Rechtsprechung
   BSG, 28.04.2004 - B 6 KA 24/03 R   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • lexetius.com

    Wirtschaftlichkeitsprüfung - Vertrags (zahn) arzt - Ermessensspielraum der Prüfgremien bei Festlegung der Honorarkürzung - Gesichtspunkt der Anfängerpraxis - hoher Stellenwert des Wirtschaftlichkeitsgebotes - Reduzierung der Honorarkürzung

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Vertragsarztangelegenheiten

  • NWB SteuerXpert START
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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    SGB V § 12 Abs. 1 S. 2 § 106 Abs. 2 S. 1 Nr. 1
    Ermessensspielraum bei der Honorarkürzung, Anfängerpraxis, Absehen von der Honorarkürzung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Verfahrensgang

  • SG Freiburg, 24.05.2002 - S 1 KA 3705/99
  • LSG Baden-Württemberg, 26.02.2003 - L 5 KA 2388/02
  • BSG, 28.04.2004 - B 6 KA 24/03 R



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Wird zitiert von ... (24)  

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  • BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 37/08 R  

    Vertragsärztliche Versorgung - Regressbescheid gegen Gemeinschaftspraxis -

    Für Prüfungen der Wirtschaftlichkeit der Behandlungs- und Verordnungsweise ist eine vorgängige Beratung gemäß § 106 Abs. 5 Satz 2 SGB V dann nicht erforderlich, wenn dem Arzt ein Mehraufwand im Ausmaß eines sogenannten offensichtlichen Missverhältnisses anzulasten ist (vgl BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 21 und BSG MedR 2010, 276, jeweils RdNr 27 mit Hinweis auf BSG SozR 3-2500 § 106 Nr. 53 S 296; SozR 4-2500 § 106 Nr. 1 RdNr 19; BSG MedR 2004, 577, 578 f).

    Nach der Rechtsprechung des BSG setzen Honorarkürzungen oder Verordnungsregresse gemäß § 106 SGB V kein Verschulden des Vertragsarztes voraus (zuletzt BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 21 und BSG MedR 2010, 276, jeweils RdNr 28 mwN, im Anschluss an BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 1 RdNr 18; BSG MedR 2004, 577, 578).

  • BGH, 29.03.2012 - GSSt 2/11  

    Strafbarkeit von Vertragsärzten wegen Korruptionsdelikten (Verordnung von

    Allerdings steht die Behandlung des Versicherten durch den Vertragsarzt einschließlich der Verordnung von Arzneimitteln (auch) unter dem Gebot der Wirtschaftlichkeit (§§ 70 Abs. 1 Satz 2, 72 Abs. 2 SGB V), dem ein hoher Stellenwert zuzumessen ist (BSG, Urteil vom 28. April 2004 - B 6 KA 24/03 R, MedR 2004, 577, 578 mwN).
  • BSG, 05.11.2008 - B 6 KA 64/07 R  

    Verordnung - Bei Zweifeln an GKV-Verordnungsfähigkeit besser Privatrezept

    Eine solche Konstellation ist bei statistischen Durchschnittsprüfungen daran festgemacht worden, ob ein Mehraufwand im Bereich des sog offensichtlichen Missverhältnisses vorliegt; eine vorausgehende Beratung ist dann nicht erforderlich (vgl hierzu zB BSG SozR 3-2500 § 106 Nr. 53 S 296; SozR 4-2500 § 106 Nr. 1 RdNr 19; BSG MedR 2004, 577, 578 f; ebenso BSG, Beschluss vom 30.5.2006 - B 6 KA 14/06 B - Juris RdNr 6).

    Ein Verschuldenserfordernis besteht im Rahmen von Honorarkürzungen oder Verordnungsregressen gemäß § 106 SGB V nicht (s BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 1 RdNr 18; MedR 2004, 577, 578; vgl auch BSG 3-2500 § 106 Nr. 52 S 283; s ferner BSG, Beschluss vom 30.5.2006 - B 6 KA 14/06 B - Juris RdNr 7).

  • BSG, 30.05.2006 - B 6 KA 14/06 B  

    Wirtschaftlichkeitsprüfung in der Vertragsärztlichen Versorgung, Voraussetzung

    Nach dieser ist eine vorgängige Beratung bei Überschreitung des Vergleichsgruppendurchschnitts im Bereich des offensichtlichen Missverhältnisses nicht notwendig (s außer dem genannten Urteil zB auch BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 1 RdNr 19 und BSG MedR 2004, 577, 578/579, jeweils mit näheren Ausführungen).

    Das gilt auch dann, wenn der Arzt noch nicht auf das Ergebnis einer für das Vorquartal durchgeführten Wirtschaftlichkeitsprüfung reagieren konnte (BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 1 RdNr 18) und auch sonst bisher keine "Mahnung" erfolgte (BSG MedR 2004, 577, 579), sowie auch dann, wenn früher Praxisbesonderheiten anerkannt wurden (BSG USK 97124 S 757).

    Denn Sanktionen wegen unwirtschaftlicher Behandlungs- oder Verordnungsweise setzen nicht voraus, dass dem Arzt ein Verschulden oder eine sonstige besondere Vorwerfbarkeit zur Last fällt (s zB BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 1 RdNr 18; MedR 2004, 577, 578 mwN).

  • BSG, 05.05.2010 - B 6 KA 6/09 R  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Zulässigkeit der Anschlussberufung - Vertragsarzt

    Schließlich ist im Hinblick auf die Rügen des Klägers zur Zusammensetzung des Beklagten bei der Beschlussfassung darauf hinzuweisen, dass die Krankenkassen nach der Rechtsprechung des Senats gegen Entscheidungen der Prüfgremien, mit denen ua Anträge auf Festsetzung von Honorarkürzungen oder Arzneikostenregressen abgelehnt werden, Rechtsmittel ergreifen können (zB BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 1 und BSG MedR 2004, 577, jeweils zu unzureichenden Kürzungen vertragszahnärztlichen Honorars; BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 24 zum Sprechstundenbedarfsregress).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 26.11.2008 - L 7 KA 13/05  

    Vertragsärztliche Versorgung - Wirtschaftlichkeitsprüfung der

    Ein Verschulden als Tatbestandsmerkmal verlangen zum einen weder § 14 PV - es sei denn, es sei dem Begriff der Außerachtlassung der der nach den Umständen erforderlichen Sorgfalt immanent -, noch die den Begriff des sonstigen Schadens im Zusammenhang mit der Verordnung nicht verordnungsfähiger Arzneimittel erwähnenden § 48 Abs. 1 BMV-Ä bzw. § 44 Abs. 1 EKV-Ä. Zum anderen aber - und dies ist entscheidend - kommt es für die Festsetzung eines Regresses wegen Verstößen gegen die AMR bzw. wegen der Verordnung nicht verordnungsfähiger Arzneimittel nach der Rechtsprechung des BSG (Beschluss vom 30. Mai 2006, Az.: B 6 KA 14/06 B, veröffentlicht in Juris; Urteil vom 20. Oktober 2004, Az.: B 6 KA 65/03 R, SozR-4-2500 § 106 Nr. 7; Urteil vom 28. April 2004, Az.: B 6 KA 24/03 R, USK 2004-129; Urteil vom 21. Mai 2003, Az.: B 6 KA 32/02 R, SozR 4-2500 § 106 Nr. 1; vgl. auch Wenner Vertragsarztrecht nach der Gesundheitsreform, S. 319) auf ein Verschulden des Arztes nicht an.

    Er hat dem in § 12 Abs. 1 SGB V normierten Gebot, dass die Leistungserbringer unwirtschaftliche Leistungen nicht bewirken dürfen, zusätzlich durch § 2 Abs. 1 Satz 3, § 70 Abs. 1 Satz 2, § 72 Abs. 2, § 75 Abs. 1 SGB V Ausdruck verliehen (BSG Urteile vom 21. Mai 2003, Az. B 6 KA 32/02 R, SozR 4-2500 § 106 Nr. 1, und vom 28. April 2004, Az.: B 6 KA 24/03 R, USK 2004-129, jeweils m.w.N.).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 22.04.2009 - L 7 KA 6/09  

    Krankenversicherung - Verteilung der Beweislast im Hinblick auf das Verhältnis

    Ein Verschulden als Tatbestandsmerkmal verlangen zum einen weder § 14 PV - außer wenn man ein Verschuldenserfordernis dem Begriff der Außerachtlassung der der nach den Umständen erforderlichen Sorgfalt immanent -, noch die den Begriff des sonstigen Schadens im Zusammenhang mit der Verordnung nicht verordnungsfähiger Arzneimittel erwähnenden § 48 Abs. 1 BMV-Ä bzw. § 44 Abs. 1 EKV-Ä. Zum anderen aber - und dies ist entscheidend - kommt es für die Festsetzung eines Regresses wegen Verstößen gegen die AMR bzw. wegen der Verordnung nicht verordnungsfähiger Arzneimittel nach der Rechtsprechung des BSG (Beschluss vom 30. Mai 2006, Az.: B 6 KA 14/06 B, veröffentlicht in Juris; Urteil vom 20. Oktober 2004, Az.: B 6 KA 65/03 R, SozR-4-2500 § 106 Nr. 7; Urteil vom 28. April 2004, Az.: B 6 KA 24/03 R, USK 2004-129; Urteil vom 21. Mai 2003, Az.: B 6 KA 32/02 R, SozR 4-2500 § 106 Nr. 1; vgl. auch Wenner Vertragsarztrecht nach der Gesundheitsreform, S. 319) auf ein Verschulden des Arztes nicht an.

    Er hat dem in § 12 Abs. 1 SGB V normierten Gebot, dass die Leistungserbringer unwirtschaftliche Leistungen nicht bewirken dürfen, zusätzlich durch § 2 Abs. 1 Satz 3, § 70 Abs. 1 Satz 2, § 72 Abs. 2, § 75 Abs. 1 SGB V Ausdruck verliehen (BSG Urteile vom 21. Mai 2003, Az. B 6 KA 32/02 R, SozR 4-2500 § 106 Nr. 1, und vom 28. April 2004, Az.: B 6 KA 24/03 R, USK 2004-129, jeweils m.w.N.).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 18.03.2009 - L 7 KA 108/06  

    Vertragsärztliche Wirtschaftlichkeitsprüfung - Arzneimittelregress gegenüber

  • LSG Hessen, 09.01.2012 - L 4 KA 42/09  
  • SG Düsseldorf, 14.01.2009 - S 2 (14) KA 153/07  

    Vertragsarztangelegenheiten

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.04.2010 - L 11 KA 62/08  

    Vertragsarztangelegenheiten

  • SG Marburg, 21.11.2012 - S 12 KA 61/12  
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 12.08.2009 - L 11 KA 52/07  
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 14.06.2006 - L 3 KA 46/06  

    Wirtschaftlichkeitsprüfung - Beschwerdeausschuss - Teilnahme der Mitglieder an

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 07.03.2007 - L 11 KA 43/05  

    Zahnarzt muss Praxisbesonderheit nachweisen

  • SG Marburg, 29.04.2009 - S 12 KA 98/08  

    Wirtschaftlichkeitsprüfung - Vertragszahnarzt - Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich

  • SG Marburg, 29.04.2009 - S 12 KA 139/08  

    Wirtschaftlichkeitsprüfung - Vertragszahnarzt - Sanierungsbedürftigkeit der Zähne

  • SG Marburg, 25.11.2009 - S 12 KA 808/08  

    Vertragszahnärztliche Versorgung - Wirtschaftlichkeitsprüfung - kein erhöhter

  • LSG Hessen, 13.07.2005 - L 6/7 KA 564/02  

    Befangenheit eines ehrenamtliche Richters - Vorbefassung im Verwaltungsverfahren

  • BSG, 28.09.2005 - B 6 KA 27/05 B  

    Statistische Wirtschaftlichkeitsprüfung im Vertragsarztrecht, Abrechenbarkeit der

  • SG Dresden, 29.09.2004 - S 11 KA 5005/03  
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