Rechtsprechung
   BSG, 13.08.2002 - B 2 U 31/01 R   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • lexetius.com

    Gesetzliche Unfallversicherung - Ausgleich unter gewerblichen Berufsgenossenschaften - Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege - Umlegung des Ausgleichsanteiles auf Mitglieder - Freistellung der Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege, gemeinnützigen Krankenhäuser und vergleichbaren privaten gemeinnützigen Anstalten - Verfassungsmäßigkeit - Gleichheitssatz - freie Berufsausübung

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Unfallversicherung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsmäßigkeit des Ausgleichs überdurchschnittlicher Leistungslasten unter gewerblichen Berufsgenossenschaften

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

  • SG Trier, 21.03.2001 - S 5 U 266/00
  • LSG Rheinland-Pfalz, 04.09.2001 - L 3 U 134/01
  • BSG, 13.08.2002 - B 2 U 31/01 R



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Wird zitiert von ... (4)  

  • BSG, 15.05.2012 - B 2 U 4/11 R  
    2002 (B 2 U 31/01 R) ableiten, dass § 180 Satz 3 SGB VII (aF) für die Begriffsbestimmung der "Gemeinnützigkeit" zwingend an die Vorschriften der AO anknüpfe.

    Das BSG habe den hier maßgeblichen Prüfungsmaßstab des Art. 3 Abs. 1 GG auf die Freistellung gemeinnütziger Einrichtungen angewandt (Hinweis auf BSG vom 13.8. 2002 - B 2 U 31/01 R) und die Norm des § 180 Satz 3 SGB VII (aF) gerade deshalb nicht beanstandet, weil die Freistellung gemeinnütziger Einrichtungen nur zu einer geringfügigen Mehrbelastung der anderen Mitglieder der BG führe.

    2002 unter Hinweis auf die Literatur zum SGB VII auch bereits klargestellt (Urteil vom 13.8. 2002 - B 2 U 31/01 R - SozR 3-2700 § 180 Nr. 1 S 6), dass § 180 Satz 3 Regelung 2 SGB VII (aF) mit der beitragsrechtlichen Privilegierung der dort genannten Einrichtungen an Regelungen im Steuerrecht, namentlich an die Vorschriften der AO, anknüpft.

    Unter diesem Gesichtspunkt bedurfte es nach der genannten Entscheidung des Senats (Urteil vom 13.8. 2002 - B 2 U 31/01 R - SozR 3-2700 § 180 Nr. 1 S 6) im Rahmen des § 180 Satz 3 Regelung 2 SGB VII (aF) auch keiner Festlegung, ob der jeweilige Träger der freien Wohlfahrtspflege überwiegend gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgte.

    2002 - B 2 U 31/01 R - SozR 3-2700 § 180 Nr. 1 S 6).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 20.01.2011 - L 2 U 274/09  

    Ausgleichslast - gemeinnütziges Unternehmen - Gemeinnützigkeit

    Zwar knüpfe der Begriff der Gemeinnützigkeit in dieser Vorschrift nach dem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 13. August 2002, Az.: B 2 U 31/01 R, an Regelungen im Steuerrecht an.

    Denn in den §§ 51 ff. AO sind die Voraussetzungen einer Steuervergünstigung für Körperschaften im Sinne des Körperschaftsgesetzes geregelt (vgl. BSG, Urteil vom 13. August 2002, Az.: B 2 U 31/01 R, Rdnr. 21).

  • LSG Baden-Württemberg, 29.09.2005 - L 6 U 4639/03  

    Gesetzliche Unfallversicherung - Deutschland - Zwangsmitgliedschaft -

    Auch das BSG ist in seinem Urteil vom 13.08.2002 - B 2 U 31/01 R (SozR 3-2700 § 180 Nr. 1) von der Verfassungsmäßigkeit der §§ 176 ff. SGB VII ausgegangen.
  • SG Karlsruhe, 03.03.2005 - S 15 U 4515/03  

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragsausgleichsverfahren - Satzung der

    Mit dieser Fragestellung hat sich das BSG in seiner Entscheidung vom 13.8.2002, Az.: B 2 U 31/01 R beschäftigt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Vorschriften der §§ 176 bis 181 SGB VII weder gegen Art. 3 noch gegen sonstige verfassungsrechtliche Vorschriften verstoßen.
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