Rechtsprechung
| BSG, 10.05.2005 - B 1 KR 20/03 R |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Krankenversicherung
- Bundessozialgericht
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Versorgung mit dem Arzneimittel Viagra durch die Krankenversicherung
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
Verfahrensgang
- SG Düsseldorf, 10.10.2000 - S 26 KR 20/02
- SG Düsseldorf, 10.10.2002 - S 26 KR 20/02
- LSG Nordrhein-Westfalen, 27.03.2003 - L 5 KR 200/02
- BSG, 10.05.2005 - B 1 KR 20/03 R
- BSG - B 1 KR 20/03 R (anhängig)
Wird zitiert von ... (7)
- LSG Sachsen, 21.09.2005 - L 1 KR 36/04 Damit scheiden sowohl der Anspruch auf Kostenübernahme für das Arzneimittel Viagra (oder ein gleichwertiges Potenzmittel) als auch der Anspruch auf Kostenerstattung für das Arzneimittel Levitra - nach § 13 Abs. 3 SGB V - aus (vgl. zum Präparat Viagra: BSG, Ur-teile vom 10. Mai 2005, Az. B 1 KR 20/03 R und B 1 KR 25/03 R).
Das BSG hat in seinen Urteilen vom 10. Mai 2005 (a.a.O.) dazu ausgeführt: Aus Art. 2 Abs. 1 und 2 Grundgesetz (GG) folge zwar eine objektiv-rechtliche Pflicht des Staates, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zu schützen.
- LSG Hessen, 01.09.2005 - L 8 KR 80/05
Krankenversicherung - Arzneimittel - ab 1.1.2004 gesetzlicher Ausschluss
Der Antragsteller ist auf diese gesetzliche Neuregelung und die dazu ergangene Rechtsprechung (BSG, Urteil vom 10. Mai 2005 - B 1 KR 20/03 R -) von dem Senat hingewiesen worden. - LSG Nordrhein-Westfalen, 24.02.2005 - L 16 KR 313/04
Krankenversicherung
Erforderlich war die gesetzliche Neuregelung geworden, nachdem in mehreren sozialgerichtlichen Entscheidungen (vgl. u. a. rechtskräftiges Urt. des erkennenden Senates vom 30.01.2003, Az.: L 16 KR 7/02; LSG NRW, Az: L 5 KR 200/02; LSG Niedersachsen-Bremen, Az: L 4 KR 24/02 und L 4 KR 152/02; jeweils veröffentlicht bei www.sozialgerichtsbarkeit.de; Revisionen in den letztgenannten Verfahren anhängig beim BSG unter den Az: B 1 KR 20/03 R, B 1 KR 25/03 R und B 1 KR 26/03 R) insbesondere ein Anspruch auf Versorgung von Versicherten mit dem Arzneimittel "Viagra" zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion unter dem Hinweis bejaht worden war, dass durch die AM-RL ein gesetzlich normierter Behandlungsanspruch nicht eingeschränkt werden dürfe, es vielmehr eines Gesetzes bedürfe (…ebenso zur SKAT-Therapie: BSG SozR 3-2500 § 27 Nr. 11).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 11.08.2005 - L 5 KR 72/04
Krankenversicherung
Nach ständiger Rechtssprechung des BSG (zuletzt Urteil vom 10.5.2005 - B 1 KR 20/03 R m.w.N.) ergibt sich aus der Verfassung kein Anspruch gegen die Krankenkassen auf Bereitstellung oder Finanzierung bestimmter Gesundheitsleistungen. - SG Dortmund, 26.01.2005 - S 44 KR 395/04
Potenzmittel keine Kassenleistung
Die gesetzliche Neuregelung war erforderlich geworden, nachdem in mehreren sozialgerichtlichen Entscheidungen (vgl. etwa LSG Nordrhein-Westfalen Az: L 5 KR 200/02; LSG Celle-Bremen Az: L 4 KR 24/02 und L 4 KR 152/02 [Az: der anhängigen Revisionen beim Bundessozialgerichts: B 1 KR 20/03 R, B 1 KR 25/03 R und B 1 KR 26/03 R]) ein Anspruch auf Versorgung von Versicherten mit "Viagra" zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion bejaht worden war, u.a. mit dem Hinweis, dass durch die AMR ein gesetzlich normierter Behandlungsanspruch nicht eingeschränkt werden darf. - SG Aachen, 13.07.2010 - S 13 KR 105/10
Krankenversicherung
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (vgl. BSG, Urteil vom 10.05.2005 - B 1 KR 20/03 R m.w.N.) ergibt sich aus der Verfassung kein Anspruch gegen die Krankenkassen auf Bereitstellung oder Finanzierung bestimmter Gesundheitsleistungen. - SG Dortmund, 03.03.2005 - S 40 KR 402/04
Kasse muss nicht für Viagra zahlen
Die gesetzliche Neuregelung war erforderlich geworden, nachdem in mehreren sozialgerichtlichen Entscheidungen (vgl. etwa LSG Nordrhein-Westfalen, Az. L 5 KR 200/02; LSG Celle- Bremen, L 4 KR 24/02 und L 4 KR 152/02 [Az. der anhängigen Revisionen beim Bundessozialgericht: B 1 KR 20/03 R, B 1 KR 25/03 R und B 1 KR 26/03 R]) ein Anspruch auf Versorgung von Versicherten mit Viagra zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion bejaht worden war, u. a. mit dem Hinweis, dass durch die AMR ein gesetzlich normierter Behandlungsanspruch nicht eingeschränkt werden dürfe.
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