Rechtsprechung
   BVerwG, 21.06.2006 - 9 A 28.05   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • lexetius.com

    BNatSchG §§ 19, 42 Abs. 1, § 43 Abs. 4, § 62 Abs. 1; RL 79/409/EWG (VRL) Art. 4, 5, 9; RL 92/43/EWG (FFH-RL) Art. 12, 13, 16; LNatG M-V § 15 Abs. 4, Abs. 5; FStrG § 17 Abs. 4, Abs. 6c; VwVfG M-V § 73 Abs. 6, § 75 Abs. 2
    Straßenbauvorhaben, Planfeststellung, Nachanhörung, Bestimmtheit, faktisches Vogelschutzgebiet, IBA-Verzeichnis, Nachanmeldung, Artenschutz, Präklusion, Kompensationsmaßnahme, Ausgleichsmaßnahme, Brutvorkommen, Brutrevier, Brutstätte, Brutplatz, Befreiung, Vernässung, Alternativenprüfung.

  • Bundesverwaltungsgericht
  • NWB SteuerXpert START
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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Artenschutzrechtlich verbotene Beseitigung eines Brutreviers durch Straßenbauvorhaben - Verbotsbefreiung während des laufenden Gerichtsverfahrens

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Öffentliches Baurecht - Artenschutzrechtliche Verbotstatbestände

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Straßenbauvorhaben, Planfeststellung, Nachanhörung, Bestimmtheit, faktisches Vogelschutzgebiet, IBA-Verzeichnis, Nachanmeldung, Artenschutz, Präklusion, Kompensationsmaßnahme, Ausgleichsmaßnahme, Brutvorkommen, Brutrevier, Brutstätte, Brutplatz, Befreiung, Vernässung, Alternativenprüfung

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä.

  • t-online.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Europäischer Gebiets- und Artenschutz in ruhigeren Gefilden (RA Prof. Dr. Bernhard Stüer; DVBl. 2009, 1)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 126, 166
  • NJ 2006, 571
  • DVBl 2006, 1309
  • NVwZ 2006, 1161
  • NVwZ 2006, 1407
  • ZfBR 2007, 72 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (129)  

  • BVerwG, 12.03.2008 - 9 A 3.06  

    Straßenplanung; Planfeststellung; Lichtenauer Hochland; anerkannter

    Zwar lassen sich in einem solchen Verfahren nur Mängel beheben, die nicht von solcher Art und Schwere sind, dass sie die Planung als Ganzes von vornherein infrage stellen (Urteile vom 21. März 1996 - BVerwG 4 C 19.94 - BVerwGE 100, 370 und vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 ).

    Maßgeblich sind ausschließlich ornithologische Kriterien (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 unter Bezugnahme auf EuGH, Urteile vom 2. August 1993 - Rs. C-355/90 - Slg. 1993, I-4221 Rn. 26 und vom 23. März 2006 - Rs. C-209/04 - Slg. 2006, I-2756 Rn. 33).

    Nur Habitate, die unter Berücksichtigung dieser Maßstäbe für sich betrachtet in signifikanter Weise zur Arterhaltung beitragen, gehören zum Kreis der i.S.d. Art. 4 VRL geeignetsten Gebiete (Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 20 m.w.N.).

    Mit dem Fortschreiten des mitgliedstaatlichen Auswahl- und Meldeverfahrens steigen die prozessualen Darlegungsanforderungen für die Behauptung, es gebe ein (nicht erklärtes) faktisches Vogelschutzgebiet, das eine Lücke im Netz schließen solle (Urteile vom 14. November 2002 - BVerwG 4 A 15.02 - BVerwGE 117, 149 und vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 23).

    Als bedeutsames Erkenntnismittel für die Gebietsauswahl und als gewichtiges Indiz bei der nach Art. 4 Abs. 1 Satz 4 VRL gebotenen Eignungsbeurteilung stellt sich nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (vgl. etwa Urteil vom 19. Mai 1998 - Rs. C-3/96 - Slg. 1998, I-3031 Rn. 68 ff.) wie auch des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 21 m.w.N.) das Verzeichnis der "Important Bird Areas" (IBA) dar.

    Eine zusätzliche Bestätigung der Indizwirkung kann sich auch daraus ergeben, dass die EU-Kommission unter dem Blickwinkel des Vogelschutzes keinen Nachmeldebedarf im Planungsraum sieht (Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 21; vgl. auch Urteil vom 22. Januar 2004 - BVerwG 4 A 32.02 - BVerwGE 120, 87 ).

    Die auf der zweiten Stufe zu beachtende Legalausnahme des § 43 Abs. 4 Satz 1 BNatSchG a.F. für Eingriffe i.S.d. § 19 BNatSchG kann indessen grundsätzlich nicht zum Tragen kommen, weil die Vorschrift die Ausnahme nicht von sämtlichen Voraussetzungen des Art. 16 FFH-RL bzw. Art. 9 VRL abhängig macht, deren Umsetzung die artenschutzrechtlichen Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes dienen (vgl. zu Art. 16 FFH-RL EuGH, Urteil vom 10. Januar 2006 - Rs. C-98/03 - Slg. 2006, I-53 Rn. 61; zur Übertragbarkeit dieser Rechtsprechung auf Art. 9 VRL BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 ).

    Das hindert die Planfeststellungsbehörde aber nicht, unter den Voraussetzungen des § 62 Abs. 1 Satz 1 BNatSchG a.F. eine Befreiung zu erteilen (Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 40).

    Erfolgt die Nutzung regelmäßig, so greift das Verbot auch in Zeiten ein, in denen die Lebensstätte nicht genutzt wird (Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 33).

    Bei der gebotenen individuenbezogenen Betrachtung (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 Rn. 35 f.) durfte die Frage, ob Nist- oder Brutplätze dieser Arten durch das Vorhaben in Anspruch genommen werden, nicht mit der Begründung, es handele sich um irrelevante bzw. allgemein häufige Arten, ungeprüft gelassen werden.

    Dies trägt dem Umstand Rechnung, dass zu den "ähnlichen Handlungen", durch die die dem Störungstatbestand unterfallenden Arten gestört werden, auch bau- und betriebsbedingte Störungen in Gestalt von akustischen und optischen Störwirkungen gehören (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 34 m.w.N.).

    Die Bewertung hält sich innerhalb des naturschutzfachlichen Einschätzungsspielraums, der der Behörde insoweit eingeräumt ist (vgl. dazu Beschluss vom 13. März 2008 - BVerwG 9 VR 9.07 - juris Rn. 45; ebenso zu Art. 5 Buchst. d VRL Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 Rn. 44).

    Nester, die nicht mehr genutzt werden und auch nicht der wiederkehrenden Nutzung dienen, fallen aus dem Anwendungsbereich der Regelung heraus (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 43).

    Solche Auswirkungen scheiden aus, falls der aktuelle Erhaltungszustand der betroffenen Vogelarten sichergestellt ist (Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 44).

    Maßgeblich ist vielmehr, ob die Population als solche in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, das über das Plangebiet hinausreicht, als lebensfähiges Element erhalten bleibt (vgl. Urteile vom 16. März 2006 a.a.O. Rn. 572 und vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 44; i.d.S. auch EuGH, Urteil vom 14. Juni 2007 - Rs. C-342/05 - I-4713 Rn. 26 f.).

  • VGH Hessen, 21.08.2009 - 11 C 318/08  

    Regimewechsel von Vogelschutz- zu FFH-Richtlinie; Abgrenzung eines

    Nur Habitate, die unter Berücksichtigung dieser Maßstäbe für sich betrachtet in signifikanter Weise zur Arterhaltung beitragen, gehören zum Kreis der im Sinne des Art. 4 V-RL geeignetsten Gebiete (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 -, BVerwGE 117, 149; Urteil vom 15. Januar 2004 - 4 A 11.02 -, BVerwGE 120, 1; Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, BVerwGE 126, 166 Rdnr. 20; Urteil vom 12. März 2008 - BVerwG 9 A 3.06 -, Rdnr. 51; Urteil des Senats vom 17. Juni 2008 - 11 C 1975/07.T -, juris, Rdnr. 99).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hat diese Situation zur Folge, dass sich die gerichtliche Kontrolldichte verringert und besondere Darlegungsanforderungen für das Vorbringen zu stellen sind, es gebe ein faktisches Vogelschutzgebiet, das eine Lücke im Netz schließe (vgl. BVerwG, Beschluss vom 13. März 2008 - 9 VR 9.07 -, juris, Rdnr. 16; Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, BVerwGE 126, 166, 170; Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 -, BVerwGE 117, 149, 155 f.).

    Als bedeutsames Erkenntnismittel für die Gebietsauswahl und als gewichtiges Indiz bei der nach Art. 4 Abs. 1 Satz 4 V-RL gebotenen Eignungsbeurteilung stellt sich nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (vgl. etwa Urteil vom 19. Mai 1998 - C-3/96 -, Slg. 1998, I-3031 Rn. 68 ff.) wie auch des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, BVerwGE 126, 166 Rn. 21 m.w.N.) das Verzeichnis der "Important Bird Areas" (IBA) dar.

    So ist es denkbar, dass die betroffene Art mit einer Standortdynamik ausgestattet ist, die es ihr unter den gegebenen Umständen gestattet, Flächenverluste selbst auszugleichen (BVerwG, Urteil vom 17. Januar 2007 - 9 A 20.05 -, Rdnr. 45; zum Verlust einzelner Brut-, Nahrungs- oder Rückzugsgebiete bei Vögeln: Urteile vom 1. April 2004 - 4 C 2.03 -, BVerwGE 120, 276, 292, und 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, BVerwGE 126, 166, 178 f.).

    Wenn auch der Erhaltung vorhandener Lebensräume regelmäßig Vorrang vor ihrer Verlagerung zukommt (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006, a.a.O., S. 175), kann in diesem Fall im Wege der Kompensation durch die Schaffung geeigneter Ausweichhabitate der günstige Erhaltungszustand der betroffenen Art gewährleistet werden (vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Januar 2007, a.a.O., Rdnr. 45, und 16. März 2006 - 4 A 1075.04 -, juris, Rdnr. 573).

    Nichts anderes gilt für den Störungstatbestand des Art. 5 Buchst. d) V-RL, wonach sich die Störung auf die Zielsetzung der Vogelschutzrichtlinie erheblich auswirken muss; das ist mit Blick auf das Schutzziel der Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (vgl. die Präambel und Art. 1 V-RL) sowie das Verschlechterungsverbot (Art. 13 V-RL) nicht der Fall, wenn der aktuelle Erhaltungszustand der betroffenen Arten sichergestellt ist (BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 - juris, Rdnr. 44; Nolte, a.a.O.).

    Daraus kann der Schluss gezogen werden, dass vor diesem Hintergrund auch in Ansehung des individuumsbezogenen Artenschutzkonzepts der Richtlinie für die Beurteilung des Erhaltungszustands der Verlust einzelner Tierexemplare, eines Reviers oder eines lokalen Vorkommens nicht maßgeblich ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, juris, Rdnr. 44; Urteil vom 16. März 2006 - 4 A 1075.04 -, juris, Rdnr. 572).

    Für § 43 Abs. 8 BNatSchG kommt es entgegen dem klägerischen Vortrag nicht auf die Beurteilung der Vorhabenswirkung auf jede selbständige Population der jeweiligen Art an, sondern auf die Auswirkungen auf die Populationen in einem größeren räumlichen Zusammenhang (vgl. BVerwG, Urteil vom 12. März 2008 - 9 A 3.06 -, Rdnr. 249; BVerwG, Urteil vom 16. März 2006 - 4 A 1075.04 -, BVerwGE 125, 116 Rdnr. 572; Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, BVerwGE 126, 166 Rdnr. 44).

    Durch den Verbotstatbestand des Art. 5 Buchst. b) V-RL werden Nester, die nicht mehr und nicht erneut genutzt werden, nicht erfasst, sondern nur solche Nester, die artbedingt wieder genutzt werden und bei denen die Vögel auf die wiederholte oder mehrjährige Nutzung angewiesen sind (BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 - Rdnr. 43; vgl. auch Dolde, NVwZ 2007, 7; Trautner/Lambrecht/Mayer/Hermann, Das Verbot der Zerstörung, Beschädigung oder Entfernung von Nestern europäischer Vogelarten, Naturschutz in Recht und Praxis-Online [2006], Heft 1, S. 5 f., m.w.N.).

    Vom Grundsatz her sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nicht geeignet, die Verwirklichung artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände zu verhindern (BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, Rdnr. 36).

    Solche Auswirkungen scheiden aus, falls der aktuelle Erhaltungszustand der betroffenen Vogelarten sichergestellt ist (BVerwG, Urteil vom 12. März 2008 - 9 A 3.06 -, juris, Rdnr. 248; Urteil vom 21. Juni 2006, a.a.O., Rdnr. 44), und zwar ungeachtet der Tatsache, ob dieser sich als günstig darstellt.

    Bei der Beurteilung des künftigen Erhaltungszustands der betroffenen Arten ist - wie oben schon ausgeführt - maßgeblich, ob die Population als solche in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, das über das Plangebiet hinausreicht, als lebensfähiges Element erhalten bleibt (BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006, a.a.O., Rdnr. 44; Urteil vom 12. März 2008, a.a.O., Rdnr. 249).

  • BVerwG, 09.07.2008 - 9 A 14.07  

    Erstinstanzliche Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts; oberster

    Danach sind Habitatschutz und Artenschutz trotz ihrer gemeinsamen Zielrichtung (Art. 2 Abs. 1 und 2 FFH-RL) zwei selbstständig nebeneinander stehende Rechtsbereiche (vgl.Urteile vom 16. März 2006 - BVerwG 4 A 1075.04 - BVerwGE 125, 116 undvom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 ).

    Insoweit steht der Planfeststellungsbehörde eine naturschutzfachliche Einschätzungsprärogative zu, wie sie in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits für verschiedene vergleichbare Fragestellungen anerkannt ist (vgl. dieUrteile vom 27. Februar 2003 - BVerwG 4 A 59.01 - BVerwGE 118, 15 zur Auswahl von FFH-Gebieten, vom 9. Juni 2004 a.a.O. S. 51 f. zur Eingriffsregelung nach dem BNatSchG, vom 21. Juni 2006 a.a.O. S. 179 zum Störungs- und Verschlechterungsverbot gemäß Art. 5 Buchst. d und Art. 13 VRL, vom 12. März 2008 - BVerwG 9 A 3.06 - Rn. 74 f. und 202 zur Bestandserfassung und -bewertung in der FFH-Verträglichkeitsprüfung bzw. zur Eignung von Kohärenzsicherungsmaßnahmen sowie den Beschluss vom 13. März 2008 a.a.O. Rn. 14 und 45 zur Identifizierung europäischer Vogelschutzgebiete i.S.v. Art. 4 Abs. 1 Unterabs. 4 VRL bzw. zum günstigen Erhaltungszustand i.S.v. Art. 16 Abs. 1 FFH-RL).

    Dabei ist dieser Tatbestand nach der Rechtsprechung des EuGH auch dann erfüllt, wenn sich die Tötung als unausweichliche Konsequenz eines im Übrigen rechtmäßigen Verwaltungshandelns - hier: der Zulassung eines Straßenbauvorhabens - erweist (EuGH, Urteile vom 30. Januar 2002 - Rs. C-103/00 - Slg. 2002, I-1163 undvom 20. Oktober 2005 - Rs. C-6/04 - Slg. 2005, I-9017; vgl. dazu BVerwG, Urteile vom 16. März 2006 - BVerwG 4 A 1075.04 - BVerwGE 125, 116 undvom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 ).

    Nichts anderes gilt für den Störungstatbestand des Art. 5 Buchst. d VRL, wonach sich die Störung auf die Zielsetzung dieser Richtlinie erheblich auswirken muss; das ist mit Blick auf das Schutzziel der Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (vgl. die Präambel und Art. 1 VRL) sowie das Verschlechterungsverbot (Art. 13 VRL) nicht der Fall, wenn der aktuelle Erhaltungszustand der betroffenen Arten sichergestellt ist (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 44).

    Darüber hinaus umfasst er - wie bereits der Begriff der "ähnlichen Handlungen" in der bisherigen Fassung - auch bau- und betriebsbedingte Beeinträchtigungen der geschützten Tier- und Vogelarten in Gestalt von akustischen und optischen Störwirkungen (vgl. das Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 34 m.w.N.).

    Nester, die nicht mehr genutzt werden und auch nicht der wiederkehrenden Nutzung dienen, fallen aus dem Verbotstatbestand heraus (Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 43).

    Das ist nicht der Fall, wenn der aktuelle Erhaltungszustand der betroffenen Arten sichergestellt ist (Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 44).

    Für die Frage einer Rechtsverletzung der Kläger kommt es allein darauf an, ob die Befreiungsvoraussetzungen zum maßgeblichen Zeitpunkt des Erlasses des Planfeststellungsbeschlusses sowie unter Einschluss der nachträglichen Einschränkung der Reichweite der Verbotstatbestände durch die oben erwähnte Rechtsänderung objektiv gegeben waren (sog. objektive Befreiungslage, vgl. Urteile vom 16. März 2006 a.a.O. Rn. 565 und vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 48).

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  • BVerwG, 17.01.2007 - 9 A 20.05  

    Straßenplanungsrecht; Naturschutzrecht

    So ist es denkbar, dass die betroffene Art mit einer Standortdynamik ausgestattet ist, die es ihr unter den gegebenen Umständen gestattet, Flächenverluste selbst auszugleichen (vgl. zum Verlust einzelner Brut-, Nahrungs- oder Rückzugsgebiete bei Vögeln, Urteile vom 1. April 2004 - BVerwG 4 C 2.03 - BVerwGE 120, 276 und vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 ).

    Wenn auch der Erhaltung vorhandener Lebensräume regelmäßig Vorrang vor ihrer Verlagerung zukommt (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - a.a.O. S. 175), kann in diesem Fall im Wege der Kompensation (unten 1.7) durch die Schaffung geeigneter Ausweichhabitate der günstige Erhaltungszustand der betroffenen Art gewährleistet werden (vgl. Urteil vom 16. März 2006 - BVerwG 4 A 1075.04 - a.a.O. S. 323, Rn. 573).

    Als Form der wissenschaftlichen Schätzung gängig ist ebenso eine Worst-Case-Betrachtung, die im Zweifelsfall verbleibende negative Auswirkungen des Vorhabens unterstellt (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 ; auch Urteil vom 16. März 2006 - BVerwG 4 A 1075.04 - BVerwGE 125, 116 ); denn dies ist nichts anderes als eine in der Wissenschaft anerkannte konservative Risikoabschätzung.

    Im Grundsatz ist vielmehr ein ergänzendes Verfahren nach § 17e Abs. 6 Satz 2 Halbs. 1 FStrG erforderlich, das mit einer erneuten, ggf. in ein noch laufendes VerwaltungsStreitverfahren einzubeziehenden Entscheidung der zuständigen Behörde abschließt (zur Änderung eines Planfeststellungsbeschlusses im gerichtlichen Verfahren vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 ).

    Die gesetzliche Bedarfsfeststellung verleiht dem Planungsvorhaben einen besonderen Stellenwert (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 ).

  • VGH Hessen, 02.01.2009 - 11 B 368/08  

    Ausbau des Flughafens Frankfurt a.M.; FFH-Gebiet; Vogelschutzgebiet; Fluglärm;

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hat diese Situation zur Folge, dass sich die gerichtliche Kontrolldichte verringert und besondere Darlegungsanforderungen für das Vorbringen zu stellen sind, es gebe ein faktisches Vogelschutzgebiet, das eine Lücke im Netz schließe (vgl. BVerwG, Beschluss vom 13. März 2008 - 9 VR 9.07 -, juris, Rdnr. 16; Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, BVerwGE 126, 166, 170; Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 -, BVerwGE 117, 149, 155 f.).

    So ist es denkbar, dass die betroffene Art mit einer Standortdynamik ausgestattet ist, die es ihr unter den gegebenen Umständen gestattet, Flächenverluste selbst auszugleichen (BVerwG, Urteil vom 17. Januar 2007, a.a.O., Rdnr. 45; zum Verlust einzelner Brut-, Nahrungs- oder Rückzugsgebiete bei Vögeln: Urteile vom 1. April 2004 - 4 C 2.03 -, BVerwGE 120, 276, 292, und 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, BVerwGE 126, 166, 178 f.).

    Wenn auch der Erhaltung vorhandener Lebensräume regelmäßig Vorrang vor ihrer Verlagerung zukommt (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006, a.a.O., S. 175.175), kann in diesem Fall im Wege der Kompensation durch die Schaffung geeigneter Ausweichhabitate der günstige Erhaltungszustand der betroffenen Art gewährleistet werden (vgl. BVerwG, Urteile vom 17. Januar 2007, a.a.O., Rdnr. 45, und 16. März 2006, a.a.O., Rdnr. 573).

    Durch den Verbotstatbestand des Art. 5 Buchst. b) V-RL werden Nester, die nicht mehr und nicht erneut genutzt werden, nicht erfasst, sondern nur solche Nester, die artbedingt wieder genutzt werden und bei denen die Vögel auf die wiederholte oder mehrjährige Nutzung angewiesen sind (BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 - Rdnr. 43; vgl. auch Dolde, NVwZ 2007, 7; Trautner/Lambrecht/Mayer/ Hermann, Das Verbot der Zerstörung, Beschädigung oder Entfernung von Nestern europäischer Vogelarten, Naturschutz in Recht und Praxis-Online [2006], Heft 1, S. 5 f., m.w.N.).

    Vom Grundsatz her sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nicht geeignet, die Verwirklichung artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände zu verhindern (BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, Rdnr. 36).

    Solche Auswirkungen scheiden aus, falls der aktuelle Erhaltungszustand der betroffenen Vogelarten sichergestellt ist (BVerwG, Urteil vom 12. März 2008 - 9 A 3.06 -, juris, Rdnr. 248; Urteil vom 21. Juni 2006, a.a.O., Rdnr. 44), und zwar ungeachtet der Tatsache, ob dieser sich als günstig darstellt.

    Bei der Beurteilung des künftigen Erhaltungszustands der betroffenen Arten ist maßgeblich, ob die Population als solche in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet, das über das Plangebiet hinausreicht, als lebensfähiges Element erhalten bleibt (BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006, a.a.O., Rdnr. 44; Urteil vom 12. März 2008, a.a.O., Rdnr. 249).

  • BVerwG, 13.03.2008 - 9 VR 9.07  

    Eilanträge gegen die Neubautrasse der A 4 bei Jena erfolglos

    Nur Lebensräume und Habitate, die unter Berücksichtigung dieser Maßstäbe für sich betrachtet in signifikanter Weise zur Arterhaltung beitragen, gehören zum Kreis der im Sinne des Art. 4 VRL geeignetsten Gebiete (vgl. EuGH, Urteil vom 2. August 1993 Rs. C-355/90 a.a.O. Rn. 26 ff.; BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 BVerwGE 126, 166 ; Beschlüsse vom 24. Februar 2004 BVerwG 4 B 101.03 juris Rn. 13 und vom 12. Juni 2003 BVerwG 4 B 37.03 NVwZ 2004, S. 98; Urteil vom 31. Januar 2002 BVerwG 4 A 15.01 Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 168 S. 95 f.).

    Art. 4 Abs. 1 Satz 4 VRL eröffnet den Mitgliedstaaten nämlich einen fachlichen Beurteilungsspielraum in der Frage, welche Gebiete nach ornithologischen Kriterien für die Erhaltung der in Anhang 1 der Richtlinie aufgeführten Vogelarten "zahlen- und flächenmäßig" am geeignetsten sind (EuGH, Urteile vom 28. Februar 1991 Rs. C-57/89 a.a.O. Rn. 20, vom 2. August 1993 Rs. C-355/90 a.a.O. Rn. 26 und vom 23. März 2006 Rs. C-209/04 Slg. 2006, I-2755 Rn. 33; BVerwG, Urteile vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 a.a.O. und vom 14. November 2002 BVerwG 4 A 15.02 BVerwGE 117, 149 ).

    Dementsprechend verringert sich die gerichtliche Kontrolldichte und unterliegt Parteivorbringen, es gebe ein faktisches Vogelschutzgebiet, das eine "Lücke im Netz" schließe, besonderen Darlegungsanforderungen (vgl. Urteile vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 a.a.O. S. 170 und vom 14. November 2002 BVerwG 4 A 15.02 a.a.O. S. 155 f.).

    Nicht nur gerade besetzte Brutstätten sind geschützt, sondern auch regelmäßig benutzte Brutplätze (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 a.a.O. S. 174).

    Darunter fallen auch gerade nicht besetzte, aber regelmäßig benutzte Nistplätze (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 a.a.O. S. 174).

    Im Hinblick auf das Ziel der FFH-Richtline, nämlich die Artenvielfalt zu sichern (Art. 2 Abs. 1 FFH-RL), kommt es hierbei nicht darauf an, jede lokale Art an ihrem Ort zu schützen, sondern es bedarf einer gebietsbezogenen Betrachtung, für die der Behörde ein naturschutzfachlicher Einschätzungsspielraum eingeräumt ist (vgl. zu dem entsprechenden Begriff in der Vogelschutzrichtlinie Urteil vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 a.a.O. S. 179).

  • OVG Niedersachsen, 19.02.2007 - 7 KS 135/03  

    Fernstraßenrechtliche Planfeststellung (OU Celle); Abschnittsbildung;

    Das Vorbringen muss so konkret sein, dass die Planfeststellungsbehörde erkennen kann, in welcher Weise sie bestimmte Belange einer näheren Betrachtung unterziehen soll (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.06.2006 - 9 A 28.05 -, Ortsumgehung Stralsund / Lüssower Senke, BVerwGE 126, 166 = DVBl. 2006, 1309 (1312) = NVwZ 2006, 1407 (1408 f.)).

    Die artenschutzrechtlichen Verbotstatbestände sind individuenbezogen, um die Abweichungstatbestände, die populationsbezogen sind, geht es bei diesen Schutzmaßnahmen nicht (vgl. BVerwG, Urt. v. 16.03.2006 - 4 A 1001.04 u.a. -, Flughafen Berlin-Schönefeld, NVwZ-Beilage Nr. 1 8/2006, Rn. 563 und Urt. v. 21.06.2006 - 9 A 28.05 -, Ortsumgehung Stralsund / Lüssower Senke, a.a.O., Rn. 35 f.).

    Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Rechtsprechung zur insoweit dem § 42 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 3 BNatSchG gleichlautenden Vorgängervorschrift des § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG klargestellt, dass die Regelung nicht allgemein Lebensräume, insbesondere nicht die bloßen Nahrungsreviere, oder auch nur sämtliche Lebensstätten der geschützten Arten schützt, sondern nur die in der Vorschrift ausdrücklich genannten Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten (vgl. BVerwG, Urt. v. 11.01.2001 - 4 C 6.00 -, BVerwGE 112, 321 (325); Urt. v. 21.06.2006 - 9 A 28.05 -, Ortsumgehung Stralsund / Lüssower Senke, a.a.O., Rn. 37 m.w.N.).

    Entgegen der Ansicht der Kläger ist auch dieser Beitrag in die gerichtliche Prüfung einzubeziehen, weil in ihm nicht erstmals artenschutzrechtliche Fragen untersucht, sondern lediglich die bereits im Planverfahren zur Vorbereitung des Landschaftspflegerischen Begleitplans gewonnenen Daten nicht unter dem Gesichtspunkt der "Roten Liste", sondern unter dem der Artenlisten der FFH- und Vogelschutz-Richtlinie bzw. des BNatSchG aufbereitet werden (vgl. zur Verwertung eines ebenfalls erst im gerichtlichen Verfahren eingereichten artenschutzrechtlichen Gutachtens BVerwG, Urt. v. 21.06.2006 - 9 A 28.05 -, Ortsumgehung Stralsund / Lüssower Senke, a.a.O., Rn. 33 f.).

    Es genügt deswegen, dass der gesetzlichen Bedarfsfeststellung nach der Rechtsprechung (vgl. etwa BVerwG, Urt. v. 08.07.1998 - 11 A 53.97 -, BVerwGE 107, 142 (145)) erhebliches Gewicht im Rahmen der Abwägung zukommt (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.06.2006 - 9 A 28.05 -, Ortsumgehung Stralsund / Lüssower Senke, NVwZ 2006, 1161 (1165) = NVwZ 2006, 1407 (1411)).

    Im Übrigen kann die Befreiung hier auch nachträglich erteilt werden, weil die Befreiungsvoraussetzungen zum Zeitpunkt des Erlasses des Planfeststellungsbeschlusses vorlagen (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.06.2006 - 9 A 28.05 -, a.a.O.).

    Angesichts der gesetzlichen Bedarfsfeststellung ist nicht erkennbar, dass deren Gewicht in evidenter Weise überschätzt ist, denn sie verleiht dem Planungsvorhaben einen besonderen Stellenwert (vgl. BVerwG, Urt. v. 21.06.2006 - 9 A 28.05 -, Ortsumgehung Stralsund / Lüssower Senke, BVerwGE 126, 166 (180)).

  • BVerwG, 13.03.2008 - 9 VR 10.07  

    Eilanträge gegen die Neubautrasse der A 4 bei Jena erfolglos

    Nur Lebensräume und Habitate, die unter Berücksichtigung dieser Maßstäbe für sich betrachtet in signifikanter Weise zur Arterhaltung beitragen, gehören zum Kreis der im Sinne des Art. 4 VRL geeignetsten Gebiete (vgl. EuGH, Urteil vom 2. August 1993 Rs. C-355/90 a.a.O. Rn. 26 ff.; BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 BVerwGE 126, 166 ; Beschlüsse vom 24. Februar 2004 BVerwG 4 B 101.03 juris Rn. 13 und vom 12. Juni 2003 BVerwG 4 B 37.03 NVwZ 2004, S. 98; Urteil vom 31. Januar 2002 BVerwG 4 A 15.01 Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 168 S. 95 f.).

    Art. 4 Abs. 1 Satz 4 VRL eröffnet den Mitgliedstaaten nämlich einen fachlichen Beurteilungsspielraum in der Frage, welche Gebiete nach ornithologischen Kriterien für die Erhaltung der in Anhang 1 der Richtlinie aufgeführten Vogelarten "zahlen- und flächenmäßig" am geeignetsten sind (EuGH, Urteile vom 28. Februar 1991 Rs. C-57/89 a.a.O. Rn. 20, vom 2. August 1993 Rs. C-355/90 a.a.O. Rn. 26 und vom 23. März 2006 Rs. C-209/04 Slg. 2006, I-2755 Rn. 33; BVerwG, Urteile vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 a.a.O. und vom 14. November 2002 BVerwG 4 A 15.02 BVerwGE 117, 149 ).

    Dementsprechend verringert sich die gerichtliche Kontrolldichte und unterliegt Parteivorbringen, es gebe ein faktisches Vogelschutzgebiet, das eine "Lücke im Netz" schließe, besonderen Darlegungsanforderungen (vgl. Urteile vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 a.a.O. S. 170 und vom 14. November 2002 BVerwG 4 A 15.02 a.a.O. S. 155 f.).

    Nicht nur gerade besetzte Brutstätten sind geschützt, sondern auch regelmäßig benutzte Brutplätze (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 a.a.O. S. 174).

    Darunter fallen auch gerade nicht besetzte, aber regelmäßig benutzte Nistplätze (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 a.a.O. S. 174).

    Im Hinblick auf das Ziel der FFH-Richtlinie, nämlich die Artenvielfalt zu sichern (Art. 2 Abs. 1 FFH-RL), kommt es hierbei nicht darauf an, jede lokale Art an ihrem Ort zu schützen, sondern es bedarf einer gebietsbezogenen Betrachtung, für die der Behörde ein naturschutzfachlicher Einschätzungsspielraum eingeräumt ist (vgl. zu dem entsprechenden Begriff in der Vogelschutzrichtlinie Urteil vom 21. Juni 2006 BVerwG 9 A 28.05 a.a.O. S. 179).

  • BVerwG, 09.06.2010 - 9 A 20.08  

    Planfeststellung; Planrechtfertigung; Artenschutz; Tötungsverbot; Störungsverbot;

    Der Störungstatbestand kann vor allem durch bau- und betriebsbedingte Beeinträchtigungen der geschützten Tierarten in Gestalt von akustischen und optischen Störwirkungen erfüllt werden (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 Rn. 34 m.w.N.).

    Das ist mit Blick auf das Schutzziel der Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (vgl. die Präambel und Art. 1 VRL) sowie das Verschlechterungsverbot (Art. 13 VRL) nicht der Fall, wenn der aktuelle Erhaltungszustand der betroffenen Arten sichergestellt ist (vgl. Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O. Rn. 44).

    Anders als beim Verbotstatbestand des § 42 Abs. 1 Nr. 2 BNatSchG 2007 ist im Rahmen der Ausnahme nicht der Erhaltungszustand des von dem Vorhaben unmittelbar betroffenen lokalen Vorkommens maßgeblich, sondern eine gebietsbezogene Gesamtbetrachtung anzustellen, die auch die anderen (Teil-)Populationen der Art in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in den Blick nimmt (Urteil vom 21. Juni 2006 - BVerwG 9 A 28.05 - BVerwGE 126, 166 Rn. 44).

    Bei der Beurteilung, ob dies der Fall ist, ist der Planfeststellungsbehörde, da insoweit ornithologische Kriterien maßgeblich sind, ein Beurteilungsspielraum einzuräumen (Urteil vom 21. Juni 2006 a.a.O.).

  • VGH Hessen, 17.06.2008 - 11 C 1975/07  

    Planfeststellungsbeschluss für Ausbau des Verkehrslandeplatzes Kassel-Calden

    Nur Habitate, die unter Berücksichtigung dieser Maßstäbe für sich betrachtet in signifikanter Weise zur Arterhaltung beitragen, gehören zum Kreis der im Sinne des Art. 4 V-RL geeignetsten Gebiete (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. November 2002 - 4 A 15.02 -, BVerwGE 117, 149, vom 15. Januar 2004 - 4 A 11.02 -, BVerwGE 120, 1. Als bedeutsamstes Erkenntnismittel für die Gebietsauswahl und als gewichtiges Indiz bei der nach Art. 4 Abs. 1 Satz 4 V-RL gebotenen Eignungsbeurteilung stellt sich nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (vgl. etwa Urteil vom 19. Mai 1998 - C-3/96 - Slg. 1998, I - 3054 Rn. 68 f.) wie auch des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile vom 22. Januar 2004 - 4 A 32.02 -, BVerwGE 120, 87, 102, m.w.N. und 21. Juni 2006 - 9 A 28/05 -, BVerwGE 126, 166) das Verzeichnis der "Important Bird Areas" (IBA) dar.

    Der Senat schließt sich insoweit dem Bundesverwaltungsgericht an, das gegen die in § 62 Abs. 1 BNatSchG erfolgte vergleichbare Inbezugnahme der artenschutzrechtlichen Bestimmungen der Vogelschutzrichtlinie und der FFH-Richtlinie unter dem Gesichtspunkt des europäischen Bestimmtheitsgebots keine Bedenken geäußert hat (BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28/05 -, BVerwGE 126, 166, Rdnr. 40).

    6.4.1 Durch den Verbotstatbestand des Art. 5 Buchst. b) V-RL werden Nester, die nicht mehr und auch nicht erneut genutzt werden, nicht erfasst, sondern nur solche Nester, die artbedingt wieder genutzt werden und bei denen die Vögel auf die wiederholte oder mehrjährige Nutzung angewiesen sind (BVerwG, Urteil vom 21.Juni 2006 - 9 A 28.05 -, Rdnr. 43; vgl. auch Dolde, NVwZ 2007, 7; Trautner/Lambrecht/Mayer/Hermann, Das Verbot der Zerstörung, Beschädigung oder Entfernung von Nestern europäischer Vogelarten, Naturschutz in Recht und Praxis-Online (2006), Heft 1, S. 5 f., m. w. N.).

    Vom Grundsatz her sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nicht geeignet, die Verwirklichung artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände zu verhindern (BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, Rdnr. 36).

    Dies setzt eine gebietsbezogene Gesamtbetrachtung voraus, für die der Planfeststellungsbehörde, da insoweit ornithologische Kriterien maßgeblich sind (vgl. BVerwG, Beschluss vom 24. Februar 2004 - 4 B 101.03 -, juris, Rdnr. 13), eine naturschutzfachliche Einschätzungsprärogative eingeräumt ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 -, juris, Rdnr. 44).

    Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Juni 2006 - 9 A 28.05 - (BVerwGE 126, 166) steht dem nicht entgegen.

  • VGH Bayern, 30.10.2007 - 8 A 06.40024  

    Straßenplanungsrecht: Planfeststellung Autobahn (A94) // Alternativenprüfung;

  • VGH Bayern, 30.10.2007 - 8 A 06.40023  

    Planfeststellung Autobahn (A 94); Klage eines in der Vorausschau

  • VGH Bayern, 30.10.2007 - 8 A 06.40026  

    Planfeststellung Autobahn (A 94); Klagen von in der Vorausschau

  • VGH Bayern, 28.01.2008 - 8 A 04.40023  

    Ortsumgehung Pressath der Bundesstraße 299 darf gebaut werden

  • VGH Bayern, 30.10.2007 - 8 A 06.40025  

    Existenzgefährdung eines Betriebs

  • BVerwG, 12.08.2009 - 9 A 64.07  

    Planfeststellung; enteignungsrechtliche Vorwirkung; gerichtliche Kontrolle;

  • VG Dresden, 30.10.2008 - 3 K 923/04  

    Dresdner Waldschlößchenbrücke darf weiter gebaut werden // Verwaltungsgericht

  • OVG Rheinland-Pfalz, 25.04.2007 - 8 C 10751/06  

    Befreiung vom FFH-Recht für Ortsumgehungsstraße

  • OVG Rheinland-Pfalz, 15.05.2007 - 8 C 10751/06  

    Bauplanungsrecht; Normenkontrolle

  • OVG Niedersachsen, 10.11.2008 - 7 KS 1/05  

    Zur Anwendung des artenschutzrechtlichen Tötungsverbots; Auslegung;

  • VGH Bayern, 28.01.2008 - 8 A 05.40018  

    Straßenplanungsrecht: Naturschutzrecht, Artenschutz // Planrechtfertigung;

  • BVerwG, 09.07.2009 - 4 C 12.07  

    Flughafen; Ausbau; Verlängerung der Start- und Landebahn;

  • OVG Sachsen, 15.12.2011 - 5 A 195/09  

    Beteiligungsrecht eines Naturschutzverbandes im Planfeststellungsverfahren als

  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 39.07  

    Planfeststellung; Verfahrensfehler; Doppelzuständigkeit als

  • VGH Hessen, 21.02.2008 - 4 N 869/07  

    Planung eines Stadtbahnhofs

  • VGH Bayern, 28.01.2008 - 8 A 05.40019  

    Planfeststellung für den Bau einer Ortsumgehung - Planrechtfertigung - Arten- und

  • VGH Baden-Württemberg, 25.04.2007 - 5 S 2243/05  

    Verfahrensrecht - Hinzuziehung eines Bevollmächtigen

  • OVG Rheinland-Pfalz, 13.02.2008 - 8 C 10368/07  

    Artenschutzrecht: Unüberwindbare Hürde für Planungen?

  • BVerwG, 18.06.2007 - 9 VR 13.06  
  • BVerwG, 23.11.2007 - 9 B 38.07  

    Straßenplanung; Planfeststellung; Verbandsklage; Rügebefugnis anerkannter

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.03.2007 - 11 B 916/06  

    Festsetellung als konkludente Befreiung?

  • BVerwG, 19.05.2010 - 9 A 25.09  

    Planfeststellung; Planänderung; ergänzendes Verfahren; Verzicht auf Auslegung;

  • BVerwG, 20.05.2010 - 4 C 7.09  

    Windenergieanlagen; Flächennutzungsplan; ~ mit den Wirkungen des § 35 Abs.

  • OVG Niedersachsen, 25.11.2009 - 1 KN 141/07  

    Überplanung einer Bundesstraße mit Autobahnanschluss

  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 31.07  

    Planfeststellungsbeschluss; Änderungsbeschluss; Einbeziehung eines

  • BVerwG, 14.04.2010 - 9 A 5.08  

    Planfeststellung; vereinfachtes Änderungsverfahren; Anhörung; FFH-Gebiet;

  • VG Aachen, 13.12.2006 - 6 K 20/05  
  • OVG Rheinland-Pfalz, 08.11.2007 - 8 C 11523/06  

    Abweichungszulassung; Alternative; Alternativenprüfung; Art; prioritäre Art;

  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 40.07  

    Naturschutzrechtliche Eingriffsregelung; Ausgleichsmaßnahme;

  • OVG Rheinland-Pfalz, 26.10.2010 - 8 C 10150/10  

    Weniger klimaschädliche Ausführung zu bevorzugen!

  • BVerwG, 17.07.2008 - 9 B 15.08  

    Nichtzulassungsbeschwerde; grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache; Abweichung

  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.03.2007 - 11 S 19.07  

    Vorläufig keine Fällung von Alleebäumen in Rüdnitz

  • BVerwG, 08.03.2007 - 9 B 19.06  

    Revisionszulassung; Grundsatzrüge; revisibles Recht; technische Regelwerke;

  • BVerwG, 13.03.2008 - 9 VR 11.07  

    Eilanträge gegen die Neubautrasse der A 4 bei Jena erfolglos

  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 38.07  

    Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz

  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 35.07  

    Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz

  • BVerwG, 17.01.2007 - 9 C 1.06  

    Straßenplanung; Planfeststellung; Planfeststellungsergänzungsbeschluss;

  • BVerwG, 01.04.2009 - 4 B 61.08  

    Aktenwidrigkeit; Planrechtfertigung; Abwägung; Verkehrsbedarf; regionaler

  • OVG Niedersachsen, 09.10.2008 - 12 KN 12/07  

    Zur Normenkontrollfähigkeit von Flächennutzungsplänen nach § 35 Abs. 3 Satz

  • OVG Niedersachsen, 22.05.2008 - 1 KN 149/05  

    Erforderlichkeit einer kommunalen Entlastungsstraße

  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 41.07  

    Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz

  • VG Freiburg, 31.07.2010 - 2 K 192/08  

    Planfeststellung zum Bau und Betrieb eines Hochwasserrückhaltebeckens -

  • BVerwG, 14.07.2011 - 9 A 12.10  

    Naturschutzvereinigung; Verbandsklage; Planfeststellung, Einwendungsausschluss;

  • VG Freiburg, 31.07.2010 - 2 S 192/08  

    Planfeststellung zum Bau und Betrieb eines Hochwasserrückhaltebeckens -

  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.07.2007 - 2 S 25.07  

    Beseitigung der Lakomaer Teiche zur Fortführung des Tagebaus Cottbus-Nord

  • VG Saarlouis, 19.09.2007 - 5 K 58/06  

    Die Erteilung einer naturschutzrechtlichen Befreiung nach § 62

  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 37.07  

    Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz

  • BVerwG, 18.03.2009 - 9 A 36.07  

    Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz

  • OVG Niedersachsen, 10.01.2008 - 12 LB 22/07  

    Klage einer Gemeinde gegen einen Bauvorbescheid für eine Windkraftanlage und die

  • OVG Sachsen-Anhalt, 23.07.2009 - 2 L 302/06  

    Baugenehmigung für Windkraftanlage

  • VGH Baden-Württemberg, 07.08.2009 - 5 S 2348/08  

    Planfeststellungsverfahren für den Bau einer Bundesfernstraße - Erteilung einer

  • OVG Sachsen, 12.11.2007 - 5 BS 336/07  

    Antragsbefugnis; Präklusion; Planfeststellung; sofortige Vollziehbarkeit;

  • BVerwG, 28.05.2008 - 4 BN 48.07  

    Entwicklungsgebot bei Bebauungsplänen; Genehmigungserfordernis bei im

  • VGH Bayern, 16.03.2010 - 8 N 09.2304  

    Bestehen einer naturschutzfachlichen Einschätzungsprärogative einer

  • OVG Niedersachsen, 22.01.2009 - 12 KS 288/07  

    Abfallbes.anlage: Nachbargemeinde zu berücksichtigen!

  • BVerwG, 01.04.2009 - 4 B 62.08  

    Klagen gegen Ausbau des Flughafens Kassel-Calden erfolglos

  • VG Hannover, 20.09.2012 - 12 A 5497/10  

    Immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung für einen Steinbruch;

  • OVG Niedersachsen, 12.11.2008 - 12 LC 72/07  

    Windkraftanlage: Immissionsschutzrechtlicher Vorbescheid

  • VGH Hessen, 16.09.2009 - 6 C 1005/08  

    Befugnis von Vereinigungen i. S. d. EGRL 35/2003 §§ 2, 3 zur Geltendmachung von

  • BVerwG, 13.10.2009 - 4 BN 39.09  

    Zulassung einer Revision wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Frage nach dem

  • OVG Berlin-Brandenburg, 31.03.2011 - 11 B 19.10  

    Keine Befugnis eines Waldbesitzers zur Beseitigung bzw. Reduzierung von

  • BVerwG, 14.07.2011 - 9 A 14.10  

    Planfeststellung; sachliche Zuständigkeit; Einwendung; Einwendungsausschluss;

  • OVG Niedersachsen, 20.05.2009 - 7 KS 28/07  

    Zur Abweichensprüfung bei Eingriff in ein FFH- oder Vogelschutzgebiet

  • VG Cottbus, 13.12.2007 - 3 K 1923/03  

    Baugenehmigung für Windenergieanlagen in Schorbus rechtmäßig

  • VG Münster, 05.09.2008 - 10 K 927/08  
  • VG Münster, 05.09.2008 - 10 K 928/08  
  • VG Münster, 05.09.2008 - 10 K 942/08  
  • VGH Hessen, 22.04.2010 - 4 C 306/09  

    Zur Umnutzung eines ehemaligen Hafens

  • VGH Baden-Württemberg, 20.07.2011 - 10 S 2102/09  

    Zur Rügebefugnis eines anerkannten Umweltverbands nach dem

  • BVerwG, 21.07.2011 - 1 WB 12.11  

    Maßgeblichkeit der Sachlage und Rechtslage im Zeitpunkt der Vorlage des

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.12.2007 - 8 A 2810/04  
  • BVerwG, 09.09.2009 - 4 BN 4.09  

    Rüge überlanger Verfahrensdauer kein Revisionsgrund!

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.01.2007 - 11 B 1431/06  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.09.2007 - 8 A 2696/06  

    LG NRW § 48 c Abs. 5 Satz 4 Nr. 1; LG NRW § 48 d Abs. 4; FFH-Richtlinie Art. 1 i;

  • BVerwG, 24.07.2008 - 7 B 19.08  
  • BVerwG, 03.12.2008 - 9 B 35.08  
  • OVG Niedersachsen, 20.05.2009 - 7 KS 59/07  

    Ausbau des Verkehrsflughafens Braunschweig-Wolfsburg

  • OVG Niedersachsen, 15.04.2011 - 1 KN 356/07  

    Normenkontrolle gegen innerstädtische Entlastungsstraße

  • OVG Niedersachsen, 29.09.2009 - 1 KN 314/07  

    Nachbarantrag gegen Überplanung eines Sportplatzgeländes als reines Wohngebiet

  • OVG Thüringen, 03.03.2010 - 1 O 655/07  

    Immissionsschutzrecht; Anforderungen an die Ausbreitungsrechnung nach der

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.11.2012 - 8 B 441/12  
  • BVerwG, 03.12.2008 - 9 B 36.08  
  • OVG Niedersachsen, 10.03.2010 - 12 ME 176/09  

    Rechtsbehelf einer Umweltvereinigung gegen immissionsschutzrechtliche

  • VGH Bayern, 24.11.2010 - 8 A 10.40021  

    Zur Zulässigkeit der Autobahn A 94 im Planfeststellungsabschnitt Pastetten-Dorfen

  • VGH Hessen, 22.04.2010 - 4 C 327/09  

    Keine Wohnbebauung auf Industriebrache

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.03.2008 - 11 B 289/08  

    Eilantrag gegen Stromtrasse für E.ON Kraftwerk in Datteln abgelehnt

  • VGH Bayern, 24.11.2010 - 8 A 10.40007  

    Planfeststellung für Neubau der A 94

  • OVG Thüringen, 14.10.2009 - 1 KO 372/06  

    Zulässigkeit einer Windenergieanlage (Artenschutz, Regionalplanung);

  • VG Minden, 10.03.2010 - 11 K 53/09  

    Artenschutz greift nur bei "signifikant erhöhtem Risiko"

  • VGH Bayern, 24.11.2010 - 8 A 10.40025  

    Zur Zulässigkeit der Autobahn A 94 im Planfeststellungsabschnitt Pastetten-Dorfen

  • BVerwG, 26.05.2011 - 7 A 10.10  

    Verkehrsprognose für Ausbauvorhaben

  • VGH Baden-Württemberg, 17.07.2007 - 5 S 130/06  

    Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau einer Bundesstraße

  • VGH Bayern, 24.11.2010 - 8 A 10.40024  

    Zur Zulässigkeit der Autobahn A 94 im Planfeststellungsabschnitt Pastetten-Dorfen

  • VGH Bayern, 24.11.2010 - 8 A 10.40022  

    Zur Zulässigkeit der Autobahn A 94 im Planfeststellungsabschnitt Pastetten-Dorfen

  • VGH Bayern, 24.11.2010 - 8 A 10.40023  

    Zur Zulässigkeit der Autobahn A 94 im Planfeststellungsabschnitt Pastetten-Dorfen

  • OVG Niedersachsen, 18.04.2011 - 12 ME 274/10  

    Fledermaus oder Windrad?

  • VG Minden, 26.10.2011 - 11 K 606/10  

    "Kampfdörfer" auf dem Truppenübungsplatz Senne rechtens

  • VGH Bayern, 30.03.2010 - 8 N 09.1861  

    Normenkontrollverfahren, Straßenbebauungsplan, Ortsumfahrung, europarechtliche

  • VG Meiningen, 28.07.2010 - 5 K 670/06  

    Verunstaltung des Landschaftsbilds durch Windkraftanlage

  • OVG Berlin-Brandenburg, 17.09.2008 - 11 S 9.07  

    Errichtung eines Windenergieparks in einem faktischen Vogelschutzgebiet:

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.11.2009 - 11 A 474/07  

    Überalterung einer Umweltverträglichkeitsprüfung

  • BVerwG, 29.08.2008 - 9 VR 18.08  
  • VG Lüneburg, 10.09.2008 - 5 A 160/05  

    Zur Klassifizierung einer geplanten "Ortskernentlastungsstraße"; Klassifizierung;

  • VG Minden, 29.04.2010 - 11 L 123/10  

    Schießplatz auf Truppenübungsplatz?

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 30.06.2010 - 3 K 19/06  

    Erstellung eines Bebauungsplans in einem faktischen Vogelschutzgebiet

  • VG Freiburg, 17.02.2009 - 3 K 805/08  

    Erteilung einer artenschutzrechtlichen Ausnahme sowie einer

  • VG Frankfurt/Main, 29.04.2009 - 3 K 5651/06  

    Klage eines Grundstückseigentümers gegen Planfeststellung für den naturnahem

  • VG Arnsberg, 20.04.2010 - 8 L 522/09  

    Eilantrag der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt gegen Erweiterung eines

  • BVerwG, 10.10.2006 - 9 VR 19.05  
  • VG Neustadt, 17.03.2008 - 4 K 1202/06  

    Weitere Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss über die Hochwasserrückhaltung

  • VGH Hessen, 15.04.2008 - 2 C 2035/06  

    Planfeststellung für den Neubau einer Tank- und Rastanlage an einer

  • VG Bayreuth, 14.07.2009 - B 1 K 06.940  

    Straßenrechtliche Planfeststellung

  • VGH Bayern, 30.03.2010 - 8 N 09.1861 - 1868  

    Normenkontrollverfahren, Straßenbebauungsplan für Ortsumfahrung, Artenschutz

  • VG München, 01.02.2011 - M 2 K 10.1262  

    Planfeststellung; Planrechtfertigung; FFH-Gebietsschutz; Artenschutz

  • VG Augsburg, 11.07.2012 - Au 6 K 11.1381  

    Planfeststellung der St ...; Klagen eigentumsbetroffener Kläger;

  • VG Cottbus, 05.02.2007 - 3 L 3/07  

    Entscheidung des Verwaltungsgerichts in dem Eilverfahren

  • VG Bremen, 30.11.2007 - 5 K 565/07  

    Neubau einer Wasserkraftanlage an der Staustufe Bremen-Hemelingen

  • VG Regensburg, 22.02.2010 - RO 2 K 08.491  

    Ortsumgehung Kümmersbruck - Planfeststellung

  • VG Oldenburg, 25.04.2012 - 5 A 1428/11  

    Unzulässigkeit eines Knallapparates im Vogelschutzgebiet

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