Rechtsprechung
   BVerwG, 23.10.1996 - 8 C 40.95   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion
  • archive.org
  • archive.org

    Erschließungsbeitragsrecht: Erschlossensein eines mit einer Transformatorenstation bebauten Grundstücks - Erschlossensein von Grundflächen anderer Erschließungsanlagen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bauplanungsrecht - Erschließungsbeitragsrecht, Begriff des Erschlossensein eines mit einer Transformatorenstation bebauten Grundstücks

Kurzfassungen/Presse

  • kommunen-in-nrw.de (Kurzinformation)

    Erschließung eines Grundstücks mit Transformatorenstation

Verfahrensgang

  • VG Mainz, 21.06.1994 - 3 K 4307/93
  • OVG Rheinland-Pfalz, 09.05.1995 - 6 A 12196/94
  • BVerwG, 23.10.1996 - 8 C 40.95

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 102, 159
  • ZMR 1997, 99
  • DVBl 1997, 496
  • DÖV 1997, 298
  • NVwZ 1998, 72
  • NVwZ 1998, 720
  • ZfBR 1997, 91



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (24)  

  • BVerwG, 16.09.1998 - 8 C 8.97  

    Wann ist ein Grundstück wegemäßig erschlossen?

    c) Im Ansatz zu Recht hat das Berufungsgericht ausgeführt, daß bei der Frage, ob ein Grundstück gemäß § 131 Abs. 1 Satz 1 BauGB erschlossen ist, stets auch § 133 Abs. 1 BauGB zu beachten ist; denn Grundstücke, deren Nutzung nicht dem Baulandbegriff des § 133 Abs. 1 BauGB unterfallen, sind nicht erschlossen im Sinne des § 131 Abs. 1 BauGH (vgl. Urteile vom 25. Februar 1977 - BVerwG IV C 35.74 - a.a.O. S. 30, vom 11. Dezember 1987 - BVerwG 8 C 85.86 - Buchholz 406.11 § 127 BBauG Nr. 51 S. 8 - BVerwGE 78, 321 und vom 23. Oktober 1996 - BVerwG 8 C 40.95 - Buchholz 406.11 § 131 BauGB Nr. 103 S. 75 - BVerwGE 102, 159 ).

    d) Zu Unrecht hat sich das Berufungsgericht demgegenüber auf die Urteile des Senats vom 11. Dezember 1987 - BVerwG 8 C 85.86 - und vom 23. Oktober 1996 - BVerwG 8 C 40.95 - (jeweils a.a.O.) berufen, wonach Flächen nicht erschlossen werden, die ihrerseits der Erschließung im Sinne der § 30 ff. BauGB dienen, d.h. Flächen von Erschließungsanlagen im Sinne des § 123 Abs. 2 und des § 127 Abs. 2 BauGB.

    Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob bestimmte Teilflächen des Grundstücks nicht von der Erschließungswirkung erfaßt werden, weil sie entweder kraft einer entsprechenden Festsetzung im Bebauungsplan oder infolge ihrer Widmung "für eine öffentliche Nutzung" schlechthin nicht bebaubar oder erschließungsbeitragsrechtlich vergleichbar zu nutzen sind (vgl. Urteile vom 25. Februar 1977 - BVerwG IV C 35.74 - a.a.O. S. 30 und vom 23. Oktober 1996 - BVerwG 8 C 40.95 - a.a.O. S. 77 bzw. S. 161).

  • BVerwG, 03.03.2004 - 9 C 6.03  

    Erschließungsbeitrag; zum Anbau bestimmte Straße; einseitige Anbaubarkeit;

    Sie gilt auch für den vorliegenden Fall, in dem in nahezu voller Ausdehnung der Straße die an einer Straßenseite gelegenen Grundstücke einer Bebaubarkeit oder erschließungsbeitragsrechtlich vergleichbaren Nutzbarkeit entzogen sind, weil ein Bebauungsplan sie als öffentliche Grünfläche (§ 9 Abs. 1 Nr. 15 BauGB) ausweist (vgl. BVerwGE 102, 159 ; 294 ).
  • VGH Bayern, 18.12.2006 - 6 ZB 05.672  

    Unbefestigte Verkehrsgrünfläche: Grundstück erschlossen?

    5854 hat das Verwaltungsgericht unter Hinweis auf eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (vom 23.10.1996 BVerwGE 102, 159) in Frage gestellt, ob eine Beitragspflicht schon deshalb ausscheidet, weil es sich bei der Kläranlage selbst um eine Erschließungsanlage handle.

    Andererseits ist auch anerkannt, dass ein Buchgrundstück nur mit einer Teilfläche einer Beitragspflicht unterliegen kann, etwa weil der Geltungsbereich des eine Bebaubarkeit vermittelnden Bebauungsplans nur eine Teilfläche umfasst und die Restfläche dem unbebaubaren Außenbereich zuzurechnen ist, oder weil ein im Geltungsbereich eines Bebauungsplans liegendes Grundstück aufgrund der planerischen Festsetzungen (ganz oder) teilweise einer baulichen Nutzung entzogen ist, etwa weil eine Fläche selbst als Erschließungsanlage festgesetzt wurde (BVerwG vom 23.10.1996 BVerwGE 102, 159; VGH BW vom 17.12.1997 Az. 2 S 1380/96 in juris).

mehr
  • VG Düsseldorf, 28.04.2009 - 17 K 3164/08  
    Maßgebend ist jeweils, ob dem betreffenden Grundstück die Baulandqualität entzogen ist oder nicht, vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 1996 - 8 C 40/95 -, BVerwGE 102, 159.

    Ohne Bedeutung ist auch, wer die Anlage betreibt, vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 1996 - 8 C 40/95 -, a.a.O.

    Der Baulandbegriff beschränkt sich nicht auf Grundstücke, deren Nutzung in der planerischen Disposition der Gemeinde steht, vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 1996 - 8 C 40/95 -, a.a.O.

  • VGH Hessen, 06.11.2000 - 9 N 2265/99  

    Genehmigung von Bebauungsplänen - Nichtdurchführung des Anzeigeverfahrens;

    Es steht einer Gemeinde frei, Wohnnutzung und emittierende Nutzung im Wege der Bauleitplanung so dicht aneinander heranrücken zu lassen, wie es die unter Berücksichtigung von Anordnungen auf der Grundlage des § 22 BImSchG reduzierten Immissionen zulassen (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. Januar 1993 - BVerwG 4 C 19.90 -, NVwZ 1993, 1184, 1186 re. Sp.; OVG Berlin, Beschluss vom 15. Mai 1998 - 2 S 1.98 -, NVwZ 1998, 720 ).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 21.08.2007 - 6 A 10527/07  

    Beitrag, Beitragsrecht, Ausbau, Ausbaubeitrag, Ausbaubeitragsrecht,

    Öffentliche Grünanlagen zählen nicht zu den durch beitragsfähige Erschließungsanlagen erschlossenen Grundstücken, sofern sie entweder kraft einer entsprechenden Festsetzung im Bebauungsplan oder infolge ihrer Widmung für eine öffentliche Nutzung weder bebaubar noch erschließungsbeitragsrechtlich vergleichbar nutzbar sind (BVerwG 8 C 40/95, BVerwGE 102, 159 = NVwZ 1998, 72).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 01.08.2005 - 9 S 2.05  

    Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung; ernstliche Zweifel an der

    Andererseits könnte die Bindung des Grundstückes an die Nutzung nur für Versorgungszwecke, die der Erschließung anderer Grundstücke dienen, eine solche Vorteilsbetrachtung auch ausschließen (zur Problematik, allerdings auf der Grundlage der insoweit einschlägigen Vorschriften des BBauG bzw. BauGB zum Erschließungsbeitragsrecht vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteile vom 11. Dezember 1987 - 8 C 85.86 -, NVwZ 1988, 632 ff. und vom 23. Oktober 1996 - 8 C 40.95 -, NVwZ 1998, 72 ff.; ferner VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28. Juli 1994 - 2 S 315/94 - und Bayrischer VGH, Urteil vom 18. Mai 1992 - 6 B 87.01614 -, beide Urteil zitiert nach Juris).
  • VG Münster, 22.04.1997 - 3 K 2538/94  

    Erschließungsbeitragsrecht: Park-and-Drive-Parkplatz

    Derartige Grundstücke sind generell ungeeignet eine Erschließungsbeitragspflicht nach § 133 Abs. 1 BauGB auszulösen und müssen deshalb schon bei der Aufwandsverteilung nach § 131 Abs. 1 Satz 1 BauGB unberücksichtigt bleiben (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 23. Oktober 1996 - 8 C 40.95 -, ZMR 1997, 100).

    Denn für die Beurteilung der Baulandqualität i. S. d. § 133 Abs. 1 BauGB kommt es nicht darauf an, ob die Nutzung eines Grundstückes privaten oder öffentlichen Zwecken dient (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 23. Oktober 1996, - 8 C 40.95 - ZMR 1997, 100, 101).

  • OVG Schleswig-Holstein, 18.12.2002 - 2 L 246/01  

    Erschließungsbeitragsrecht: Vorfinanzierungsvertrag ein Erschließungsvertrag,

    Derartige Grundstücke sind generell ungeeignet, eine Erschließungsbeitragspflicht nach § 133 Abs. 1 BauGB auszulösen, und müssen deshalb schon bei der Aufwandsverteilung unberücksichtigt bleiben (BVerwG, Urt. v. 23.10.1996 - 8 C 40.95 -, DVBl. 1997, 496 ).
  • OVG Thüringen, 14.02.2011 - 4 KO 514/08  

    Widmung eines Stadtparks als öffentliche Einrichtung

    Der Stadtpark stellt eine eigene Erschließungsanlage im Sinne des § 127 Abs. 2 Nr. 4 BauGB dar und zählt daher nicht zu den durch den Gehweg der Straße der OdF I erschlossenen Grundstücken, da er infolge seiner Widmung für eine öffentliche Nutzung weder bebaubar noch erschließungsrechtlich vergleichbar nutzbar ist (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 23.10.1996 - 8 C 40/95 -, BVerwGE 102, 159).
  • VG Hannover, 18.12.2012 - 9 A 4772/11  

    Straßenausbaubeitrag für auf Verkehrsfläche stehendes Gebäude

  • OVG Sachsen-Anhalt, 17.03.2008 - 4 L 263/06  

    Beitragspflicht eines öffentlichen Parkplatzes und Containerstellplatzes

  • VGH Baden-Württemberg, 14.02.2002 - 2 S 1696/00  

    Treu und Glauben/Klagebefugnis, Erschließungsbeitrag/Ablösung,

  • VGH Baden-Württemberg, 25.03.2002 - 2 S 1696/00  

    Nichtigkeit einer Ablösungsvereinbarung - fehlerhafte Erschließungsraumermittlung

  • OVG Sachsen-Anhalt, 15.05.2007 - 4 L 512/04  

    Zur Erhebung eines Erschließungsbeitrages

  • VGH Bayern, 19.02.2002 - 6 B 99.44  
  • OVG Rheinland-Pfalz, 02.07.2004 - 6 A 10578/04  

    Wann sind Hinterliegergrundstücke erschlossen?

  • OVG Sachsen-Anhalt, 09.08.2006 - 4 L 255/06  

    Ermittlung der beitragsfähigen Grundstücksfläche

  • OVG Niedersachsen, 22.10.1999 - 9 M 3461/99  

    Erschließungsbeitragsrecht; Erschlossensein bei der planerischen Ausweisung einer

  • VG Köln, 22.03.2012 - 17 L 1841/11  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.01.1999 - 3 B 2473/98  

    BauGB § 123 Abs. 2; BauGB § 127 Abs. 2 Nr. 4; BauGB § 131 Abs.

  • OVG Niedersachsen, 21.10.1999 - 9 M 3461/99  

    Erschlossensein der Teilfläche eines Buchgrundstücks, auf dem sich ein

  • VG Würzburg, 27.11.2009 - W 2 K 09.241  

    Straßenausbaubeitrag; Verbesserung; unterschiedliche Funktion von Haupt- und

  • VG München, 02.02.2010 - M 2 K 09.1849  

    Erschließungsbeitragsrecht; Erforderlichkeit; Erschlossensein von Grundstücken

Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht