Rechtsprechung
   BSG, 31.08.2000 - B 3 KR 11/98 R   

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 87, 95
  • NJW 2002, 318 (Ls.)
  • NZS 2001, 489 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (29)  

  • BSG, 25.09.2001 - B 3 KR 3/01 R  

    Öffentlichrechtliche Rechtsbeziehung zwischen Krankenkassen und ihren Verbänden

    Der Senat hat bereits entschieden, daß seit dem 1. Januar 2000 auf die Rechtsbeziehungen der Krankenkassen zu den Leistungserbringern die Vorschriften des GWB nicht mehr anwendbar sind (Urteil vom 31. August 2000 - B 3 KR 11/98 R - BSGE 87, 95 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 1).

    Wenn somit die öffentlich-rechtliche Qualifizierung aller Rechtsbeziehungen der Krankenkassen und ihrer Verbände zu den unmittelbar und mittelbar betroffenen Leistungserbringern durch die Neuregelung des § 69 SGB V zur Unanwendbarkeit der Vorschriften des GWB (BSGE 87, 95 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 1) und des UWG führt, haben die Verbände auch das Recht zur Verbandsklage nach § 13 UWG und damit die Kläger ihre Klagebefugnis verloren.

  • BSG, 11.09.2002 - B 6 KA 34/01 R  

    Beteiligtenfähigkeit des Bewertungsausschusses - Klage auf Änderung des

    Dies hat der 3. Senat des BSG aus § 69 Sätze 1 und 4 SGB V geschlossen, nach der diese Rechtsbeziehungen "abschließend" im 4. Kapitel des SGB V geregelt sind (BSGE 87, 95 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 1; BSGE 89, 24 = SozR 3-2500 § 69 Nr. 1).
  • BSG, 24.11.2004 - B 3 KR 23/04 R  

    Arzneimittelhersteller - Inanspruchnahme von gerichtlichen Rechtsschutz gegen

    Dies schließt aber nicht aus, dass staatliche Maßnahmen, die auf eine Veränderung des Verhaltens von Unternehmen im Wettbewerb zielen oder den Wettbewerb der Unternehmen untereinander verfälschen, im Einzelfall die Berufsfreiheit beeinträchtigen können (BVerfGE 86, 28, 37; BSGE 87, 95, 97 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 1; Jarass in Jarass/Pieroth GG, 7. Aufl 2004, Art. 12 RdNr 15).
mehr
  • LSG Baden-Württemberg, 06.02.2008 - L 5 KR 316/08  

    Sozialgerichtliches Verfahren - zulässiger Rechtsweg - Sozialgerichtsbarkeit -

    Der Senat hat bereits entschieden, daß seit dem 1. Januar 2000 auf die Rechtsbeziehungen der Krankenkassen zu den Leistungserbringern die Vorschriften des GWB nicht mehr anwendbar sind (Urteil vom 31. August 2000 - B 3 KR 11/98 R - BSGE 87, 95 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 1).

    Wenn somit die öffentlich-rechtliche Qualifizierung aller Rechtsbeziehungen der Krankenkassen und ihrer Verbände zu den unmittelbar und mittelbar betroffenen Leistungserbringern durch die Neuregelung des § 69 SGB V zur Unanwendbarkeit der Vorschriften des GWB (BSGE 87, 95 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 1) und des UWG führt, haben die Verbände auch das Recht zur Verbandsklage nach § 13 UWG und damit die Kläger ihre Klagebefugnis verloren.

  • BGH, 24.06.2003 - KZR 18/01  

    Sozialrecht - Zulassung nur bestimmter Leistungserbringer

    Das Berufungsgericht versteht die Regelung des § 69 SGB V nur im Sinne einer Rechtswegzuweisung (so auch BSGE 86, 223, 229 [6. Senat]; Engelmann NZS 2000, 213 ff.), nicht aber als generellen Ausschlußtatbestand für die Anwendung kartellrechtlicher Normen, was faktisch einer Bereichsausnahme gleichkäme (in diesem Sinne BSGE 87, 95, 99; 89, 24, 33 [3. Senat]; Meyer-Lindemann in GK, Kartellrecht, 45. Lfg., § 87 GWB Rdn. 17 ff.; Bornkamm in Langen/Bunte, GWB, 9. Aufl., § 87 Rdn. 6a ff.).
  • BSG, 25.09.2001 - B 3 KR 17/00 R  

    Krankengymnasten haben "Streikrecht"

    Der Senat hat bereits entschieden, daß seit dem 1. Januar 2000 auf die Rechtsbeziehungen der Krankenkassen zu den Leistungserbringern die Vorschriften des GWB nicht mehr anwendbar sind (Urteil vom 31. August 2000 - B 3 KR 11/98 R - BSGE 87, 95 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 1).

    Wenn somit die öffentlich-rechtliche Qualifizierung aller Rechtsbeziehungen der Krankenkassen und ihrer Verbände zu den unmittelbar und mittelbar betroffenen Leistungserbringern durch die Neuregelung des § 69 SGB V zur Unanwendbarkeit der Vorschriften des GWB (BSGE 87, 95 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 1) und des UWG führt, haben die Verbände auch das Recht zur Verbandsklage nach § 13 UWG und damit der Kläger seine Klagebefugnis verloren.

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 16.12.2010 - L 21 SF 260/10  

    Krankenversicherung

    Zwar habe sich die Entscheidung vom 31.08.2000 - B 3 KR 11/98 R - ausdrücklich nur zur Festbetragsfestsetzung verhalten.

    weiter hilfsweise den Rechtsstreit auszusetzen und die Sache gemäß § 142a Abs. 4 SGG dem Bundessozialgericht wegen beabsichtigter Abweichung von den Entscheidungen des BGH vom 10.11.2009 - X ZB 8/09 sowie des BSG vom 31.08.2000 - B 3 KR 11/98 R vorzulegen.

    Angesichts dessen weicht der Senat nicht von der Rechtsprechung des BSG (BSGE 87, 95) ab.

  • BSG, 24.11.2004 - B 3 KR 16/03 R  

    Krankenversicherung - Hilfsmittel - Festbetrag - Klagebefugnis einer

    b) Auch das aus Art. 3 Abs. 1 GG iVm Art. 12 GG abzuleitende Recht auf Wahrung der Wettbewerbsgleichheit (vgl BVerfGE 82, 209, 223; 86, 28, 37; BSGE 87, 95, 97 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 1; Jarass in Jarass/Pieroth, GG, 7. Aufl 2004, Art. 12 RdNr 15) ist nicht verletzt.
  • BSG, 24.02.2011 - B 14 AS 49/10 R  
    Ein Berufungsgericht kann dann pauschal auf die Begründung des angefochtenen Urteils nach § 153 Abs. 2 SGG verweisen, wenn es dem Urteil des SG nichts hinzuzufügen hat und es keinen neuen Vortrag tatsächlicher oder rechtlicher Art gibt (BSGE 87, 95, 99 f = SozR 3-2500 § 35 Nr. 1 mwN).
  • BGH, 24.06.2004 - III ZR 215/03  

    Rechtsnatur von Schadensersatzansprüchen gegen Bedienstete einer gesetzlichen

    Auch wenn und soweit das nationale Wettbewerbsrecht (GWB und UWG) auf die Rechtsbeziehungen der Krankenkassen und ihrer Verbände zu den Leistungserbringern nicht (mehr) anwendbar sein sollte (in diesem Sinne BSGE 87, 95, 99; BSG NJW-RR 2002, 1691, 1693 f; offengelassen von BGH, Urteil vom 24. Juni 2003 - KZR 18/01 - VersR 2003, 1188 f), so sind die Leistungsanbieter gegen sie beeinträchtigendes bzw. diskriminierendes Verhalten der Krankenkassen jedenfalls durch Art. 3 und 12 GG geschützt, ohne daß es im vorliegenden Zusammenhang darauf ankommt, ob und inwieweit die von der Zivilrechtsprechung entwickelten Grundsätze über die Untersagung unlauteren Wettbewerbs von seiten der Krankenkassen in vollem Umfang auf die nunmehr ausschließlich öffentlich-rechtlichen Rechtsbeziehungen übertragen werden können (vgl. BSGE 89, 24, 33 f).
  • BSG, 24.11.2004 - B 3 KR 10/04 R  

    Krankenversicherung - Festsetzung von Arzneimittelfestbeträgen -

  • BSG, 01.03.2011 - B 1 KR 10/10 R  

    Krankenversicherung - Festbetragsfestsetzung - Anfechtbarkeit durch Versicherte -

  • VK Bund, 02.09.2010 - VK 1-79/10  
  • OLG Rostock, 02.07.2008 - 17 Verg 4/07  

    Vergabe - Rechtsweg bei gesetzlichen Krankenkassen

  • LSG Baden-Württemberg, 02.11.2009 - L 11 KR 3727/09  

    Rechtsstreit über Anspruch auf Unterlassung verschiedener negativer Äußerungen

  • LSG Berlin-Brandenburg, 27.02.2008 - L 7 B 112/07  

    Krankenversicherung - Ausschluss des Fertigarzneimittels Acomplia mit dem

  • OLG Düsseldorf, 18.11.2003 - 20 U 27/03  

    Blutzucker- und Blutdruckmessungen für Krankenhausmitglieder

  • OLG Rostock, 02.07.2008 - 17 Verg 2/08  

    Vergabe - Vollständiger Vorrang des SGG vor dem GWB?

  • SG Stuttgart, 20.12.2007 - S 10 KR 8604/07  

    Vergabe - Rabattverträge von Krankenkassen ausschreibungspflichtig?

  • SG Stuttgart, 20.12.2007 - S 10 KR 8404/07  

    Rechtsweg bei Streitigkeiten um Rabattverträge nach § 130a SGB 5

  • BSG, 24.01.2008 - B 3 SF 1/08 R  

    Rechtsweg für einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung im

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 20.09.2006 - L 4 KR 123/04  

    Krankenversicherung - Schadensersatzanspruch eines nichtärztlichen

  • SG Düsseldorf, 29.07.2009 - S 14 KA 166/07  

    Keine "Pille" nur zur Aknebehandlung: Arzt muss Regress leisten

  • SG Berlin, 01.08.2007 - S 112 KR 244/07  

    Festbetragsfestsetzungen - Streitgegenstand - Klagebefugnis von

  • LSG Bayern, 16.08.2002 - L 4 B 193/02  
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2003 - L 11 KA 95/01  

    Vertragsarztrecht

  • OLG Hamm, 14.12.2000 - 6 U 215/99  
  • SG Leipzig, 13.01.2006 - S 8 KR 466/05  
  • SG Marburg, 01.02.2012 - S 12 KA 16/11  

    Krankenversicherung - Versorgung mit empfängnisverhütenden Mitteln - Vollendung

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