Rechtsprechung
   BSG, 19.02.2009 - B 4 AS 10/08 R   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • lexetius.com

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Nachweis der Hilfebedürftigkeit - Vorlage von Kontoauszügen - Mitwirkungspflichten - Sozialdatenschutz - Feststellungsklage

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • openjur.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende; Nachweis der Hilfebedürftigkeit; Vorlage von Kontoauszügen; Geltung der Mitwirkungspflichten gem §§ 60ff SGB 1; Sozialdatenschutz; Schwärzung personenbezogener Daten; Zulässigkeit der Feststellungsklage

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  • Bundessozialgericht

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Nachweis der Hilfebedürftigkeit - Vorlage von Kontoauszügen - Geltung der Mitwirkungspflichten gem §§ 60ff SGB 1 - Sozialdatenschutz - Schwärzung personenbezogener Daten - Zulässigkeit der Feststellungsklage

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende; Pflicht zur Vorlage von Kontoauszügen zum Nachweis der Hilfebedürftigkeit

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJ 2009, 346



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Wird zitiert von ... (36)  

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 24.09.2012 - L 19 AS 575/12  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

    Der Kläger hat sich auch nach einem Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht nach § 103 SGG und den mit einer fehlenden Mitwirkung verbundenen Beweisnachteilen geweigert, dem Senat eine Schweigepflichtentbindungserklärung hinsichtlich seiner Bankkonten zu erteilen (siehe zur Mitwirkungsobliegenheit eines Klägers bei der Sachverhaltsaufklärung: BSG Urteil vom 18.02.2010 - B 14 AS 32/08 R = juris Rn 18; Urteil vom 19.02.2009 - B 4 AS 10/08 R - zur Pflicht der Vorlage von Kontenauszügen).

    Der Kläger trägt die Beweislast für die Feststellung seiner Hilfebedürftigkeit (BSG Urteil vom 18.02.2010 - B 14 As 32/08 R = juris Rn 18; Urteil vom 19.02.2009 - B 4 AS 10/08 R = juris Rn 21; vgl. auch BVerfG Beschluss vom 01.02.201 - 1 BvR 20/10).

  • LSG Sachsen, 20.02.2012 - L 3 AS 1138/11  
    Unter Hinweis auf das Urteil des Bundessozialgerichtes vom 19. Februar 2009 (Az.: B 4 AS 10/08 R) vertritt er die Auffassung, dass bei einem berechtigten Feststellungsinteresse nicht auf die vorrangige Anfechtungsklage zu verweisen sei.

    Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes umfasst § 55 Abs. 1 Nr. 1 SGG jedoch auch die Feststellung einzelner Beziehungen oder Berechtigungen aus dem Rechtsverhältnis (vgl. BSG, Urteil vom 19. Februar 2009 - B 4 AS 10/08 R - ZFSH/SGB 2009, 282 [283] = JURIS-Dokument Rdnr. 10, m. w. N.; Keller, a. a. O., § 55 Rdnr. 6, m. w. N.; Ulmer, a. a. O., § 55 Rdnr. 54, m. w. N.).

    Dort war die Vorlage von Kontoauszügen, das heißt das Bestehen einer Handlungspflicht, streitig und damit eine Rechtsbeziehung zwischen der dortigen Klägerin und der SGB II-Behörde (vgl. BSG, Urteil vom 19. Februar 2009, a. a. O.).

  • BSG, 09.10.2012 - B 5 R 168/12 B  
    Zwar kommt entsprechend den Verhältnissen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende (BSG vom 19.9.2008 - B 14 AS 45/07 R - BSGE 101, 260 = SozR 4-1200 § 60 Nr. 2 und vom 19.2.2009 - B 4 AS 10/08 R) grundsätzlich auch im Verfahren der Bewilligung von Prozesskostenhilfe in Betracht, dem Antragsteller die Vorlage von Kontoauszügen aufzugeben.
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