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   BVerfG, 15.12.1987 - 2 BvL 11/86   

Volltextveröffentlichungen

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    Vereinbarkeit des § 70 Abs. 3 SGB IV mit dem rechtsstaatlichen Bestimmtheitsgrundsatz und der "Selbstverwaltungsgarantie der Versicherungsträger"

Verfahrensgang

  • SG Stuttgart, 26.09.1986 - S 6 A 165/85
  • BVerfG, 15.12.1987 - 2 BvL 11/86

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGE 77, 340



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BVerfG, 09.06.2004 - 2 BvR 1248/03  

    Verfassungsbeschwerden gegen Risikostrukturausgleich erfolglos

    Sozialpolitische Entscheidungen des Gesetzgebers sind hinzunehmen, solange seine Erwägungen weder offensichtlich fehlsam noch mit der Wertordnung des Grundgesetzes unvereinbar sind (vgl. BVerfGE 77, 340 ; 89, 365 ).

    Da sich dem Grundgesetz zudem eine Verfassungsgarantie des bestehenden Systems der Sozialversicherung nicht entnehmen lässt, können Sozialversicherungsträger aus dem Selbstverwaltungsgrundsatz eine Grundrechtsträgerschaft nicht ableiten (vgl. BVerfGE 21, 362 ; 77, 340 ).

    Im Hinblick auf Sozialversicherungsträger hat das Bundesverfassungsgericht im Selbstverwaltungsgrundsatz lediglich eine innerstaatliche Organisationsform der Dezentralisation erblickt, aus der die Grundrechtsfähigkeit von Krankenkassen und anderen Sozialversicherungsträgern nicht abgeleitet werden kann (vgl. BVerfGE 21, 362 ; 39, 302 ; 61, 82 ; 77, 340 ; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 20. September 1995 - 1 BvR 597/95 -, NJW 1996, S. 1588 ; Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 1. September 2000 - 1 BvR 178/00 -, NVwZ-RR 2001, S. 93; vgl. zum Vorstehenden auch Bethge AöR 104 (1979), S. 54 ).

  • BVerfG, 08.02.1994 - 1 BvR 1237/85  

    Verfassungsmäßigkeit ungleicher Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung

    Aus Art. 74 Nr. 12 GG und Art. 87 Abs. 2 GG ergibt sich weder ein Änderungsverbot noch ein bestimmtes Gestaltungsgebot (vgl. BVerfGE 11, 105 [112 f.]; 21, 362 [371]; 23, 12 [22 f.]; 36, 383 [393]; 39, 302 [314 f.]; 77, 340 [344]).
  • BVerfG, 22.07.2009 - 2 BvL 3/09  

    Richtervorlage zur Frage der Wehrgerechtigkeit unzulässig

    Da der Begründungszwang des § 80 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG das Bundesverfassungsgericht entlasten soll, muss der Vorlagebeschluss aber aus sich heraus verständlich sein und die rechtlichen Erwägungen erschöpfend darlegen (vgl. BVerfGE 68, 311 ; 77, 340 ; 83, 111 ).
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  • BSG, 27.06.2001 - B 6 KA 7/00 R  

    Kassen (zahn) ärztliche Vereinigung - Einsetzung eines Staatsbeauftragten -

    Darauf erstreckt sich die Vorschrift des § 79a SGB V. Dies so zu bestimmen, hält sich im Rahmen der Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers jedenfalls in Selbstverwaltungsbereichen, die wie hier nur gesetzlich geregelt und nicht verfassungsrechtlich garantiert sind (vgl BVerfGE 39, 302, 314 f; 77, 340, 344; 89, 365, 377 mwN).
  • BVerfG, 06.06.1989 - 2 BvL 6/89  

    Verfassungsmäßigkeit der Aufenthaltsbeschränkung von Asylsuchenden

    Deshalb hätte das vorlegende Gericht seinen hiervon abweichenden Maßstab in Auseinandersetzung mit der vorliegenden verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung näher begründen müssen (vgl. BVerfGE 77, 340 [344]).
  • BSG, 07.08.1991 - 1 RR 7/88  

    Genehmigungsfähigkeit von Satzungsregelungen

    Es ist schon zweifelhaft, ob und inwieweit sich eine - an sich nicht grundrechtsfähige - Krankenkasse im Genehmigungsverfahren auf den Gleichbehandlungsgrundsatz berufen kann (vgl dazu BVerfGE 21, 362, 372 ff; 75, 192, 200 f; 77, 340, 344).
  • BSG, 23.03.2006 - B 3 KR 13/05 R  

    Künstlersozialversicherung - Versicherungspflicht - Tätigkeit als Wissenschaftler

    Das Grundgesetz verpflichtet ihn dazu nicht (BVerfGE 27, 253; 59, 172; 77, 340; Jarass/Pieroth, GG, 7. Aufl 2004, Art. 20 RdNr 102 ff).
  • BVerfG, 14.11.1990 - 1 BvL 10/89  

    Anforderungen an die Zulässigkeit einer Richtervorlage nach Art. 100 Abs. 1

    Da der Begründungszwang des § 80 Abs. 2 S. 1 BVerfGG das Bundesverfassungsgericht entlasten soll, muß der Beschluß aus sich heraus verständlich sein und die rechtlichen Erwägungen erschöpfend darlegen (vgl. BVerfGE 77, 340 [342 f.]).
  • BSG, 27.02.1997 - 6 BKa 20/96  
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) läßt sich dem Grundgesetz eine Verfassungsgarantie des bestehenden Systems der Sozialversicherung oder doch seiner tragenden Organisationsprinzipien nicht entnehmen (vgl BVerfGE 39, 302, 314 [BVerfG 09.04.1975 - 2 BvR 879/73]; 77, 340, 344).

    Demgemäß können Versicherungsträger aus dem Selbstverwaltungsgrundsatz eine Grundrechtsträgerschaft nicht ableiten (BVerfGE 77, 340, 344; ebenso schon BVerfGE 21, 362, 377).

  • BSG, 20.06.1990 - 1 RR 5/88  

    Begründung eines Zwangsetatisierungsbescheides

    Das BVerfG hat mit Beschluß vom 15. Dezember 1987 (BVerfGE 77, 340 ) die Vorlage für unzulässig erklärt.
  • BVerfG, 09.02.1993 - 1 BvL 18/92  

    Anforderungen an eine Richtervorlage nach Art. 100 Abs. 1 GG

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