Rechtsprechung
| BSG, 06.02.2008 - B 6 KA 40/06 R |
Volltextveröffentlichungen (7)
- lexetius.com
Vertragsärztliche Versorgung - kein Anspruch auf Ermächtigung eines Psychotherapeuten wegen ausländischer Sprachkenntnisse
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Vertragsarztangelegenheiten
- openjur.de
Vertragsärztliche Versorgung – kein Anspruch auf Ermächtigung eines Psychotherapeuten wegen ausländischer Sprachkenntnisse; Verpflichtungsklage als zutreffende Klageart; Gewährleistung einer Verständigung in nichtdeutscher Muttersprache gehört ...
- Bundessozialgericht
Vertragsärztliche Versorgung - kein Anspruch auf Ermächtigung eines Psychotherapeuten wegen ausländischer Sprachkenntnisse - Verpflichtungsklage als zutreffende Klageart - Gewährleistung einer Verständigung in nichtdeutscher Muttersprache gehört nicht zum Leistungsumfang der GKV - keine Behinderung iS von § 19 SGB 10 - Diskriminierungsverbot verpflichtet nicht zum Ausgleich sprachbedingter Erschwernisse - Gleichbehandlungsgesetz und Benachteiligungsverbot ist mit anderen Bundesgesetzen gleichrangig
- NWB SteuerXpert START
SGB X § 33 Abs. 1
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Ermächtigung eines Psychotherapeuten in der vertragsärztlichen Versorgung aufgrund ausländischer Sprachkenntnisse
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse
- wkdis.de (Pressemitteilung)
Ermächtigung zur Teilnahme an der psychotherapeutischen Versorgung
Sonstiges
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BSG vom 06.02.2008, Az.: B 6 KA 40/06 R (Psychotherapeutin/Sprachkompetenz)" von Prof. Dr. Ulrike Davy, original erschienen in: SGb 2009, 296 - 298.
Verfahrensgang
- SG München, 04.02.2004 - S 38 KA 2225/02
- LSG Bayern, 21.06.2006 - L 12 KA 426/04
- BSG, 06.02.2008 - B 6 KA 40/06 R
Wird zitiert von ... (10)
- BSG, 09.04.2008 - B 6 KA 40/07 R
Einheitlicher Bewertungsmaßstab für vertragsärztliche Leistungen - gesetzliche …
Eine vorrangiges Prinzip, dass Versorgungslücken auf jeden Fall zu schließen seien, lässt sich aus dem Bundesrecht nicht ableiten (vgl zB BSG…, Urteil vom 27.6.2007 - B 6 KA 24/06 R - zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen - RdNr 20 am Ende;… zur Verneinung eines Anspruchs der Versicherten auf eine optimale Versorgung s zB BSG SozR 4-2500 § 27 Nr. 8 RdNr 29; BSG, Urteil vom 6.2.2008 - B 6 KA 40/06 R - zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen - RdNr 16 mwN). - BSG, 28.11.2007 - B 6 KA 26/07 R
Vertragsärztliche Versorgung - Ausschreibung eines Vertragsarztsitzes nur bei …
Der Ansatz des Regelwerts je Quartal und deshalb insgesamt zwölfmal - und nicht nur einmal insgesamt oder nur einmal je Jahr - entspricht der Rechtsprechung des Senats, in Zulassungs- und zulassungsähnlichen Angelegenheiten, in denen die Anknüpfung an andere Werte nicht angemessen erscheint, pauschal je Quartal den sog Regelwert von 5.000 Euro anzusetzen (vgl hierzu BSG SozR 4-1920 § 47 Nr. 1 RdNr 4 betr Zulassung eines Vertragsarztes mit nur minimalem Tätigkeitsumfang; BSG, Beschluss vom 15.2.2007 - B 6 KA 40/06 R - betr Ermächtigung für geplante psychotherapeutische Praxistätigkeit; Beschluss vom 19.5.2006 - B 6 KA 12/06 R - betr Entziehung der Zulassung. - BSG, 13.10.2010 - B 6 KA 40/09 R
Vertragspsychotherapeutische Versorgung - Zulassung mit hälftigem …
Der Senat weist allerdings darauf hin, dass er uneingeschränkt an seiner Rechtsprechung festhält, dass die psychologische Behandlung ehemaliger Straftäter, bei der die Durchsetzung strafgerichtlicher Therapieauflagen und die Verhinderung von Rückfalltaten im Vordergrund stehen, typischerweise keine Behandlung iS des Krankenversicherungsrechts ist, ein Psychologischer Psychotherapeut mithin für derartige Behandlungen auch nicht zugelassen werden kann (…vgl BSG SozR 4-5520 § 31 Nr. 1;… vgl zu möglichen Interessenkollisionen auch BSGE 89, 134, 144 ff = SozR 3-5520 § 20 Nr. 3 S 28 ff; BSG SozR 4-5520 § 31 Nr. 3).
- LSG Schleswig-Holstein, 06.10.2008 - L 4 B 497/08
Vertragszahnärztliche Versorgung - Eintragung in das Zahnarztregister - …
Auch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) enthält keine Vorschrift, die die vom Antragsteller angestrebte Rechtsfolge - die Unwirksamkeit oder Unanwendbarkeit diskriminierender nationaler Gesetze - anordnen würde, und die Vorschriften des AGG gehen im Übrigen nicht anderen Bundesgesetzen im Rang vor (vgl. BVerfG, Beschl. v. 7.August 2007 - 1 BvR 1941/07, NZS 2008, 311; BSG, Urt. v. 6. Februar 2008 - B 6 KA 40/06 R, GesR 2008, 429, zur Veröffentlichung vorgesehen für SozR 4). - LSG Hessen, 04.11.2009 - L 4 KA 64/08
Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigung - Zulassungsgremien - …
Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (Urteile vom 7. Februar 2007 - B 6 KA 3/06 R - und 6. Februar 2008 - B 6 KA 40/06 R; vgl. auch LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 16. Februar 2005 - L 5 KA 3491/04 - Urteil vom 20. August 2003 - L 5 KA 3769/02), von der abzuweichen für den Senat kein Anlass besteht, schließt zwar der Wortlaut des § 31 Abs. 1 Buchstabe b) Ärzte-ZV nicht aus, dass ein begrenzter Personenkreis auch jenseits der in der Vorschrift angesprochenen Beispielsfälle der Rehabilitanden in einer Rehabilitationseinrichtung oder der Beschäftigung eines abgelegenen Betriebes existieren kann. - SG Marburg, 14.11.2012 - S 12 KA 834/11 Der Bescheid des Berufungsausschusses tritt als Regelung der Zulassungssache an die Stelle des vorangegangenen Bescheids des Zulassungsausschusses und bildet den alleinigen Gegenstand der weiteren - gerichtlichen, bei aufhebendem Gerichtsurteil jedoch auch erneuten verwaltungsmäßigen - Beurteilung der Zulassungssache (vgl. BSG, Urt. v. 06.02.2008 - B 6 KA 40/06 R - SozR 4-5520 § 31 Nr. 3 = GesR 2008, 429 = USK 2008-19, juris Rdnr.12;… BSG, Urt. v. 28.08.1996 - 6 RKa 37/95 - SozR 3-1500 § 54 Nr. 30, juris Rdnr. 18, jeweils m.w.N.).
- SG Karlsruhe, 17.12.2010 - S 1 KA 575/10
Medizinisches Versorgungszentrum - Umwandlung des Trägers von GmbH in …
Der allein streitgegenständliche Bescheid des richtigerweise beklagten Berufungsausschusses (…vgl. BSG SozR 3-2500 § 96 Nr. 1;… BSG SozR 3-2500 § 116 Nr. 6; BSG SozR 4-5520 § 31 Nr. 3 und BSG vom 12.09.2001 -B 6 Ka 86/00 R-) ist rechtmäßig und verletzt die Klägerin nicht in ihren Rechten (§ 54 Abs. 2 Satz 1 des Sozialgerichtsgesetzes ). - SG Marburg, 10.02.2010 - S 12 KA 824/09
Vertragsärztliche Versorgung - Gründung einer Zweigpraxis - Orthopäde mit …
Auf die vorgetragene behindertengerechte Ausgestaltung der Zweigpraxisräume ist im Übrigen auch deshalb nicht abzustellen, weil es für die Beurteilung einer Versorgungsverbesserung ausschließlich auf das zu behandelnde Krankheitsspektrum der Patienten ankommt und keine Verpflichtung der Krankenkassen besteht, den Zugang zu den Praxisräumen zu gewährleisten (vgl. zuletzt zur Frage einer muttersprachlichen Psychotherapie BSG, Urt. v. 06.02.2008 - B 6 KA 40/06 R - SozR 4-5520 § 31 Nr. 3 - = GesR 2008, 429 = USK 2008-19 = SGb 2009, 292). - LSG Niedersachsen-Bremen, 09.12.2009 - L 3 KA 29/08
Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigung eines sozialpädiatrischen Zentrums - …
Statthafte Klageart ist damit auch nach dem 30. September 2008 die Anfechtungs- und Verpflichtungsklage gemäß § 54 Abs. 1 S. 1 SGG (zur Abgrenzung von der Fortsetzungsfeststellungsklage in den Fällen, in denen der Berufungsausschuss eine befristete Ermächtigung erteilt hat: vgl. BSG SozR 4-5520 § 31 Nr. 3). - SG Kassel, 17.12.2010 - S 1 KA 575/10 Der allein streitgegenständliche Bescheid des richtigerwiese beklagten Berufungsausschusses (…vgl. BSG SozR 3-2500 § 96 Nr. 1;… BSG SozR 3-2500 § 116 Nr. 6; BSG SozR 4-5520 § 31 Nr. 3 und BSG vom 12.09.2001 -B 6 Ka 86/00 R-) ist rechtmäßig und verletzt die Klägerin nicht in ihren Rechten (§ 54 Abs. 2 Satz 1 des Sozialgerichtsgesetzes ).
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