Rechtsprechung
   BSG, 27.06.2006 - B 2 U 5/05 R   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - Quasi-Berufskrankheit - Anwendung - Stichtagsregelung - Rückwirkungsklausel - Versicherungsfall - anhängiges Feststellungsverfahren - Gleichheitssatz - Polyneuropathie - Maler

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Unfallversicherung

  • openjur.de

    Gesetzliche Unfallversicherung; Berufskrankheit; ursächlicher Zusammenhang; aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisstand; revisionsgerichtliche Nachprüfung; keine Bindungswirkung gem § 163 SGG; Quasi-Berufskrankheit; Anwendung; Stichtagsregelung; Rück ...

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  • Bundessozialgericht

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - ursächlicher Zusammenhang - aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisstand - revisionsgerichtliche Nachprüfung - keine Bindungswirkung gem § 163 SGG - Quasi-Berufskrankheit - Anwendung - Stichtagsregelung - Rückwirkungsklausel - Versicherungsfall - anhängiges Feststellungsverfahren - allgemeiner Gleichheitssatz - Polyneuropathie - Maler

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rückwirkung der Berufskrankheiten-Verordnung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    gesetzliche Unfallversicherung, Berufskrankheit, ursächlicher Zusammenhang, aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisstand, revisionsgerichtliche Nachprüfung, keine Bindungswirkung gem § 163 SGG, Quasi-Berufskrankheit, Anwendung, Stichtagsregelung, Rückwirkungsklausel, Versicherungsfall, anhängiges Feststellungsverfahren, allgemeiner Gleichheitssatz, Polyneuropathie, Maler

Kurzfassungen/Presse (2)

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Zur Anerkennung und Entschädigung einer Berufskrankheit

  • rentenberater.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Möglichkeiten der Krankheitsverursachung sind entgegen früherer rechtlicher Bewertung des Senats auf ihre inhaltliche Richtigkeit zu überprüfen

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BSG vom 27.06.2006, Az.: B 2 U 5/05 (Unfallversicherung / Berufskrankheit / Stichtag)" von Prof. Dr. Wolfgang Rüfner, original erschienen in: SGb 2007, 357 - 359.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 96, 297
  • NZS 2007, 325



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Wird zitiert von ... (59)  

  • BSG, 02.04.2009 - B 2 U 9/08 R  

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit gem BKV Anl Nr 2103 -

    Sie unterliegen nicht der in § 163 Sozialgerichtsgesetz (SGG) angeordneten Bindung des Revisionsgerichts an die tatrichterlichen Feststellungen, sondern sind voll nachprüfbar (BSG vom 27. Juni 2006 - B 2 U 5/05 R - BSGE 96, 297 = SozR 4-5671 § 6 Nr. 2, jeweils RdNr 17 ff).

    Entscheidungsbasis für die Kausalitätsbeurteilung muss der aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisstand sein (BSG vom 9. Mai 2006, aaO, RdNr 25 ff; BSG vom 27. Juni 2006 - B 2 U 5/05 R - BSGE 96, 297 = SozR 4-5671 § 6 Nr. 2, jeweils RdNr 16 ff; BSG vom 27. Juni 2006 - B 2 U 13/05 R - aaO, RdNr 16 f).

    Beweismaßstab für die haftungsbegründende Kausalität ist die hinreichende Wahrscheinlichkeit (vgl nur BSG vom 27. Juni 2006 - B 2 U 5/05 R - aaO, jeweils RdNr 14).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 28.06.2007 - L 2 KN 52/06  

    Unfallversicherung

    Die wirksame Rückwirkungsvorschrift (§ 6 Abs. 2 BKV) schließt jedoch nicht aus, für Versicherungsfälle außerhalb des Rückwirkungszeitraums noch eine Entschädigung nach § 551 Abs. 2 RVO zuzusprechen, wenn zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der BKV (Änderungsverordnung vom 31.10.1997 (BGBl. I 2623), inkraftgetreten am 01.12.1997 (§ 8 Abs. 1 BKV)) bereits ein Antrag auf Entschädigung einer Krankheit als "Wie-BK" gestellt worden ist und die Voraussetzungen für eine solche Entschädigung an sich gegeben sind (BSG Urteil vom 27.06.2006, B 2 U 5/05 R, SozR 4-5671 § 6 Nr. 2 unter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung vgl. insoweit u.a. BSG Urteil vom 30.06.1993, 2 RU 16/92, SozR 3-2200 § 551 Nr. 3; BSG Urteil vom 25.08.1994, 2 RU 42/93, SozR 3-2200 § 551 Nr. 6).

    Mit der Einleitung des Verfahrens durch den Träger der gesetzlichen Unfallversicherung erhält der Versicherte eine Rechtsposition (eine anwartschaftsähnliche Position, so BSG Urteil vom 27.06.2007, B 2 U 5/05 R, SozR 4-5671 § 6 Nr. 2), die ihm ohne Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 Abs. 1 GG) und das aus dem Rechtsstaatsprinzip folgende Gebot des Vertrauensschutzes (Art. 20 Abs. 3 GG in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 GG) durch die Rückwirkungsklausel einer später inkraftretenden Änderungsordnung nicht wieder genommen werden kann (ähnlich Vossen, Ungereimtes (unreimbares?) um § 9 II SGB VII und die Rückwirkungsklausel des § 6 BKV SGb 2000, 610 ( 612); Koch in Lauterbach, UV (SGB VII), 4 Aufl., Stand Januar 1998 Anhang III zu § 9, § 6 BKV Rdn 11).

    Es darf aber nicht von Zufälligkeiten abhängen, ob ein Versicherter Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung hat (vgl. BVerfG Beschluss vom 23.06.2005, 1 BvR 235/00, SozR 4-1100 Art. 3 Nr. 32; BVerfG Beschluss vom 22.10.1981, 1 BvR 1369/79, BVerfGE 58, 369 (375 f.); BSG Urteil vom 27.06.2006, 2 U 5/05 R, SozR 4-5671 § 6 Nr. 2; Becker, SGb 2006, 97 (100)).

    Derartige Gründe sind jedoch vorliegend nicht ersichtlich (vgl. BSG Urteil vom 27.06.2006, B 2 U 5/05 R a.a.O.; Voosen, a.a.O (612)).

    Die Beklagte wird nicht umhin kommen anzuerkennen, dass nach der Rechtsprechung (vgl. BVerfG Beschluss vom 23.06.2005, 1 BvR 235/00, SozR 4-1100 Art. 3 Nr. 32; BVerfG Beschluss vom 22.10.1981, 1 BvR 1369/79, BVerfGE 58, 369 (375 f.); BSG Urteil vom 27.06.2006, 2 U 5/05 R, SozR 4-5671 § 6 Nr. 2) es nicht von Zufälligkeiten abhängen darf, ob ein Versicherter Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung hat.

  • BSG, 24.04.2008 - B 9/9a SB 10/06 R  

    Schwerbehindertenrecht - Feststellung - Behinderung - Grad der Behinderung -

    Denn es ist auch Aufgabe der Revisionsgerichte, auf medizinischen Erfahrungssätzen und wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende allgemeine (generelle) Tatsachen zu ermitteln und festzustellen, um in dieser Hinsicht ebenfalls die Einheitlichkeit der Rechtsprechung sicherzustellen und so die Rechtseinheit zu wahren (zur fehlenden Bindung des Revisionsgerichts bei der Feststellung genereller Tatsachen vgl zB: BSG, Beschluss vom 7.10.2005 - B 1 KR 107/04 B, SozR 4-1500 § 160a Nr. 9 RdNr 6; BSG, Urteil vom 13.12.2005 - B 1 KR 21/04 R, SozR 4-2500 § 18 Nr. 5 RdNr 18; BSG, Urteil vom 27.6.2006 - B 2 U 20/04 R, BSGE 96, 291 = SozR 4-2700 § 9 Nr. 7, jeweils RdNr 24; BSG, Urteil vom 27.6.2006 - B 2 U 5/05 R, BSGE 96, 297 = SozR 4-5671 § 6 Nr. 2, jeweils RdNr 19).
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