Rechtsprechung
   BSG, 25.05.2000 - B 8 KN 3/99 KR R   

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Schwanger nach Fertilitätsbehandlung: Kryokonservierung imprägnierter Eizellen

  • aok-business.de (Kurzinformation)

    Krankenversicherung: Künstlich befruchten ja, aber nicht einfrieren

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 86, 174
  • NJW 2002, 390 (Ls.)
  • NZS 2001, 203 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BSG, 03.04.2001 - B 1 KR 40/00 R  

    Gesetzliche Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - intrazytoplasmatische

    Eine Fertilitätsstörung, die als Krankheit im Sinne des Rechts der gesetzlichen Krankenversicherung gewertet werden könnte (siehe dazu: BSGE 26, 240, 242 = SozR Nr. 23 zu § 182; BSGE 39, 167, 168 = SozR 2200 § 182 Nr. 9 S 14; BSGE 59, 119, 121 = SozR 2200 § 182 Nr. 101 S 215; BSGE 66, 248, 249 = SozR 3-2200 § 182 Nr. 2 S 4; BSG SozR 3-2500 § 27a Nr. 1 S 2), besteht allein bei ihrem Ehemann.

    Für die Absicht des Gesetzgebers, mit der Indikation zur künstlichen Befruchtung einen eigenständigen Versicherungsfall zu schaffen, sprechen auch die Entstehungsgeschichte des § 27a SGB V und die Gesetzesbegründung (zur Rechtsentwicklung vgl auch Urteil des 8. Senats des BSG vom 25. Mai 2000 - SozR 3-2500 § 27a Nr. 1 S 3 f - Kryokonservierung).

  • BSG, 03.04.2001 - B 1 KR 22/00 R  

    Gesetzliche Krankenversicherung - intracytoplasmatische Spermainjektion (ICSI) -

    Für die Absicht des Gesetzgebers, mit der Indikation zur künstlichen Befruchtung einen eigenständigen Versicherungsfall zu schaffen, sprechen auch die Entstehungsgeschichte des § 27a SGB V und die Gesetzesbegründung (zur Rechtsentwicklung vgl auch Urteil des 8. Senats des BSG vom 25. Mai 2000 - SozR 3-2500 § 27a Nr. 1 S 3 f - Kryokonservierung).
  • BSG, 22.03.2005 - B 1 KR 11/03 R  

    Krankenversicherung - kein Anspruch auf Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung bei

    Das BSG hat insoweit eine Leistungspflicht der Krankenkassen für die Kryokonservierung verneint (vgl BSG, Urteil vom 25. Mai 2000 - B 8 KN 3/99 KR R -, BSGE 86, 174, 178 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 1 S 6; Beschluss des erkennenden Senats vom 9. Dezember 2004 - B 1 KR 95/03 B -, JURIS Dokument Nr KSRE 098251618).
mehr
  • BSG, 09.10.2001 - B 1 KR 33/00 R  

    Krankenversicherung - Kostenübernahme - heterologe In-vitro-Fertilisation -

    Ob dies für die homologe Insemination mit eigenen Ei- bzw Samenzellen genauso zu beurteilen ist und ob darauf gerichtete Maßnahmen zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gehören, war bis zum Inkrafttreten des SGB V streitig und ist in der Folge vom Gesetzgeber unterschiedlich beantwortet worden (vgl zur Rechtsentwicklung: Senatsurteil vom 3. April 2001 - B 1 KR 40/00 R - BSGE 88, 62, 64 f = SozR 3-2500 § 27a Nr. 2 S 14 f - ICSI; Urteil des 8. Senats des BSG vom 25. Mai 2000 - B 8 KN 3/99 KR R - SozR 3-2500 § 27a Nr. 1 S 3 f - Kryokonservierung).
  • BSG, 25.06.2002 - B 1 KR 22/01 R  

    Krankenversicherung - Anspruch - Haushaltshilfe - ambulante Behandlung im

    Das Wirtschaftlichkeitsgebot begrenzt den Anspruch auf Krankenbehandlung, vermag aber nicht seinerseits einen Rechtsanspruch auf bestimmte Leistungen zu begründen (BSGE 86, 174, 179 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 1 S 6; Fastabend, SGb 2002, 299, 300).
  • BSG, 03.04.2001 - B 1 KR 17/00 R  

    Maßnahmen der extrakorporalen Befruchtung in der gesetzlichen Krankenversicherung

    Daß der Versicherte selbst krank im krankenversicherungsrechtlichen Sinne ist (zur Frage des Krankheitswerts von Fruchtbarkeitsstörungen siehe: BSGE 26, 240, 242 = SozR Nr. 23 zu § 182; BSGE 39, 167, 168 = SozR 2200 § 182 Nr. 9 S 14; BSGE 59, 119, 121 = SozR 2200 § 182 Nr. 101 S 215; BSGE 66, 248, 249 = SozR 3-2200 § 182 Nr. 2 S 4; BSG SozR 3-2500 § 27a Nr. 1 S 2), wird für den Anspruch auf Maßnahmen der künstlichen Befruchtung nicht vorausgesetzt.

    Für die Absicht des Gesetzgebers, mit der Indikation zur künstlichen Befruchtung einen eigenständigen Versicherungsfall zu schaffen, sprechen auch die Entstehungsgeschichte des § 27a SGB V und die Gesetzesbegründung (zur Rechtsentwicklung vgl auch Urteil des 8. Senats des BSG vom 25. Mai 2000 - SozR 3-2500 § 27a Nr. 1 S 3 f - Kryokonservierung).

  • BSG, 28.09.2010 - B 1 KR 26/09 R  

    Krankenversicherung - Kryokonservierung und Lagerung von Samen fällt in

    Ein Anspruch aus § 27a SGB V erfasst nur Maßnahmen der künstlichen Befruchtung, die dem einzelnen natürlichen Zeugungsakt entsprechen und unmittelbar der Befruchtung dienen, nicht aber eine Kryokonservierung und Lagerung von Samenzellen (stRspr; vgl zB BSGE 86, 174 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 1; BSG SozR 3-2200 § 182 Nr. 3; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 1 RdNr 8 f; BSG Urteil vom 17.2. 2010 - B 1 KR 10/09 R - zur Veröffentlichung in SozR 4-2500 § 27 Nr. 18 vorgesehen, RdNr 15, mwN).

    Das BSG hat zur Kryokonservierung vorsorglich gewonnener imprägnierter Eizellen im Vorkernstadium zur Durchführung späterer Versuche einer extrakorporalen Befruchtung (In-vitro-Fertilisation) im Anschluss hieran entschieden, dass diese Maßnahme nicht Gegenstand des Anspruchs auf Krankenbehandlung und keine von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu leistende medizinische Maßnahme zur Herbeiführung einer Schwangerschaft nach § 27a SGB V ist, ferner, dass diese Auslegung nicht gegen höherrangiges Recht verstößt (BSGE 86, 174 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 1 [8. Senat]).

  • BVerwG, 07.11.2006 - 2 C 11.06  

    Ausgleich erworbener körperlicher Beeinträchtigungen; Beeinträchtigung;

    Die Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 26. Juni 1990 - 3 RK 19/89 - (NJW 1991, 773) befasst sich nicht mit Beihilfevorschriften, sondern mit § 27 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 SGB V, der ebenso wie § 27a SGB V (vgl. dazu BSG, Urteil vom 25. Mai 2000 - B 8 KN 3/99 KR R. - BSGE 86, 174 ; Beschluss vom 9. Dezember 2004 - B 1 KR 95/03 B - juris) nach Wortlaut und systematischem Zusammenhang einen anderen Inhalt hat.
  • BSG, 17.02.2010 - B 1 KR 10/09 R  

    Krankenversicherung - Kostenerstattung für Kryokonservierung - wegen der Therapie

    Denn diese Regelung erfasst nur Maßnahmen, die dem einzelnen natürlichen Zeugungsakt entsprechen und unmittelbar der Befruchtung dienen, nicht aber Kryokonservierung und Lagerung (BSGE 86, 174 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 1 - Kryokonservierung vorsorglich gewonnener imprägnierter Eizellen; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 1 RdNr 8 f - Kryokonservierung von Ei- und Samenzellen; BSG SozR 3-2200 § 182 Nr. 3 - Kryokonservierung von männlichen Samenzellen; BSG, Beschluss vom 9.12.2004 - B 1 KR 95/03 B - Kryokonservierung von männlichen Samenzellen).
  • LSG Bayern, 16.05.2006 - L 5 KR 231/05  
    Das Bundessozialgericht hat bereits zum Recht der Reichsversicherungsordnung entschieden, dass das Einfrieren und Lagern männlichen Samens auf unbestimmte Zeit keine Leistung der Krankenversicherung ist (BSG, SozR 3-2200 § 182 Nr. 3; ebenso für die Kryokonservierung und Lagerung vorsorglich gewonnener Eizellen für die Wiederholung eines Versuchs der Befruchtung, BSG, SozR 3-2500 § 27a Nr. 1).

    Dies hat das Bundessozialgericht wiederholt entschieden (Urteil vom 25. Mai 2000 in SozR 3-2500 § 27a Nr. 1; Urteil vom 22. März 2005 in SozR 4-2500 § 27a Nr. 1; Beschluss vom 9. Dezember 2004, B 1 KR 95/03 B).

  • BSG, 21.06.2005 - B 8 KN 1/04 KR R  

    Krankenversicherung - Leistungen zur künstlichen Befruchtung - ungewollte

  • BSG, 09.12.2004 - B 1 KR 95/03 B  

    Kostenübernahme des Einfrierens und Lagerns von männlichen Samen sowie

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.03.2008 - L 5 KR 20/07  

    Krankenversicherung

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 15.11.2004 - L 5 KR 223/03  

    Krankenversicherung

  • FG München, 14.03.2002 - 15 K 4531/99  

    Aufwendungen für künstliche Befruchtung abziehbar

  • LSG Bayern, 10.03.2006 - L 5 KR 242/05  
  • LSG Bayern, 09.05.2006 - L 5 KR 11/05  
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