Rechtsprechung
| BSG, 13.12.2000 - B 5 RJ 42/99 R |
Volltextveröffentlichungen (5)
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Rentenversicherung
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GG Art. 3 Abs. 1; RRG 1992 Art. 20; AbkG Polen RV/UV Art. 2 Abs. 1
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Abkommenszeiten nach Beitragserstattung
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Wird zitiert von ... (17)
- LSG Berlin-Brandenburg, 06.09.2012 - L 22 R 317/11
Produktionsbetrieb - Feststellungsklage
Eine Aufhebung früherer Bescheide muss nicht ausdrücklich erklärt werden, sondern kann auch durch einen konkludenten, jedoch hinreichend deutlichen Verwaltungsakt erfolgen.Es genügt, wenn aus Formulierungen, Hinweisen und Auskünften des Verwaltungsaktes für einen verständigen, objektiven Erklärungsempfänger klar zum Ausdruck kommt, dass der frühere Bescheid diesbezüglich keine Bindungswirkung mehr entfaltet (BSG, Urteil vom 13. Dezember 2000 - B 5 RJ 42/99 R, zitiert nach juris). - SG Nürnberg, 14.06.2007 - S 12 R 926/04 Diese vom 5. Senat des BSG wiederholt vertretene Auffassung (vgl. Urteil vom 24.02.1999, Az.: B 5 RJ 32/98 R und Urteil vom 13.12.2000, Az.: B 5 RJ 42/99 R) wird vom Gericht geteilt.
Aus den Formulierungen, Hinweisen und Auskünften des Bescheids vom 16.03.1997 kommt nämlich - für einen verständigen, objektiven Erklärungsempfänger ebenso wie für den Kläger - klar erkennbar zum Ausdruck, dass die Beklagte die bislang erteilten Feststellungsbescheide nicht mehr berücksichtigt, diese somit keine Bindungswirkung mehr entfalten (vgl. BSG vom 13.12.2000, a. a. O.).
- LSG Berlin-Brandenburg, 25.10.2012 - L 22 R 588/12
Jahresendprämien - Streitgegenstand - Verfügungssatz
Eine Aufhebung früherer Bescheide muss nicht ausdrücklich erklärt werden, sondern kann auch durch einen konkludenten, jedoch hinreichend deutlichen Verwaltungsakt erfolgen.Es genügt, wenn aus Formulierungen, Hinweisen und Auskünften des Verwaltungsaktes für einen verständigen, objektiven Erklärungsempfänger klar zum Ausdruck kommt,dass der frühere Bescheid diesbezüglich keine Bindungswirkung mehr entfaltet (BSG, Urteil vom 13. Dezember 2000 - B 5 RJ 42/99 R, zitiert nach juris).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 26.06.2012 - L 18 (2) KN 230/09
Rentenversicherung
Dies macht deutlich, dass auch der Kläger als Bescheidadressat die getroffene Regelung so verstand, dass frühere, wirksame Feststellungen nach dem FRG ausdrücklich aufgehoben wurden (vgl zum Kriterium der hinreichend bestimmten Aufhebung: BSG, Urteil vom 13.12.2000, Az B 5 RJ 42/99 R; BSG, Urteil vom 29.4.1997, Az 4 RA 25/96, juris-Rdnr 21; LSG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 16.03.2011, Az L 16 R 758/10, juris-Rdnr. 23). - LSG Berlin, 29.07.2004 - L 8 RA 18/01 Dass dies ist nicht der Fall ist, haben die zuständigen Senate des BSG mehrfach entschieden (BSG Urteil vom 29. April 1997 - 4 RA 25/96-, Urteil vom 16. Dezember 1997 - 4 RA 56/96 - und Urteil vom 13. Dezember 2000 - B 5 RJ 42/99 R).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 24.02.2006 - L 14 RA 97/03
Rentenversicherung
Nur insoweit verdrängt Artikel 38 RÜG die allgemeinen Rücknahmevorschriften des SGB X und erlaubt somit eine Aufhebung der Feststellungsbescheide, die jedoch unter den dort genannten erleichternden Voraussetzungen (also ohne Anhörung und ohne Berücksichtigung der Vertrauensschutzerwägungen, die bei einer Aufhebung eines Verwaltungsaktes mit Dauerwirkung mit Wirkung für die Vergangenheit gemäß § 48 Abs. 1 Satz 2 SGB X zu beachten wären) spätestens im Rentenbescheid vorgenommen werden muss (BSG…, Urteil vom 29.04.1997, a.a.O.; Urteil vom 16.12.1997, Az.: 4 RA 56/96; Urteil vom 30.03.2004, Az.: B 4 RA 46/02 R; Urteil vom 13.12.2000, Az.: B 5 RJ 42/99 R; …sowie Urteil vom 23.08.2005, a.a.O.). - LSG Berlin-Brandenburg, 28.10.2010 - L 22 R 331/10
Bundesgebiet; Beitragszeiten; Witwenrente; Deutsches Reich-Rentenprivileg
Dies gilt insbesondere, wenn für einen solchen Erklärungsempfänger der Verwaltungsakt unzweifelhaft ist, der Grundlage der bewilligten Leistung ist und der somit aufgehoben bzw. geändert wird (BSG, Urteil vom 13. Dezember 2000, B 5 RJ 42/99 R, zitiert nach juris; BSG, Urteil vom 24. Februar 1999 - B 5 RJ 32/98 R, zitiert nach juris; jeweils in Abgrenzung zu BSG, Urteil vom 16. Dezember 1997 - 4 RA 56/96, zitiert nach juris, und BSG, Urteil vom 29. April 1997, 4 RA 25/96, zitiert nach juris). - LSG Nordrhein-Westfalen, 12.09.2001 - L 8 RJ 34/99
Rentenversicherung
Auch eine - ausreichende - konkludente, jedoch hinreichend deutliche Aufhebung des früheren Feststellungsbescheides (vgl. BSG, Urt. vom 13.12.2000, Az: B 5 RJ 42/99 R) ist nicht erfolgt. - LSG Berlin-Brandenburg, 29.03.2006 - L 6 RA 45/02 Dass dies nicht der Fall ist, haben die zuständigen Senate des BSG mehrfach entschieden (BSG Urteil vom 29. April 1997 - 4 RA 25/96 -, Urteil vom 16. Dezember 1997 - 4 RA 56/96 - und Urteil vom 13. Dezember 2000 - B 5 RJ 42/99 R -).
- LSG Berlin-Brandenburg, 16.03.2011 - L 16 R 758/10
Vormerkung einer Anrechnungszeit wegen Schulausbildung; Rentenbescheid; …
Eine Aufhebung früherer Bescheide muss nicht ausdrücklich erklärt werden, sondern kann auch durch einen konkludenten, jedoch hinreichend deutlichen Verwaltungsakt erfolgen (vgl. BSG, Urteil vom 13. Dezember 2000 - B 5 RJ 42/99 R-, juris). - LSG Berlin-Brandenburg, 23.06.2011 - L 22 R 271/10
Anrechnung von Arbeitsentgelt, Beschäftigung
- LSG Berlin-Brandenburg, 15.09.2011 - L 22 R 471/10
Rücknahme große Witwenrente wegen Arbeitsentgelt; grobe Fahrlässigkeit; …
- LSG Berlin-Brandenburg, 09.05.2012 - L 8 R 1010/10
Witwerrente - Wiederverheiratung - Bestimmheit eines Verwaltungsaktes
- LSG Bayern, 24.07.2012 - L 6 R 421/11
Zur Bindungswirkung von Feststellungsbescheiden im Kontenklärungsverfahren …
- LSG Bayern, 21.02.2001 - L 13 RA 54/00
- LSG Bayern, 28.11.2001 - L 13 RA 155/99
- SG Nürnberg, 17.08.2007 - S 17 R 177/05
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