchnahme der Einlagensicherung in der Insolvenz des

    Die Rechtsfrage, ob Anleger der P. GmbH wie der Kläger, deren Gelder auf Sammeltreuhandkonten verwahrt wurden, im Insolvenzfall durch eine eigenes Aussonderungsrecht nach § 47 InsO geschützt werden, ist höchstrichterlich auch noch nicht geklärt (OLG Frankfurt, ZIP 2010, 437 ff; nicht rechtskräftig, Revision BGH, IX ZR 49/10; vgl. Hinweis des BGH, Urteil v. 22.06.2010, VI ZR 212/09, WM 2010, 1393, juris, Tz. 30).
  • KG, 25.01.2011 - 9 U 140/10  

    Inanspruchnahme der Einlagensicherung in der Insolvenz des

    Die Rechtsfrage, ob Anleger der P. GmbH wie die Kläger, deren Gelder auf Sammeltreuhandkonten verwahrt wurden, im Insolvenzfall durch ein eigenes Aussonderungsrecht nach § 47 InsO geschützt werden, ist höchstrichterlich auch noch nicht geklärt (OLG Frankfurt, ZIP 2010, 437 ff; nicht rechtskräftig, Revision BGH, IX ZR 49/10; vgl. Hinweis des BGH, Urteil v. 22.06.2010, VI ZR 212/09, WM 2010, 1393, juris Tz. 30).
  • LG Köln, 04.02.2011 - 82 O 30/09  
    Schutzgesetzcharakter i.S. des § 823 Abs. 2 BGB können die §§ 35 ff. WpÜG nur haben, soweit sie nicht lediglich aufsichtsrechtlicher Natur sind, sondern ihnen auch anlegerschützende Funktion zukommt (BGH, Urteil vom 22.6. 2010 - VI ZR 212/09, NZG 2010, 1071 Rn 26 mwN.).
  • OLG Frankfurt, 01.03.2012 - 16 U 152/11  

    Aussonderungsrecht des Treugebers an dem Guthaben eines Treuhandkontos

    b) Ohne Erfolg rügt der Kläger im Weiteren, dass der 9. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs von den Entscheidungen des 11. Zivilsenats vom 23. November 2010 (XI ZR 26/10 = BGHZ 187, 327, zitiert nach juris) und des 6. Zivilsenats vom 22. Juni 2010 (VI ZR 212/09 = BGHZ 186, 58, zitiert nach juris) abgewichen sei.
  • KG, 30.03.2012 - 9 U 115/11  

    Umfang des Schadensersatzes wegen fehlerhafter Anlageberatung; Verzinsung des

    Die Rechtsfrage, ob Anleger der P... GmbH, wie die Kläger, deren Gelder auf Sammeltreuhandkonten verwahrt worden sind, im Insolvenzfall durch ein eigenes Aussonderungsrecht nach § 47 InsO geschützt werden, war bis zur Entscheidung des BGH vom 10. Februar 2011 (WM 2011, 798) höchstrichterlich noch nicht geklärt (vgl. BGH WM 2010, 1393, juris, Tz. 30).
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