Rechtsprechung
| BSG, 17.06.2010 - B 3 KR 7/09 R |
Volltextveröffentlichungen (5)
- lexetius.com
Krankenversicherung - Pflegeversicherung - Kostenverteilung bei einer rund um die Uhr erforderlichen häuslichen Krankenpflege mit gleichzeitiger Durchführung der Grundpflege - Abrechnung sämtlicher Leistungen nach einheitlichem Stundensatz
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Krankenversicherung
- openjur.de
Krankenversicherung; Pflegeversicherung; Kostenverteilung bei einer rund um die Uhr erforderlichen häuslichen Krankenpflege mit gleichzeitiger Durchführung der Grundpflege; Abrechnung sämtlicher Leistungen nach einheitlichem Stundensatz
- Bundessozialgericht
Krankenversicherung - Pflegeversicherung - Kostenverteilung bei einer rund um die Uhr erforderlichen häuslichen Krankenpflege mit gleichzeitiger Durchführung der Grundpflege - Abrechnung sämtlicher Leistungen nach einheitlichem Stundensatz
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
SGB V § 37 Abs. 2; SGB XI § 36
Anspruch auf häusliche Krankenpflege aus der gesetzlichen Krankenversicherung bei einem Schwerstpflegebedürftigen; Verdrängung der Sachleistungspflicht durch Maßnahmen der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung
Kurzfassungen/Presse
- lto.de (Kurzinformation)
Bei häuslicher Krankenpflege mit gleichzeitiger Durchführung der Grundpflege stehen beide Leistungsbereiche gleichrangig nebeneinander
Sonstiges (2)
- Bundessozialgericht (Terminbericht)
Gesetzliche Krankenversicherung
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BSG vom 17.06.2010, Az.: B 3 KR 7/09 R (Zur Kostenverteilung bei einer rund um die Uhr erforderlichen häuslichen Krankenpflege mit gleichzeitiger Durchführung der Grundpflege)" von RA Prof. Robert Roßbruch, original erschienen in: PflR 2010, 698 - 699.
Verfahrensgang
- LSG Baden-Württemberg, 28.08.2007 - L 4 KR 4793/07
- SG Ulm, 28.08.2007 - S 1 KR 3988/06
- LSG Baden-Württemberg, 15.05.2009 - L 4 KR 4793/07
- BSG, 17.06.2010 - B 3 KR 7/09 R
Zeitschriftenfundstellen
- BSGE 106, 173
Wird zitiert von ... (6)
- LSG Hessen, 09.12.2010 - L 1 KR 187/10
Krankenversicherung - häusliche Krankenpflege - Beatmungspflegepatient - …
Dies bestätige auch die Entscheidung des Bundessozialgerichtes vom 17. Juni 2010 (B 3 KR 7/09 R).Die Parallelität und Gleichrangigkeit der Ansprüche gegen die Krankenkasse und die Pflegekasse kommt auch in der Vorschrift des § 13 Abs. 2 SGB XI zum Ausdruck, wonach die Leistungen der häuslichen Krankenpflege nach § 37 SGB V unberührt bleiben (Bundessozialgericht, Urteil vom 17. Juni 2010, B 3 KR 7/09 R - juris -).
- LSG Hessen, 09.12.2010 - L 1 KR 189/10
Krankenversicherung - häusliche Krankenpflege - Beatmungspflegepatient - …
Dies bestätige auch die Entscheidung des Bundessozialgerichtes vom 17. Juni 2010 (B 3 KR 7/09 R).Die Parallelität und Gleichrangigkeit der Ansprüche gegen die Krankenkasse und die Pflegekasse kommt auch in der Vorschrift des § 13 Abs. 2 SGB XI zum Ausdruck, wonach die Leistungen der häuslichen Krankenpflege nach § 37 SGB V unberührt bleiben (Bundessozialgericht, Urteil vom 17. Juni 2010, B 3 KR 7/09 R - juris -).
- SG Berlin, 21.09.2011 - S 36 KR 2217/10
Krankenversicherung - Kostenerstattung - Sonderrechtsnachfolge - laufende …
Nach dem Willen des Gesetzgebers sollte durch die Regelung des § 37 Abs. 2 Satz 3 SGB V für bestimmte Verrichtungen ein Finanzierungsvorrang der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geschaffen werden, obgleich sie der Sache nach der Pflegeversicherung zuzuordnen wären (… Rixen , in Becker/Kingreen, SGB V, 2. Aufl., § 37 Rdnr. 12; vgl. auch BSG vom 17.6.10 - B 3 KR 7/09 R, juris Rdnr 23).Dies entspricht zum einen dem in § 31 SGB XI niedergelegten Grundsatz, dass die medizinische Rehabilitation gegenüber der Pflege Vorrang hat, und zum anderen dem Zweck der Regelungen der sozialen Pflegeversicherung, die Leistungen der GKV zu ergänzen, sie aber prinzipiell nicht - ganz oder teilweise - zu verdrängen (BSG, Urteil vom 17.06.2010 - B 3 KR 7/09 R, Rdnr 23f.).
- LSG Baden-Württemberg, 06.07.2012 - L 11 KR 4261/11
Krankenversicherung - kein Kostenübernahmeanspruch für Behandlungen von …
Ein Kostenerstattungsanspruch hat stets die Zahlung eines bestimmten Geldbetrages zum Gegenstand und muss deshalb, wenn er sich - wie hier - auf laufend durchzuführende Maßnahmen bezieht, für die Zeit bis zur letzten mündlichen Verhandlung in der Tatsacheninstanz bzw dem Zeitpunkt der Beschlussfassung beziffert werden (BSG 17.06.2010, B 3 KR 7/09 R, SozR 4-2500 § 37 Nr. 11).Beide Formen der Leistungsklage sind durch den Klageantrag abgedeckt (BSG 17.06.2010 aaO).
- OLG Schleswig, 24.11.2011 - 16 U 43/11
Die private Krankenversicherung zahlt nicht alles
Die Regelungen zur Krankenhausersatzpflege gemäß § 37 Abs. 1 SGB V sind 1989, die zur Behandlungssicherungspflege gemäß § 37 Abs. 2 SGB V sind 1990 in Kraft getreten (vgl. BSGE 106, 173, Daten unter Rn 12 bei juris; Schulin, Handbuch des Sozialversicherungsrechts, Band 1, Krankenversicherungsrecht, § 22 Rn 309). - LG Köln, 06.07.2011 - 23 O 295/10 Das BSG hat mit seiner Entscheidung vom 17.06.2010 (Az. B 3 KR 7/09 R) explizit seine vorgenannten Erwägungen aufgeben.
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