Rechtsprechung
   BGH, 27.01.2005 - VII ZR 158/03   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • IWW
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Schaden am Bauwerk infolge einer vertraglichen Leistung des Architekten: Verjährung vertraglicher und deliktischer Ansprüche

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Deliktische Haftung beim Werkvertrag ("weiterfressender" Mangel): Keine Haftung aus § 823 I BGB bei Verletzung des Äquivalenzinteresses auch bei Schädigung bereits bestehenden (unbeschädigten) Eigentums des Bestellers, Abgrenzung zum Integritätsinteresse ("Stoffgleichheit")

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ansprüche des Auftraggebers wegen Schäden am Bauwerk; Hemmung der Verjährung von Gewährleistungsansprüchen gegen einen Architekten durch Verhandlung über die Regulierung mit der Haftpflichtversicherung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bauvertrag - Reichweite der Deliktshaftung ggü. Auftraggeber bei Bauschäden

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • hoai.de (Leitsatz)

    § 823 Abs. 1 BGB; § 639 Abs. 2 BGB a. F.

  • NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
  • kanzlei-klumpe.de , S. 7 (Leitsatz)

    Keine deliktische Verjährung bei fehlerhaften Sanierungsmaßnahmen - Verjährungshemmung mit Mangelprüfung durch Versicherer

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Anspruch aus Delikt bei mangelhafter Bauüberwachung? (IBR 2005, 220)

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Deliktische Haftung beim Werkvertrag ("weiterfressender" Mangel): Keine Haftung aus § 823 I BGB bei Verletzung des Äquivalenzinteresses auch bei Schädigung bereits bestehenden (unbeschädigten) Eigentums des Bestellers, Abgrenzung zum Integritätsinteresse ("Stoffgleichheit")

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 27.01.2005, Az.: VII ZR 158/03 (Haftung des Architekten aus § 823 Abs. 1 BGB für Baumängel)" von Prof. Dr. Frank Peters, original erschienen in: JR 2005, 502 - 503.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 27.01.2005, Az.: VII ZR 158/03 (Werkvertragliche Haftung und Eigentumsverletzung)" von Prof. Dr. Beate Gsell, original erschienen in: JZ 2005, 1171 - 1173.

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 162, 86
  • NJW 2005, 1423
  • MDR 2005, 747
  • NZBau 2005, 287
  • VersR 2005, 554
  • WM 2005, 1273
  • DB 2005, 1735
  • JR 2005, 499
  • BauR 2005, 705
  • BauR 2005, 908 (Ls.)
  • IBR 2005, 220
  • ZfBR 2005, 366



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BGH, 26.10.2006 - VII ZR 194/05  

    Architekten & Ingenieure - Wann liegt verjährungshemmendes Verhandeln vor?

    Die Hemmung setzt voraus, dass der Unternehmer bei dem Besteller den Eindruck erweckt, er werde den Mangel prüfen bzw. sich um ihn kümmern, und der Besteller hiermit einverstanden ist (BGH, Urteile vom 27. Januar 2005 - VII ZR 158/03, BGHZ 162, 86 und vom 27. September 2001 - VII ZR 320/00, BauR 2002, 108 = NZBau 2002, 42 = ZfBR 2002, 61).
  • LG Bielefeld, 12.08.2009 - 3 O 222/08  
    Wegen mangelhafter Bauausführung sind daher Anspruche aus Deliktsrecht grundsätzlich nicht gegeben, denn der Auftraggeber erhält insoweit von vorneherein nur mangelbehaftetes Eigentum (BGHZ 39, 366 und 162, 86 sowie OLG Bamberg BauR 87, 211).

    Anderes gilt nur, wenn und soweit durch bzw. in Folge der Werkleistung andere, zuvor unbeschädigte Sachen, die von der Werkleistung grundsätzlich nicht betroffen waren, beschädigt werden (BGHZ 162, 86 und Werner/Pastor, Rn. 1839 n. w. N.).

    Dies gilt auch dann, wenn eine Sanierung, eine spätere Baumaßnahme oder das Werk eines Nachunternehmers zu Schäden an zuvor mangelfrei vorhandenem Eigentum des Auftraggebers führen (BGHZ 117, 183 und 162, 86 sowie Werner/Pastor Rn. 1839, vergl. auch BGHZ 86, 256).

    Für einen deliktischen Anspruch ist in jedem Fall Stoffungleichheit erforderlich (BGHZ 162, 86).

  • OLG Dresden, 30.08.2012 - 10 U 223/12  

    Bauvertrag - NU beschädigt Dach: Kann Bauherr Schadensersatz von ihm verlangen?

    Dieses Interesse wird durch die Vertragsordnung geschützt (vgl. BGH NJW 2005, 1423; Mahler in: jurisPK-BGB, 3. Aufl., § 634 Rn. 91).

    Der Schaden ist auf die enttäuschte Vertragserwartung zurückzuführen und es ist nicht Aufgabe des Deliktsrecht, die Erwartung des Bestellers zu schützen, dass die Bauleistungen ordnungsgemäß ausgeführt werden und der mit der Sanierung bezweckte Erfolg eintritt (vgl. BGH NJW 2005, 1423; Kuffer/Wirth/Drossart, Handbuch des Fachanwalts Bau- und Architektenrechts, 3. Aufl., 2. Kap. B Rn. 55).

    Denn dieser Schaden ist allein auf enttäuschte Vertragserwartung zurückzuführen (BGH NJW 2005, 1423; BGH NJW 2011, 594).

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  • BGH, 28.10.2010 - VII ZR 172/09  

    Selbständiges Beweisverfahren - Wann ist es beendet?

    Ein Anspruch aus § 823 Abs. 1 BGB besteht grundsätzlich nicht, soweit mit dem Schadensersatzanspruch allein die Kosten für die Beseitigung des Mangels der in Auftrag gegebenen Leistung geltend gemacht werden (vgl. BGH, Urteil vom 27. Januar 2005 - VII ZR 158/03, BGHZ 162, 86, 93, 94 m.w.N.).
  • OLG Brandenburg, 28.05.2009 - 12 U 171/07  

    Bauvertrag - Bauherr muss sich Verschulden des Bauleiters nicht anrechnen lassen

    Erforderlich ist vielmehr, dass auf Sachen eingewirkt wird, die nicht in das auszuführende Werk einbezogen waren, der geltend gemachte Schaden also nicht stoffgleich mit dem der Sache von Anfang an anhaftenden Mangelunwert ist (vgl. BGH BauR 2005, 705; Werner/Pastor, a.a.O., Rn. 1840; Kniffka in Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts 3. Aufl. 6. Teil Rn. 16).
  • OLG Düsseldorf, 29.11.2005 - 23 U 211/04  

    Bauträger - Kann die Bauleistung als Ganzes zurückgewiesen werden?

    Ein Anspruch aus unerlaubter Handlung besteht schon deshalb nicht, weil der Kläger mit der Durchführung der Arbeiten beauftragt war und es deshalb an einem unberechtigten substanzschädigenden Eingriff fehlt (zum Verhältnis zwischen deliktischer und vertraglicher Haftung vgl. zuletzt BGH Urt. v. 27.1.2005 - VII ZR 158/03, BGHReport 2005, 624 ff).
  • OLG Köln, 10.06.2008 - 9 U 144/07  

    Versicherungsrecht - Betriebshaftpflichtversicherung und Eigentumsverletzung

    Etwas anderes ergibt sich entgegen der Ansicht der Beklagten nicht aus der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 27.01.2005 (abgedruckt in NJW 2005, 1423).
  • OLG Naumburg, 13.11.2008 - 6 U 80/08  

    Bauvertrag - Haftung für mangelhafte Tiefergründung

    b) Die Klägerin hat gegen die Beklagte zu 1) keine deliktischen Ansprüche, da der Schaden mit dem Mangelunwert des Architektenwerks deckungsgleich ist (vgl. BGH, NJW 2005, 1423, 1425 f).

    Wie oben bereits in Bezug auf die Beklagte zu 1) ausgeführt, fehlt es insoweit bereits an einer Eigentumsverletzung (vgl. BGH, NJW 2005, 1423, 1425 f).

  • OLG Celle, 07.12.2005 - 3 U 141/05  

    Rechtsanwälte - Haftung: Zum Verjährungsverzicht für die Vergangenheit

    Auch die von dem Kläger zitierte Entscheidung des BGH vom 27. Januar 2005, VII ZR 158/03 (BauR 2005, S. 705 ff.) führt zu keiner anderen Einschätzung.
  • OLG Koblenz, 30.03.2006 - 6 U 1474/05  

    Wann liegt verjährungshemmendes Verhandeln vor?

    Zwar kann auch die Überprüfung einer Forderung durch die Haftpflichtversicherung des angeblichen Schädigers zur Hemmung der Verjährung eines Schadensersatzanspruchs führen, wenn dem Versicherer eine Regulierungsvollmacht des Versicherungsnehmers nach § 5 Nr. 7 AHB erteilt worden ist (vgl. BGH NJW 2005, 1423 (1425)).
  • OLG Düsseldorf, 23.09.2005 - 23 U 16/05  

    Haftung des Werkunternehmers für entstehende Mangelfogeschäden

  • OLG Düsseldorf, 28.04.2009 - 20 U 131/08  

    Rechtstellung des Vertragspartners eines urheberrechtlichen

  • OLG Frankfurt, 26.02.2009 - 22 U 240/05  

    Architekten & Ingenieure - Vertragliche Mängelhaftung und Deliktsrecht

  • OLG Koblenz, 12.07.2010 - 5 U 187/10  

    Bauvertrag - Beschränkung d. Haftung eines beim Bauherrn angestellten Bauleiters

  • OLG Jena, 11.07.2012 - 7 U 95/12  

    Bauvertrag - Sanitärinstallationen mangelhaft: Wann tritt Verjährung ein?

  • LG Kiel, 15.04.2008 - 11 O 303/07  
  • OLG Brandenburg, 05.11.2009 - 12 U 112/08  

    Bauvertrag - Prüfungs- und Hinweispflicht: Anforderungen nicht überspannen!

  • LG Berlin, 07.04.2011 - 9 O 415/10  

    Immobilienmakler - Zustandekommen eines konkludenten Maklervertrags

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