Rechtsprechung
| BSG, 14.07.2004 - B 12 KR 1/04 R; B 12 KR 34/03 R; B 12 KR 10/03 R; B 12 KR 7/04 R; B 12 KR 7/03 R |
Volltextveröffentlichungen (8)
- lexetius.com
Versicherungspflicht - geringfügige Beschäftigung - Beitragspflicht - Arbeitsentgelt - Entstehungsprinzip - Lohnzufluss - Zuflussprinzip - Tarifvertrag - Allgemeinverbindlichkeit - untertarifliche Bezahlung
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Krankenversicherung
- IWW
- fh-sozialversicherung.de
Einkommen auch ohne tatsächliche Zahlungen
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Versicherungspflicht und Beitragshöhe bei untertariflicher Bezahlung
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Arbeit & Soziales - Versicherungspflicht bei untertariflicher Bezahlung
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Tariflicher Mindestlohn auch bei untertariflicher Bezahlung Bemessungsgrundlage für Sozialversicherungsbeiträge
Kurzfassungen/Presse (3)
- aok-business.de (Kurzinformation)
Untertariflich bezahlt - tariflich versichert
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
SGB IV § 14
- deubner-steuern.de (Kurzinformation)
Phantomlohn: Beitragsberechnung rechtmäßig
Besprechungen u.ä. (3)
- IWW (Kurzanmerkung)
Sozialversicherungsbeiträge müssen aus geschuldetem Arbeitsentgelt gezahlt werden
- IWW (Entscheidungsbesprechung)
Sozialversicherungsbeiträge sind aus geschuldetem Arbeitsentgelt zu zahlen
- EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)
Tariflicher Mindestlohn auch bei untertariflicher Bezahlung Bemessungsgrundlage für Sozialversicherungsbeiträge
Sonstiges
- wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Zusammenfassung von "Sozialversicherung - Klarstellungen im Beitragsrecht" von Wolfgang Stuhlmann, original erschienen in: AuA 2004, 43 - 44.
Verfahrensgang
- SG Münster, 01.07.2002 - S 16 RA 115/01
- LSG Nordrhein-Westfalen, 30.10.2003 - L 16 KR 169/02
- BSG, 14.07.2004 - B 12 KR 1/04 R; B 12 KR 34/03 R; B 12 KR 10/03 R; B 12 KR 7/04 R; B 12 KR 7/03 R
Zeitschriftenfundstellen
- BSGE 93, 119
- ZIP 2004, 2252 (Ls.)
- NZS 2005, 538
Wird zitiert von ... (91)
- LSG Berlin-Brandenburg, 20.09.2005 - L 24 KR 19/05
Gesamtsozialversicherungsbeitrag - Beitragsanspruch aus Sonderzahlung bzw …
Das BSG habe zwischenzeitlich mit Urteil vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 7/04 R seine Rechtsprechung zum Entstehensprinzip bestätigt.Auf den Zufluss kommt es nur an, soweit über das geschuldete Arbeitsentgelt hinaus überobligatorische Zahlungen zugewendet oder geleistet werden (BSG, Urteile vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 7/04 R und B 12 KR 1/04 R).
Der später und weiterhin zuständige 12. Senat des BSG habe sich daraufhin vom Zuflussprinzip gelöst und dem so genannten Entstehungsprinzip zugewandt (so BSG, Urteile vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 7/04 R und B 12 KR 1/04 R).
Diese zum Schutz der Beschäftigten erforderliche Rechtssicherheit ist nur gewährleistet, wenn bei der Frage, ob das Arbeitsentgelt die Geringfügigkeitsgrenze übersteigt oder die Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) in der Krankenversicherung überschritten wird, auf das einzelvertraglich oder tariflich zustehende Arbeitsentgelt abgestellt wird (BSG, Urteile vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 7/04 R und B 12 KR 1/04 R).
Für die Feststellung der Versicherungspflicht und der Beitragshöhe gilt gleichermaßen das Entstehungsprinzip (BSG, Urteile vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 7/04 R und B 12 KR 1/04 R).
Hieraus ergibt sich im Umkehrschluss, dass zum einen für laufendes Arbeitsentgelt das Zuflussprinzip nach wie vor nicht maßgebend ist und zum anderen für Einmalzahlungen zwar ab 01. Januar 2003 dieses Prinzip maßgebend ist, für die Zeit davor aber das Entstehungsprinzip galt (BSG, Urteile vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 7/04 R und B 12 KR 1/04 R).
Etwas anderes kann nur gelten, wenn gegenüber einem Arbeitgeber bei früheren Betriebsprüfungen durch Einzugsstellen oder Rentenversicherungsträger ein erklärtermaßen auf das Zuflussprinzip abstellender Bescheid ergangen ist oder wenn die Beitragserhebung nach dem Zuflussprinzip sonst Gegenstand einer Betriebsprüfung bei einem Arbeitgeber gewesen ist und er dabei trotz einer Problematisierung der Fragen über die Geltung des Entstehungsprinzips im unklaren gelassen worden ist (BSG, Urteile vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 7/04 R und B 12 KR 1/04 R).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 28.06.2007 - L 16 R 2/07
Rentenversicherung
Bezüglich der Geltung des Entstehungs- und nicht des Zuflussprinzips für die Feststellung der Versicherungs-, der Beitragspflicht und -höhe sowie der Berücksichtigung des tariflich zustehenden, nicht des lediglich zugeflossenen Arbeitsentgelts bei untertariflicher Bezahlung bezieht sich der Senat nach eigener Prüfung der Sach- und Rechtslage vollinhaltlich auf die diesbezüglichen Entscheidungsgründe des BSG in seinem Urteil vom 14.07.2004 (SozR 4-2400 § 22 Nr. 2), denen er sich vollinhaltlich anschließt.Wenn Versicherungspflicht bereits bei einer Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt besteht und nicht von dessen Zahlung abhängt, kann das in § 14 Abs. 1 SGB IV legaldefinierte Arbeitsentgelt jedoch nicht im Sinne des Zuflussprinzips verstanden werden (BSG SozR 4-2400 § 22 Nr. 2).
Hieraus ergibt sich jedoch im Umkehrschluss, dass für das laufende Arbeitsentgelt das Zuflussprinzip gerade nicht gilt (BSG SozR 4-2400 § 22 Nr. 2).
Dazu kommt, dass S. 2 des § 22 Abs. 1 SGB IV erst am 01. Januar 2003 in Kraft getreten ist, so dass selbst für Einmalzahlungen bis zum 31.12.2002 das Entstehungsprinzip galt (BSG SozR 4-2400 § 22 Nr. 2).
Denn es dient der Einheit der Rechtsordnung, wenn durch die Geltung des Entstehungsprinzips den durch staatlichen Anwendungsbefehl kraft Allgemeinverbindlichkeitserklärung normativ geltenden Tarifnormen zur tatsächlichen Durchsetzung verholfen wird, indem durch eine untertarifliche Bezahlung weder der Versicherungsschutz der Arbeitnehmer beeinträchtigt wird noch der Arbeitgeber sich durch sein rechtswidriges Handeln Vorteile gegenüber tariftreuen Arbeitgebern verschafft (BSG SozR 4-2400 § 22 Nr. 2).
Das Bestehen eines Vertrauensschutzes hat die Klägerin nicht geltend gemacht und hätte einen solchen auch nicht mit Erfolg einfordern können (BSG SozR 4-2400 § 22 Nr. 2).
- LSG Hessen, 03.03.2005 - L 1 KR 976/00
Beitragsrecht - Gesamtsozialversicherungsbeitrag - Verwirkung einer …
Das Rechtsinstitut der Verwirkung ist als Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben (§ 242 BGB) auch für das Sozialversicherungsrecht und insbesondere für die Nachforderung von Beiträgen zur Sozialversicherung anerkannt (BSG, Urteil vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 1/04 R -, Die Beiträge Beilage 2004, 257; Urteil vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 7/04 R -, Die Beiträge Beilage 2004, 259; Urteil vom 18. November 1980 - 12 RK 59/79 -, BSGE 51, 31).Verwirkung einer Beitragsforderung setzt voraus, dass die Beitragsberechtigten - die Beklagte und die beigeladenen übrigen Versicherungsträger - die Ausübung ihres Rechts während eines längeren Zeitraums unterlassen haben und dass der Verpflichtete zudem aufgrund eines konkreten Verhaltens des Forderungsberechtigten darauf vertrauen durfte und auch tatsächlich darauf vertraut hat, dass das Recht nicht mehr besteht oder nicht mehr geltend gemacht wird (BSG, Urteile vom 14. Juli 2004, a.a.O.), so dass die verspätete Geltendmachung ihm gegenüber als illoyal und nicht zumutbar erscheinen würde.
Betriebsprüfungen bezwecken - ebenso wie die Prüfberichte - nicht, den Arbeitgeber als Beitragsschuldner zu schützen oder ihm "Entlastung" zu erteilen; sie dienen nur dazu, Beitragsausfälle zu verhindern bzw. andere Versicherungsträger davor zu bewahren, dass aus der Annahme von Beiträgen für nicht versicherungspflichtige Personen Leistungsansprüche entstehen (BSG, Urteile vom 14. Juli 2004, a.a.O. sowie Urteil vom 29. Juli 2003 - B 12 AL 1/02 R -, SGb 2003, 625).
Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben jedoch das Recht, in Zweifelsfällen gemäß § 28h Abs. 2 Satz 1 SGB IV rechtzeitig eine Entscheidung der Beitragseinzugsstelle über die Versicherungs- und Beitragspflicht des Arbeitnehmers in Form eines Verwaltungsaktes herbeizuführen, an den die Versicherungsträger gebunden sind (BSG, Urteile vom 14. Juli 2004 a.a.O.;… Urteil vom 29. Juli 2003, a.a.O.).
Die Beklagte muss sich das Verhalten der Beigeladenen zu 4. als der primär für die einschlägigen Entscheidungen zuständigen Einzugsstelle zurechnen lassen; beide Versicherungsträger sind im Rahmen der Überwachung sowie der Feststellung von Versicherungspflicht und Beitragshöhe nach den §§ 28h Abs. 2 und 28p Abs. 1 SGB IV eingebunden und wirken insoweit zusammen (vgl. BSG, Urteil vom 14. Juli 2004, a.a.O. sowie Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht, Urteil vom 10. Juni 2003 - L 1 KR 83/02 -, NZS 2004, 432).
- BSG, 01.07.2010 - B 13 R 67/09 R
Nachversicherung - rückwirkende Erhebung von Säumniszuschlägen vom …
Zwar sei das Rechtsinstitut der Verwirkung als Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben (§ 242 Bürgerliches Gesetzbuch [BGB]) auch auf die Nachforderung von Beiträgen zur Sozialversicherung nach der Rechtsprechung des BSG (Urteil vom 14.7. 2004 - SozR 4-2400 § 7 Nr. 4) anzuwenden.aa) Das Rechtsinstitut der Verwirkung ist als Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben (§ 242 BGB) auch im Sozialversicherungsrecht (vgl BSGE 7, 199, 200; 34, 211, 213; 41, 275, 278;… 59, 87, 94 = SozR 2200 § 245 Nr. 4 S 22 f;… BSGE 80, 41, 43 = SozR 3-2200 § 1303 Nr. 6 S 17 f) und insbesondere für die Nachforderung von Beiträgen zur Sozialversicherung für zurückliegende Zeiten anerkannt (vgl BSGE 17, 173, 174 f; 21, 52, 55 f;… BSGE 47, 194, 196 = SozR 2200 § 1399 Nr. 11 S 15; BSGE 93, 119 = SozR 4-2400 § 22 Nr. 2, RdNr 35).
- BVerfG, 11.09.2008 - 1 BvR 2007/05
Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen die Nachzahlung von Beiträgen zur …
Das Landessozialgericht konnte daher im Umkehrschluss von der Maßgeblichkeit des Entstehungsprinzips für alle Entgeltbestandteile im streitgegenständlichen Zeitraum ausgehen (vgl. auch Urteil des Bundessozialgerichts vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 1/04 R -, BSGE 93, 119 ). - LSG Hessen, 21.08.2006 - L 1 KR 366/02
Keine Verwirkung einer Beitragsnachforderung bei Unkenntnis des Arbeitgebers über …
23 Das Rechtsinstitut der Verwirkung ist als Ausprägung des Grundsatzes von Treu und Glauben (§ 242 BGB) auch für das Sozialversicherungsrecht und insbesondere für die Nachforderung von Beiträgen zur Sozialversicherung anerkannt (BSG, Urteil vom 14. Juli 2004 -B 12 KR 1/04 R -, Die Beiträge Beilage 2004, 257; Urteil vom 14. Juli 2004 -B 12 KR 7/04 R -, Die Beiträge Beilage 2004, 259; Urteil vom 18. November 1980 -12 RK 59/79 -, BSGE 51, 31).Verwirkung einer Beitragsforderung setzt voraus, dass die Beitragsberechtigten - die Beklagte und die beigeladenen übrigen Versicherungsträger - die Ausübung ihres Rechts während eines längeren Zeitraums unterlassen haben und dass der Verpflichtete zudem aufgrund eines konkreten Verhaltens des Forderungsberechtigten darauf vertrauen durfte und auch tatsächlich darauf vertraut hat, dass das Recht nicht mehr besteht oder nicht mehr geltend gemacht wird (BSG, Urteile vom 14. Juli 2004, a.a.O.), so dass die verspätete Geltendmachung ihm gegenüber als illoyal und nicht zumutbar erscheinen würde.
Erst recht muss dies dann gelten, wenn ein Verwaltungsträger gar nicht gehandelt hat (vgl. BSG, Urteil vom 14. Juli 2004, a.a.O; BSG, Urteil vom 29. Juli 2003 -B 12 AL 1/02 R -SGb 2003, 625; Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom 3. März 2005 -L 1 KR 976/00 juris; Landessozialgericht für das Saarland, Urteil vom 19. Januar 2005 -L 2 KR 14/01 juris; Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht, Urteil vom 10. Juni 2003 - SGb 2004, 481).
- BAG, 18.12.2008 - 8 AZR 105/08
Schadensersatzanspruch gemäß § 717 Abs. 2 ZPO - Tarifliche Ausschlussfrist
Die Beitragsansprüche der Versicherungsträger für laufendes Arbeitsentgelt entstehen nicht in dem Zeitpunkt, in dem Arbeitslohn dem Arbeitnehmer zufließt (so § 38 Abs. 2 Satz 2 EStG für die Lohnsteuer), sondern gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB IV (in den im Klagezeitraum gültigen Fassungen) sobald ihre im Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes bestimmten Voraussetzungen vorliegen (vgl. auch BSG 14. Juli 2004 - B 12 KR 1/04 R - BSGE 93, 119;… auch Küttner/Schlegel Personalbuch 2008 Lohnzufluss Rz. 21).Dass der Beklagte seine Vergütungsansprüche für diesen Zeitraum nicht innerhalb der Ausschlussfrist des § 24 MTV geltend gemacht und deshalb keinen Vergütungsanspruch gegen die Klägerin mehr hatte, wirkt sich auf die sich aus § 28e Abs. 1 Satz 1 SGB IV ergebende öffentlich-rechtliche Verpflichtung zur Abführung des Gesamtsozialversicherungsbeitrages nicht aus (vgl. BSG 30. August 1994 - 12 RK 59/92 - BSGE 75, 61; 14. Juli 2004 - B 12 KR 1/04 R - aaO.).
- BSG, 25.01.2006 - B 12 KR 12/05 R
Versicherungs- und Beitragspflicht eines ehrenamtlichen Bürgermeisters einer …
Die Vorschrift kam nach Aufhebung der Kurzzeitigkeitsgrenze des § 102 AFG aF ab 1. April 1997 bis zum 31. Dezember 1997 auch im Recht der Arbeitsförderung zur Geltung (vgl § 169a Abs. 1 AFG idF des Art. 11 Nr. 35, Art. 83 Abs. 3 des Arbeitsförderungs-Reformgesetzes vom 24. März 1997, BGBl I 594; vgl auch Urteil des Senats vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 1/04 R - BSGE 93, 119 = SozR 4-2400 § 22 Nr. 2, jeweils RdNr 8). - BSG, 14.07.2004 - B 12 KR 10/02 R
Gesamtsozialversicherungsbeitrag - Arbeitsentgelt - Direktversicherung - Beitrag …
Die öffentlich-rechtliche Beitragsforderung ist mit der entgeltlichen Beschäftigung entstanden (näher Urteil vom 14. Juli 2004 - B 12 KR 1/04 R - zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen). - BFH, 29.05.2008 - VI R 57/05
Sozialrechtliches Entstehungsprinzip für Beurteilung der Steuerfreiheit von …
Nach dem in ständiger Rechtsprechung des BSG (…Urteile vom 14. Juli 2004 B 12 KR 7/04 R, SozR 4-2400 § 22 Nr. 1; vom 14. Juli 2004 B 12 KR 1/04 R, BSGE 93, 119, SozR 4-2400 § 22 Nr. 2;… vom 30. August 1994 12 RK 59/92, BSGE 75, 61, SozR 3-2200 § 385 Nr. 5) bestätigten, für die Bemessung des Gesamtsozialversicherungsbeitrags maßgeblichen "Entstehungsprinzip" kommt es nicht darauf an, ob und wann der Arbeitgeber das mit dem Arbeitnehmer vereinbarte Arbeitsentgelt tatsächlich zahlt und dieses dem Arbeitnehmer zufließt.Deshalb ist auch für die Beurteilung, ob das Arbeitsentgelt die Geringfügigkeitsgrenze (§ 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB IV) übersteigt, allein auf das tariflich geschuldete Arbeitsentgelt abzustellen (…vgl. BSG-Urteile in SozR 4-2400 § 22 Nr. 1; in BSGE 93, 119, SozR 4-2400 § 22 Nr. 2;… in BSGE 75, 61, SozR 3-2200 § 385 Nr. 5).
- BSG, 04.06.2009 - B 12 R 6/08 R
Sozialversicherungspflicht - Anfrageverfahren nach § 7a SGB IV - …
- LSG Baden-Württemberg, 27.03.2009 - L 4 KR 1833/07
Arbeitslosen- und Rentenversicherung - Beitragsbemessung - versicherungspflichtig …
- LSG Baden-Württemberg, 17.07.2012 - L 11 R 1582/10
Betriebsprüfung - Beitragsnachforderung - Verjährung - Hemmung - Ausdehnung des …
- BSG, 14.07.2004 - B 12 KR 7/04 R
Versicherungspflicht - Beitragspflicht - geringfügige Beschäftigung - …
- BSG, 04.06.2009 - B 12 KR 31/07 R
Sozialversicherungspflicht - Anfrageverfahren - Entscheidung der DRV Bund auch …
- BSG, 26.01.2005 - B 12 KR 3/04 R
Gesamtsozialversicherungsbeitrag - Beitragspflicht - pauschale …
- LSG Berlin-Brandenburg, 26.06.2009 - L 1 KR 241/07
Tarifvertrag; allgemeinverbindlich; SV-Beiträge; Mischbetrieb; Arbeitsstunden
- LSG Nordrhein-Westfalen, 10.05.2012 - L 8 R 164/12
Zeitarbeitsfirmen müssen Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen
- BGH, 12.09.2012 - 5 StR 363/12
Vorenthalten von Arbeitsentgelt (Voraussetzungen der Geltung des gesetzlichen …
- LSG Bayern, 20.04.2012 - L 5 R 246/12
Beitragsprüfungsbescheid - Durchbrechung der Bestandskraft - Rücknahme - …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 16.11.2012 - 4 A 46/11
Tarifvertrag 2008 im Hotel- und Gaststättengewerbe war allgemeinverbindlich
- FG Münster, 19.12.2007 - 13 K 556/02
Voraussetzungen der Steuerfreistellung des Arbeitslohns für geringfügig …
- BAG, 24.11.2004 - 10 AZR 221/04
Anrechnung einer betrieblichen Jahresabschlussvergütung auf eine tarifliche …
- LSG Bayern, 22.03.2012 - L 5 R 138/12
Betriebsprüfung: Stichprobenprüfungen können die nachträgliche Rücknahme …
- BSG, 14.07.2004 - B 12 KR 10/03 R
Sozialversicherungsbeiträge sind aus geschuldetem Arbeitsentgelt zu zahlen
- BSG, 14.07.2004 - B 12 KR 7/03 R
Sozialversicherungsbeiträge sind aus geschuldetem Arbeitsentgelt zu zahlen
- BVerfG, 11.09.2008 - 1 BvR 1616/05
Sozialversicherung - Phantomlohn bleibt sozialversicherungspflichtig
- LSG Nordrhein-Westfalen, 25.06.2012 - L 8 R 382/12
Rentenversicherung
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2009 - L 16 R 40/08
Rentenversicherung
- BSG, 14.07.2004 - B 12 KR 34/03 R
Versicherungspflicht und Beitragshöhe bei untertariflicher Bezahlung
- BSG, 23.11.2005 - B 12 RA 5/04 R
Rentenversicherung - Befreiung gem § 231 Abs 6 SGB 6 - Versicherungspflicht …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 08.07.2008 - L 16 (18) R 43/05
Rentenversicherung
- LG Magdeburg, 29.06.2010 - 21 Ns 17/09
Ist die Nichtzahlung von Mindestlohn eine Straftat?
- BSG, 27.07.2011 - B 12 R 16/09 R
Sozialversicherungspflicht von Fahrlehreranwärtern während eines Praktikums in …
- LSG Hessen, 19.09.2012 - L 8 KR 205/12
- SG Leipzig, 18.01.2007 - S 8 KR 377/05
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei Zurückweisung eines …
- LSG Baden-Württemberg, 16.10.2012 - L 11 KR 5514/11
- LAG Düsseldorf, 26.07.2006 - 12 Sa 357/06
Vollstreckungsgegenklage, Rechtsschutzinteresse, Präklusion
- LSG Baden-Württemberg, 24.05.2007 - L 7 AL 3306/05
Eingliederungszuschuss für ältere Arbeitnehmer - Arbeitsverhältnis - Verstoß …
- SG Dortmund, 25.01.2008 - S 34 R 50/06
Schwarzarbeit - Haftung für Sozialversicherungsbeiträge
- SG Duisburg, 19.01.2012 - S 34 R 1554/11
Rentenversicherung
- SG Detmold, 26.04.2012 - S 17 R 277/12
Rentenversicherung
- LSG Nordrhein-Westfalen, 12.03.2009 - L 16 R 49/08
Kein Schutz für Kleinbetriebe vor Phantomlohn
- LSG Schleswig-Holstein, 22.03.2006 - L 5 KR 100/04
- LSG Hamburg, 23.07.2008 - L 6 R 65/06
- LSG Hamburg, 23.07.2008 - L 6 R 63/06
- LSG Berlin-Brandenburg, 15.01.2009 - L 24 KR 267/07
Sozialversicherungspflicht für Weihnachtsgeld; Ende der Nachwirkung der …
- LSG Bayern, 13.08.2012 - L 5 R 595/12
1. Bedingter Vorsatz verhindert Exkulpierung wegen unverschuldeter Unkenntnis der …
- LSG Thüringen, 13.10.2005 - L 6 KR 522/05
Erlass einstweiliger Anordnungen im sozialgerichtlichen Verfahren, …
- LSG Berlin-Brandenburg, 15.01.2009 - L 24 KR 268/07
Beitragspflicht für Weihnachtsgeld-Anspruch eines Tarif-Außenseiters und Ende der …
- LSG Berlin-Brandenburg, 15.01.2009 - L 24 KR 277/07
Sozialversicherungspflicht - Beitragspflicht - geringfügige Beschäftigung - …
- LSG Baden-Württemberg, 28.04.2009 - L 11 KR 2495/05
Sozialversicherungspflicht - Telefonberaterin in Call-Center - Weisungsrecht des …
- LSG Berlin-Brandenburg, 25.06.2010 - L 1 KR 87/08
Lohntabelle für das Maler- und Lackiererhandwerk im Land Brandenburg vom 01. …
- SG Duisburg, 14.06.2012 - S 10 R 547/12
Rentenversicherung
- SG Würzburg, 07.02.2012 - S 6 R 74/12
Rechtmäßigkeit der Beitragsnachforderung von Zeitarbeitsfirmen wegen …
- SG Stralsund, 05.03.2012 - S 3 R 80/12
Betriebsprüfung - nachträgliche Erhebung von Sozialversicherungsbeiträgen für …
- SG Hamburg, 09.02.2006 - S 9 RJ 1044/03
Anspruch auf Rente wegen Ghettoarbeit
- BSG, 25.02.2006 - B 12 KR 12/05 R
- LSG Nordrhein-Westfalen, 09.03.2006 - L 16 KR 250/04
Krankenversicherung
- SG Köln, 09.03.2007 - S 6 R 135/06
Rentenversicherung
- LSG Berlin-Brandenburg, 24.04.2007 - L 1 B 1030/05
Sozialversicherungspflicht bei Entsendung und Einstrahlung
- LSG Hamburg, 23.07.2008 - L 6 R 64/06
- LSG Berlin-Brandenburg, 24.03.2010 - L 9 KR 4/08
Betriebsprüfung; Gesamtsozialversicherungsbeitrag; Arbeitsentgelt; …
- LSG Berlin-Brandenburg, 20.01.2012 - L 3 R 708/10
Nachversicherungsbeiträge - Säumniszuschlag - Verjährung
- LSG Bayern, 31.07.2012 - L 5 R 345/12
1. Die Bestandskraft eines Betriebsprüfungsbescheides ermöglicht eine …
- LSG Hessen, 09.12.2004 - L 14 KR 780/02
Kranken- und Pflegeversicherung - Versicherungspflicht - Versicherungsfreiheit - …
- LSG Saarland, 22.04.2005 - L 7 RJ 229/03
Nachforderung von Sozialversicherungsbeiträgen - maßgebendes …
- LSG Schleswig-Holstein, 17.08.2005 - L 5 KR 70/04
Krankenversicherung der Rentner - Geltung des § 5 Abs 1 Nr 11 Halbs 1 SGB 5 …
- LSG Berlin-Brandenburg, 24.01.2006 - L 24 RA 282/04
- LSG Sachsen-Anhalt, 16.12.2008 - L 2 AL 23/05
- OLG Naumburg, 08.07.2009 - 2 Ss 90/09
- SG Stralsund, 23.03.2012 - S 3 KR 101/08
Betriebsprüfung - Rechtsmäßigkeit einer rückwirkende Nacherhebung von Beiträgen …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 03.07.2012 - L 8 R 878/11
Rentenversicherung
- LSG Hamburg, 17.08.2004 - L 3 RA 42/03
- LSG Bayern, 20.09.2007 - L 4 KR 178/05
- LSG Berlin-Brandenburg, 25.02.2011 - L 1 KR 229/08
Beitragsforderung; Arbeitgeberhaftung; Verwirkung; Herstellungsanspruch
- LSG Berlin, 02.09.2004 - L 9 B 133/04
- LSG Bayern, 14.03.2005 - L 5 B 1/05
- LSG Hamburg, 10.08.2005 - L 1 KR 130/04
- LSG Bayern, 25.04.2006 - L 5 KR 78/05
- LSG Berlin-Brandenburg, 10.11.2011 - L 16 R 221/11
Nachversicherung; Säumniszuschlag; Verjährung; Vertrauenstatbestand
- VGH Hessen, 20.12.2011 - 10 A 201/11
Bestimmung der sozialrechtlichen Entgeltgeringfügigkeitsgrenze
- LSG Nordrhein-Westfalen, 04.07.2012 - L 8 R 104/12
Rentenversicherung
- SG Fulda, 23.08.2012 - S 3 R 167/12
Einzelfall von Beitragsnachforderungen als Folge der Tarifunfähigkeit der CGZP.
- LSG Schleswig-Holstein, 15.06.2005 - L 5 KR 111/03
Sozialversicherung - Beitragsrecht - Entstehungsprinzip - Zuflussprinzip - …
- LSG Bayern, 13.09.2006 - L 5 B 509/06
- LSG Hamburg, 01.08.2007 - L 1 R 217/06
- LSG Sachsen-Anhalt, 09.06.2011 - L 10 KR 26/08
- SG Berlin, 26.01.2012 - S 89 KR 46/12
Beitrags- und Versicherungsrecht - keine Anordnung der aufschiebenden Wirkung …
- SG Duisburg, 07.05.2012 - S 37 R 332/12
Rentenversicherung
- SG Dresden, 19.05.2011 - S 25 KR 214/11
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