Rechtsprechung
| BSG, 23.08.2005 - B 4 RA 52/04 R |
Volltextveröffentlichungen (6)
- lexetius.com
Anwendung der Besitzschutzregelung des § 4 Abs 4 AAÜG - sozialgerichtliches Verfahren - Revisionsbegründung
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Rentenversicherung
- Bundessozialgericht
Anwendung der Besitzschutzregelung des § 4 Abs 4 AAÜG - sozialgerichtliches Verfahren - Anforderung an die Revisionsbegründung
- NWB SteuerXpert START
A AÜG § 4 Abs. 4 Satz 2
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Darlegungen in der Revisionsbegründung, Besitzschutzregelung des § 4 Abs. 4 AAÜG
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse
- rentenberater.de (Leitsatz/Kurzinformation)
Bestandschutz hinsichtlich Überleitung von Anwartschaften aus Versorgungssystem des Beitrittsgebietes ist zeitlich limitiert
Verfahrensgang
- SG Berlin, 11.11.2002 - S 7 RA 3595/02
- LSG Berlin, 23.08.2004 - L 1 RA 1/03
- BSG, 23.08.2005 - B 4 RA 52/04 R
- BVerfG, 29.08.2007 - 1 BvR 2463/05
Wird zitiert von ... (10)
- LSG Berlin-Brandenburg, 19.10.2006 - L 6 RA 9/03
Anwendung der Besitzschutzregelung des § 4 Abs 4 AAÜG - Stichtagsregelung - …
Verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Stichtagsregelung in § 4 Abs. 4 AAÜG bestehen nicht (= BSG Urteil vom 23. August 2005 - B 4 RA 52/04 R).Unter Bezugnahme insbesondere hierauf hat das BSG entschieden, dass gegen die Stichtagsregelung in § 4 Abs. 4 AAÜG keine verfassungsrechtlichen Bedenken bestünden (BSG SozR 4-2600 § 260 Nr. 1 RdNr 25 ff, insbesondere 28 mwN, siehe auch Urteil vom 23. August 2005 - B 4 RA 52/04 R-).
- BVerfG, 29.08.2007 - 1 BvR 2463/05
Verfassungsmäßigkeit der Ablehnung der Überführung von Versorgungsanwartschaften …
a) das Urteil des Bundessozialgerichts vom 23. August 2005 - B 4 RA 52/04 R -,. - LSG Berlin-Brandenburg, 25.11.2010 - L 22 R 1457/08
Altersrentenhöhe; Rentenanpassungsmitteilung
Die Zahlbetragsgarantie im EV ist somit nur für Bestandsrentner und rentennahe Jahrgänge des Beitrittsgebiets bis 30. Juni 1995 als Eigentumsposition ausgestaltet, nicht jedoch zugunsten derjenigen, denen eine Rente nach dem SGB VI erst nach dem 30. Juni 1995 zusteht (BVerfG, Urteil vom 28. April 1999 - 1 BvL 32/95, 1 BvR 2105/95, abgedruckt in BVerfGE 100, 1, 51; BSG…, Urteil vom 10. April 2003 - B 4 RA 41/02 R, abgedruckt in SozR 4-2600 § 260 Nr. 1, und vom 23. August 2005 - B 4 RA 52/04 R, zitiert nach juris).
- LSG Berlin-Brandenburg, 09.04.2008 - L 22 R 1373/07
Anrechnungszeiten wegen schulischer Ausbildung; Begrenzung auf 36 Kalendermonate; …
Die Zahlbetragsgarantie im EV ist somit nur für Bestandsrentner und rentennahe Jahrgänge des Beitrittsgebiets bis 30. Juni 1995 als Eigentumsposition ausgestaltet, nicht jedoch zugunsten derjenigen, denen eine Rente nach dem SGB VI erst nach dem 30. Juni 1995 zusteht (BVerfG, Urteil vom 28. April 1999 - 1 BvL 32/95, 1 BvR 2105/95, abgedruckt in BVerfGE 100, 1, 51; BSG…, Urteil vom 10. April 2003 - B 4 RA 41/02 R, abgedruckt in SozR 4-2600 § 260 Nr. 1, und vom 23. August 2005 - B 4 RA 52/04 R, zitiert nach juris). - LSG Bayern, 11.05.2006 - L 9 AL 57/03 Es handelt sich um den Fall der kombinierten Anfechtungs-, Verpflichtungs- und Leistungsklagen nach § 54 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 4 SGG (ausführlich BSG vom 24.07.2003, Az.: B 4 RA 62/02 R, Bezugnahme auf BSG SozR 3-2200 § 1265 Nr. 20, nachfolgend noch BSG vom 23.08.2005, Az.: B 4 RA 52/04 R).
- LSG Bayern, 11.05.2006 - L 9 AL 358/03 Der Kläger konnte sein Klageziel, die Zahlung von Alhi bzw. des Differenzbetrages zur Sozialhilfe für den Zeitraum vom 14.11.2000 bis 31.12.2000 mittels wieder in Kraftsetzen der ursprünglichen Bewilligung von Alhi für diesen Bewilligungsabschnitt zum Zeitpunkt der nunmehrigen Klageerhebung vom 25.05.2001 allenfalls im Rahmen eines Zugunstenverfahrens nach § 44 SGB X im Wege einer Klage nach § 54 Abs. 1 Satz 1 SGG auf Aufhebung einer negativen Zugunsten-Entscheidung seitens der Beklagten erreichen, verbunden mit deren Verpflichtung, den Bescheid vom 05.12.2000 (Widerspruchsbescheid vom 20.12.2000) aufzuheben, letztere Klage gegebenenfalls konsumiert durch eine unechte Leistungsklage nach § 54 Abs. 4 SGG (Meyer-Ladewig/Keller, Rz.20c zu § 54, zuletzt BSG vom 23.08.2005, Az.: B 4 RA 52/04 R, S.7, auch BSG vom 24.07.2003, Az.: B 4 RA 62/02 R, Rz.21).
- BSG, 13.09.2007 - B 13/4 R 551/06 B
Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde im sozialgerichtlichen Verfahren, …
Überdies fehlt es an einer Auseinandersetzung mit Rechtsprechung des BSG, wozu umso mehr Veranlassung bestanden hätte, als sich das LSG im angefochtenen Urteil - wie der Kläger darlegt - maßgeblich auf Urteile des 4. Senats des BSG vom 10.4.2003 (B 4 RA 41/02 R) und 23.8.2005 (B 4 RA 52/04 R) gestützt hat. - LSG Berlin-Brandenburg, 03.11.2006 - L 4 RA 13/04
Anwendung der Besitzschutzregelung des § 4 Abs 4 AAÜG - Altersrente wegen …
Soweit der Kläger meint, die Voraussetzung sei im Hinblick darauf, dass ihm überhaupt eine Rente ab Februar 1995 zugesprochen worden sei, erfüllt, vermag der Senat ihm aus den Gründen der Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 23. August 2005 (B 4 RA 52/04 R, zitiert nach juris), die er nach eigener Prüfung für überzeugend hält, nicht zu folgen. - LSG Sachsen-Anhalt, 24.06.2010 - L 1 R 101/07 Diese Fristbestimmung ist auch verfassungsrechtlich unbedenklich, weil sie die sog. rentennahen Jahrgänge hinreichend schützt (vgl. nur BSG, Urteil vom 23. August 2005 - B 4 RA 52/04 -, zitiert nach juris).
- LSG Sachsen-Anhalt, 17.11.2010 - L 1 R 459/07 Das Sozialgericht hat u. a. auf ein Urteil des Bundessozialgerichts vom 23. August 2005 (Az: B 4 RA 52/04 R, dokumentiert in juris) verwiesen, in dem dieses in einem vergleichbaren Fall (Beginn der Altersrente nach Arbeitslosigkeit am 1. Januar 1995, Vollendung des 65. Lebensjahres am 12. Juni 1997) die Anwendbarkeit des § 4 Abs. 4 AAÜG abgelehnt hatte.
