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   BVerfG, 19.01.1965 - 2 BvL 8/62   

Volltextveröffentlichungen

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    Verfassungsmäßigkeit des § 465 Abs. 1 S. 1 StPO

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

  • AG Krefeld, 06.06.1962 - 2a Cs 1089/62
  • BVerfG, 19.01.1965 - 2 BvL 8/62

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGE 18, 302
  • NJW 1965, 387
  • MDR 1965, 359



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BVerfG, 27.06.2006 - 2 BvR 1392/02  

    Auferlegung von Gutachterkosten bei gerichtlichen Entscheidungen über die

    Das Bundesverfassungsgericht hat die Vereinbarkeit der strafprozessrechtlichen Kostenregelungen einschließlich des darin verankerten Veranlassungsprinzips wiederholt bejaht (vgl. BVerfGE 18, 302 ; 31, 137 ; Beschluss des Dreierausschusses des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 25. Juni 1984 - 2 BvR 1383/82 -, EuGRZ 1986, S. 439; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 4. Januar 1990 - 2 BvR 1720/89 - ; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 16. August 1994 - 2 BvR 902/04 - ; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 17. März 1999 - 2 BvR 2248/98 -, NStZ-RR 1999, S. 255; implizit durch Normanwendung:BVerfGE 85, 134 ; 98, 169 ).

    Der Kostenzuordnung gemäß § 465 StPO liegt der Veranlassungsgedanke zu Grunde (vgl. BVerfGE 18, 302 ; BGHSt 25, 109 ; Franke, in: Karlsruher Kommentar zur StPO, 5. Aufl. 2003, § 465 Rn. 1; Hilger, in: Löwe-Rosenberg, StPO, 25. Aufl., Stand: 1. April 2000, vor § 464 Rn. 15; Meyer-Goßner, StPO, 48. Aufl. 2005, vor § 464 Rn. 3; Meier, Die Kostenlast des Verurteilten, 1991, S. 39; Foellmer, a.a.O., S. 73; a.A. BGHSt 14, 391 ).

    Das Bundesverfassungsgericht hat das Veranlassungsprinzip im strafprozessualen Kostenrecht wiederholt als mit dem Grundgesetz vereinbar angesehen (vgl. BVerfGE 18, 302 ; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 16. August 1994 - 2 BvR 902/94 - ).

  • BVerfG, 28.06.2006 - 2 BvR 1596/01  
    Das Bundesverfassungsgericht hat die Vereinbarkeit der strafprozessrechtlichen Kostenregelungen einschließlich des darin verankerten Veranlassungsprinzips wiederholt bejaht (vgl. BVerfGE 18, 302 [304]; - 31, 137 [139]; Beschluss des Dreierausschusses des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 25. Juni 1984 - 2 BvR 1383/82 -, EuGRZ 1986, S. 439; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 4. Januar 1990 - 2 BvR 1720/89 - [Juris]; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 16. August 1994 - 2 BvR 902/04 - [Juris]; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 17. März 1999 - 2 BvR 2248/98 -, NStZ-RR 1999, S. 255; implizit durch Normanwendung: BVerfGE 85, 134 [143 f.]; - 98, 169 [203]).

    Der Kostenzuordnung gemäß § 465 StPO liegt der Veranlassungsgedanke zu Grunde (vgl. BVerfGE 18, 302 [304]; BGHSt 25, 109 [118]; Franke, in: Karlsruher Kommentar zur StPO, 5. Aufl. 2003, § 465 Rn. 1; Hilger, in: Löwe-Rosenberg, StPO, 25. Aufl., Stand: 1. April 2000, vor § 464 Rn. 15; Meyer-Goßner, StPO, 48. Aufl. 2005, vor § 464 Rn. 3; Meier, Die Kostenlast des Verurteilten, 1991, S. 39; Foellmer, a. a. O., S. 73; a. A. BGHSt 14, 391 [394]).

    Das Bundesverfassungsgericht hat das Veranlassungsprinzip im strafprozessualen Kostenrecht wiederholt als mit dem Grundgesetz vereinbar angesehen (vgl. BVerfGE 18, 302 [304]; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 16. August 1994 - 2 BvR 902/94 - [Juris]).

  • BVerfG, 07.10.2003 - 2 BvR 2118/01  

    Dolmetscherkosten im Strafverfahren

    Im Falle der Verurteilung des Angeklagten wird zwar das staatliche Verfolgungsinteresse bestätigt, sodass die Auferlegung der Kosten des Strafverfahrens grundsätzlich gerechtfertigt ist (vgl. BVerfGE 18, 302 ; 31, 137 ).
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  • BVerfG, 19.07.1972 - 2 BvL 7/71  

    Zeugnisverweigerungsrecht für Sozialarbeiter

    Diese Vorschrift ist nachkonstitutionelles Recht, weil bei dem Erlaß des Gesetzes zur Wiederherstellung der Rechtseinheit auf dem Gebiete der Gerichtsverfassung, der bürgerlichen Rechtspflege, des Strafverfahrens und des Kostenrechts vom 12. September 1950 (BGBl. I S. 455) auch für den Gesamtinhalt der Strafprozeßordnung das volle Gesetzgebungsverfahren durchgeführt worden ist (BVerfGE 8, 210 [213 f.]; 18, 302 [303 f]; 31, 43 [45]).
  • BVerfG, 28.03.1984 - 2 BvR 275/83  

    Anrechnung der Gebühren des zur Verfahrenssicherung bestellten

    c) Der allgemeine Gesichtspunkt einer Verursachung des Strafverfahrens durch vorangegangenes strafbares Verhalten vermag eine Überbürdung der Pflichtverteidigervergütung auf den Angeklagten nur zu rechtfertigen, wenn dieser verurteilt wird (vgl. BVerfGE 18, 302 (304); 31, 137 (139)).
  • BVerfG, 17.03.1999 - 2 BvR 2248/98  

    Kostenhaftung des Betroffenen für vorläufige Unterbringung und Untersuchungshaft

    Zureichender Grund für die Übernahme der nach § 464 a StPO genannten Kosten ist allein der Umstand, daß der Verurteilte durch sein Verhalten Anlaß zur Durchführung eines gegen ihn gerichteten Strafverfahrens gegeben hat (vgl. BVerfGE 18, 302 ; 31, 137 ).
  • BVerfG, 08.06.1971 - 2 BvL 17/70  

    Verfassungsmäßigkeit des § 465 Abs. 1 S. 1 StPO

    Der Vorlage stehe der Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Januar 1965 - 2 BvL 8/62 -, wonach die hier vorgelegte Bestimmung mit dem Grundgesetz vereinbar sei (BVerfGE 18, 302 ), nicht entgegen.

    Durch Beschluß vom 19. Januar 1965 - 2 BvL 8/62 - hat das Bundesverfassungsgericht in einem Verfahren nach Art. 100 Abs. 1 GG festgestellt, daß § 465 Abs. 1 Satz 1 StPO - in der seither nicht geänderten Fassung - mit dem Grundgesetz vereinbar ist (BVerfGE 18, 302 ).

  • BVerfG, 21.06.1977 - 2 BvL 2/76  

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an das Bestimmtheitsgebot bei

    Über die Vorlage kann daher nach § 24 BVerfGG entschieden werden (vgl BVerfGE 9, 334 (336); 18, 302 (304)).
  • BVerfG, 26.05.1976 - 2 BvL 13/75  

    Verfassungsmäßigkeit des § 4 Abs. 3 des Gesetzes über das Verfahren in

    Über die Vorlage kann daher nach § 24 BVerfGG entschieden werden (BVerfGE 9, 334 [336]; 18, 302 [304]).
  • BVerfG, 01.10.1968 - 2 BvL 6/67  

    Gemeinsame Amtsgerichte

    d) § 58 Abs. 1 Satz 1 GVG ist nachkonstitutionelles Recht, weil der Bundesgesetzgeber bereits mit dem Rechtsvereinheitlichungsgesetz vom 12. September 1950 (BGBl. I S. 455) das Gerichtsverfassungsgesetz in seinem ganzen Umfang neu beschlossen hat (BVerfGE 8, 210 [213 f.]; 10, 185 [191 f.]; 18, 302 [303 f.]).
  • BVerfG, 16.08.1994 - 2 BvR 902/94  

    Verfassungsmäßigkeit der Belastung des Nebenklägers mit den notwendigen Auslagen

  • BVerfG, 14.06.1978 - 2 BvL 2/78  

    Hessisches Pressegesetz

  • BVerfG, 27.04.1971 - 2 BvL 31/71  

    Verfassungsmäßigkeit der ermittlungsrichterlichen Verpflichtung zur Durchführung

  • BVerfG, 12.01.1971 - 2 BvL 18/70  

    Verfassungsmäßigkeit des § 426 Abs. 2 AO

  • OLG Karlsruhe, 30.04.2007 - 2 Ws 332/05  

    Arbeitspflicht in der Sicherungsverwahrung; Auferlegung von Haftkosten

  • OLG Nürnberg, 23.03.2009 - 1 Ws 94/09  

    Führungsaufsicht: Kostentragungspflicht für notwendige Kosten zur Erfüllung von

  • KG, 23.12.2008 - 1 Ws 1/07  

    Strafverfahren: Abrechnung von Sachverständigenkosten für Wirtschaftsreferenten

  • BGH, 28.07.1966 - 4 StR 625/65  
  • BGH, 18.07.1978 - 5 StR 339/78  
  • KG, 23.07.1999 - 5 Ws 437/99  
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