Rechtsprechung
| BGH, 28.01.1992 - XI ZR 149/91 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Zahlung der Schulden einer GmbH mittels eines vom Alleingesellschafter-Geschäftsführer auf sein Privatkonto gezogenen Schecks
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Einmann-GmbH: Scheckrechtliche Verpflichtung
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Kein Unternehmensbezug eines Schecks allein wegen Begleichung von Gesellschaftsschulden bei Ziehung auf das Privatkonto des GmbH-Geschäftsführers
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)
Scheckrechtliche Verpflichtung einer Gesellschaft bei Ausstellung eines auf das Konto des Gesellschafter-Geschäftsführers gezogenen Schecks
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1992, 1380
- ZIP 1992, 475
- MDR 1992, 860
- WM 1992, 267
- WM 1992, 567
- BB 1992, 724
- DB 1992, 727
Wird zitiert von ... (15)
- BGH, 04.04.2000 - XI ZR 152/99
Erklärungeneines GmbH-Geschäftsführers; Länge der Annahmefrist
Die Darlegungs- und Beweislast für ein Handeln in fremdem Namen trägt, was das Berufungsgericht nicht berücksichtigt hat, derjenige, der ein Vertreterhandeln behauptet (Senatsurteil vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91, WM 1992, 567, 568).Es handelt sich bei diesem Grundsatz nicht um eine Beweis-, sondern um eine Auslegungsregel, die voraussetzt, daß der Handelnde sein Auftreten für ein Unternehmen hinreichend deutlich macht (Senatsurteil vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91, WM 1992, 267, 269; BGH, Urteil vom 13. Oktober 1994 - IX ZR 25/94, WM 1994, 2233, 2234, jew. m.w.Nachw.).
- BGH, 23.04.2002 - XI ZR 136/01
Insolvenz - Verhältnis von Anfechtbarkeit zu Sittenwidrigkeit
Daß in der Frage der Rechtswahl das prozessuale Verhalten der Beteiligten als wesentliches Indiz für den hypothetischen ursprünglichen Parteiwillen oder auch für eine nachträgliche stillschweigende Einigung gewertet werden kann, hat der Bundesgerichtshof wiederholt anerkannt (BGHZ 40, 320, 323 f.; 103, 84, 86; Senatsurteile vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91, WM 1992, 567, 568 und vom 5. Oktober 1993 - XI ZR 200/92, WM 1993, 2119, jeweils m.w.Nachw.). - BGH, 12.05.1993 - VIII ZR 110/92
Internationale Zuständigkeit bei Prozeßaufechnung mit Ansprüchen aus …
Materiell-rechtlich richtet sich dies nach deutschem Recht, das die Parteien insoweit übereinstimmend ihren Ausführungen zugrundegelegt und damit eine Vereinbarung hinsichtlich der Rechtsanwendung getroffen haben (BGH, Urteil vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91 = NJW 1992, 1380 m. Nachw.).
- BGH, 12.07.2000 - VIII ZR 99/99
Zustandekommen eines Scheckbegebungsvertrages
aa) Bei der Auslegung des Scheckbegebungsvertrages gilt die allgemeine Regel, daß unter Berücksichtigung aller auch außerhalb der Scheckurkunde liegenden Umstände der Inhalt der Parteierklärungen zu ermitteln ist (BGH, Urteil vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91, WM 1992, 567 unter II 2; BGH, Urteil vom 23. Oktober 1990 - XI ZR 113/89, NJW-RR 1991, 229 unter II 1; zum Wechselbegebungsvertrag BGHZ 64, 11, 14 ff;… siehe auch Baumbach/ Hefermehl, Wechselgesetz und Scheckgesetz, 21. Aufl., Einleitung WG Rdnr. 58;… Einleitung SchG Rdnr. 16). - BGH, 05.10.1993 - XI ZR 200/92
Wechselakzept bei entgeltlichem Geschäft über öffentliche Ämter und Titel
Dies rechtfertigt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs die Annahme, daß sich die Parteien jedenfalls im Rechtsstreit stillschweigend auf die Geltung deutschen Rechts verständigt haben (BGHZ 103, 84, 86; BGH, Urteil vom 12. Dezember 1990 - VIII ZR 332/89, WM 1991, 464, 465; Senatsurteil vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91, WM 1992, 567, 568). - BGH, 20.09.1995 - VIII ZR 52/94
Die Bundesrepublik kann "Zwangsvertreter" -Provisionen nicht geltend machen
Die Anwendbarkeit deutschen materiellen Rechts folgt, worauf das Berufungsgericht ebenfalls zutreffend hinweist, jedenfalls daraus, daß beide Parteien ihrem Sachvortrag deutsches Recht zugrunde gelegt haben, worin eine stillschweigende Rechtswahl zu sehen ist (vgl. BGH, Urteile vom 28. Januar 1992 - XI ZR 194/91 unter II 1 = WM 1992, 567 und vom 12. Mai 1993 - VIII ZR 110/92 unter B II = WM 1993, 1755). - OLG Düsseldorf, 28.11.2002 - 23 U 263/01
Person des Vertragspartners bei betriebsbezogenen Geschäften
Wer eine Willenserklärung im eigenen Namen abgegeben hat und sich darauf beruft, sie sei unternehmensbezogen und wirke daher gegen den mit ihm nicht personengleichen Unternehmensinhaber, hat deshalb im Streitfall die Betriebsbezogenheit des Geschäfts zu beweisen (BGH NJW 1990, 2678; NJW 1992, 1380, 1381; NJW 1995, 43, 44; NJW-RR 1995, 991; NJW-RR 1997, 527, 528; NJW 2000, 2984, 2985;… Palandt-Heinrichs, aaO. und Rn. 18).Gelingt ihm dieser Nachweis, obliegt dem Vertragspartner die Beweislast für seine Behauptung, ungeachtet der Unternehmensbezogenheit des Geschäfts sei eine eigene Verpflichtung des Handelnden gewollt gewesen (BGH NJW 1984, 1347, 1348; NJW 1990, 2678 f.; NJW 1991, 2627; NJW 1992, 1380, 1381 mwN.).
- BGH, 05.10.2006 - I ZR 24/04
Zulässigkeit einer Gebührenvereinbarung bei Wahrnehmung von Terminen durch einen …
b) Diese Beurteilung entspricht der Auslegungsregel, wonach von einem Eigengeschäft auszugehen ist, wenn Zweifel verbleiben, ob ein Fremdgeschäft oder ein Eigengeschäft vorliegt (vgl. § 164 Abs. 2 BGB; BGHZ 85, 252, 258 f.; BGH, Urt. v. 28.1.1992 - XI ZR 149/91, NJW 1992, 1380, 1381;… Habermeier in Bamberger/Roth, BGB, § 164 Rdn. 47 m.w.N.). - BGH, 30.11.1993 - XI ZR 8/93
Wirksamkeit eines Wechselakzepts
Die Grundsätze über die Einbeziehung außerhalb der Urkunde liegender Umstände bei der Auslegung im Verhältnis zwischen den Parteien des Begebungsvertrages (vgl. dazu BGH, Urteil vom 29. Januar 1981 - II ZR 73/80 - WM 1981, 375; BGHZ 22, 148, 152 f.; BGH, Urteil vom 18. Oktober 1976 - II ZR 194/75 - WM 1976, 1244 [1245 unter II., und unter I. a.E.]; Reinicke DB 1960, 344 [345 f.];… Baumbach-Hefermehl, Wechselgesetz und Scheckgesetz 18. Aufl. Einleitung WG Rdn. 57; Pflug, ZHR 148 (1984) S. 1, 21; ferner Senat, Urteile vom 23. Oktober 1990 - XI ZR 113/89 - NJW-RR 1991, 229 [230 unter II. 1.] und vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91 - NJW 1992, 1380 [unter II. 2.], jeweils zum Scheck) sind für die Beurteilung der Wirksamkeit eines Akzepts ohne Bedeutung. - OLG Düsseldorf, 28.11.2002 - 23 U 263/02
Werkvertrag - Objektiv unternehmensbezogenes Geschäft
Wer eine Willenserklärung im eigenen Namen abgegeben hat und sich darauf beruft, sie sei unternehmensbezogen und wirke daher gegen den mit ihm nicht personengleichen Unternehmensinhaber, hat deshalb im Streitfall die Betriebsbezogenheit des Geschäfts zu beweisen (BGH NJW 1990, 2678; NJW 1992, 1380, 1381; NJW 1995, 43, 44; NJW-RR 1995, 991; NJW-RR 1997, 527, 528; NJW 2000, 2984, 2985;… Palandt-Heinrichs, aaO. und Rn. 18).Gelingt ihm dieser Nachweis, obliegt dem Vertragspartner die Beweislast für seine Behauptung, ungeachtet der Unternehmensbezogenheit des Geschäfts sei eine eigene Verpflichtung des Handelnden gewollt gewesen (BGH NJW 1984, 1347, 1348; NJW 1990, 2678 f.; NJW 1991, 2627; NJW 1992, 1380, 1381 mwN.).
- BGH, 01.04.1992 - VIII ZR 97/91
Beweislast bei Stellvertretung
- OLG Köln, 18.06.1999 - 19 U 211/98
Auftragserteilung durch Architekten: Wer wird verpflichtet?
- LAG München, 28.10.2003 - 6 Sa 47/03
Beginn des Arbeitsverhältnisses
- OLG Köln, 18.08.1994 - 1 U 14/94
Haftung des zeichnenden Geschäftsführers bei ungenauer Bezeichnung des …
- OLG Koblenz, 28.02.2002 - 5 U 384/01
Haftung eines Hintermanns für eine fehlgeschlagene Kapitalanlageentscheidung
