Rechtsprechung
   BGH, 23.03.2006 - V ZB 189/05   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • IWW
  • NWB SteuerXpert START

    BGB § 197 Abs. 1 Nr. 3

  • zvi-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB § 197 Abs. 1 Nr. 3
    Verjährung des prozessualen Kostenerstattungsanspruchs in 30 Jahren

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verjährung des prozessualen Kostenerstattungsanspruchs

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Verjährungsfrist des Kostenerstattungsanspruchs: 30 Jahre

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    Der prozessuale Kostenerstattungsanspruch verjährt binnen 30 Jahren

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 23.03.2006, Az.: V ZB 189/05 (Dreißigjährige Verjährung eines prozessualen Kostenerstattungsanspruchs aufgrund rechtskräftiger Kostengrundentscheidung)" von RA Dr. Michael Stürner, original erschienen in: AnwBl Beilage 2006, 146 - 147.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Zur Verjährung des aus einer rechtskräftigen gerichtlichen Kostengrundentscheidung folgenden prozessualen Kostenerstattungsanspruchs - zugleich Anmerkung zu BGH, Beschl. v. 23.03.2006 (V ZB 189/05) -" von RiLG Dr. Jörg Dilger, Maitre en droit, LL.M., original erschienen in: JurBüro 2006, 291 - 297.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2006, 1962
  • MDR 2006, 1316
  • FamRZ 2006, 854
  • WM 2006, 1698
  • Rpfleger 2006, 439



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BGH, 23.11.2006 - I ZB 39/06  

    Kosten der Schutzschrift II

    Dafür spricht auch, dass bei der Prüfung der Notwendigkeit einer bestimmten Maßnahme der Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung im Kostenfestsetzungsverfahren, das auf eine formale Prüfung der Kostentatbestände und auf die Klärung einfacher Rechtsfragen des Kostenrechts zugeschnitten ist, eine typisierende Betrachtungsweise geboten ist und es nicht sinnvoll erscheint, dieses Verfahren durch eine übermäßige Differenzierung der Voraussetzungen für die Erstattungsfähigkeit zu belasten (vgl. BGH, Beschl. v. 9.9.2004 - I ZB 5/04, GRUR 2005, 84, 85 = WRP 2004, 1492 - Unterbevollmächtigter II; Beschl. v. 23.3.2006 - V ZB 189/05, NJW 2006, 1962).
  • BGH, 22.11.2006 - IV ZB 18/06  

    Prüfung materiell-rechtlicher Einwendungen im Kostenfestsetzungsverfahren

    Die Entscheidung zwischen den Parteien streitiger Tatsachen und komplizierter Rechtsfragen ist in diesem Verfahren nicht vorgesehen und mangels der dafür notwendigen verfahrensrechtlichen Instrumente auch nicht sinnvoll möglich (BGH, Beschluss vom 23. März 2006 - V ZB 189/05 - Rpfleger 2006, 439 unter II 1).

    Solche Einwände können dann ausnahmsweise auch im Kostenfestsetzungsverfahren erhoben und beschieden werden (vgl. BGH, Beschlüsse vom 23. März 2006 aaO; vom 17. März 2005 - IX ZB 247/03 - Rpfleger 2005, 382 unter III 1 b; BayVGH, Beschluss vom 9. März 2006 - 1 C 05.3053 - bei juris abrufbar und Rpfleger 2004, 65; HansOLG Hamburg MDR 2003, 294; München OLGR 2000, 30 und ZIP 2000, 555; OLG Hamm JurBüro 2000, 655 und 1993, 490; OLG Stuttgart Rpfleger 1992, 316; OLG Koblenz Rpfleger 1986, 319; MünchKomm-ZPO/Belz, 2. Aufl. § 104 Rdn. 25 f.; Zöller/Herget, ZPO 25. Aufl. § 104 Rdn. 21 "Materiell-rechtliche Einwendungen"; Musielak/Wolst, ZPO 4. Aufl. § 104 Rdn. 8 f.; Stein/Jonas/Bork, ZPO 22. Aufl. § 104 Rdn. 14 f.; Thomas/Putzo/Hüßtege, ZPO 27. Aufl. § 104 Rdn. 12 f.).

  • BGH, 09.12.2009 - XII ZB 79/06  

    Verfahrensrecht - Kostenquotelung: Anrechnung von Prozesskostenvorschuss??

    Die Klärung von zwischen den Parteien streitigen Tatsachen und von komplizierteren Rechtsfragen ist in diesem Verfahren nicht vorgesehen und mangels der dafür notwendigen verfahrensrechtlichen Instrumente auch nicht sinnvoll möglich (BGH Beschlüsse vom 23. März 2006 - V ZB 189/05 - FamRZ 2006, 854, 855 und vom 22. November 2006 - IV ZB 18/06 - NJW-RR 2007, 422).

    Solche Einwände können deshalb ausnahmsweise auch im Kostenfestsetzungsverfahren erhoben und beschieden werden (BGH Beschlüsse vom 23. März 2006 - V ZB 189/05 - FamRZ 2006, 854, 855 und vom 22. November 2006 - IV ZB 18/06 - NJW-RR 2007, 422; Stein/Jonas/Bork ZPO 22. Aufl. § 104 Rdn. 15; Zöller/Herget ZPO 27. Aufl. § 104 Rdn. 21 Stichwort: Materiell-rechtliche Einwendungen).

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  • LAG Hessen, 31.07.2006 - 13 Ta 341/06  

    Kostenerstattungsanspruch - Verjährungsfrist

    (Anschluss an BGH vom 23. März 2006 - V ZB 189/05 -, NJW 2006, 1962).

    Es kann dahingestellt bleiben, ob im Kostenfestsetzungsverfahren die Einrede der Verjährung als materiell-rechtliche Einrede überhaupt geprüft werden kann (vgl. zum Streitstand BGH vom 23. März 2006, NJW 2006, 1962).

    Dem folgt die Beschwerdekammer mit der jüngsten Rechtsprechung des BGH (Beschluss vom 23. März 2006, NJW 2006, 1962), was hier zu einer Verjährungsfrist von 30 Jahren führt.

  • OLG Naumburg, 16.05.2008 - 6 W 65/08  

    Verjährung eines zuerkannten Kostenerstattungsanspruchs

    Demnach beträgt die Verjährungsfrist eines prozessualen Kostenerstattungsanspruchs aufgrund einer rechtskräftigen Kostengrundentscheidung nach dieser Bestimmung 30 Jahre (vgl. LG Zweibrücken, Beschluss vom 18. Januar 2006, Rpfleger 2006, 289; BGH, Beschluss vom 23. März 2006 - V ZB 189/05 - NJW 2006, 1962 - 1963 = MDR 2006, 1316 - 1317, der den vorgehenden Beschluss des OLG Stuttgart vom 15. November 2005, NJW-RR 2006, 1367, bestätigt hat; vgl. OLG München, Beschluss vom 5. Mai 2006 - 11 W 2155/05 - OLGR München 2006, 602 - alle zitiert nach juris; vgl. Bamberger/Roth/Henrich, BGB 2. Aufl. 2007, § 197 Rn 18; Erman/J. Schmidt-Räntsch, BGB 12. Aufl. 2008, § 197 Rn 12; Palandt/Heinrichs, BGB, 67. Aufl. 2008, § 197 Rn 11; vgl. auch Zöller/Herget, ZPO, 26. Aufl., 2007, § 104 Rn 21 "Verjährung").

    ... Eine in diesem Sinne rechtskräftige Feststellung liegt nämlich nach allgemeiner Meinung nicht erst vor, wenn der Schuldner zu einer bezifferten Zahlung oder zu einer bestimmten anderen Leistung verurteilt worden ist; es genügt ein Urteil oder eine andere Entscheidung, die seine Leistungspflicht rechtskräftig feststellt ... Eine solche Feststellung erfolgt durch die Kostengrundentscheidung." (Siehe BGH, Beschluss vom 23. März 2006, aaO, Rn 8 mit weiteren Nachweisen).

  • VG Ansbach, 05.05.2009 - AN 14 M 07.01970  

    Kostenerinnerung; Verjährung des prozessualen Kostenerstattungsanspruches

    Die Verjährungsfrist des prozessualen Kostenerstattungsanspruches auf Grund einer rechtskräftigen Kostengrundentscheidung beträgt gemäß § 197 Abs. 1 Nr. 3 BGB 30 Jahre (BGH, Beschluss vom 23.3.2006, V ZB 189/05, NJW 2006, 1962 bis 1963).

    Materiell-rechtliche Einwände gegen den Kostenerstattungsanspruch sind jedoch im Kostenfestsetzungsverfahren grundsätzlich nicht zu berücksichtigen (vgl. BGH vom 23.3.2006, a.a.O.).

  • OLG Frankfurt, 17.06.2010 - 2 Ws 134/09  

    Kostentragungspflicht für kriminalprognostische Gutachten

    16 Die Verjährungsfrist von Ansprüchen nach dem Gerichtskostengesetz auf Zahlung von Kosten, die während der Strafvollstreckung entstehen (§ § 464 a Abs. 1 Satz 2, 454 StPO), beträgt nach § 5 Abs. 1 GKG in Abweichung zu einem titulierten prozessualen Kostenerstattungsanspruch gegen den Prozeßgegner, der nach Rechtskräftigwerden der Kostengrundentscheidung in 30 Jahren verjährt (vgl. BGH NJW 2006, 1962f m.w.N.), nur 4 Jahre.
  • OLG Köln, 13.06.2006 - 17 W 116/06  

    Verjährung des prozessualen Kostenerstattungsanspruchs

    Dabei kann dahinstehen, ob der Einwand der Verjährung - obgleich materiell-rechtlicher Natur - im Kostenfestsetzungsverfahren ausnahmsweise zu berücksichtigen ist, wenn - wie vorliegend - die der Einrede der Verjährung zugrunde liegenden Tatsachen unstreitig sind (bejahend BGH, Beschluss vom 23.03.2006, Az.: V ZB 189/05), denn der Kostenerstattungsanspruch ist entgegen der Ansicht der Beklagten nicht verjährt.
  • VG Sigmaringen, 13.03.2008 - 5 K 396/08  

    Nachfestsetzungsantrag im Kostenfestsetzungsverfahren bei irrtümlich zu niedrig

    12 Der prozessuale Kostenerstattungsanspruch und damit auch der Anspruch auf Nachfestsetzung verjährt nach Rechtskraft der Kostengrundentscheidung gemäß § 197 Abs. 1 Nr. 3 BGB in dreißig Jahren (BGH, Beschluss vom 23.3.2006 - V ZB 189/05 -, NJW 2006, 1962).
  • OLG Brandenburg, 19.05.2008 - 6 W 83/08  

    Kostenfestsetzungsverfahren: Verjährung des prozessualen

    Zur Frage, wann der prozessuale Kostenerstattungsanspruch verjährt, hat der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 23. März 2006 (Az. V ZB 189/05, NJW 2006, 1962 ff.) folgendes ausgeführt:.
  • KG, 07.09.2011 - 2 W 123/10  

    Berücksichtigung des Einwandes missbräuchlicher Aufspaltung des Verfahrens im

  • OLG Düsseldorf, 04.03.2011 - 24 W 17/11  

    Verfahrensrecht - Zur Verwirkung und Verjährung von Kostenfestsetzungsansprüchen

  • VG Saarlouis, 05.10.2011 - 3 K 556/11  

    Zur Zulässigkeit einer Vollstreckungsabwehrklage im Verwaltungsprozessrecht

  • VG Berlin, 14.05.2012 - 35 KE 10.12  

    § 151 VwGO, § 162 Abs 1 VwGO, § 162 Abs 2 S 3 VwGO, § 165

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