Rechtsprechung
   BVerwG, 12.12.2001 - 8 C 17.01   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Jurion
  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Berufungsbegründungsfrist; Fristverlängerung; Grundstücksverkehrsgenehmigung; Widerspruch; Verwirkung; Auslegung eines Widerspruchsschreibens; Auslegungsgrundsätze; "Verbot der erfolgsorientierten Auslegung"

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  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Öffentliches Recht - Widerruf bzw. Rücknahme eines belastenden VA

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Berufungsbegründungsfrist; Fristverlängerung; Grundstücksverkehrsgenehmigung; Widerspruch; Verwirkung; Auslegung eines Widerspruchsschreibens; Auslegungsgrundsätze; "Verbot der erfolgsorientierten Auslegung".

Besprechungen u.ä. (2)

  • Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen , S. 19 (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 1, 2 GVO; § 58 Abs. 2, §§ 70, 86, § 124 a Abs. 3 VwGO; §§ 133, 157 BGB
    Berufungsbegründungsfrist, Fristverlängerung; Grundstücksverkehrsgenehmigung; Widerspruch; Verwirkung; Auslegung eines Widerspruchsschreibens; Auslegungsgrundsätze; "Verbot der erfolgsorientierten Auslegung"

  • neue-justiz.de , S. 55 (Entscheidungsbesprechung)

    GVO §§ 1, 2; VwGO §§ 58 Abs. 2, 68, 70, 124a Abs. 3; BGB §§ 133, 157
    Auslegung prozessualer Willenserklärungen - Verwaltungsakt - Antrag auf Widerruf bzw. Rücknahme - Widerspruch

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 115, 302
  • NJW 2002, 1137
  • DVBl 2002, 1043
  • NVwZ 2002, 873 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (63)  

  • BVerwG, 21.05.2008 - 3 C 32.07  

    Alkohol; Alkoholmissbrauch; Alkoholauffälligkeit; Alkoholproblematik;

    Ergibt diese revisionsgerichtliche Überprüfung, dass das Tatsachengericht seinerseits den zugrunde zu legenden rechtlichen Maßstab verkannt (§ 137 Abs. 1 Nr. 1 VwGO) und ein Sachverständigengutachten deshalb unter einem unzutreffenden Blickwinkel gewürdigt und danach zu Unrecht für untauglich gehalten hat, kann das Revisionsgericht nun selbst, ausgehend vom richtigen rechtlichen Maßstab, eine Würdigung dieses Gutachtens vornehmen, wenn es - wie hier - vollständig vorliegt und weitere Tatsachenermittlungen nicht erforderlich sind (vgl. u.a. Urteil vom 12. Dezember 2001 - BVerwG 8 C 17.01 - BVerwGE 115, 302 m.w.N.).
  • BVerwG, 15.09.2010 - 8 C 21.09  

    Widerspruchsverfahren; Entbehrlichkeit des Widerspruchsverfahrens; Zulässigkeit

    Der Senat ist befugt, die Auslegung dieses Schreibens durch die Vorinstanz in der Revision am Maßstab der §§ 133, 157 BGB zu überprüfen (vgl. Urteile vom 9. Juni 1983 - BVerwG 2 C 34.80 - BVerwGE 67, 222 = Buchholz 238.5 § 26 DRiG Nr. 1, vom 27. September 1990 - BVerwG 4 C 44.87 - BVerwGE 85, 348 = Buchholz 406.401 § 8 BNatSchG Nr. 9, vom 2. September 1999 - BVerwG 2 C 22.98 - BVerwGE 109, 283 = Buchholz 237.7 § 72 NWLBG Nr. 4 und vom 5. November 2009 - BVerwG 4 C 3.09 - BVerwGE 135, 209 m.w.N. = Buchholz 316 § 35 VwVfG Nr. 60; vgl. auch Eichberger, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Rn. 156 zu § 137), die im öffentlichen Recht entsprechend anzuwenden sind (vgl. dazu u.a. Urteile vom 12. Dezember 2001 - BVerwG 8 C 17.01 - BVerwGE 115, 302 = Buchholz 310 § 69 VwGO Nr. 7 und vom 21. Juni 2006 - BVerwG 6 C 19.06 - BVerwGE 126, 149 m.w.N. = Buchholz 11 Art. 12 GG Nr. 264; Vogenauer, §§ 133, 157, Auslegung, in: Schmoeckel/Rückert/Zimmermann (Hrsg.), Historisch-kritischer Kommentar zum BGB, Band I, 2003, S. 562 m.w.N.).

    Die Auslegung muss sich auf die Erklärung in ihrer Gesamtheit und das mit ihr erkennbar verfolgte Ziel beziehen (vgl. u.a. Beschluss vom 3. Dezember 1998 - BVerwG 1 B 110.98 - Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 6 S. 12 , Urteil vom 12. Dezember 2001 a.a.O. und hat unter Berücksichtigung aller dem Erklärungsempfänger objektiv erkennbaren Umstände nach Treu und Glauben zu erfolgen (Urteil vom 15. November 2000 - BVerwG 8 C 28.99 - Buchholz 428 § 3 VermG Nr. 40 S. 31 ).

  • BVerwG, 27.02.2003 - 1 WB 57.02  

    Antragsfrist; Beschwerdeanlass; Verwendung; Versetzung; Personalanpassungsgesetz;

    Entscheidend ist der geäußerte Wille des Erklärenden, wie er aus der Erklärung selbst und sonstigen Umständen für den Erklärungsempfänger erkennbar wird (Beschluss vom 22. Januar 2003 BVerwG 1 WB 53.02; Urteil vom 12. Dezember 2001 BVerwG 8 C 17.01).
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