Rechtsprechung
   BVerwG, 16.05.2007 - 3 C 34.06   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • lexetius.com

    AMG § 2 Abs. 1; Richtlinie 2001/82/EG Art. 1 Nr. 2; Richtlinie 2004/28/EG Art. 1 Nr. 1b
    Arzneimittel; Tierarzneimittel; Präsentationsarzneimittel; Funktionsarzneimittel; Pferdesalbe; Kampher; pharmakologische Wirkung; Pflegemittel.

  • Bundesverwaltungsgericht
  • NWB SteuerXpert START

    AMG § 2 Abs. 1; Richtlinie 2001/82/EG Art. 1 Nr. 2; Richtlinie 2004/28/EG Art. 1 Nr. 1b

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Arzneimittelrecht - Arzneimittel; Tierarzneimittel; Präsentationsarzneimittel; Funktionsarzneimittel; Pferdesalbe; Kampher; pharmakologische Wirkung; Pflegemittel

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Arzneimittel; Tierarzneimittel; Präsentationsarzneimittel; Funktionsarzneimittel; Pferdesalbe; Kampher; pharmakologische Wirkung; Pflegemittel

Kurzfassungen/Presse

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Eine Pferdesalbe mit 0,5 % Kampheranteil ist weder ein Präsentationsarzneimittel noch ein Funktionsarzneimittel

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 2007, 771
  • DÖV 2007, 1026



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BSG, 28.02.2008 - B 1 KR 16/07 R  

    Gemeinsamer Bundesausschuss - Anfechtungsklage gegen Erlass einer Richtlinie im

    Pharmakologische oder meta-bolische Wirkungen eines Stoffes rechtfertigen nur dann dessen Zuordnung zu den Arzneimitteln, wenn sie die Erheblichkeitsschwelle überschreiten (BVerwG, Urteil vom 16.5.2007 - 3 C 34.06 - Buchholz 418.32 AMG Nr. 47 RdNr 29).
  • BVerwG, 25.07.2007 - 3 C 21.06  

    Arzneimittel; Lebensmittel; Nahrungsergänzungsmittel; Beeinflussung der

    Geht man allein vom gewöhnlichen Wortsinn aus, so ist dem schwerlich zu widersprechen (vgl. auch Urteil vom 16. Mai 2007 - BVerwG 3 C 34.06 - Rn. 28).

    Im Urteil vom 16. Mai 2007 - BVerwG 3 C 34.06 - (Rn. 29) hat er hinzugefügt, dass pharmakologische oder metabolische Wirkungen eines Stoffes nur dann dessen Zuordnung zu den Arzneimitteln rechtfertigen, wenn sie die Erheblichkeitsschwelle überschreiten.

  • OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 2 U 81/07  

    Arzneimittelwerbung: Laktasekapseln zur Überwindung von

    Dieses vom Bundesverwaltungsgericht (vgl. NVwZ-RR 2007, 771, 773 unter Tz. 22) offenbar gebilligte Konzept der "Funktionssteuerungstheorie" verlangt für die pharmakologische Wirkung (im weiteren Sinne) einen "aktiven Bioeffekt", d. h. der von außen kommende Stoff muss eine aktive, steuernde Rolle im Körperprogramm spielen, indem er auf die physiologischen Funktionen des Körpers aktiv verändernd einwirkt, also modifizierende Bioeffekte auslöst.

    Das Bundesverwaltungsgericht spricht insoweit zutreffend von einer "Erheblichkeitsschwelle", wonach die Wirkungen eines Produkts über diejenigen hinausgehen müssen, die auch durch die Nahrungsaufnahme ausgelöst werden (BVerwG, NVwZ-RR 2007, 771, 773 - Tz. 29; NVwZ 2007, 591, 593 - Tz. 22 und Urteil vom 25.07.2007, 3 C 21.06 - Tz. 29).

    Ein Zuwarten bis zur Entscheidung des EuGH ist daher nicht veranlasst (so ist das vorlegende Bundesverwaltungsgericht im Übrigen selbst in den Urteilen vom 14.12.2006 - 3 C 40/05, NVwZ 2007, 591, 594 - Tz. 28 und vom 16.05.2007 - 3 C 34/06, NVwZ-RR 2007, 771, 773f - Tz. 35f, verfahren).

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  • BVerwG, 25.07.2007 - 3 C 23.06  

    Arzneimittel; Lebensmittel; Nahrungsergänzungsmittel; Beeinflussung der

    Geht man allein vom gewöhnlichen Wortsinn aus, so ist dem schwerlich zu widersprechen (vgl. auch Urteil vom 16. Mai 2007 - BVerwG 3 C 34.06 - Rn. 28).

    Im Urteil vom 16. Mai 2007 - BVerwG 3 C 34.06 - (Rn. 29) hat er hinzugefügt, dass pharmakologische oder metabolische Wirkungen eines Stoffes nur dann dessen Zuordnung zu den Arzneimitteln rechtfertigen, wenn sie die Erheblichkeitsschwelle überschreiten.

  • BVerwG, 25.07.2007 - 3 C 22.06  

    Arzneimittel; Lebensmittel; Nahrungsergänzungsmittel; Beeinflussung der

    Geht man allein vom gewöhnlichen Wortsinn aus, so ist dem schwerlich zu widersprechen (vgl. auch Urteil vom 16. Mai 2007 - BVerwG 3 C 34.06 - Rn. 28).

    Im Urteil vom 16. Mai 2007 - BVerwG 3 C 34.06 - (Rn. 29) hat er hinzugefügt, dass pharmakologische oder metabolische Wirkungen eines Stoffes nur dann dessen Zuordnung zu den Arzneimitteln rechtfertigen, wenn sie die Erheblichkeitsschwelle überschreiten.

  • BSG, 16.12.2008 - B 1 KN 3/07 KR R  

    Krankenversicherung - keine Leistungspflicht für Lorenzos Öl wegen

    Pharmakologische oder metabolische Wirkungen eines Stoffes rechtfertigen nur dann dessen Zuordnung zu den Arzneimitteln, wenn sie die Erheblichkeitsschwelle überschreiten (BVerwG, Urteil vom 16.5.2007 - 3 C 34.06 - Buchholz 418.32 AMG Nr. 47 RdNr 29).
  • BVerwG, 26.05.2009 - 3 C 5.09  

    Arzneimittel; Inverkehrbringen; Untersagung; Abgrenzung; Lebensmittel;

    Trotz der Bezeichnung können aber andere Umstände hinzutreten, die ein Produkt gleichwohl als Arzneimittel erscheinen lassen, namentlich die Art der Bewerbung oder die preisende Nennung von (vermeintlich) arzneilich wirksamen Bestandteilen (vgl. insbesondere - zur Internet-Werbung - Urteil vom 16. Mai 2007 - BVerwG 3 C 34.06 - Buchholz 418.32 AMG Nr. 47 Rn. 24 = LRE 55, 311; dazu Rennert, a.a.O. S. 1182).
  • VGH Baden-Württemberg, 11.02.2010 - 9 S 3331/08  

    Arzneimittelzulassung: Berücksichtigung von Produkthinweisen auf der Homepage des

    Eine Tatsachengrundlage für die Annahme, trotz der geringen Dosierung und der nicht im Vordergrund stehenden Bewerbung mit dem Inhaltsstoff der Rhabarberwurzel präge dieser Bestandteil das Gesamtprodukt (vgl. dazu auch BVerwG, Urteil vom 16.05.2007 - 3 C 34/06 -, NVwZ-RR 2007, 771, Rn. 24 f.), ist indes weder vom Beklagten vorgetragen noch sonst ersichtlich.

    Trotz der Bezeichnung können aber andere Umstände hinzutreten, die ein Produkt gleichwohl als Arzneimittel erscheinen lassen, namentlich die Art der Bewerbung oder die preisende Nennung von (vermeintlich) arzneilich wirksamen Bestandteilen (vgl. BVerwG, Urteil vom 16.05.2007 - 3 C 34/06 - Kloesel/Cyran, Arzneimittelrecht, Stand: 03/09, § 2 Rn. 22).

  • BVerwG, 25.10.2007 - 3 C 42.06  
    Danach betrifft die erste Alternative weiterhin das Präsentationsarzneimittel, während sich in der zweiten Definition das Funktionsarzneimittel wiederfindet (vgl. Urteile vom 14. Dezember 2006 BVerwG 3 C 40.05 a.a.O. Rn. 18 und vom 16. Mai 2007 BVerwG 3 C 34.06 NVwZ-RR 2007, 771 Rn. 21).
  • VGH Baden-Württemberg, 08.12.2010 - 9 S 783/10  

    Zur Frage der Einstufung von Misteltee als Arzneimittel

    c) Trotz der Bezeichnung können aber andere Umstände hinzutreten, die ein Produkt gleichwohl als Arzneimittel erscheinen lassen, namentlich die Art der Bewerbung oder die preisende Nennung von (vermeintlich) arzneilich wirksamen Bestandteilen (vgl. BVerwG, Urteil vom 16.05.2007 - 3 C 34/06 - Kloesel/Cyran, Arzneimittelrecht, Stand: 02/10, § 2 Rn. 22).
  • OVG Niedersachsen, 03.02.2011 - 13 LC 92/09  

    Abgrenzung zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und (Präsentations-)Arzneimitteln

  • VGH Bayern, 24.08.2009 - 9 CS 09.1023  

    Arzneimittel; traditionelle chinesische Medizin; Einfuhrerlaubnis;

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.10.2010 - 13 A 1187/10  

    Entscheidung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

  • OVG Sachsen-Anhalt, 05.06.2012 - 3 M 129/12  

    Für den Betrieb von E-Zigaretten bestimmte Nikotin-Liquids unterliegen nicht dem

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.08.2012 - 13 A 2941/11  
  • VG Minden, 14.05.2008 - 7 K 727/06  

    Zimtkapseln sind Arzneimittel

  • VGH Bayern, 12.01.2010 - 9 B 09.677  

    Arzneimittelgesetz; Oxaliplatin; Verbot des Inverkehrbringens;

  • VG Köln, 06.12.2011 - 7 K 5708/08  
  • VG Köln, 31.07.2008 - 13 K 3070/00  
  • VG Köln, 13.04.2010 - 24 K 5687/08  
  • VG München, 22.09.2008 - M 18 S 08.3886  

    Fliegenschutz-Deodorant (für Pferde); Abgrenzung Arzneimittel/Biozid-Produkt

  • VG München, 19.07.2010 - M 18 S 10.2086  

    Präsentationsarzneimittel

  • VG Augsburg, 18.08.2009 - Au 7 S 09.1004  

    Bestimmtheit des Verwaltungsaktes; Arzneimitteleigenschaft

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