Rechtsprechung
   BVerwG, 10.08.1995 - 7 B 296.95   

Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

  • VG Berlin, 03.03.1995 - 3 A 707.93
  • BVerwG, 10.08.1995 - 7 B 296.95



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BVerwG, 10.12.2001 - 9 B 86.01  

    Divergenzrüge; Gebührenbescheid; Bestandskraft; Wiederaufgreifen des Verfahrens;

    Eine wiederholende Verfügung, mit der ein Wiederaufgreifen des Verfahrens abgelehnt wird, ist mit diesem Regelungsgehalt ein Verwaltungsakt und insoweit einer Rechtsbehelfsbelehrung zugänglich (im Anschluss an BVerwG, Beschluss vom 10. August 1995 - BVerwG 7 B 296.95 - Buchholz 114 § 2 VZOG Nr. 3).

    Diese Verfahrensweise beruht auf der richtigen Erkenntnis, dass auch die Ablehnung eines Wiederaufgreifens des Verfahrens ein anfechtbarer Verwaltungsakt ist (vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. August 1995 - BVerwG 7 B 296.95 - Buchholz 114 § 2 VZOG Nr. 3, S. 6 f. m.w.N.) der insoweit auch einer Rechtsbehelfsbelehrung zugänglich ist (vgl. § 58 VwGO).

  • BVerwG, 02.08.2001 - 7 C 26.00  

    Wiederaufgreifen Verwaltungsverfahren; Grundstücksrestitution; Rittergut;

    Maßgeblich für die Schlüssigkeit des Vorbringens ist der im gerichtlichen Verfahren erreichte Stand der Dinge (Urteil vom 21. April 1982 - BVerwG 8 C 75.80 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 11; Urteil vom 13. September 1984 - BVerwG 2 C 22.83 - BVerwGE 70, 110; Urteil vom 28. Juli 1989 - BVerwG 7 C 78.88 - BVerwGE 82, 272; Urteil vom 27. Januar 1994 - BVerwG 2 C 12.92 - BVerwGE 95, 86; Beschluss vom 10. August 1995 - BVerwG 7 B 296.95 - Buchholz 428.2 § 2 VZOG Nr. 3; Beschluss vom 3. Mai 2000 - BVerwG 8 B 352.99 - Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 42; jeweils m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 10.12.2008 - 9 S 1099/08  

    Wiederaufgreifen des Verfahrens

    Die Entscheidung über den Wiederaufgreifensantrag ist damit allein verfahrensrechtlicher Natur und erschöpft sich in dem Regelungsgegenstand, ob sich die Behörde auf die Bestandskraft beruft und es so bei der bereits getroffenen Entscheidung verbleibt (sog. "wiederholende Verfügung") oder ob diese aufgehoben und anschließend eine neue Sachentscheidung getroffen wird (sog. "Zweitbescheid"; vgl. dazu BVerwG, Beschluss vom 10.08.1995 - 7 B 296/95 -).

    Dementsprechend ist auch die Prüfbefugnis der Verwaltungsgerichte auf den verfahrensrechtlichen Gegenstand beschränkt, ob die Voraussetzungen für ein Wiederaufgreifen des Verfahrens gegeben und die hierzu angestellten Ermessenserwägungen ordnungsgemäß sind (vgl. BVerwG, Beschluss vom 10.08.1995 - 7 B 296/95 -).

mehr
  • BVerwG, 11.12.2008 - 7 C 3.08  
    Der Widerspruchsentscheid enthält damit lediglich eine wiederholende Verfügung als negative Entscheidung über das Wiederaufgreifen des Verfahrens und keinen Zweitbescheid, der neben der positiven Entscheidung über das Wiederaufgreifen zugleich eine erneute Sachentscheidung enthält und - bei Bestätigung des Erstbescheids - die gerichtliche Prüfung über das Begehren in der Sache eröffnet (vgl. Beschluss vom 10. August 1995 - BVerwG 7 B 296.95 - VIZ 1995, 656; Beschluss vom 10. Dezember 2001 - BVerwG 9 B 86.01 - NVwZ 2002, 482).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.02.2010 - 10 A 1013/08  

    Rechtmäßigkeit einer Ordnungsverfügung bei Unterlassen von Ermittlungen des

    vgl. zur Abgrenzung der wiederholenden Verfügung vom Zweitbescheid: BVerwG, Urteil vom 11. Dezember 2008 - 7 C 3/08 -, juris; Beschluss vom 10. August 1995 - 7 B 296/95 -, Buchholz 316 § 51 VwVfG Nr. 33.
  • BVerwG, 01.08.2001 - 7 B 55.01  
    Auch die Frage, "wann in Restitutionsangelegenheiten ein Zweitbescheid i.S.d. § 35 VwVfG vorliegt oder aber lediglich eine wiederholende Verfügung gegeben ist", rechtfertigt nicht die Zulassung der Revision; diese Frage ist, soweit sie einer rechtsgrundsätzlichen Beurteilung zugänglich ist, in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt (vgl. Urteil vom 28. März 1996 - BVerwG 7 C 36.95 - Buchholz 428.1 § 4 InVorG Nr. 6; Beschluss vom 10. August 1995 - BVerwG 7 B 296.95 - Buchholz 428.2 § 2 VZOG Nr. 3; jeweils m.w.N.).
  • VG Göttingen, 13.08.2002 - 3 A 3280/00  

    Zulage nach § 46 Abs. 1 Satz 1 BBesG (Fass. ab 1.7.1997); Besoldung;

    Denn eine wiederholende Verfügung, mit der ein Wiederaufgreifen des Verfahrens abgelehnt wird, ist mit diesem Regelungsgehalt nach der neueren höchstrichterlichen Rechtsprechung, der das Gericht folgt, ein Verwaltungsakt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 10.12.2001 - 9 B 86.01 -, NVwZ 2002, 492/493; Beschluss vom 10.08.1995 - 7 B 296.95 -, Buchholz 114 § 2 VZOG Nr. 3).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.12.2001 - 11 A 3003/01  
    vgl. zum Zweitbescheid BVerwG, Beschlüsse vom 12. Oktober 1988 - 3 B 46.88 -, Buchholz 427.2 § 13 Nr. 99, und 10. August 1995 - 7 B 296.95 -, Buchholz 428.2 § 2 Nr. 3, sowie Urteil vom 28. März 1996 - 7 C 36.95 -, Buchholz 428.1 § 4 Nr. 6.
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