Rechtsprechung
   BSG, 08.12.2005 - B 13 RJ 41/04 R   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • lexetius.com

    Altersruhegeldanspruch - Vollendung des 65. Lebensjahres - Versicherungsfallprinzip - verspätete Antragstellung

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Rentenversicherung

  • Bundessozialgericht

    Altersruhegeldanspruch - Vollendung des 65. Lebensjahres - Versicherungsfallprinzip - verspätete Antragstellung - rückwirkende Leistungsgewährung - Verjährung - Ermessen

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Kurzfassungen/Presse (2)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 95, 300



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BSG, 27.03.2007 - B 13 R 58/06 R  

    Regelaltersrente - verspätete Antragstellung - Verjährung - Rentenbeginn -

    Ob die beschriebene Vorgehensweise mit § 41 Abs. 3 Satz 2 SGG übereinstimmt, hat der erkennende Senat nicht zu entscheiden; materiell neigt er der Auffassung zu, die der Vorschrift des § 44 Abs. 4 SGB X keinen allgemeinen Rechtsgedanken oder -grundsatz entnimmt (so im Ergebnis bereits das Senatsurteil vom 31.1.2002, aaO; einschränkend zuvor schon Senatsurteil vom 22.10.1996, BSGE 79, 177, 180= SozR 3-1200 § 45 Nr. 6 S 21; vgl auch Senatsurteil vom 8.12.2005, BSGE 95, 300 = SozR 4-2200 § 1290 Nr. 1, RdNr 24).

    Dieser Hinweis betraf jedoch die tragenden Gründe dieses Urteils zur Fortwirkung eines nach dem Recht der Reichsversicherungsordnung auch ohne Antrag entstandenen Anspruchs auf Altersruhegeld (s Senatsurteil vom 8.12.2005, BSGE 95, 300 = SozR 4-2200 § 1290 Nr. 1), nicht dessen obiter dictum zur Anwendung des § 44 Abs. 4 SGB X auf den Herstellungsanspruch (s hierzu unter 3.).

  • BSG, 19.04.2011 - B 13 R 20/10 R  

    Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigungen in einem Ghetto - verspätet

    1995 (BGBl II 1996, 306) einschränkend, der Antrag müsse "erkennen" lassen, dass auch Versicherungszeiten nach den Rechtsvorschriften des anderen Vertragsstaats geltend gemacht würden (vgl hierzu Senatsurteil vom 8.12.2005 - BSGE 95, 300 = SozR 4-2200 § 1290 Nr. 1, RdNr 23; LSG Berlin vom 10.7. 2002 - L 6 RA 95/00 - Juris RdNr 23; LSG Hamburg vom 25.8. 2004 - L 1 RJ 93/02 - Juris RdNr 16; ebenso auch inhaltsgleiche Vorschriften in anderen Sozialversicherungsabkommen, zB Art. 19 Abs. 3 Satz 1 Abk Kanada SozSich vom 14.11.1985 in der - neuen - Fassung des Zusatzabkommens vom 27.8. 2002 [BGBl II 2003, 666]).

    Offen bleiben kann, ob Art. 27 Abs. 2 Satz 2 Abk Israel SozSich mit dem Außerkrafttreten des § 1248 Abs. 6 RVO (= § 25 Abs. 6 AVG) zum 31.12.1991 gegenstandslos geworden ist, weil das SGB VI ein "Verschieben des Versicherungsfalls" iS der vorgenannten Bestimmungen nicht kennt, oder ob vielmehr iS einer "dynamischen", am Sinn und Zweck orientierten Auslegung des Abk Israel SozSich (vgl hierzu BSG vom 31.10.2002 - SozR 3-6960 Teil II Art. 8 Nr. 1 S 5; s auch Komm GRV, Anhang 10, B I 35 Anm 5.8 [S 23], Stand November 2009) im Hinblick auf die Einführung des Antragsprinzips durch § 99 SGB VI (vgl hierzu Senatsurteil vom 8.12.2005 - BSGE 95, 300 = SozR 4-2200 § 1290 Nr. 1, RdNr 15) darauf abzustellen ist, ob der Versicherte seinen Antrag auf deutsche Altersrente erst zu einem späteren Zeitpunkt stellen will (etwa um durch eine spätere Inanspruchnahme den Zugangsfaktor und damit die Regelaltersrente zu erhöhen, vgl § 77 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Buchst a bzw b SGB VI).

  • BSG, 12.12.2007 - B 12 AL 1/06 R  

    Bundesagentur für Arbeit - Anspruch auf Erstattung zu Unrecht entrichteter

    Jedenfalls insofern ist nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) ein Rückgriff auf § 44 Abs. 4 SGB X weder als allgemeinen Rechtsgrundsatz noch insbesondere im Wege einer analogen Anwendung eröffnet (vgl bereits BSG vom 22.10.1996, 13 RJ 17/96, BSGE 79, 177, 179 f = SozR 3-1200 § 45 Nr. 6 und zuletzt bestätigend BSG vom 8.12.2005, B 13 RJ 41/04 R, SozR 4-2200 § 1290 Nr. 1 RdNr 24 und vom 27.3.2007, B 13 R 58/06 R, juris RdNr 21).
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  • BSG, 26.06.2007 - B 4 R 19/07 R  

    Erziehungsrente - sozialrechtlicher Herstellungsanspruch - Anwendbarkeit der

    - Der 13. Senat (Urteil vom 8.12.2005, B 13 RJ 41/04 R, BSGE 95, 300 = SozR 4-2200 § 1290 Nr. 1) hatte über einen "verspäteten" Antrag (Januar 2000) einer 1924 geborenen Klägerin auf Regelaltersrente und die Begrenzung der Leistung auf Zeiten ab 1.1.2000 zu befinden.
  • BSG, 12.02.2009 - B 5 R 39/06 R  

    Fremdrentenrecht - LPG-Beitragszeiten in Rumänien - Kindererziehung -

    Bei der Prüfung der materiellen Voraussetzungen des § 44 SGB X ist auf die Vorschriften des FRG abzustellen, wie sie im Zeitpunkt des Rentenbeginns am 1.9.1996 galten (vgl hierzu § 300 Abs. 3 SGB VI in der seit 1.1.2001 geltenden Fassung; BSGE 95, 300 = SozR 4-2200 § 1290 Nr. 1, jeweils RdNr 17 mwN).
  • BSG, 29.11.2007 - B 13 R 18/07 R  

    Rente wegen Berufsunfähigkeit - anwendbares Recht - Rentenantrag - Rentenbeginn -

    Wenn das LSG meint, der Kläger habe noch unter Geltung alten Rechts iS des § 40 Abs. 1 des Ersten Buchs Sozialgesetzbuch alle Voraussetzungen für die Gewährung von Rente wegen BU erfüllt, übersieht es, dass zu diesen Voraussetzungen nach § 99 Abs. 1, § 115 Abs. 1 SGB VI auch der Antrag gehört (anders als nach dem Recht der RVO für das Altersruhegeld; hierzu Senatsurteil vom 8.12.2005 - B 13 RJ 41/04 R - BSGE 95, 300 = SozR 4-2200 § 1290 Nr. 1 RdNr 13 ff).
  • VG Köln, 08.05.2012 - 7 K 2535/11  
    vgl. BSG, Urteil vom 08.12.2005 - B 13 RJ 41/04 R -, Rn. 22, juris; BSG, Urteil vom 22.10.1996 - 13 RJ 17/96 -, Rn. 26, juris; Wagner , in: juris Praxiskommentar SGB 1, 2.

    vgl. BSG, Urteil vom 08.12.2005 - B 13 RJ 41/04 R -, Rn. 24, juris; BSG, Urteil vom 22.10.1996 - 13 RJ 17/96 -, Rn. 27 ff., juris; Wagner , in: juris Praxiskommentar SGB 1, 2.

  • BSG, 12.02.2009 - B 5 R 40/08 R  

    Berechnung der Rente; Berücksichtigung nachgewiesener Beitragszeiten in einer

    Bei der Prüfung der materiellen Voraussetzungen des § 44 SGB X ist auf die Vorschriften des FRG abzustellen, wie sie im Zeitpunkt des Rentenbeginns am 1.1.1999 galten (vgl hierzu § 300 Abs. 3 SGB VI in der seit 1.1.2001 geltenden Fassung; BSGE 95, 300 = SozR 4-2200 § 1290 Nr. 1, jeweils RdNr 17 mwN).
  • LSG Bayern, 20.06.2007 - L 16 R 363/03  
    Dies ergibt sich bereits aus dem Gesetzeswortlaut des § 300 Abs. 4 SGB VI, der sich auf einen bereits entstandenen Anspruch bezieht, und aus der Gesetzesbegründung zu § 300 Abs. 1 SGB VI, wonach Versicherte ihren Anspruch nicht allein wegen des neuen Rechts verlieren dürfen (s. BT-Drucks 11/4124 S. 210; ausführlich hierzu BSG, Urteil vom 8. Dezember 2005, Az. B 13 RJ 41/04 und Urteil vom 2. August 2000, Az. B 4 RA 54/99 R).

    Da der Anspruch des Versicherten auf Altersruhegeld noch unter Geltung der RVO entstanden ist, beurteilt er sich gemäß § 300 Abs. 4 SGB VI nach den Bestimmungen der RVO (s. hierzu bereits oben und Urteil des BSG vom 8. Dezember 2005 a.a.O.; vgl. auch Urteil des BSG 08.09.2005, Az. B 13 RJ 10/04 R zur Gewährung einer befristeten Rente wegen Erwerbsminderung nach dem alten Recht, wenn der Anspruch noch unter Geltung des alten Rechts entstanden ist).

  • LSG Baden-Württemberg, 27.07.2011 - L 2 R 3076/09  

    Rentenversicherung - Fremdrentenrecht - Beitragszeiten in einer rumänischen LPG

    Bei der Prüfung der materiellen Voraussetzungen des § 44 SGB X ist auf die Vorschriften des FRG abzustellen, wie sie im Zeitpunkt des Rentenbeginns am 04.07.1990 galten (vgl hierzu § 300 Abs. 3 SGB VI; BSG, Urteil vom 12.02.2009 - B 5 R 39/06 R über Juris Rn. 18 mit Hinweis auf BSGE 95, 300 = SozR 4-2200 § 1290 Nr. 1).
  • LSG Bayern, 15.09.2010 - L 13 R 780/09  

    Fremdrentenrecht - Leistungsgruppeneinstufung eines Bergarbeiters -

  • SG Lübeck, 15.11.2007 - S 14 R 455/07  
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