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   BVerwG, 23.05.1973 - IV C 19.72   

Volltextveröffentlichungen (2)

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    BBauG § 127 Abs. 2 Nr. 1; BBauG § 127 Abs. 2 Nr. 2; BBauG § 130 Abs. 2 S. 2
    Begriff "zum Anbau bestimmt" [§ 127 Abs. 2 Nr. 1 BBauG]; Vorliegen einer Erschließßungsanlage [Sammelstraße]

Zeitschriftenfundstellen

  • ZMR 1974, 25
  • DVBl 1973, 887



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Wird zitiert von ... (21)  

  • BVerwG, 10.02.1978 - 4 C 4.75  

    Erschließungseinheit; Zum Anbau bestimmte Straße mit Verbindungsfunktion;

    Im Sinne von § 127 Abs. 2 Nr. 1 BBauG "zum Anbau bestimmt" ist in der Regel jede Straße, die rechtlich und tatsächlich zum Anbau geeignet ist (wie Urteil des Senats vom 23. Mai 1973 - BVerwG IV C 19.72 - Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 15).

    Ausnahmen hiervon kommen in Betracht, wenn die Anlage wegen des sie umgebenden Geländes nur sehr beschränkt anbaufähig ist und tatsächlich die Funktion hat, die Verbindung des Baugebietes mit einer anderen Straße herzustellen (im Anschluß an das Urteil des Senats vom 23. Mai 1973 - BVerwG IV C 19.72 - a.a.O.).

    Daß die "Bestimmung" zum Anbau sich in der Regel schon aus der "Eignung" zum Anbau ergibt, hat der Senat bereits durch Urteil vom 23. Mai 1973 - BVerwG IV C 19.72 - Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 15 = DVBl 1973, 887 , dargelegt.

    Ausnahmen mag es in Grenzfällen geben, wie zB bei dem Sachverhalt, der der Entscheidung des Senats vom 23. Mai 1973 - BVerwG IV C 19.72 - Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 15 (S. 25) - zugrunde lag.

  • BVerwG, 22.04.1994 - 8 C 18.92  

    Erschließungsbeitragsrecht: Straßenzug als eine oder mehrere

    Das rechtfertigt seine Ansicht, das Merkmal "zum Anbau bestimmt" (§ 127 Abs. 2 Nr. 1 BauGB ) sei in der gesamten Länge dieser Straße erfüllt (vgl. dazu u. a. Urteil vom 23. Mai 1973 - BVerwG IV C 19.72 - Buchholz 406.11 § 127 BauGB Nr. 15 S. 23 [25]).
  • BVerwG, 29.04.1977 - 4 C 1.75  

    Verteilung des Erschließungsaufwands auf einseitig zum Anbau bestimmten Straßen

    "Zum Anbau bestimmt" im Sinne des § 127 Abs. 2 Nr. 1 BBauG ist eine Straße, "wenn von Baugrundstücken zu ihr Zugang genommen werden kann und darf" (Urteil vom 23. Mai 1973 - BVerwG IV C 19.72 - Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 15 S. 23 [25]).
mehr
  • BVerwG, 24.11.1978 - 4 C 18.76  

    Ortsdurchfahrt einer Bundesstraße; Überörtlicher und innerörtlicher

    Bei der Beurteilung dessen, was die Gemeinde im konkreten Fall für "erforderlich" im Sinne des § 129 Abs. 1 BBauG hält, steht ihr ein Ermessen zu (Urteile vom 23. Juni 1972 - BVerwG IV C 15.71 - BVerwGE 40, 177 (181) und vom 23. Mai 1973 - BVerwG IV C 19.72 - Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 15 S 23 mwH).

    Das wiederum könnte sich auch auf die Frage nach der "Erforderlichkeit" im Sinne des § 129 Abs. 1 BBauG auswirken: Bei der Festlegung von Höchstbreiten, welche den tatsächlichen Herstellungsaufwand auf einen geringeren beitragsfähigen Aufwand reduzieren, steht den Gemeinden nach der Rechtsprechung des Senats ein weites (ortsgesetzgeberisches) gesetzgeberisches Ermessen zu (Urteile vom 21. Oktober 1970 - BVerwG IV C 51.69 - Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 10 S. 11 [13]) und vom 23. Mai 1973 - BVerwG IV C 19.72 - Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 15 S. 23 [27]).

  • BVerwG, 08.08.1975 - IV C 74.73  

    Sammelstraße als Erschließungsanlage; Erforderlichkeit zusätzlicher Fahrspuren

    Wenn das Berufungsgericht die M straße deswegen nicht als Sammelstraße im Sinne von § 127 Abs. 2 Nr. 2 BBauG angesehen hat, weil die Straße zur Erschließung des Baugebietes nicht "notwendig" sei, so steht das mit dem Urteil des erkennenden Senats vom 23. Mai 1972 - BVerwG IV C 19.72 - (Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 15) nicht im Einklang.

    Den Gemeinden steht zwar bei der Beurteilung dessen, was sie im konkreten Fall für "erforderlich" halten, ein Ermessen zu (Urteil vom 23. Juni 1972 - BVerwG IV C 15.71 - BVerwGE 40, 177 [181] und vom 23. Mai 1973 - BVerwG IV C 19.72 - Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 15 [S. 27] m.w.N.).

  • BVerwG, 03.06.1988 - 8 C 114.86  

    Begriff und erforderlichkeit einer "Sammelstraße"

    Die Beantwortung der Frage, ob eine Sammelstraße notwendig i.S. des § 127 Abs. 2 Nr. 2 BBauG ist, richtet sich danach, ob es einleuchtende Gründe gibt, die nach städtebaulichen Grundsätzen die Anlegung einer solchen Verkehrsanlage - unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten des jeweiligen Einzelfalls - als eine zur ordnungsgemäßen verkehrlichen Bedingung des betreffenden Baugebiets angemessene Lösung erscheinen lassen (im Anschluß an Urteil vom 23. Mai 1973- BVerwG IV C 19.72 - Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 15 S. 23 [25 f.]).

    Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits im Urteil vom 23. Mai 1973 - BVerwG IV C 19.72 - (Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 15 S. 23 [25 f.]) entschieden, daß eine Sammelstraße - um dem Merkmal der "Notwendigkeit" zu genügen - zur mittelbaren Erschließung eines Baugebiets nicht unerläßlich und schlechthin unentbehrlich zu sein brauche.

  • BVerwG, 04.04.1975 - IV C 55.74  

    2. ÄndGÄndG FStrG Art. 2, 6; FStrG (1974) § 9 Abs. 1, 2, 3, 8

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  • OVG Saarland, 29.04.2009 - 1 A 327/07  

    Erschließungsbeitragsrecht; Erschließungsvertrag; Sammelstraße;

    Das wiederum hängt davon ab, ob an ihr/ihm gebaut werden kann und darf bzw. - konkreter mit Blick auf Wohngrundstücke - ob von der Straße auf das angrenzende Baugrundstück Zugang genommen werden kann und darf so BVerwG, Urteile vom 23.5.1973 - IV C 19.72 -, BRS 37 Nr. 29, vom 29.4.1977 - IV C 1.75 -, E 52, 364, sowie vom 3.3.2004 - 9 C 6.03 -, KStZ 2004, 217.
  • VG Saarlouis, 19.08.2010 - 11 K 723/09  
    Sie dient der mittelbaren Erschließung von Grundstücken, die unmittelbar durch eine andere zum Anbau bestimmte Straße erschlossen sind (vgl. nur BVerwG, Urteil vom 23.05.1973 -IV C 19.72-, KStZ 1974, 13).

    Sie dient der mittelbaren Erschließung von Grundstücken, die unmittelbar durch eine andere zum Anbau bestimmte Straße erschlossen sind (vgl. nur BVerwG, Urteil vom 23.05.1973 - IV C 19.72 -, KStZ 1974, 13).

  • VG Saarlouis, 19.08.2010 - 11 K 560/09  
    Sie dient der mittelbaren Erschließung von Grundstücken, die unmittelbar durch eine andere zum Anbau bestimmte Straße erschlossen sind (vgl. nur BVerwG, Urteil vom 23.05.1973 -IV C 19.72-, KStZ 1974, 13).

    Sie dient der mittelbaren Erschließung von Grundstücken, die unmittelbar durch eine andere zum Anbau bestimmte Straße erschlossen sind (vgl. nur BVerwG, Urteil vom 23.05.1973 - IV C 19.72 -, KStZ 1974, 13).

  • BVerwG, 02.07.1982 - 8 C 28.81  

    Eigentümerwege zur "inneren Erschließung" einer Reihenhausanlage als selbständige

  • BVerwG, 11.03.1977 - 4 C 32.76  

    Festsetzungen über den Anschluß an Verkehrsflächen im Bebauungsplan

  • BVerwG, 22.08.1975 - IV C 58.72  
  • BVerwG, 26.06.1981 - 4 C 73.78  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.11.1998 - 3 A 5078/94  
  • OVG Sachsen-Anhalt, 14.01.2004 - 2 O 7/04  

    Geh- und Radwege im gemeindlichen Ermessen!

  • BVerwG, 02.07.1982 - 8 C 29.81  
  • OVG Niedersachsen, 23.11.1994 - 9 L 5351/92  
  • VG Saarlouis, 19.08.2010 - 11 K 685/09  
  • VG Saarlouis, 19.08.2010 - 11 K 540/09  
  • OVG Rheinland-Pfalz, 25.01.1983 - 6 A 2/82  
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