Rechtsprechung
   BGH, 27.03.1984 - IX ZR 49/83   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Alpmann Schmidt

    AnfG § 7

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AnfG § 7
    Ansprüche des Anfechtungsgegners auf Aufwendungsersatz bei Werterhöhung des erworbenen Gegenstandes

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Befriedigung des Anfechtungsgegners wegen Werterhöhung des anfechtbar erlangten Gegenstandes bei Verteilung des Versteigerungserlöses

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1984, 2890
  • ZIP 1984, 753
  • MDR 1984, 1020
  • WM 1984, 843



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BGH, 23.11.2006 - IX ZR 126/03  

    Immobilien - Gläubigerbenachteiligung bei doppelter Sicherung eines Darlehens?

    Ob eine wertausschöpfende Belastung vorliegt, hängt vom Wert des Grundstücks sowie von der tatsächlichen Höhe derjenigen Forderungen ab, welche durch die eingetragenen Grundpfandrechte gesichert werden (BGH, Urt. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, ZIP 1984, 753, 755; v. 17. Dezember 1998 - IX ZR 196/97, ZIP 1999, 196, 198; v. 20. Oktober 2005, aaO).

    Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn der schuldrechtliche Anspruch auf Rückgewähr eines nicht (mehr) valutierten Teiles der Sicherheit beim Schuldner verblieben ist (vgl. BGH, Urt. v. 27. März 1984 aaO; v. 10. Januar 1985 - IX ZR 2/84, ZIP 1985, 372, 374); sie liegt hier nicht vor, weil die Grundschulden voll valutiert sind.

    Nach Durchsetzung dieses Anspruchs hätte sich die Belastung des Grundstücks reduziert und die Aussicht, in der Zwangsversteigerung einen Erlös zu erzielen, erhöht (vgl. BGH, Urt. v. 27. März 1984 aaO; v. 10. Januar 1995 aaO).

  • BGH, 24.09.1996 - IX ZR 190/95  

    Benachteiligung der Gläubiger durch Schenkung eines mit Grundpfandrechten

    Für § 3 Abs. 1 Nr. 3 AnfG genügt eine mittelbare Gläubigerbenachteiligung; es reicht also aus, wenn die angefochtene Rechtshandlung im Zeitpunkt der letzten mündlichen Tatsachenverhandlung des Anfechtungsprozesses die Möglichkeit des Gläubigers, sich aus dem Schuldnervermögen zu befriedigen, beeinträchtigt hat (Senatsurt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, ZIP 1984, 753, 755 u. v. 11. Juli 1996 aaO. S. 1520).

    Hat allerdings der Anfechtungsgegner den Wert des anfechtbar erworbenen Gegenstands unter Einsatz eigener Mittel wesentlich erhöht, so kann er bei der Verteilung des Erlöses in der Zwangsvollstreckung Ersatz seiner Aufwendungen beanspruchen (Senatsurt. v. 27. März 1984 aaO. S. 756 f).

    Diese Rechte kann der Gläubiger pfänden und sich überweisen lassen (Senatsurt. v. 27. März 1984 aaO. S. 755).

    Die Abtretungserklärung, in der ausdrücklich auf die Eigenschaft des Abtretenden als Miteigentümer hingewiesen worden ist - das Berufungsgericht hat insoweit eine Auslegung unterlassen, so daß der Senat sie selbst vornehmen kann -, ist aber so zu verstehen, daß lediglich der Anteil des Schuldners an den Rechten, die sich aus der Rückführung der gesicherten Forderungen ergeben (vgl. Senatsurt. v. 27. März 1984 aaO. S. 755), abgetreten werden sollte.

  • BGH, 03.05.2007 - IX ZR 16/06  

    Insolvenzrecht - Ausschluss der wertausschöpfenden Belastung eines Grundstücks?

    Damit hätte er sich jedoch das Grundstück als Haftungsobjekt noch nicht zugänglich gemacht (vgl. BGH, Urt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, NJW 1984, 2890, 2891; v. 10. Januar 1985 - IX ZR 2/84, WM 1985, 427, 429; v. 23. November 2006 aaO S. 590).
mehr
  • BGH, 11.07.1996 - IX ZR 226/94  

    Anfechtung einer Auflassungsvormerkung

    Deshalb dürfen dem Gläubiger Vorteile, die darin bestehen, daß der Anfechtungsgegner aus eigenen Mitteln den Wert eines anfechtbar veräußerten Grundstücks erhöht oder Belastungen ablöst oder verringert, nicht zugute kommen, sondern müssen dem Anfechtungsgegner verbleiben (vgl. BGH, Urt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, WM 1984, 843, 846; v. 18. April 1991 - IX ZR 149/90, WM 1991, 1273, 1277; auch v. 15. Dezember 1994 - IX ZR 18/94, ZIP 1995, 297, 299 ff).
  • BGH, 23.11.1995 - IX ZR 18/95  

    Begriff der nahestehenden Person; Maßgeblicher Zeitpunkt für die Anfechtung einer

    Der Anspruch des Anfechtungsgegners auf Ersatz der Verwendungen ist nach der Konkursordnung ein Masseschuldanspruch (§ 59 Abs. 1 Nr. 4 KO), der damit - anders als bei Ansprüchen aus § 7 AnfG (dazu BGH, Urt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, NJW 1984, 2890, 2893) - bereits im Anfechtungsprozeß zu berücksichtigen ist, wenn der Gegner sich auf ihn beruft (Jaeger/Henckel, aaO. Rdnr. 123; Kilger/K. Schmidt, aaO. § 37 Anm. 4; Kuhn/Uhlenbruck, aaO.).
  • BGH, 28.02.1991 - IX ZR 74/90  

    Entgeltliche Verfügung durch Verzicht auf den Pflichtteil

    Das gilt um so mehr, als nicht der Nominalbetrag der Grundpfandrechte nebst Zinsen, sondern ihre - hier wahrscheinlich niedrigere - Valutierung maßgebend ist (Senatsurt. v. 27.3.1984 - IX ZR 49/83, ZIP 1984, 753 = WM 1984, 843; v. 10.1.1985 - IX ZR 2/84, ZIP 1985, 372).
  • BGH, 29.04.1986 - IX ZR 145/85  

    Zurückbehaltungsrecht des Anfechtungsgegners gegenüber Anspruch aus Anfechtung;

    Nur wenn und soweit sie unmöglich ist, ist Wertersatz zu leisten (BGH, Urt. 5.15. Oktober 1969 - VIII ZR 136/67, NJW 1970, 44, 45; Senatsurteil v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, ZIP 1984, 753).
  • BGH, 05.12.1991 - IX ZR 270/90  

    Pfändung eines BGB -Gesellschaftsanteils - Anfechtbarkeit einer

    e) Wegen der Behandlung der von der Beklagten behaupteten Verwendungen auf das Grundstück wird auf das Senatsurteil WM 1984, 842, 846 (Urt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83) verwiesen.
  • BGH, 10.01.1985 - IX ZR 2/84  

    Begriff der Gläubigerbenachteiligung bei unentgeltlicher Verfügung über ein mit

    Bei Prüfung der objektiven Benachteiligung ist nicht die Höhe der dinglichen Belastungen des Grundstücks durch Grundpfandrechte - hier mindestens 475.000 DM nebst Zinsen - maßgebend, sondern die tatsächliche Höhe der Forderungen, die durch die Grundpfandrechte gesichert sind (Senatsurt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83 = WM 1984, 843 = ZIP 1984, 753).
  • OLG Köln, 14.06.2006 - 2 U 26/05  

    Begriff der Benachteiligung i.S. von § 1 Abs. 1 AnfG bei Übertragung eines

    Entscheidend ist vielmehr die Höhe der durch Grundpfandrechte zum Zeitpunkt der angefochtenen Rechtshandlung tatsächlich gesicherten Forderungen (BGH, ZIP 1984, 753; BGH, ZIP 1985, 372 [374]; Wilhelm/Wilhelm, ZIP 1999, 267 [270]).
  • OLG Brandenburg, 19.11.2008 - 7 U 150/06  

    Umfang der Gläubigerbenachteiligung bei Veräußerung eines Miteigentumsanteils an

  • KG, 27.07.2004 - 7 U 281/03  

    Immobilien - Anfechtungsgesetz: Objektive Gläubigerbenachteiligung denkbar?

  • LG Tübingen, 24.05.2005 - 1 O 2/05  

    Anfechtungsrecht: Ausstattung als unentgeltliche anfechtbare Zuwendung und

  • FG München, 27.05.2009 - 4 K 4193/05  

    Duldungsbescheid: Anfechtung der Bestellung eines unentgeltlichen

  • VG Gelsenkirchen, 25.05.2011 - 5 K 3087/10  

    Duldungsbescheid; Anfechtung; Grundstücksübertragung; Eheleute; Verzicht auf

  • BGH, 07.06.1984 - IX ZR 116/83  
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