Rechtsprechung
   BGH, 26.06.2007 - XI ZR 277/05   

Volltextveröffentlichungen (14)

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  • IWW
  • rws-verlag.de

    Anordnung der Urkundenvorlegung (hier: Einwertungsunterlagen der immobilienfinanzierenden Bank) wegen Bezugnahme auch gegen die nicht beweisbelastete Partei

  • Deutsches Notarinstitut

    ZPO §§ 138, 142 Abs. 1, 422, 423
    Gericht kann Urkundsvorlage auch bei (schlüssigem und konkreten) Bezug der beweisbelasteten Partei auf die Urkunde anordnen

  • NWB SteuerXpert START

    ZPO § 138, § 142 Abs. 1

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Urkundenvorlage der nicht beweisbelasteten Partei

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    ZPO §§ 138, 142 Abs. 1
    Ermessensfehler wegen Nichtinbetrachtziehens der Anordnung einer Urkundenvorlegung durch nicht beweisbelastete Partei (hier: Einwertungsunterlagen der immobilienfinanzierenden Bank)

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Pflicht der nicht beweisbelasteten Partei zur Vorlage von Urkunden; Anordnung der Vorlage durch das Gericht

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Pflicht der nicht beweisbelasteten Partei zur Urkunden-Vorlage

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • ZIP-online.de

    Anordnung der Urkundenvorlegung (hier: Einwertungsunterlagen der immobilienfinanzierenden Bank) wegen Bezugnahme auch gegen die nicht beweisbelastete Partei

Kurzfassungen/Presse (2)

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Keine Pflicht zur Vorlage von Urkunden nach den Grundsätzen der sekundären Behauptungslast

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    ZPO §§ 138, 142 Abs. 1
    Anordnung der Urkundenvorlegung (hier: Einwertungsunterlagen der immobilienfinanzierenden Bank) wegen Bezugnahme auch gegen die nicht beweisbelastete Partei

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Muss nicht beweisbelastete Partei dennoch Urkunden vorlegen? (IBR 2007, 534)

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Ermessensfehler wegen Nichtinbetrachtziehens der Anordnung einer Urkundenvorlegung durch nicht beweisbelastete Partei (hier: Einwertungsunterlagen der immobilienfinanzierenden Bank)

Sonstiges (3)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 26.06.2007, Az.: XI ZR 277/05 (Voraussetzungen der Urkundenvorlage nach § 142 Abs. 1 ZPO)" von RA BGH Dr. Ekkehard Schott, original erschienen in: AnwBl Beilage 2007, 246.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 26.06.2007, Az.: XI ZR 277/05" von Prof. Dr. Barbara Völzmann-Stickelbrock, original erschienen in: ZZP 2007, 518 - 525.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Die prozessuale Pflicht zur Urkundenvorlage durch die nicht beweisbelastete Partei - Eine neue Wegmarke in der Rechtsentwicklung zu den "Schrottimmobilien"" von Prof. Dr. Peter Derleder, original erschienen in: ZfIR 2008, 284 - 287.

Verfahrensgang

  • LG München I, 23.07.2002 - 28 O 5555/01
  • OLG München, 29.09.2005 - 23 U 4680/02
  • BGH, 26.06.2007 - XI ZR 277/05

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 173, 23
  • NJW 2007, 2989
  • ZIP 2007, 1543
  • MDR 2007, 1333
  • NZBau 2007, 638 (Ls.)
  • NZM 2007, 782
  • FamRZ 2007, 1639 (Ls.)
  • WM 2007, 1651
  • IBR 2007, 534



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Wird zitiert von ... (48)  

  • BGH, 26.02.2008 - XI ZR 74/06  

    Nichtige Vollmacht wg. Verstoß gg. Rechtsberatungsgesetz

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist bei Grundstücksgeschäften von einem die Sittenwidrigkeit begründenden besonders groben Missverhältnis auszugehen, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung des Begünstigten (vgl. nur BGHZ 146, 298, 301 ff.; Senatsurteile vom 19. Juni 2007 - XI ZR 142/05, WM 2007, 1456, 1457 Tz. 13 und vom 26. Juni 2007 - XI ZR 277/05, WM 2007, 1651, 1653 Tz. 15; BGH, Urteil vom 29. Juni 2007 - V ZR 1/06, NJW 2007, 2841 f. Tz. 16; jeweils m.w.Nachw.), wobei die in dem Gesamtaufwand für den Erwerb enthaltenen Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchkosten, Provisionen und Gebühren für Mietgarantie und Finanzierungsvermittlung nicht zu berücksichtigen sind (Senatsurteil vom 18. April 2000 - XI ZR 193/99, WM 2000, 1245, 1247).

    Weiterhin kann die Klageabweisung nicht mit dem von der Revisionserwiderung geltend gemachten Schadensersatzanspruch wegen Aufklärungspflichtverletzung aufgrund der erst nach Erlass des Berufungsurteils modifizierten Rechtsprechung des erkennenden Senats zur tatsächlichen Vermutung eines aufklärungspflichtigen Wissensvorsprungs der kreditgebenden Bank mit Rücksicht auf evident falsche Angaben des Verkäufers oder Vermittlers zur Höhe des erzielbaren Mietzinses (vgl. Senat BGHZ 168, 1, 22 f. Tz. 50 ff.; 169, 109, 115 Tz. 23; Senatsurteile vom 24. April 2007 - XI ZR 340/05, WM 2007, 1257, 1260 Tz. 39 f. und vom 26. Juni 2007 - XI ZR 277/05, WM 2007, 1651, 1654 Tz. 24 f.) begründet werden.

  • BGH, 06.11.2007 - XI ZR 322/03  

    Immobilienanlagen - Aufklärungspflicht aufgrund vermuteten Wissensvorsprungs

    Das ist nach ständiger Rechtsprechung erst dann der Fall, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung (vgl. etwa Senat BGHZ 168, 1, 21 Tz. 47; Senatsurteile vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2345 Tz. 19 (insoweit in BGHZ 169, 109 nicht abgedruckt) und vom 26. Juni 2007 - XI ZR 277/05, WM 2007, 1651, 1653 Tz. 15, jeweils m.w.Nachw.), wobei die in dem Gesamtaufwand für den Erwerb enthaltenen Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchkosten, Provisionen und Gebühren für Mietgarantie und Finanzierungsvermittlung nicht zu berücksichtigen sind (Senatsurteil vom 18. April 2000 - XI ZR 193/99, WM 2000, 1245, 1247).

    aa) Nach dieser Rechtsprechung (BGHZ 168, 1, 22 ff. Tz. 50 ff.; 169, 109, 115 Tz. 23; Urteile vom 24. April 2007 - XI ZR 340/05, WM 2007, 1257, 1260 Tz. 39 und vom 26. Juni 2007 - XI ZR 277/05, WM 2007, 1651, 1654 Tz. 24, jeweils m.w.Nachw.) können sich die Anleger in Fällen eines institutionalisierten Zusammenwirkens der kreditgebenden Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts unter erleichterten Voraussetzungen mit Erfolg auf einen die Aufklärungspflicht auslösenden konkreten Wissensvorsprung der finanzierenden Bank im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung des Anlegers durch unrichtige Angaben der Vermittler, Verkäufer oder Fondsinitiatoren bzw. des Fondsprospekts über das Anlageobjekt berufen.

  • BGH, 06.05.2008 - XI ZR 56/07  

    Bankrecht - Warnpflichten von Banken im bargeldlosen Zahlungsverkehr

    Nach § 166 Abs. 1 BGB ist ihr das Wissen aller Mitarbeiter zuzurechnen, die sie bei der Bearbeitung eines konkret in Rede stehenden Geschäfts vertreten oder daran bestimmungsgemäß mitgewirkt haben (vgl. Senat, Urteile vom 18. Januar 2005 - XI ZR 201/03, WM 2005, 375, 377 und vom 26. Juni 2007 - XI ZR 277/05, WM 2007, 1651, 1652; Nobbe, in: Neues Schuldrecht und Bankgeschäfte - Wissenszurechnung bei Kreditinstituten, Bankrechtstag 2002 S. 121, 141 ff.; Siol, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechtshandbuch 3. Aufl. § 43 Rdn. 24).
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