Rechtsprechung
   BSG, 19.11.2009 - B 13 R 303/09 B   

Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

  • SG Bremen - 23 RJ 248/04
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 27.05.2009 - 2 R 481/07
  • BSG, 19.11.2009 - B 13 R 303/09 B



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (10)  

  • LSG Hessen, 07.08.2012 - L 3 U 93/09  
    (so Urteil des BSG vom 19. Oktober 2011 - B 13 R 33/11 R - in juris; vgl. auch in juris Urteil des BSG vom 19. September 1979 - 11 RA 84/78 - und Beschluss des BSG vom 19. November 2009 - B 13 R 303/09 B -).
  • BSG, 19.10.2011 - B 13 R 33/11 R  

    Hinterbliebenenrentenanspruch - Widerlegung der gesetzlichen Vermutung einer

    c) Einer "aufs Geratewohl" gemachten oder "ins Blaue hinein" aufgestellten Tatsachenbehauptung braucht das Gericht jedoch nicht nachzugehen (vgl BSG vom 19.9. 1979 - 11 RA 84/78 - Urteilsumdruck S 5 - in Juris nur als Kurztext veröffentlicht; Senatsbeschluss vom 19.11.2009 - B 13 R 303/09 B - Juris RdNr 12; BVerwG vom 29.3. 1995 - aaO; BVerwG vom 12.3. 2010 - 8 B 90/09 - Juris RdNr 21; BGH vom 3.5. 2011 - XI ZR 374/08 - Juris RdNr 66; Greger, aaO, Vor § 284 RdNr 5; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, aaO, Einf § 284 RdNr 29).

    Beweisanträge, die so unbestimmt bzw unsubstantiiert sind, dass im Grunde erst die Beweisaufnahme selbst die entscheidungs- und damit beweiserheblichen Tatsachen aufdecken soll bzw die allein den Zweck haben, dem Beweisführer, der nicht genügend Anhaltspunkte für seine Behauptungen angibt, erst die Grundlage für substantiierte Tatsachenbehauptungen zu verschaffen, brauchen dem Gericht eine Beweisaufnahme nicht nahezulegen (vgl BSG vom 19.9. 1979 - aaO; Senatsbeschluss vom 19.11.2009 - aaO; BVerwG vom 29.3. 1995 - aaO; BAG vom 12.7. 2007 - AP Nr. 168 zu § 1 KSchG 1969 Betriebsbedingte Kündigung; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, aaO, Einf § 284 RdNr 27; vgl auch BVerfG [Kammer] vom 18.6. 1993 - DVBl 1993, 1002, 1003); sie sind als Beweisausforschungs- bzw -ermittlungsanträge auch im vom Amtsermittlungsgrundsatz geprägten sozialgerichtlichen Verfahren unzulässig.

  • LSG Berlin-Brandenburg, 12.03.2010 - L 8 RA 88/04  

    "Ghetto-Beschäftigung"; Glaubhaftmachung; Rechtsnachfolge

    Es kann dahingestellt bleiben, ob darin die "zu begutachtenden Punkte" im Sinne des § 118 Abs. 1 Satz 1 Sozialgerichtsgesetz (SGG) i.V. mit § 403 Zivilprozessordnung hinreichend konkret bezeichnet worden sind (s. hierzu auch BSG, Beschlüsse vom 14. Oktober 2008 - B 13 R 407/08 B und vom 19. November 2009 - B 13 R 303/09 B).
mehr
  • LSG Berlin-Brandenburg, 09.12.2010 - L 8 R 54/00  

    Displaced Persons, DP-Lager Leipheim und Neu-Ulm, UNRRA, (PC)IRO,

    Soweit beantragt wurde, den Sachverständigen Dr. J Z zu der Behauptung einer versicherungspflichtigen Beschäftigung des verstorbenen Versicherten J Y im DP-Lager L und N-U von August 1946 bis Oktober 1948 einschließlich einer Beitragsabführung gutachtlich anzuhören und ihn zu den von der Beklagten geäußerten Kritikpunkten Stellung nehmen zu lassen, wird damit kein "zu begutachtender Punkt" im Sinnes des § 118 Abs. 1 Satz 1 SGG i.V. mit § 403 Zivilprozessordnung (ZPO) benannt (s. hierzu auch BSG, Beschlüsse vom 14. Oktober 2008 - B 13 R 407/08 B und vom 19. November 2009 - B 13 R 303/09 B).
  • LSG Baden-Württemberg, 11.01.2012 - L 6 U 2574/09  

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - haftungsbegründende Kausalität -

    Ein unzulässiger Ausforschungsbeweis liegt im sozialgerichtlichen Verfahren vor, wenn ihm die Bestimmtheit bei der Angabe der Tatsachen oder Beweismittel fehlt, oder aber der Beweisführer für seine Behauptung nicht genügend Anhaltspunkte angibt und erst aus der Beweisaufnahme die Grundlage für seine Behauptungen gewinnen will (BSG, Beschluss vom 19.11.2009 - B 13 R 303/09 B; BSG, Urteil vom 19.09.1979 - 11 RA 84/78; jeweils zitiert nach juris).
  • LSG Sachsen-Anhalt, 05.03.2010 - L 5 AS 344/09  
    Die Beweisaufnahme soll offensichtlich erst die von der Klägerin zur Anspruchsbegründung vorzutragenden Tatsachen ergeben (vgl. Bundessozialgericht (BSG), Urteil vom 12. Dezember 1995, 5 RJ 26/94, juris, Rn. 25 unter Verweis auf Bundesgerichtshof (BGH), Urteil vom 25. April 1995 - VI ZR 178/94 - MDR 1995, 738; BSG, Beschluss vom 19. November 2009, B 13 R 303/09 B, juris, Rn. 12).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 22.11.2010 - L 19 AS 29/09  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

    Ein unzulässiger Ausforschungsbeweis liegt im sozialgerichtlichen Verfahren vor, wenn ihm die Bestimmtheit bei der Angabe der Tatsachen oder Beweismittel fehlt oder aber der Beweisführer für seine Behauptung nicht genügend Anhaltspunkte angibt und erst aus der Beweisaufnahme die Grundlage für seine Behauptung gewinnen will (BSG-Beschluss vom 19.11.2009 - B 13 R 303/09 B -).
  • LSG Bayern, 04.08.2010 - L 17 U 69/07  

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Gesundheitserstschaden -

    36 Ein - unzulässiger - Ausforschungsbeweis liegt im sozialgerichtlichen Verfahren vor, wenn ihm die Bestimmtheit bei der Angabe der Tatsache oder des Beweismittels fehlt, oder aber der Beweisführer für seine Behauptung nicht genügend Anhaltspunkte angibt und erst aus der Beweisausforschung die Grundlage für seine Behauptung gewinnen will (BSG, Urteil vom 19.11.2009, B 13 R 303/09 B; BSG Urteil vom 19.09.1979 - 11 RA 84/78; zur Begrifflichkeit Greger in Zöller, ZPO, Komm., 28. Aufl., § 284 Rn 5).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 28.10.2010 - L 27 R 1235/09  

    Beweisantrag - Sachverständiger - Anhörung

    Soweit der Kläger beantragt hat, es möge von Amts wegen ein weiteres orthopädisches Gutachten eingeholt werden, handelt es sich bereits nicht um einen prozessordnungsgemäßen Beweisantrag nach § 160 Abs. 2 Nr. 3 Sozialgerichtsgesetz (SGG), denn der Kläger hat kein konkretes Beweisthema bezeichnet, so dass der Beweisantrag letztlich darauf abzielt, erst aus der Beweisaufnahme die Grundlage für weiteren Sachvortrag zu gewinnen (vgl. BSG, Beschluss vom 19. November 2009, B 13 R 303/09 B, Juris, Randnrn. 11f.).
  • LSG Sachsen, 15.12.2011 - L 3 AS 619/10  

    Erforderlichkeit weiterer Ermittlungen; Sachdienlichkeit weiterer Ermittlungen;

    Hingegen muss die Behörde einem unsubstaniierten Bestreiten oder einer "aufs Geratewohl" gemachten oder "ins Blaue hinein" aufgestellten Tatsachenbehauptung nicht nachgehen (vgl. BSG, Beschluss vom 19. November 2009 - B 13 R 303/09 B - JURIS-Dokument Rdnr. 12, m. w. N.; BSG, Urteil vom 8. September 2010 - B 11 AL 4/09 R - JURIS-Dokument Rdnr. 19, m. w. N.).
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht