Rechtsprechung
| BGH, 31.01.1985 - III ZR 105/83 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Formularmäßige Vereinbarung der Verzinsung des Restsaldos eines Ratenkredits mit dem vereinbarten effektiven Zinssatz bei vorzeitiger Fälligstellung
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Unwirksame Verzinsungsklausel im Ratenkreditvertrag
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Unwirksamkeit formularmäßiger Verzugszinspauschalierung für Ratenkreditrestsaldo in Höhe des vereinbarten effektiven Zinssatzes
Kurzfassungen/Presse
- Jurion (Leitsatz)
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1986, 376
- ZIP 1985, 466
- MDR 1986, 35
- WM 1985, 473
- BB 1985, 754
- DB 1985, 1075
Wird zitiert von ... (21)
- BGH, 07.11.1985 - III ZR 128/84
Rechte des Darlehensgebers nach Kündigung eines Darlehens; Verzinsung der aus …
Das hat der Senat bereits in seinem Urteil vom 31. Januar 1985 ausgeführt (III ZR 105/83 = ZIP 1985, 466, 467/68 zu III. 2. b).Ein solcher Anspruch beschränkt sich auf die Zeit bis zur vertraglich vorgesehenen Rückzahlung - die hier am 30. September 1982 bereits abgelaufen war - und auf das Darlehenskapital, rechtfertigt also keine Verzinsung von Zinsrückständen (Senatsurteil vom 31. Januar 1985 aaO).
Das Zinseszinsverbot in § 289 Satz 1 BGB beschränkt sich auf die gesetzlichen Verzugszinsen nach § 288 Satz 1 BGB , § 352 Abs. 1 Satz 1 HGB , schließt aber einen Schadensersatzanspruch wegen verzögerter Zinszahlung nicht aus (vgl. Senatsurteil vom 31. Januar 1985 aaO zu III. 2. b cc a.E.).
Der erkennende Senat hat zu diesen Fragen bisher nicht abschließend Stellung genommen (vgl. Senatsurteil vom 31. Januar 1985 aaO) und sieht hierzu auch jetzt noch keinen Anlaß, zumal eine weitere Sachaufklärung in jedem Fall nötig erscheint: Auch über die speziellen Refinanzierungskosten der Klägerin fehlt bisher jeder Parteivortrag.
- BGH, 04.06.1996 - IX ZR 51/95
Haftung des Rechtsanwalts bei Fehlern bei der Beendigung eines Vertrages; …
Ob die Klausel darüber hinaus auch nach § 11 Nr. 5 b AGBG unwirksam war (vgl. dazu BGH, Urt. v. 31. Januar 1985 - III ZR 105/83, NJW 1986, 376, 377 f m.w.N.; v. 7. März 1991 - I ZR 157/89, WM 1991, 1468, 1471 unter II; v. 9. Juli 1992 - VII ZR 6/92, WM 1992, 1956, 1958 a.E.), braucht nicht entschieden zu werden. - BGH, 05.03.1987 - III ZR 43/86
Berechnung des effektiven Jahreszinses bei Ratenkrediten mit längerer Laufzeit
Ein Verstoß gegen § 11 Nr. 5 b AGBG liegt ebenfalls nicht vor, da die Klauselformulierungen dem Kreditnehmer den Nachweis eines geringeren Verzugsschadens nicht abschneiden (vgl. Senatsurteil vom 31. Januar 1985 - III ZR 105/83 = ZIP 1985, 466).Ob derartige Klauseln gegen § 11 Nr. 5 a AGBG verstoßen, hat der Senat bisher nicht abschließend entschieden (vgl. Urteile vom 31. Januar 1985 a.a.O., vom 7. November 1985 - III ZR 128/84 = ZIP 1986, 21 …und vom 16. Oktober 1986 - III ZR 92/85 = BGHR- AGBG Nr. 5 b - Verzugszinsen = ZIP 1986, 1535).
Die Klauselformulierung ("... sind ... zu vergüten") schneidet dem Kreditnehmer den Nachweis eines geringeren Verzugsschadens ab und verstößt daher zumindest gegen § 11 Nr. 5 b AGBG (vgl. Senatsurteil vo} 31. Januar 1985 a.a.O.).
- BGH, 16.10.1986 - III ZR 92/85
Wirksamkeit eines von einem Familienangehörigen zu Hause unterschriebenen …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 07.11.1985 - III ZR 129/84 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BGH, 07.11.1985 - III ZR 104/84 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BGH, 19.06.1996 - VIII ZR 189/95
Unternehmenskaufvertrag mit Absichtserklärung - §§ 9 Abs. 1 Satz 2, 13 …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 13.11.1997 - X ZR 135/95
Behandlung der im Formular offen gelassenen Vertragslaufzeit als AGB
Das ist nicht nur dann gegeben, wenn der Schaden als "unwiderlegbar" oder "unumstößlich" bezeichnet wird, sondern auch wenn die Zahlungsaufforderung sonst in unbedingter Befehlsform gehalten ist, wie bei "mindestens" (BGH NJW 1983, 1320, 1322) oder "wenigstens" (BGH NJW 1988, 1373, 1374 f.) oder "auf jeden Fall" (BGH NJW 1982, 2316, 2317) oder "ist zu verzinsen" in Kombination mit dem Nachsatz, daß die Geltendmachung weiteren Verzugsschadens vorbehalten bleibt (BGH NJW 1986, 376, 377 m.w.N.), da dies beim anderen Vertragspartner nach dem Wortlaut und dem erkennbaren Sinn jeweils den Anschein einer zwingenden Regelung erweckt und als Ausschluß des Gegenbeweises verstanden werden kann; solche Formulierungen müssen zum Schutz des Kunden vermieden werden (BGH NJW 1985, 633, 634; 1991, 976, 978). - BGH, 02.10.1986 - III ZR 163/85
Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrages; Einbeziehung aller Vermittlerkosten; …
Eine derartige Handhabung hat der Senat bereits für Fälle, in denen die Vermittlerkosten von der Bank nicht erkennbar ausgewiesen, sondern als Teil ihrer eigenen Kreditgebühren verlangt wurden ("packing") für notwendig erklärt (Senatsurteile vom 31. Januar 1985 - III ZR 105/83 = ZIP 1985, 466 zu III 1 und vom 10. Juli 1986 - III ZR 47/85 = WM 1986, 1017 ). - BGH, 11.12.1997 - IX ZR 46/97
Formularmäßige Vereinbarung von Fälligkeitszinsen
Außerdem ist die Klausel nach § 11 Nr. 5 b AGBG unwirksam, weil der Vertragspartner des Klauselverwenders wegen der apodiktischen Fassung ("ist ... zu verzinsen") davon ausgehen muß, ihm werde der Nachweis eines wesentlich geringeren Verzugsschadens abgeschnitten (vgl. BGH, Urt. v. 31. Januar 1985 - III ZR 105/83, NJW 1986, 376, 377 f; v. 19. Juni 1996 - VIII ZR 189/95, WM 1996, 2025, 2027). - BGH, 06.03.1986 - III ZR 234/84
Auslegung von AGB-Bestimmungen einer Hypothekenbank - Konkludente …
- BGH, 10.07.1986 - III ZR 47/85
Sittenwidrigkeit von Ratenkreditverträgen; Prüfung der Effektivzinsbelastung; …
- BGH, 02.11.1989 - III ZR 144/88
BGB § 826; ZPO § 700
- BGH, 07.03.1991 - I ZR 157/89
Fälligkeitsregelung in den ADSp und AGB-Gesetz
- BGH, 26.10.1989 - VII ZR 332/88
Schadensersatzanspruch des Reiseveranstalters gegen ein Reisebüro wegen …
- BGH, 16.11.1989 - III ZR 162/88
- BGH, 03.11.1988 - III ZR 152/87
BGB § 826; ZPO § 700
- OLG Düsseldorf, 18.07.2002 - 6 U 218/01
Formularmäßige Vereinbarung von Entgelten in den AGB eines Mobilfunkanbieters
- OLG Frankfurt, 06.01.1988 - 17 U 35/87
Schadensersatzpflicht der Bank bei unrichtigen Mitteilungen an die Schufa
- OLG Hamm, 24.07.1984 - 11 U 172/84
- OLG Celle, 09.12.1987 - 3 U 43/87
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