Rechtsprechung
   BVerwG, 04.04.2000 - 7 B 190.99   

Volltextveröffentlichungen

Verfahrensgang

  • VG Leipzig, 21.07.1999 - 2 K 654/95
  • BVerwG, 04.04.2000 - 7 B 190.99



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BVerwG, 06.06.2002 - 4 CN 4.01  

    Vorhaben- und Erschließungsplan; Bindung an Baunutzungsverordnung;

    Eine unter Rechtsschutzgesichtspunkten etwaige wechselseitige Stärkung der Verfahrenspositionen des Plangebers und beizuladender Dritter, die gemeinsam die Nichtigerklärung des Plans abzuwehren suchen, ist mit dem Rechtsinstitut der Beiladung nicht bezweckt (vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 4. April 2000 - BVerwG 7 B 190.99 - VIZ 2000, 661 : zum wechselseitigen Verhältnis mehrerer notwendig Beizuladender).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kann ein zu Unrecht nicht Beigeladener die Entscheidung der Vorinstanz nicht mit einem Rechtsmittel angreifen; zur Einlegung eines Rechtsmittels ist danach nur berechtigt, wer schon in der Vorinstanz Beteiligter war (BVerwG, Urteil vom 26. August 1971 - BVerwG 8 C 44.70 - BVerwGE 38, 290 ; s. ferner: Beschluss vom 7. Februar 1995 - BVerwG 1 B 14.95 - Buchholz 310 § 65 VwGO Nr. 117; Beschluss vom 4. April 2000 - BVerwG 7 B 190.99 - a.a.O., S. 661 m.w.N.).

  • BVerwG, 16.09.2009 - 8 B 75.09  

    Beiladung, notwendige Beiladung, Beklagter, Beschwer.

    Dieser Grundsatz gilt auch für die Rüge, eine notwendige Beiladung sei versäumt worden (Beschluss vom 4. April 2000 - BVerwG 7 B 190.99 - VIZ 2000, 661 f.).

    Die notwendige Beiladung nach § 65 Abs. 2 VwGO bezweckt nicht, die Verfahrensposition des einen oder anderen Prozessbeteiligten zu stärken und in dessen Interesse die Möglichkeiten der Sachaufklärung zu erweitern (Urteil vom 7. Februar 1986 - BVerwG 4 C 30.84 - BVerwGE 74, 19 = Buchholz 406.11 § 36 BBauG Nr. 36; Beschlüsse vom 21. Februar 2000 - BVerwG 8 B 364.99 - n.v. , vom 4. April 2000 - BVerwG 7 B 190.99 - a.a.O. und vom 22. April 2003 - BVerwG 8 B 144.02 - Buchholz 310 § 65 VwGO Nr. 143 S. 13).

    Wer ordnungsgemäß am Verfahren beteiligt war und entsprechend auf das Verfahrensergebnis einwirken konnte, wird durch das Unterbleiben der notwendigen Beiladung eines anderen nicht in eigenen Rechten berührt (vgl. Beschluss vom 4. April 2000 - BVerwG 7 B 190.99 - a.a.O. zur Rechtsstellung des Beigeladenen).

    Dass der 7. Senat damit keine abweichende Auffassung zum Erfordernis einer Beschwer vertreten hat, lässt sich seinem späteren Beschluss vom 4. April 2000 (a.a.O.) entnehmen, mit dem der 7. Senat die Rüge eines Beteiligten, auch andere Personen hätten gemäß § 65 Abs. 2 VwGO beigeladen werden müssen, ausdrücklich wegen fehlender Beschwer zurückgewiesen hat.

  • BVerwG, 14.11.2005 - 4 BN 51.05  

    Änderungssatzung; Rechtswidrigkeitszusammenhang; Beiladung;

    Eine unter Rechtsschutzgesichtspunkten etwaige wechselseitige Stärkung der Verfahrenspositionen des Plangebers und beizuladender Dritter, die gemeinsam die Nichtigerklärung des Plans abzuwehren suchen, ist mit dem Rechtsinstitut der Beiladung nicht bezweckt (vgl. BVerwG, Urteil vom 6. Juni 2002, a.a.O. und Beschluss vom 4. April 2000 - BVerwG 7 B 190.99 - VIZ 2000, 661 ).
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  • BVerwG, 14.11.2005 - 4 BN 52.05  
    Eine unter Rechtsschutzgesichtspunkten etwaige wechselseitige Stärkung der Verfahrenspositionen des Plangebers und beizuladender Dritter, die gemeinsam die Nichtigerklärung des Plans abzuwehren suchen, ist mit dem Rechtsinstitut der Beiladung nicht bezweckt (vgl. BVerwG, Urteil vom 6. Juni 2002, a.a.O. und Beschluss vom 4. April 2000 BVerwG 7 B 190.99 VIZ 2000, 661 ).
  • BVerwG, 14.11.2005 - 4 BN 50.05  
    Eine unter Rechtsschutzgesichtspunkten etwaige wechselseitige Stärkung der Verfahrenspositionen des Plangebers und beizuladender Dritter, die gemeinsam die Nichtigerklärung des Plans abzuwehren suchen, ist mit dem Rechtsinstitut der Beiladung nicht bezweckt (vgl. BVerwG, Urteil vom 6. Juni 2002, a.a.O. und Beschluss vom 4. April 2000 BVerwG 7 B 190.99 VIZ 2000, 661 ).
  • LSG Sachsen-Anhalt, 21.04.2009 - L 10 KR 45/08  
    Das Unterlassen der einfachen Beiladung stellt keinen Verfahrensfehler dar (BSG vom 23.5. 1989 - 2 BU 178/88, HV-INFO 1989, 2058 ff; BVerwG vom 5.7.1974 - IV C 50.72 DVBl 1974, 767 f); zudem kann der Kläger dadurch nicht beschwert sein (dazu BVerwG vom 4.4. 2000 - 7 B 190/99, VIZ 2000, 661 f).

    Das Unterlassen einer nach § 75 Abs. 2, 1. Alt. SGG notwendigen Beiladung ist ein Verfahrensmangel (BSG vom 21.7. 1981 - 7 RAr 26/80, SozR 1500 § 75 Nr. 37), wobei allerdings fraglich ist, ob der Kläger dadurch in seinen Rechten verletzt sein kann, dass ein Dritter nicht beigeladen wurde (verneinend im Rahmen einer Nichtzulas-sungsbeschwerde BVerwG vom 4.4. 2000 - 7 B 190/99, a.a.O.).

  • BVerwG, 19.05.2009 - 5 B 6.09  

    Auschluss einer Restitution aufgrund der Widmung und Verwendung eines

    Das Unterbleiben der Beiladung anderer, gleichfalls notwendig beizuladender Personen ist für die Rechtsstellung desjenigen, der ordnungsgemäß am Verfahren beteiligt worden ist und damit dem Zweck der notwendigen Beiladung entsprechend auf das Verfahrensergebnis einwirken konnte, ohne Bedeutung (Beschluss vom 4. April 2000 BVerwG 7 B 190.99 VIZ 2000, 661).
  • LSG Schleswig-Holstein, 06.04.2006 - L 4 B 33/06  

    Beschwerdebefugnis von Dritten

    Dies wird auch dann angenommen, wenn der Dritte notwendig beizuladen gewesen wäre (s. Meyer-Ladewig in: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 8. Aufl. 2005, Vor § 143 Rdnr. 4a; Littmann in: Lüdtke, SGG, 2. Aufl. 2006, § 75 Rdnr. 14; Ulmer in: Hennig, SGG, § 75 Rdnr. 34; Kopp/Schenke, VwGO, 14 Aufl. 2005, § 146 Rdnr. 8; Meyer-Ladewig/Rudisile in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, § 146 Rdnr. 4 und Vorb § 124 Rdnr. 38; Redeker/von Oertzen, VwGO, 14. Aufl. 2004, § 124 Rdnr. 1; BSG, Beschl. v. 4. Juni 2002 - B 12 KR 36/01 B -, zitiert nach juris; BVerwG, Urt. v. 6. Juni 2002 - 4 CN 4.01 -, zitiert nach juris; BVerwG, Beschl. v. 4. April 2000 - 7 B 190/99 -, zitiert nach juris).
  • BVerwG, 04.04.2001 - 8 B 59.01  
    Die von dem Kläger zur Begründung ausschließlich angeführten tatsächlichen Auswirkungen der schriftlichen und mündlichen Stellungnahmen des ursprünglichen Beigeladenen zu 1 bis zur Aufhebung der Beiladung sind - abgesehen von dem rein spekulativen Charakter des Beschwerdevorbringens - außer Betracht zu lassen, weil eine wechselseitige Stärkung der Verfahrenspositionen des Beklagten und des auf seiner Seite streitenden Beigeladenen zu 1 vom Zweck und den Rechtswirkungen der Beiladungen nicht umfasst wird und für sich allein keine rechtliche Belastung des Prozessgegners bewirkt (vgl. für den umgekehrten Fall der unterbliebenen Beiladung Beschlüsse vom 10. März 1998 - BVerwG 8 B 27.98 - Buchholz 310 § 138 Ziff. 4 VwGO Nr. 7 und vom 4. April 2000 - BVerwG 7 B 190.99 - VIZ 2000, 661 ).
  • LSG Schleswig-Holstein, 19.09.2007 - L 4 B 489/07  

    Vorläufige Verlängerung der Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung durch

    Es entspricht allgemeiner Auffassung, dass ein Dritter auch dann nicht rechtsmittelbefugt ist, wenn er notwendig beizuladen gewesen wäre (s. Meyer-Ladewig in: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 8. Aufl. 2005, vor § 143 Rdnr. 4a; Littmann in: Lüdtke, SGG, 2. Aufl. 2006, § 75 Rdnr. 14; Ulmer in: Hennig, SGG, § 75 Rdnr. 34; Kopp/Schenke, VwGO, 14 Aufl. 2005, § 146 Rdnr. 8; Meyer-Ladewig/Rudisile in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, § 146 Rdnr. 4 und Vorb § 124 Rdnr. 38; Redeker/von Oertzen, VwGO, 14. Aufl. 2004, § 124 Rdnr. 1; BSG, Beschl. v. 4. Juni 2002 - B 12 KR 36/01 B -, zitiert nach juris; BVerwG, Urt. v. 6. Juni 2002 - 4 CN 4.01 -, zitiert nach juris; BVerwG, Beschl. v. 4. April 2000 - 7 B 190/99 -, zitiert nach juris).
  • BVerwG, 30.05.2002 - 7 B 32.02  
  • OVG Berlin-Brandenburg, 24.11.2008 - 11 S 74.08  

    Zulässigkeit der Rechtsmittel eines u.U. zu Unrecht Beigeladenen und eines

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