Rechtsprechung
   BSG, 13.06.1989 - 2 RU 32/88   

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Jurion (Leitsatz)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Öffentlich-rechtlicher Anspruch auf Entscheidung über den Forderungserlaß

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 65, 133
  • NJW 1990, 342
  • NZV 1990, 150 (Ls.)
  • VersR 1990, 1135
  • VersR 1990, 175



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Wird zitiert von ... (25)  

  • BSG, 09.02.1995 - 7 RAr 78/93  

    Besondere Härte iS. des § 59 Abs. 1 Nr. 3 BHO

    § 59 Abs. 1 Nr. 3 BHO räumt wie die vergleichbaren Vorschriften der §§ 227 AO 1977, 76 Abs. 2 Nr. 3 SGB IV - gleiches gilt für die entsprechenden Stundungsregelungen - dem Verwaltungsträger nicht nur eine verwaltungsinterne, gerichtlich nicht überprüfbare Befugnis ein, sondern begründet eine "außenrechtliche" Verpflichtung mit der Folge, daß die Entscheidung als in der Regel gestaltender Verwaltungsakt der gerichtlichen Überprüfung unterliegt (vgl. zu § 59 Abs. 1 BHO : BVerwG DVBl 1990, 1405, 1406; Heuer, aaO., Anm IV 6; Patzig, Haushaltsrecht des Bundes und der Länder, Stand 1991, C 59/9 Rz. 15; Johannes, Recht im Amt 1980, 71, 75; zu § 76 Abs. 2 SGB IV: BSG SozR 2100 § 76 Nr. 1; BSGE 65, 133, 137 f = SozR 2100 § 76 Nr. 2; BSG, Urteil vom 26. Juni 1990 - 3 RK 31/88 - BSG SozR 3-2400 § 76 Nr. 1; zu § 227 AO 1977: BFHE 165, 178, 180; Hübschmann/Hepp/Spittaler, Komm. z AO und FGO , 9. Aufl, Stand April 1990, § 227 Rz. 371; Tipke/Kruse, Komm. z AO 1977 und FGO , 15. Aufl, Stand Mai 1994, § 227 AO Rz. 69; Klein/Orlopp, Komm. z AO , 3. Aufl, § 222 Anm 12).

    Dies gilt unstreitig auch für die Entscheidungen über Stundungs- und Erlaßanträge (vgl. Heuer, aaO., Anm l 1; ferner zu § 76 Abs. 2 SGB IV, der ebenfalls das Wort "darf" verwendet: BSGE 65, 133, 137 = SozR 2100 § 76 Nr. 2; BSG, Urteil vom 26. Juni 1990 - 3 RK 31/88 -).

  • BVerfG, 13.08.1998 - 1 BvL 25/96  

    Unzulässige gerichtliche Vorlage zur Deliktshaftung Minderjähriger

    Sie gibt dem Betroffenen einen öffentlichrechtlichen Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über den Forderungserlaß, was grundsätzlich von den Sozialgerichten überprüft wird (BSG, VersR 1990, S. 175 f.; BGHZ 88, 296 ff.).
  • BSG, 24.08.1994 - 4 BS 4/93  

    AAÜG § 17, § 1 Abs. 1, § 1 Abs. 2, § 1 Abs. 3, Anl. 1 Nr.

    Zu prüfen ist demnach, welche Rechtsnormen den Sachverhalt prägen und für die Beurteilung des Klagebegehrens objektiv herangezogen werden können (BSGE 65, 133, 135).
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  • BSG, 01.04.2009 - B 14 SF 1/08 R  

    Rechtsweg zur Sozialgerichtsbarkeit bei Streit über ein Hausverbot eines

    Sie hat Rechtssätze angewendet, die einen Träger der öffentlichen Gewalt als solchen berechtigen bzw verpflichten (so genannte modifizierte Subjektstheorie, vgl dazu BSGE 65, 133, 135 f = SozR 2100 § 76 Nr. 2).
  • BSG, 30.01.1990 - 11 RAr 87/88  

    AFG § 155 Abs. 2 S. 3, § 157 Abs. 3 S. 2; BGB § 823 Abs. 2; GVG

    Dieser Rechtsprechung des BGH, der sich auch Instanzgerichte der Sozialgerichtsbarkeit angeschlossen haben (vgl. Urteil des LSG NRW vom 3. November 1983 - L 9 Ar 68/87 - Urteil des LSG Schleswig-Holstein vom 3. März 1988 - L 3 Ar 68/87 - Urteil des Bayerischen LSG vom 15. Juni 1989 - L 9 Al 231/87 folgt der erkennende Senat. Sie stellt eine konsequente Anwendung g des in ständiger Rechtsprechung des BSG bestätigten Grundsatzes dar, wonach entscheidend darauf abzustellen ist, ob der zur Klagebegründung vorgetragene Sachverhalt für die aus ihm hergeleitete Rechtsfolge von den Rechtssätzen des Zivilrechts oder des Sozialrechts geprägt wird (vgl. auch BSGE 62, 251, 253 = SozR 1500 § 54 Nr. 84 und BSG Urteil vom 13. Juni 1989 - 2 RU 32/88 -).
  • BSG, 08.08.1996 - 3 BS 1/96  

    Rechtsweg bei Streitigkeiten in Angelegenheiten der privaten Pflegeversicherung,

    Dies ist ein weiterer Grund, hier die alleinige Zuständigkeit der Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit anzunehmen (vgl. auch BSG 65, 133, 135 = SozR 2100 § 76 Nr. 2).
  • LSG Hessen, 02.02.1996 - L 6 Ar 219/95  

    Zivilrechtliche Forderung - Ablehnung eines Vergleichsangebotes durch

    Abgrenzung zu BSG vom 13.06.1989 - 2 RU 32/88 = Breithaupt 1990, S. 378. Dennoch erlassene Verwaltungsakte (hier: Ablehnung des Vergleichsangebots) unterliegen der Aufhebung mangels Rechtsgrundlage.

    Die Beklagte trägt vor, der Sichtweise des erstinstanzlichen Urteils stehe das Urteil des Bundessozialgerichts vom 13. Juni 1989 (2 RU 32/88 = Breithaupt 1990, S. 378 ff.) entgegen.

    Soweit die Beklagte auf das Urteil des Bundessozialgerichts vom 13. Juni 1989 (2 RU 32/88) hinweist, erweist sich diese Entscheidung gerade nicht als einschlägig, da der Sachverhalt anders gelagert ist.

  • BGH, 28.10.1993 - III ZR 67/92  

    Rechtsstellung eines Beamten bei Verursachung eines Unfalls unter Verletzung von

    Zwar könnte die Beklagte, die als Hinterbliebene W. F.s gleichfalls Anspruch auf die beamtenrechtliche Fürsorge des Landes besitzt (Plog-Wiedow aaO § 79 Rdn. 14), zunächst nur verlangen, daß der Kläger nach beamtenrechtlichen Grundsätzen prüft, ob ihr die Beeinträchtigung durch weitere Zahlungen nach den besonderen Umständen des Falles noch ganz oder teilweise zumutbar ist oder ob sie hiervon befreit werden muß (Fischer, ZBR 1960, 148, 149; vgl. Plog-Wiedow aaO: vgl. auch Patzig, Haushaltsrecht des Bundes und der Länder C 59/5 und 9; BSG, VersR 1990, 175 mit Anm. Ahrens zu § 76 Abs. 2 Nr. 3 SGB IV ).
  • OLG Koblenz, 10.09.2001 - 12 U 2006/99  

    SGB X § 116 Abs. 8, Abs. 1, Abs. 6; SGB IV § 18 § 76 Abs. 2 Nr. 3; GVG §

    Zwar ist ein Sozialversicherungsträger bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 76 Abs. 2 Nr. 3 SGB IV nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, den Regress entsprechend zu beschränken (BGHZ 88, 296, 300; BSG NJW 1990, 342, 343).

    Für Streitigkeiten über eine Erlassentscheidung ist allein der Rechtsweg zu den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit gegeben (BSG NJW 1990, 342), dem wiederum die Kompetenz zur Entscheidung über die Vorabfrage fehlt, ob der zu erlassende Regressanspruch privatrechtlich überhaupt besteht.

  • BSG, 03.08.2011 - B 11 SF 1/10 R  

    Rechtswegszuständigkeit im sozialgerichtlichen Verfahren bei der Klage eines

    a) Ob eine Streitigkeit öffentlich- oder bürgerlich-rechtlich ist, bestimmt sich, wenn - wie hier - eine ausdrückliche Rechtswegzuweisung des Gesetzgebers fehlt, nach der Natur des Rechtsverhältnisses, aus dem der Klageanspruch hergeleitet wird (vgl ua GmSOGB in BGHZ 108, 284 = SozR 1500 § 51 Nr. 53; BSGE 65, 133 = SozR 2100 § 76 Nr. 2; BSG SozR 4-1720 § 17a Nr. 3; BGHZ 121, 367; BSG SozR 4-1500 § 51 Nr. 5).

    Die das streitige Rechtsverhältnis danach prägenden Rechtsnormen dienen - auch wenn sich die Beteiligten in einem Gleichordnungsverhältnis gegenüber stehen sollten - spezifisch sozialrechtlichen Zwecken und vor allem den Interessen der Allgemeinheit (vgl zum öffentlich-rechtlichen Gleichordnungsverhältnis GmSOGB in BGHZ 108, 284 ff = SozR 1500 § 51 Nr. 53; BSGE 65, 133, 135 = SozR 2100 § 76 Nr. 2 S 7).

  • BSG, 27.04.2010 - B 8 SO 2/10 R  

    Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit bei einem

  • BSG, 29.10.1991 - 5 RJ 36/90  

    Zuzahlungspflicht zu einer Sucht-Behandlung nach § 1243 Abs. 2 RVO

  • BSG, 25.06.1992 - 2 RU 24/91  

    RVO §§ 1504 ff., § 1543 b; SGB X § 53, § 88

  • BSG, 26.10.2010 - B 8 AY 1/09 R  

    Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit bei einem

  • BSG, 30.01.1991 - 9a RV 3/90  

    Verzinsung bei Stundung eines Erstattungsanspruchs

  • BSG, 26.06.1990 - 3 RK 31/88  
  • BSG, 14.09.1994 - 4 BS 2/93  
  • BSG, 14.09.1994 - 4 BS 6/93  
  • BSG, 14.09.1994 - 4 BS 5/93  
  • BSG, 16.09.1994 - 4 BS 3/93  
  • LSG Bayern, 26.07.2006 - L 8 B 22/05  
  • LSG Sachsen, 09.10.1995 - L 4 B Al 14/93  

    ArbGG § 2 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a, § 2 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. b;

  • LSG Bayern, 14.12.2006 - L 14 KG 7/06  
  • LAG Baden-Württemberg, 18.12.2002 - 18 Ta 18/02  

    Arbeitnehmereigenschaft eines Restaurantleiters

  • SG Stuttgart, 09.08.2010 - S 24 AS 4043/08  

    Zuständigkeit der Sozialgerichtsbarkeit - öffentlich-rechtliche Streitigkeit -

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