Rechtsprechung
| BVerfG, 24.11.1981 - 2 BvC 1/81 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- DFR
Briefwahl II
- wahlrecht.de
Briefwahl
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Ausgabe von Briefwahlunterlagen an sog. Wahlhelfer
Zeitschriftenfundstellen
- BVerfGE 59, 119
- NJW 1982, 869
Wird zitiert von ... (44)
- BVerfG, 03.03.2009 - 2 BvC 3/07
Wahlcomputer
Dem Gesetzgeber steht bei der Konkretisierung der Wahlrechtsgrundsätze ein weiter Entscheidungsspielraum zu, innerhalb dessen er entscheiden muss, ob und inwieweit Abweichungen von einzelnen Wahlrechtsgrundsätzen im Interesse der Einheitlichkeit des ganzen Wahlsystems und zur Sicherung der mit ihm verfolgten staatspolitischen Ziele gerechtfertigt sind (vgl. BVerfGE 3, 19 ; 59, 119 ; 95, 335 ).Es ist nicht Aufgabe des Gerichts, darüber zu befinden, ob der Gesetzgeber innerhalb seines Ermessensbereichs zweckmäßige oder rechtspolitisch erwünschte Lösungen gefunden hat (vgl. BVerfGE 59, 119 ).
So lassen sich Beschränkungen der öffentlichen Kontrolle der Stimmabgabe bei der Briefwahl ( § 36 BWG) mit dem Ziel begründen, eine möglichst umfassende Wahlbeteiligung zu erreichen und damit dem Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl Rechnung zu tragen (vgl. BVerfGE 21, 200 ; 59, 119 ).
- BVerfG, 24.01.2001 - 1 BvR 2623/95
Fernsehaufnahmen im Gerichtssaal II
Haben sich aber die Verhältnisse offensichtlich geändert, ist der Gesetzgeber zumindest zur Prüfung verpflichtet, ob Bedarf zur Novellierung älterer Normen besteht (vgl. BVerfGE 56, 54 ; 59, 119 ; 88, 203 ; stRspr). - BVerfG, 03.07.2008 - 2 BvC 1/07
Landeslisten
Ein Wahlfehler liegt immer dann vor, wenn durch die geltend gemachte Rechtsverletzung die gesetzmäßige Zusammensetzung der zu wählenden Körperschaft berührt sein kann (vgl. BVerfGE 29, 154 ; 40, 11 ; 59, 119 ).
- BVerfG, 10.04.1997 - 2 BvF 1/95
Überhangmandate II
Dem Bundesgesetzgeber ist hier ein weiter Gestaltungsspielraum eingeräumt (vgl. BVerfGE 3, 19 [24]; 59, 119 [124]).Allerdings darf der Gesetzgeber Abweichungen von den Wahlgrundsätzen nur zulassen, wenn der Verfassung hierfür eine ausreichende Ermächtigung zu entnehmen ist (BVerfGE 48, 64 [82]; 57, 43 [57]; 58, 177 [191]), wenn die Abweichungen zur Sicherung der mit einer demokratischen Wahl verfolgten staatspolitischen Ziele geboten sind (vgl. BVerfGE 6, 84 [92 f.]; 51, 222 [236]; vgl. ferner BVerfGE 13, 243 [247]; 51, 222 [238]; 71, 81 [97]) oder wenn es nötig ist, einen der Wahlrechtsgrundsätze im Interesse der Durchführung der übrigen einzuengen (vgl. BVerfGE 3, 19 [24]; 59, 119 [124]).
(3) Einer Ausgleichsregelung steht nicht das Erfordernis entgegen, praktische Konkordanz zwischen den Wahlrechtsgrundsätzen herzustellen (vgl. dazu BVerfGE 3, 19 [24]; 59, 119 [124]).
Dem Gesetzgeber wäre insoweit ein Gestaltungsspielraum eröffnet, den er nicht überschreitet, wenn er die Prinzipien mit sachgerechten Erwägungen gewichtet (vgl. dazu BVerfGE 59, 119 [125]; sowie Beschlüsse der 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Oktober 1994 2 BvR 347/93 -, Umdruck S. 10 f. und vom 30. April 1996 - 2 BvL 20/94 -,.
- BVerfG, 28.11.1984 - 1 BvR 1157/82
Rechnungszinsfuß
Sollten sich in Zukunft die wirtschaftlichen Verhältnisse so einschneidend ändern, daß die Grundlage der gesetzgeberischen Entscheidung durch neue, im Zeitpunkt des Gesetzeserlasses noch nicht abzusehende Entwicklungen entscheidend in Frage gestellt wird, dann kann der Gesetzgeber von Verfassungs wegen gehalten sein zu überprüfen, ob die ursprüngliche Entscheidung auch unter den veränderten Umständen aufrechtzuerhalten ist (vgl. BVerfGE 49, 89 [130]; 50, 290 [335]; 56, 54 [78]; 57, 139 [162]; 59, 119 [127]). - BVerfG, 12.12.1991 - 2 BvR 562/91
Wahlprüfungsumfang
Insbesondere findet das in ständiger Rechtsprechung (vgl. BVerfGE 40, 11 [30 ff.]; 59, 119 [123 f.]; zuletzt BVerfGE 79, 50 [50]) anerkannte Gebot, den Wahleinspruch innerhalb der Einspruchsfrist substantiiert zu begründen, seine prinzipielle Rechtfertigung in dem Interesse an der raschen und verbindlichen Klärung der ordnungsgemäßen Zusammensetzung des Parlaments. - VerfGH Saarland, 29.09.2011 - Lv 4/11 Insbesondere findet das in ständiger Rechtsprechung (vgl. BVerfGE 40, 11, 30 ff.; 59, 119, 123 f.) anerkannte Gebot, den Wahleinspruch innerhalb der Einspruchsfrist substantiiert zu begründen, seine prinzipi-.
Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts verlangt allerdings nicht, dass sich die Differenzierungen von Verfassungs wegen als zwangsläufig oder notwendig darstellen, wie dies etwa in Fällen der Kollision der Wahlrechtsgleichheit mit den übrigen Wahlrechtsgrundsätzen oder anderen Grundrechten der Fall sein kann (vgl. BVerfGE 14, 121, 133, 136 f.; 59, 119, 125).
Haben sich aber die Verhältnisse offensichtlich geändert, ist der Gesetzgeber zumindest zur Prüfung verpflichtet, ob Bedarf zur Novellierung älterer Normen besteht (vgl. BVerfGE 56, 54, 78 f.; 59, 119, 127; 88, 203, 309 f.; vgl. zusammenfassend BVerfGE 103, 44, 75 abw. Meinung).
- BVerfG, 09.10.1984 - 2 BvL 10/82
Laternengarage
Insoweit haben der Bundesgesetz- und Verordnungsgeber jedenfalls ihrer verfassungsrechtlichen Pflicht Genüge getan, die jeweiligen Regelungen angesichts der veränderten Umstände rechtzeitig zu überprüfen und anzupassen (vgl. BVerfGE 49, 89 [130 ff.] = NJW 1979, 359; BVerfGE 50, 290 [335, 352, 377 ff.] = NJW 1979, 699; BVerfGE 55, 274 [308]; 59, 119 [127] = NJW 1982, 869). - BVerfG, 10.04.1997 - 2 BvC 3/96
Grundmandatsklausel
a) Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts verlangt allerdings nicht, daß sich die Differenzierungen von Verfassungs wegen als zwangsläufig oder notwendig darstellen, wie dies etwa in Fällen der Kollision der Wahlrechtsgleichheit mit den übrigen Wahlrechtsgrundsätzen oder anderen Grundrechten der Fall sein kann (vgl. BVerfGE 14, 121 [133, 136 f.]; 59, 119 [125]). - BVerfG, 15.01.2009 - 2 BvC 4/04
Wahlprüfungsbeschwerde nach Bundestagsauflösung
Der Grundsatz der Amtsermittlung befreit den Beschwerdeführer nicht davon, die Gründe der Wahlprüfungsbeschwerde in substantiierter Weise darzulegen (vgl. BVerfGE 40, 11 ), mag dies im Einzelfall auch mit Schwierigkeiten insbesondere im tatsächlichen Bereich verbunden sein (vgl. BVerfGE 40, 11 ; 59, 119 ; 66, 369 ). - BVerfG, 21.04.2009 - 2 BvC 2/06
Nachwahl
- BVerfG, 23.11.1993 - 2 BvC 15/91
Wahlprüfungsverfahren
- VG Frankfurt/Main, 25.05.2005 - 7 E 7098/03
Briefwahlunterlagen; mehrere Wahlgänge; Antragsformular
- BVerwG, 13.05.1998 - 6 P 9.97
Anfechtung einer Personalratswahl; Anfechtungsfrist; Anfechtungsgrund; …
- BVerfG, 18.02.2009 - 2 BvC 9/04
Erledigung einer Wahlprüfungsbeschwerde mangels Darlegung der Betroffenheit von …
- BVerfG, 31.01.2012 - 2 BvC 3/11
Einteilung der Wahlkreise auf der Grundlage der deutschen Wohnbevölkerung …
- VerfGH Bayern, 17.02.2005 - 99-III-03
Gültigkeit der Landtagswahl 2003
- BVerfG, 10.01.1991 - 2 BvR 550/90
Verbot des Tragens von Ohrschmuck durch männliche Zollbeamte
- BVerwG, 24.07.1996 - 8 B 147.96
- VG Oldenburg, 22.01.2008 - 1 A 5201/06
Zu den Anforderungen an die freie und geheime Briefwahl; Briefwahl; Kommunalwahl; …
- StGH Hessen, 14.06.2006 - P.St. 1910
Wahlprüfungsbeschwerde: Kein erheblicher Wahlfehler bei Landtagswahl 2003 - …
- VG Darmstadt, 18.09.2008 - 3 E 1286/06
Verwaltungsgericht Darmstadt erklärt Briefwahl bei der Kommunalwahl 2006 in …
- StGH Bremen, 22.05.2008 - St 1/08
Wahlprüfungsbeschwerden der B. H. V. unabhängige Wählervereinigung
- BVerfG, 11.10.1988 - 2 BvC 5/88
Darlegungsanforderungen im Wahlprüfungsbeschwerdeverfahren
- VerfGH Thüringen, 11.03.1999 - VerfGH 30/97
Individualverfassungsbeschwerde; Kreistagswahl; Wahlanfechtung; Kommunalwahl; …
- VerfG Hamburg, 04.03.1992 - HVerfG 3/92
Ungültigerklärung von Teilen des Hamburger Bürgerschaftswahl 1991
- BSG, 29.06.1994 - 1 RR 4/92
RVO § 253 Abs. 1, § 225a Abs. 1, § 248 Nr. 1; SGB V § 147 Abs. …
- OLG Düsseldorf, 18.01.2001 - 10 U 152/99
Umfang des Schadensersatzes bei vorzeitiger Kündigung eines Mietvertrages wegen …
- StGH Hessen, 14.06.2006 - P.St. 1912
- VGH Hessen, 16.11.1989 - 6 UE 4294/88
Wahlprüfungsklage; Wahlvorstand als richtiger Beklagter; Zur Bekanntgabe des …
- StGH Hessen, 14.06.2006 - P.St. 1913
- BVerwG, 29.08.1985 - 7 B 166.85
- BVerwG, 03.03.2003 - 6 P 14.02
Anordnung schriftlicher Stimmabgabe; Recht zur persönlichen Stimmabgabe; …
- BGH, 19.10.1983 - VIII ZR 169/82
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 08.03.2007 - LVG 10/06
- VerfG Brandenburg, 19.08.2010 - VfGBbg 25/10
Art 22 Abs 3 S 1 Verf BB, § 20 Abs 1 S 2 VerfGG BB, § 59 Abs 1 S 1 Hs 2 VerfGG …
- BVerfG, 18.10.2011 - 2 BvC 5/11
Anfechtung der Bundestagswahl wegen Nichtzulassung der Initiative "Die Partei" …
- OVG Rheinland-Pfalz, 03.12.1991 - 7 A 10305/91
- OVG Bremen, 22.05.2008 - St 1/08
Zum Ausschluss der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand im Wahlprüfungsverfahren
- VG Frankfurt/Main, 12.09.2003 - 7 E 2628/02
Verwaltungsgericht Frankfurt am Main hält Modalitäten des Wahlverfahrens in der …
- VG Köln, 06.02.2012 - 4 K 241/10
- BVerwG, 19.04.1996 - 8 B 66.96
- VGH Hessen, 03.02.1987 - 2 UE 1717/86
§ 25 KredWG, § 26 KredWG, § 27 KredWG, § 6 KomWO HE, § 17 Abs 3 …
- VG Düsseldorf, 10.05.2001 - 1 L 1142/01
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