Rechtsprechung
| BVerfG, 12.09.2001 - 1 BvR 2265/00 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- lexetius.com
- Bundesverfassungsgericht
- webshoprecht.de
Umfang zulässiger Werbung von Rechtsanwälten mit Interessengebieten
- IWW
- NWB SteuerXpert START
GG Art. 12 Abs. 1, Art. 5 Abs. 1 Satz 2, Art. 3 Abs. 1, Art. 101 Abs. 1 Satz 2
- jurawelt.com
Werbung durch Anwälte
- RA Kotz
Anwaltswerbung durch Angabe von Interessensgebiete und Kanzleiphilosophie - Verstoß gegen § 43 b BRAO?
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse (5)
- lexetius.com (Pressemitteilung)
Zum anwaltlichen Werberecht
- Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)
Zum anwaltlichen Werberecht
- 123recht.net (Kurzinformation)
Werbefreiheit von Anwälten // Ironie und Sprachwitz erlaubt
- jurawelt.com (Pressemitteilung)
Anwaltliches Werberecht
- lifeandlaw.de (Pressemitteilung)
Zum anwaltlichen Werberecht
Besprechungen u.ä.
- WEKA Datenschutz (Entscheidungsbesprechung)
Anwaltswerbung im Internet
Verfahrensgang
- BGH, 06.11.2000 - AnwSt (B) 10/99
- BVerfG, 12.09.2001 - 1 BvR 2265/00
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 2001, 3324
- VersR 2002, 1400
- MMR 2002, 45
- DVBl 2001, 1751
- AnwBl 2002, 56
Wird zitiert von ... (26)
- BGH, 27.01.2005 - I ZR 202/02
Optimale Interessenvertretung
Sie ist nur dann mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar, wenn sie im Einzelfall durch ausreichende Gründe des Gemeinwohls gerechtfertigt ist und im übrigen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entspricht (vgl. BVerfG, Beschl. v. 12.9.2001 - 1 BvR 2265/00, WRP 2001, 1284, 1285; Beschl. v. 4.8.2003 - 1 BvR 2108/02, GRUR 2003, 965 f. = WRP 2003, 1213; BGHZ 147, 71, 74 f. - Anwaltswerbung II;… BGH, Urt. v. 15.3.2001 - I ZR 337/98, WRP 2002, 71, 73 - Anwaltsrundschreiben). - BVerfG, 13.07.2005 - 1 BvR 191/05
Berufsrecht - Anpreisende Werbeaussagen sind zulässig, solange die …
aa) Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist der Wortsinn einzelner Passagen einer Werbung stets grundrechtsfreundlich im Kontext des gesamten Inhalts auszulegen (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats, NJW 2001, S. 3324 ). - BGH, 09.06.2011 - I ZR 113/10
Zertifizierter Testamentsvollstrecker
Ein auf einen solchen Verstoß gestütztes Unterlassungsgebot stellt keinen unzulässigen Eingriff in die verfassungsrechtlich garantierte Berufsausübungsfreiheit des Beklagten (Art. 12 Abs. 1 GG) dar (vgl. BVerfG, WRP 2001, 1284, 1285 Anwaltswerbung im Internet; GRUR 2003, 965, 966 Anwaltswerbung mit Sporterfolgen; BGH, GRUR 2010, 349 EKW-Steuerberater).
- BGH, 29.07.2009 - I ZR 77/07
EKW-Steuerberater
Sie ist nur dann mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar, wenn sie im Einzelfall durch ausreichende Gründe des Gemeinwohls gerechtfertigt ist sowie dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entspricht (vgl. BVerfG, Kammerbeschl. v. 12.9.2001 - 1 BvR 2265/00, WRP 2001, 1284, 1285; Kammerbeschl. v. 4.8.2003 - 1 BvR 2108/02, GRUR 2003, 965 f. = WRP 2003, 1213; BGHZ 147, 71, 74 f. - Anwaltswerbung II;… BGH, Urt. v. 27.1.2005 - I ZR 202/02, GRUR 2005, 521 - Optimale Interessenvertretung). - VG Gießen, 14.11.2007 - 21 BG 1275/07
Zulässigkeit der Werbung eines Arztes mittels eines Unternehmensfilms
Im Übrigen ist der Wortsinn einzelner Passagen einer Werbung stets grundrechtsfreundlich im Kontext des gesamten Inhalts auszulegen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 12.09.2001 - 1 BvR 2265/00 -, NJW 2001, 3324;… Beschluss vom 13.07.2005, a. a. O.).Der im Werbefernsehen ausgestrahlte und nach wie vor auf der Homepage des Antragstellers einsehbare sog. Unternehmensfilm von der Arztpraxis mit samt der Ablichtung des Antragstellers in Berufskleidung und teilweise bei der Patientenbehandlung verstößt, wobei dessen Inhalt nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts grundrechtsfreundlich im Kontext des gesamten Inhalts auszulegen ist (vgl. BVerfG, Beschluss vom 12.09.2001, a. a. O.;… Beschluss vom 13.07.2005, a. a. O.), nicht gegen den im Lichte von Art. 12 Abs. 1 GG und der vorgenannten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs auszulegenden § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 HWG.
Der sog. Unternehmensfilm des Antragstellers dient in seiner maßgeblichen Gesamtheit (vgl. BVerfG, Beschluss vom 12.09.2001, a. a. O.;… Beschluss vom 13.07.2005, a. a. O.) nur dazu, das Bild des Antragstellers in der Öffentlichkeit positiv zu zeichnen in dem Bemühen, Patienten zu gewinnen und bei diesen Sympathie für das - häufig emotional geprägte - Vertrauensverhältnis zwischen ihm und diesen zu erzielen (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 26.08.2003, a. a. O.;… Beschluss vom 13.07.2005, a. a. O.).
- BVerfG, 28.02.2003 - 1 BvR 189/03
Verurteilung eines Rechtsanwalts zur Unterlassung berufsbezogener Werbung
Einzeläußerungen wie die hier beanstandete Wortkombination der "optimalen Interessenwahrung" müssen im Kontext des gesamten Werbeinhalts grundrechtsfreundlich ausgelegt werden (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats, NJW 2001, S. 3324 f.). - OLG Frankfurt, 18.04.2002 - 6 U 256/01
Wettbewerbsrecht: Zulässige Werbeanzeige eines Steuerberaters trotz regelmäßiger …
Dabei ist das Werbeverhalten aus der Sicht der angesprochenen Verkehrskreise zu beurteilen (BVerfG, WRP 2001, 1284; BGH, WRP 2000, 1127 f. Steuerberateranzeige).Eine Werbeanzeige, die sich nicht auf das informationswesentliche Minimum beschränkt, sondern reklamehafte Elemente enthält, welche sich aus dem Inhalt, der Größe, der Aufmachung oder auch aus der Plazierung der Anzeige ergeben können, kann sich je nach den Umständen des Einzelfalles und nach Würdigung aller maßgebenden Gesichtspunkte im Ergebnis gleichwohl noch im Rahmen des Sachlichen halten (vgl. BVerfG, WRP 2001, 1284 Umfassende Rechtsberatung zu einer Anzeige mit positiver Selbstbewertung; BVerfG, WRP 2000, 720 - Sponsering; BGH, WRP 2000, 1127 Steuerberateranzeige zu einer halbseitigen Werbeanzeige; ferner auch OLG München, NJW 2000, 2824, zur Verteilung einer aufwendig gestalteten Broschüre durch eine Anwaltskanzlei an 30.000 Nichtmandanten).
- OLG München, 20.12.2001 - 29 U 4592/01
Rechtsanwälte - Unzulässige Werbung um Mandat
Sie umfasst daher auch die Aussendarstellung von selbständig Berufstätigen einschließlich der Werbung für die Inananspruchnahme ihrer Dienste (BVerfG WRP 2001, 1284, 1285 - Umfassende Rechtsberatung; WRP 2000, 700, 721 = NJW 2000, 3195; BGHZ 147, 71, 74 = WRP 2001, 923 = NJW 2001, 2087 - Anwaltswerbung II; NJW 2001, 2886 f - Anwaltsrundschreiben; jeweils mwN). - OLG Hamm, 11.02.2003 - 4 U 148/02
Mögliche wettbewerbswidrige Anwaltswerbung in einem Telefonbuch
Denn § 7 Abs. 1 BORA enthält im Hinblick auf den Begriff "Interessenschwerpunkt" nur eine unvollkommene Regelung (BVerfG WRP 2001, 1284, 1286 = NJW 2001, 3324, 3325 -Umfassende Rechtsberatung). - KG, 30.09.2005 - 9 U 21/04
Das allgemeine Persönlichkeitsrecht eines Unternehmens wird verletzt durch …
Werbung ist weit zu verstehen, als Verhalten, das darauf angelegt ist, andere dafür zu gewinnen, die Leistung desjenigen in Anspruch zu nehmen, für den geworben wird (BVerfG NJW 2001, 3324). - OLG Frankfurt, 14.10.2004 - 6 U 198/03
Werbung des Rechtsanwalts: Reichweite des berufsrechtlichen Sachlichkeitsgebot
- OVG Nordrhein-Westfalen, 05.03.2003 - 13 B 2338/02
- OLG Zweibrücken, 26.09.2002 - 4 U 185/01
Zulässigkeit der Werbung von Lohnsteuerhilfevereinen
- AGH Rheinland-Pfalz, 24.11.2004 - 2 AGH 13/04
- AGH Baden-Württemberg, 11.12.2004 - AGH 15/03
- AGH Niedersachsen, 29.12.2004 - AGH 13/04
- OGH Österreich, 26.05.2004 - 7 Ob 83/04p
- AGH Nordrhein-Westfalen, 09.09.2005 - 1 ZU 9/05
- AnwG Karlsruhe, 04.10.2005 - AG 8/04-II 6/2004
- AGH Thüringen, 04.02.2003 - AGH 8/01
- AGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - AGH 33/01
- AGH Bayern, 10.07.2002 - BayAGH I - 20/01
- AGH Thüringen, 20.12.2002 - AGH 6/01
- AGH Niedersachsen, 26.02.2003 - AGH 31/02
- AGH Nordrhein-Westfalen, 21.03.2003 - 1 ZU 70/02
- AGH Bayern, 24.06.2004 - BayAGH II - 3/04
