Rechtsprechung
| BSG, 18.01.2011 - B 2 U 16/10 R |
Volltextveröffentlichungen (5)
- lexetius.com
Landwirtschaftliche Unfallversicherung - landwirtschaftlicher Unternehmer - Mitgliedschaft - Bodenbewirtschaftung - Mähen einer Wiese
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Unfallversicherung
- openjur.de
Landwirtschaftliche Unfallversicherung; landwirtschaftlicher Unternehmer; Mitgliedschaft; Bodenbewirtschaftung; Mähen einer Wiese
- Bundessozialgericht
Landwirtschaftliche Unfallversicherung - landwirtschaftlicher Unternehmer - Mitgliedschaft - Bodenbewirtschaftung - Mähen einer Wiese
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mitgliedschaft eines landwirtschaftlichen Unternehmers in der Landwirtschaftlichen Unfallversicherung; Bodenbewirtschaftung beim Mähen einer Wiese
Kurzfassungen/Presse
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Unternehmereigenschaft durch Wiesenmähen
Sonstiges
- Bundessozialgericht (Terminbericht)
Gesetzliche Unfallversicherung
Verfahrensgang
- SG Detmold, 26.09.2008 - S 14 U 15/07
- LSG Nordrhein-Westfalen, 02.06.2010 - L 17 U 228/08
- BSG, 18.01.2011 - B 2 U 16/10 R
- LSG Nordrhein-Westfalen - L U 228/08 (anhängig)
Zeitschriftenfundstellen
- NZS 2011, 712 (Ls.)
Wird zitiert von ... (6)
- BSG, 17.05.2011 - B 2 U 18/10 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Pflichtversicherung kraft Satzung - Beendigung …
bb) Zwar ist der Kläger Unternehmer iS des § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII, da ihm das Ergebnis des Unternehmens - der Gaststätte - unmittelbar zum Vor- oder Nachteil gereicht (§ 136 Abs. 3 Nr. 1 SGB VII); eine Gewinnerzielungsabsicht ist nicht erforderlich (vgl auch BSG vom 18.1. 2011 - B 2 U 16/10 R - Juris RdNr 16 mwN).Der Kläger gehört - was das SG übersehen hat - nicht zu den in § 183 SGG kostenprivilegierten Personen, da er mit dem Rechtsstreit keine Rechte als Versicherter auf Leistungen aus der GUV verfolgt, sondern sich gegen die Einbeziehung in die GUV als freiwillig versicherter Unternehmer, gegen die Veranlagung und die Beitragserhebung gewandt hat (vgl BSG vom 18.1. 2011 - B 2 U 16/10 R - Juris RdNr 28; BSG vom 5.3. 2008 - B 2 U 353/07 B - Juris RdNr 6; BSG vom 3.1. 2006 - B 2 U 367/05 B; BSG vom 23.11.2006 - B 2 U 258/06 B).
Die Bedeutung der Sache bestimmt sich nach dem Gegenstand des konkreten Prozesses, evtl mittelbare Folgewirkungen sind grundsätzlich nicht zu berücksichtigen (vgl BSG vom 18.1. 2011 - B 2 U 16/10 R - Juris RdNr 32).
- LSG Baden-Württemberg, 31.08.2012 - L 8 U 4142/10
Der Dog-Sitter als Arbeitnehmer?
Die Abweichung vom Wortlaut des früheren § 658 Abs. 2 Nr. 1 Reichsversicherungsordnung (RVO), wonach Unternehmer war, für dessen Rechnung das Unternehmen (Betrieb, Einrichtung und Tätigkeit) ging, bedeutet keine sachliche Änderung, sondern die Übernahme der dazu ergangenen Rechtsprechung (vgl BSG Urt. vom 18.01.2011 - B 2 U 16/10 R -, SozR 4-2700 § 123 Nr. 2, Juris Rdnrn. 13, 26 m.H.a., BSG Urt. vom 07.11.2000 - B 2 U 42/99 R - juris RdNr 22; BT-Drucks 13/2204 S 108 zu § 136 Abs. 3).Der unfallversicherungsrechtliche Begriff des Unternehmens knüpft nicht an eine bestimmte Rechtsform oder das Vorliegen einer organisatorischen Einheit an und setzt weder einen Geschäftsbetrieb noch eine auf Erwerb oder Gewinnerzielung gerichtete Tätigkeit voraus (BSG vom 18.01.2011 a.a.O.; a.A. wohl LSG Berlin-Brandenburg…, Urteil vom 18.12.2008 - L 31 U 479/08, VersR 2009, 267, Juris Rn. 31 m.w.N.).
- BSG, 31.01.2012 - B 2 U 12/11 R
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - gesetzliche Unfallversicherung - …
Gemäß § 197a Abs. 1 Satz 1 SGG iVm § 154 Abs. 2 VwGO sind der Beklagten die Kosten des Revisionsverfahrens aufzuerlegen, da ihr Rechtsmittel ohne Erfolg geblieben ist, und weder sie noch der Kläger zu den nach § 183 SGG kostenprivilegierten Personen gehören (vgl auch BSG vom 18.1. 2011 - B 2 U 16/10 R - Juris RdNr 28; BSG vom 5.3. 2008 - B 2 U 353/07 B - Juris RdNr 6).Die Bedeutung der Sache bestimmt sich nach dem Gegenstand des konkreten Prozesses (vgl BSG vom 18.1. 2011 - B 2 U 16/10 R - Juris RdNr 32).
- BSG, 31.01.2012 - B 2 U 3/11 R
Versicherungspflicht einer selbständigen Tagesmutter als Unternehmerin in der …
Vielmehr ist in der gesetzlichen Unfallversicherung jede Tätigkeit geeignet, ein Unternehmen zu begründen (vgl BSG vom 18.1. 2011 - B 2 U 16/10 R - zur Veröffentlichung in SozR 4-2700 § 123 Nr. 2 vorgesehen).Für solche Fälle sieht § 52 Abs. 2 GKG einen Auffangstreitwert von 5.000 Euro vor (vgl BSG vom 18.1. 2011 - B 2 U 16/10 R - zur Veröffentlichung in SozR 4-2700 § 123 Nr. 2 vorgesehen).
- SG Marburg, 12.10.2012 - S 3 U 65/09
Ein schöner Garten kann teuer werden
Er klagt indes nicht in seiner Eigenschaft als Versicherter (wie etwa im Rechtsstreit über die Gewährung von Leistungen), sondern in seiner Eigenschaft als Unternehmer, der gemäß § 150 SGB VII zur Zahlung von Beiträgen verpflichtet ist (vgl. BSG, Urteil vom 18.01.2011 - B 2 U 16/10 R). - LSG Niedersachsen-Bremen, 30.11.2011 - L 3 U 138/10
(Landwirtschaftliche Unfallversicherung - Beitragspflicht - landwirtschaftliches …
So hat das BSG etwa in seinem Urteil vom 18. Januar 2011 (B 2 U 16/10 R - juris -) noch auf der Grundlage der Vorschriften der RVO - festgestellt, dass ein "landwirtschaftliches Unternehmen" nicht nur dann vorliegt, wenn der Unternehmer einen landwirtschaftlichen Betrieb oder eine landwirtschaftliche Einrichtung führt.
