Rechtsprechung
   BVerwG, 31.01.1967 - I C 98.64   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    GG Art. 8; Versammlungsgesetz § 14, § 15 Abs. 2

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 26, 135
  • NJW 1967, 1191



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (9)  

  • BVerfG, 14.05.1985 - 1 BvR 233/81  

    Brokdorf

    Wenn Behörden und Gerichte die vom Gesetzgeber normierten grundrechtsbeschränkenden Gesetze auslegen und anwenden, gilt ebenfalls das gleiche wie bei der Auslegung von Vorschriften über die Beschränkung der Meinungsfreiheit (vgl. dazu BVerfGE 7, 198 [208]; 60, 234 [240]; zum Versammlungsrecht BVerwGE 26, 135 [137]).

    Nach Meinung des Bundesverwaltungsgerichts schränkt sie das Grundrecht im Regelfall nur unerheblich ein (BVerwGE 26, 135 [137 f.]).

    Nach ganz herrschender Ansicht entfällt die Pflicht zur rechtzeitigen Anmeldung bei Spontandemonstrationen, die sich aus aktuellem Anlaß augenblicklich bilden (vgl. etwa BVerwGE 26, 135 [138]; BayObLG, NJW 1970, S. 479; Dietel/Gintzel, a.a.O., RdNr. 23 zu § 1 und RdNr. 18 ff. zu § 14 VersG; Herzog, a.a.O., RdNr. 48, 82 und 95 zu Art. 8 GG; v. Münch, a.a.O., RdNr. 10 zu Art. 8 GG; Hoffmann-Riem, a.a.O., RdNr. 47 zu Art. 8 GG; Frowein, a.a.O. [1085 f.]; Ossenbühl, a.a.O. [65 ff.]; P. Schneider, a.a.O. [264 f.]).

  • BVerfG, 14.05.1985 - 1 BvR 341/81  
    Wenn Behörden und Gerichte die vom Gesetzgeber normierten grundrechtsbeschränkenden Gesetze auslegen und anwenden, gilt ebenfalls das gleiche wie bei der Auslegung von Vorschriften über die Beschränkung der Meinungsfreiheit (vgl. dazu BVerfGE 7, 198 [208]; 60, 234 [240]; zum Versammlungsrecht BVerwGE 26, 135 [137]).

    Nach Meinung des Bundesverwaltungsgerichts schränkt sie das Grundrecht im Regelfall nur unerheblich ein (BVerwGE 26, 135 [137 f.]).

    Nach ganz herrschender Ansicht entfällt die Pflicht zur rechtzeitigen Anmeldung bei Spontandemonstrationen, die sich aus aktuellem Anlaß augenblicklich bilden (vgl. etwa BVerwGE 26, 135 [138]; BayObLG, NJW 1970, S. 479; Dietel/Gintzel, a.a.O., Rdnr. 23 zu § 1 und Rdnr. 18 ff. zu § 14 VersG; Herzog, a.a.O., Rdnr. 48, 82 und 95 zu Art. 8 GG; v. Münch, a.a.O., Rdnr. 10 zu Art. 8 GG; Hoffmann-Riem, a.a.O., Rdnr. 47 zu Art. 8 GG; Frowein, a.a.O. [1085 f.]; Ossenbühl, a.a.O. [65 ff.]; P. Schneider, a.a.O. [264 f.]).

  • BGH, 08.08.1969 - 2 StR 171/69  

    Laepple

    Diese betreffen jedoch, soweit sie ernsthafter Erörterung wert sind (vgl. BVerwGE 26, 135 = NJW 1967, 1191), nur die gesetzliche Fristbestimmung, nicht die Anmeldungspflicht überhaupt, der ohne die in § 14 bestimmte Frist immer genügt werden kann, wenn eine Versammlung unter freiem Himmel auf Grund einer vorherigen Planung stattfinden soll.
mehr
  • BVerwG, 24.06.1971 - I CB 4.69  

    VwGO §§ 16, 117

    Kontextvorschau leider nicht verfügbar
  • BVerwG, 08.09.1981 - 1 C 88.77  

    GG Art. 5 Abs. 1 S. 1, Abs. 2; StGB §§ 103, 193; VersG (i. d.

    Kontextvorschau leider nicht verfügbar
  • BVerwG, 19.08.1993 - 1 B 92.93  
    Kontextvorschau leider nicht verfügbar
  • OVG Sachsen, 20.02.2001 - 2 B 167/99  

    GG Art 2 Abs. 1; SächsVerf Art 14 Abs. 1, Art 15; SächsBG § 35; VwGO §

    Die Versetzung beruhte auf sachfremden Erwägungen, so dass ein Fall des Ermessensmissbrauchs vorliegt (vgl. allgemein BVerwG, Urt. v. 31.1.1967, BVerwGE 26, 135 [140]).
  • VG Ansbach, 04.06.2008 - AN 15 K 07.02224  

    Drittanfechtung einer wasserrechtlichen gehobenen Erlaubnis; Zweifel an

    Ermessensfehlerhaft ist ein Verwaltungsakt, wenn sich die Behörde von sachfremden Erwägungen hat leiten lassen (BVerwGE 22, 215 (218); 26, 135 (140); st. Rspr.).
  • VG Berlin, 27.03.2008 - 1 A 137.07  
    Anders als eine vor Durchführung der Versammlung zu erfüllende Anmeldepflicht, die - wie oben dargelegt - bei Spontanversammlungen nicht erfüllt werden kann, ohne den mit der Versammlung verfolgten Zweck zu vereiteln (vgl. BVerfGE 69, 315, 350; 85, 69, 74; BVerwGE 26, 135, 138; Dietel/Gintzel/Kniesel, a.a.O., § 14 Rn. 20 m.w.N. ), erleichtert eine Auskunftspflicht im Ausführungsstadium vielmehr die Erreichung dieses Zwecks und kann sie ggf. sogar erst ermöglichen.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht