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   BVerwG, 13.09.1988 - 1 B 22.88   

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Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ 1989, 67



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Wird zitiert von ... (34)  

  • BVerwG, 14.11.2007 - 10 B 47.07  

    Afghanistan, Revisionsverfahren, grundsätzliche Bedeutung, Abschiebungshindernis,

    Die Feststellung von Tatsachen darf allerdings insoweit nicht allein auf beigezogene Vernehmungsprotokolle gestützt werden, wenn eine Zeugenvernehmung von einem Beteiligten ausdrücklich beantragt wird oder sich aus anderen Gründen dem Gericht aufdrängen muss (vgl. Beschlüsse vom 13. September 1988 BVerwG 1 B 22.88 Buchholz 402.24 § 24 AuslG Nr. 12 und vom 22. November 1991 BVerwG 1 B 142.91 Buchholz 310 § 96 VwGO Nr. 37).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.07.2009 - 1 A 2084/07  

    Zulässigkeit einer fristlosen Entlassung eines Soldaten wegen des Konsums von

    Rudisile, a. a. O., § 96 Rn. 47, 46; Böhm, Die Verwertung mittelbarer Beweismittel im Verwaltungsgerichtsprozess, NVwZ 1996, 427 ff. (429 f.); BVerwG, Beschluss vom 13.9.1988 - 1 B 22.88 -, NVwZ 1989, 67.

    - 2 B 18.08 -, juris, dort Rn. 13; nur scheinbar in diese Richtung hingegen BVerwG, Beschluss vom 13.9.1988 - 1 B 22.88 -, a. a. O., in juris Rn. 8, 16, wonach Protokolle über Zeugenaussagen gegen den Widerspruch eines Beteiligten wegen des Grundsatzes der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme zwar nicht als Zeugenbeweis, wohl aber als Urkundsbeweis berücksichtigt werden dürfen -, .

    - 1 B 22.88 -, a. a. O. sowie Urteil vom 28.11.1991 - 3 C 37.89 -, juris -, .

    BVerwG, Beschlüsse vom 22.2.1988 - 7 B 28.88 -, NVwZ 1988, 1019, und vom 13.9.1988 - 1 B 22.88 -, a. a. O. .

  • VG Stuttgart, 22.03.2007 - 1 K 4220/04  

    Nichtzulassung eines Fernsehprogramms u.a. wegen Missachtung der Auflage zur

    Es darf seine Entscheidung daher grundsätzlich auf den Inhalt beigezogener und zum Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemachter Akten stützen oder auch Vernehmungsprotokolle über Bekundungen von Zeugen in anderen Verfahren zum Zwecke des Beweises verwerten (vgl. BVerwG, Beschlüsse v. 29.10.1998, Buchholz 310 § 96 VwGO Nr. 42; v. 13.09.1988, NVwZ 1989, 67; v. 14.12.1987 - BVerwG 3 CB 7.85 - und v. 10.09.1979, Buchholz 310 § 132 VwGO Nr. 182).

    Auf eine urkundenbeweisliche Verwertung der Niederschrift einer Zeugenaussage in einem anderen Verfahren darf sich das Tatsachengericht allerdings dann nicht beschränken, wenn ein Beteiligter die Vernehmung des Zeugen ausdrücklich beantragt hat oder sich dem Gericht die Vernehmung selbst hätte aufdrängen müssen (vgl. BVerwG, Beschlüsse v. 29.10.1998, Buchholz 310 § 96 VwGO Nr. 42; v. 09.12.1998, Buchholz 232 § 12 BBG Nr. 21; v. 19.11.1996 - 2 B 47/96 - v. 28.11.1991 - 3 C 37/89 - v. 22.11.1991, NJW 1992, 1186; v. 13.09.1988, NVwZ 1989, 67).

    Insofern findet die Verwertung im Wege des Urkundenbeweises bei förmlich beantragter Zeugenvernehmung ihre Grenze (vgl. BVerwG, Beschluss v. 29.10.1998, Buchholz 310 § 96 VwGO Nr. 42; Beschluss v. 13.09.1988, NVwZ 1989, 67; Beschluss v. 22.11.1991, NJW 1992, 1186).

mehr
  • BSG, 21.10.1998 - B 9 VG 6/97 R  

    Gewaltopferentschädigung - Ausschluß - Tatbeitrag - Mitverursachung -

    Gegen den Widerspruch eines Beteiligten dürfen allerdings Aussagen in anderen Verfahren nicht als Zeugenbeweis berücksichtigt werden, weil das gegen den Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme (§ 117 SGG) verstieße (BSG NJW 1966, 207 f; BSG SozR 1500 § 117 Nr. 3; BVerwG NVwZ 1989, 67 f; BFHE 104, 409).
  • BVerwG, 19.11.1996 - 2 B 47.96  

    Gerichtsverfassungsrecht - Ausschließung der Öffentlichkeit wegen

    Es darf die Feststellung entscheidungserheblicher Tatsachen auf den Inhalt beigezogener und zum Gegenstand der mündlichen Verhandlung gemachter Akten stützen (vgl. § 87 Abs. 1 Nr. 4 , § 99 Abs. 1 VwGO ; BVerwG, Beschluß vom 13. September 1988 - BVerwG 1 B 22.88 - (Buchholz 402.24 § 24 Nr. 12) m.w.N.).

    Der Widerspruch eines Beteiligten gegen die Verwertung des Inhalts beigezogener Akten allein hindert aber nicht dessen Berücksichtigung im Wege des Urkundenbeweises, denn dieser setzt die Zustimmung der Beteiligten nicht voraus (vgl. Beschluß vom 13. September 1988 - BVerwG 1 B 22.88 - (a.a.O.)).

    Insofern findet die Verwertung im Wege des Urkundenbeweises bei förmlich beantragter Zeugenvernehmung ihre Grenze (vgl. Beschluß vom 13. September 1988 - BVerwG 1 B 22.88 - (a.a.O.) m.w.N. und vom 22. November 1991 - BVerwG 1 B 142.91 - (NJW 1992 S. 1186 )).

  • BVerwG, 27.01.2006 - 5 B 98.05  
    Die Beschwerde meint, das Berufungsurteil weiche "von der Entscheidung des BVerwG vom 13.08.1988 ( NVwZ 1989, 67) ab" (gemeint ist der Beschluss vom 13. September 1988 BVerwG 1 B 22.88 ), in dem das Bundesverwaltungsgericht die rechtlichen Voraussetzungen aufgezeigt hat, unter denen der Inhalt beigezogener Akten auch gegen den Widerspruch eines Beteiligten im Wege des Urkundenbeweises berücksichtigt werden darf.

    Daher liegt auch der weitere Umstand nicht vor, der nach den im Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. September 1988 (a.a.O.) aufgezeigten Grundsätzen das Berufungsgericht daran hätte hindern müssen, die Feststellungen, die in dem im Strafverfahren ergangenen Berufungsurteil getroffen waren und zur Verurteilung des Klägers u.a. wegen Betrugs zu Lasten des Sozialhilfeträgers geführt hatten, ohne weitere Beweiserhebung zu verwerten.

  • BVerwG, 29.04.2004 - 7 B 85.03  
    Dem Gericht ist es deshalb grundsätzlich nicht verwehrt, in beigezogenen Akten enthaltene schriftliche Zeugenaussagen oder schriftliche Erklärungen des Zeugen im Wege des Urkundenbeweises zu verwerten (vgl. Beschluss vom 18. Juli 1997 BVerwG 5 B 156.96 Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 281 m.w.N.; Beschluss vom 13. September 1988 BVerwG 1 B 22.88 Buchholz 402.24 § 24 AuslG Nr. 12 S. 16 f.).

    Die Befugnis, den Inhalt beigezogener Akten oder schriftliche Erklärungen eines Zeugen im Wege des Urkundenbeweises zu verwerten, findet allerdings dann ihre Grenze, wenn ein Beteiligter eine weitere Beweiserhebung, etwa die Vernehmung des Zeugen, ausdrücklich beantragt hat oder sich sonst dem Gericht eine weitere Beweiserhebung aufdrängen musste (vgl. Beschlüsse vom 18. Juli 1997 und vom 13. September 1988 a.a.O.).

  • BVerwG, 22.11.1991 - 1 B 142.91  

    Umfang der Zulässigkeit der Verwertung beigezogener Akten im Wege des

    Die Verwaltungsgerichte dürfen ihre Tatsachenfeststellungen allerdings insoweit nicht allein auf beigezogene Akten und darin enthaltene Vernehmungsprotokolle stützen, als eine Zeugenvernehmung von einem Beteiligten ausdrücklich beantragt wird oder sich aus anderen Gründen dem Gericht aufdrängen muß (vgl. Beschlüsse vom 13. September 1988 - BVerwG 1 B 22.88 - [Buchholz 402.24 § 24 AuslG Nr. 12] und vom 24. Oktober 1990 - BVerwG 1 B 150.90 -).
  • BVerwG, 28.11.1991 - 3 C 37.89  
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  • VGH Hessen, 14.01.1992 - 7 UE 2546/84  

    Heranziehung eines Arbeitgebers zu den Kosten einer Abschiebung

    Dies folgt freilich nicht bereits daraus, daß die betreffenden Ausländer an der Baustelle des Klägers eingesetzt wurden; vielmehr kommt es darauf an, wem die Rechtsordnung unter Berücksichtigung der jeweiligen tatsächlichen Verhältnisse das Beschäftigen der nichtdeutschen Arbeitnehmer und damit auch die Pflicht zur Tragung der Abschiebungskosten zurechnet (vgl. BVerwG, U. v. 13. November 1979 - 1 C 31/78 -, BVerwGE 59, 117 = NJW 1980, 2035 = EZAR 137 Nr. 3, U. v. 3. November 1987 - 1 C 37.84 -, BVerwGE 78, 231 = NVwZ 1988, 256 = EZAR 137 Nr. 9, u. B. v. 13. September 1988 - 1 B 22.88 -, NVwZ 1989, 67 = InfAuslR 1988, 319 = EZAR 137 Nr. 11; VGH Baden-Württemberg, U. v. 6. Februar 1985 - 11 S 2704/82 -, VBlBW 1986, 28 = EZAR 137 Nr. 5, u. U. v. 11. Juni 1985 - 11 S 760/82 -, DÖV 1986, 160 = EZAR 137 Nr. 6; OVG Nordrhein-Westfalen, U. v. 25. November 1982 - 17 A 1995/80 -, DÖV 1983, 429 = InfAuslR 1983, 247; Kloesel/Christ, a.a.O., § 24 AuslG, Anm. 16).

    Ein dahingehendes, die Haftung einschränkendes Verschuldenserfordernis ergibt sich zwar nicht aus dem Wortlaut, wohl aber aus Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung, welche u.a. die Beschäftigung sich illegal im Bundesgebiet aufhaltender Ausländer verhindern soll; dieser Abschreckungszweck kann nämlich nicht wirksam werden, wenn dem Arbeitgeber selbst bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt das Vorliegen der tatbestandsmäßigen Voraussetzungen gar nicht erkennbar ist (vgl. BVerwG, U. v. 23. Oktober 1979 - 1 C 48/75 -, a.a.O., U. v. 13. November 1979 - 1 C 31/78 -, a.a.O., u. B. v. 13. September 1988 - 1 B 22.88 -, a.a.O.; Hess. VGH, U. v. 9. September 1976 - VII OE 74/76 -, u. U. v. 10. September 1981 - VII OE 19/80 -).

  • BVerwG, 18.07.1997 - 5 B 156.96  

    Verwaltungsprozeßrecht - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei überlanger

  • BVerwG, 27.01.2006 - 5 PKH 44.05  
  • BVerwG, 18.08.2009 - 8 B 60.09  

    Gleichwertigkeit eines in Großbritannien erworbenen Abschlusses "Master of

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.11.2010 - 13 A 867/10  

    Abgrenzung zwischen sog. Inhaltsbestimmungen und Nebenbestimmungen i.R.e.

  • VGH Hessen, 13.03.1990 - 12 TG 689/90  

    Erlaubnis zum vorübergehenden Verlassen des Aufenthaltsorts - Teilnahme eines

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.11.2010 - 13 A 661/10  

    Genehmigung zur Notfallrettung bei zahlreichen Verstößen gegen rettungsrechtliche

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.11.2010 - 13 A 660/10  

    Anforderungen an die erforderliche Zuverlässigkeit für den Betrieb eines

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.11.2010 - 13 A 666/10  

    Anforderungen an die erforderliche Zuverlässigkeit für den Betrieb eines

  • VGH Bayern, 22.09.2003 - 20 ZB 03.1166  

    Abfallrecht, Ablagerung außerhalb einer Deponie, Verhaltensverantwortlichkeit,

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.11.2010 - 13 A 653/10  

    Anforderungen an die erforderliche Zuverlässigkeit für den Betrieb eines

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.11.2010 - 13 A 643/10  

    Anforderungen an die für den Betrieb eines rettungsrechtlichen Unternehmens

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.08.2005 - 15 A 2269/05  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.08.2005 - 15 A 2267/05  
  • BVerwG, 31.05.1990 - 3 B 105.89  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.05.2003 - 17 A 2600/02  
  • BVerwG, 10.07.1989 - 1 B 87.89  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.09.1997 - 18 B 3365/95  
  • VGH Bayern, 22.09.2003 - 20 ZB 03.1352  

    Abfallrecht, Ablagerung außerhalb einer Deponie, Verhaltensverantwortlichkeit,

  • BVerwG, 24.10.1990 - 1 B 150.90  
  • BVerwG, 28.12.1990 - 1 B 34.90  
  • BVerwG, 19.11.1992 - 4 B 197.92  
  • BVerwG, 19.11.1992 - 4 B 198.92  
  • BVerwG, 06.02.1995 - 1 B 17.95  
  • VG Hamburg, 18.05.2011 - 15 K 2446/10  

    Zur Haftung des Arbeitgebers für die Abschiebung eines ausländischen

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